Spannung bis zur letzten Seite
Home Before DarkHome Before Dark - von Eva Björg Ægisdóttir
Marsibil und Kristin sind Schwestern. Eines Tages verschwindet Kristin spurlos, nur eine blutige Jacke wird gefunden. Niemand weiß, was in dieser schrecklichen ...
Home Before Dark - von Eva Björg Ægisdóttir
Marsibil und Kristin sind Schwestern. Eines Tages verschwindet Kristin spurlos, nur eine blutige Jacke wird gefunden. Niemand weiß, was in dieser schrecklichen Nacht vor 10 Jahren geschah. Der Fall wurde nie geklärt. Als Marisibil 14 Jahre alt war, begann sie eine heimlichen Brieffreundschaft mit einem Jungen, mit dem sie sich treffen wollte. Ausgerechnet in dieser Nacht verschwindet Marsibils Schwester. Von ihrem Brieffreund hat sie danach nichts mehr gehört. Nie hat Marsibil jemandem von dieser heimlichen Brieffreundschaft erzählt.
Zehn Jahre später erhält sie wieder einen Brief von ihrem damaligen Brieffreund. Nun macht sich Marsibil, gepackt vor Scham und Angst auf ihren Weg, um das Verbrechen aufzuklären.
In ihrem Elternhaus angekommen, merkt man gleich, wie bedrückend die Stimmung ist. Es ist düster und unheimlich, die Eltern kommen einem auch sehr merkwürdig vor. Der Keller ist sehr gruselig, denn dort hat ein Suizid stattgefunden, man meint, das Blut klebe noch immer an den Wänden. Die Mutter trinkt viel Alkohol und macht Marsibil Angst. Gerade nachts scheint sie zu schlafwandeln und an ihrem Bett zu stehen. Die Eltern wollen die Vergangenheit auf jeden Fall ruhen lassen. Sie bitten Marsibil sehr eindringlich, die Spurensuche zu unterlassen, doch sie lässt sich nicht davon abbringen. Marsibil ist mutig, geht aber mit ihrer eigenen Gesundheit nicht gut um, sie geht fast schon an´s Limit mit ihrem Alkoholkonsum.
Ich fand diese Geschichte sehr spannend bis zur letzten Seite. Der Schreistil hat mir sehr gut gefallen. Das Ende war mir jedoch etwas zu kurz. Das Cover ist sehr schick, gruselig, es passt absolut genial zu der Geschichte. Ich habe diesen Psychothriller sehr gern gelesen und freue mich über mehr Geschichten von Eva Björg Ægisdóttir.