Platzhalter für Profilbild

Stefanie1234

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Stefanie1234 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Stefanie1234 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Spannung bis zur letzten Seite

Home Before Dark
0

Home Before Dark - von Eva Björg Ægisdóttir


Marsibil und Kristin sind Schwestern. Eines Tages verschwindet Kristin spurlos, nur eine blutige Jacke wird gefunden. Niemand weiß, was in dieser schrecklichen ...

Home Before Dark - von Eva Björg Ægisdóttir


Marsibil und Kristin sind Schwestern. Eines Tages verschwindet Kristin spurlos, nur eine blutige Jacke wird gefunden. Niemand weiß, was in dieser schrecklichen Nacht vor 10 Jahren geschah. Der Fall wurde nie geklärt. Als Marisibil 14 Jahre alt war, begann sie eine heimlichen Brieffreundschaft mit einem Jungen, mit dem sie sich treffen wollte. Ausgerechnet in dieser Nacht verschwindet Marsibils Schwester. Von ihrem Brieffreund hat sie danach nichts mehr gehört. Nie hat Marsibil jemandem von dieser heimlichen Brieffreundschaft erzählt.
Zehn Jahre später erhält sie wieder einen Brief von ihrem damaligen Brieffreund. Nun macht sich Marsibil, gepackt vor Scham und Angst auf ihren Weg, um das Verbrechen aufzuklären.
In ihrem Elternhaus angekommen, merkt man gleich, wie bedrückend die Stimmung ist. Es ist düster und unheimlich, die Eltern kommen einem auch sehr merkwürdig vor. Der Keller ist sehr gruselig, denn dort hat ein Suizid stattgefunden, man meint, das Blut klebe noch immer an den Wänden. Die Mutter trinkt viel Alkohol und macht Marsibil Angst. Gerade nachts scheint sie zu schlafwandeln und an ihrem Bett zu stehen. Die Eltern wollen die Vergangenheit auf jeden Fall ruhen lassen. Sie bitten Marsibil sehr eindringlich, die Spurensuche zu unterlassen, doch sie lässt sich nicht davon abbringen. Marsibil ist mutig, geht aber mit ihrer eigenen Gesundheit nicht gut um, sie geht fast schon an´s Limit mit ihrem Alkoholkonsum.
Ich fand diese Geschichte sehr spannend bis zur letzten Seite. Der Schreistil hat mir sehr gut gefallen. Das Ende war mir jedoch etwas zu kurz. Das Cover ist sehr schick, gruselig, es passt absolut genial zu der Geschichte. Ich habe diesen Psychothriller sehr gern gelesen und freue mich über mehr Geschichten von Eva Björg Ægisdóttir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine starke Frau, die nicht vergessen werden darf .

Die Briefträgerin
0

In diese Geschichte dreht es sich um die allererste Postbotin Italiens. Sie ist die Urgroßmutter der Autorin Francesca Gianonne.
Anna zieht 1934 mit ihrem Mann Carlo und dem gemeinsamen Sohn Roberto in ...

In diese Geschichte dreht es sich um die allererste Postbotin Italiens. Sie ist die Urgroßmutter der Autorin Francesca Gianonne.
Anna zieht 1934 mit ihrem Mann Carlo und dem gemeinsamen Sohn Roberto in das Heimatdorf ihres Mannes. Er hat dort ein Haus geerbt und war 10 Jahre lang nicht in seiner Heimat. Sofort spürt man eine ganz innige, wundervolle Verbindung zwischen Carlo und seinem Bruder Antonio.
Antonios Frau ist von Anna überhaupt nicht begeistert. Auch Anna hat es anfangs schwer, sich in ihrer neuen Umgebung und mit ihrem Mitmenschen zurechtzufinden. Sie ist Lehrerin, findet vorerst jedoch keine Arbeit und bewirbt sich dann als Briefträgerin. Sie wird von jedem belächelt, sie soll sich nicht so wichtig nehmen, es handelt sich nämlich um einen Männerjob. Aber Anna ist selbstbewusst und setzt sich für Frauenrechte ein. Sie lässt sich von einem Mann schon gar nichts sagen. Auch wenn ihr eigener Mann Bürgermeister ist. Als sich ihr Schwager in Anna verliebt, wird die Geschichte immer spannender. Ich konnte die Mischung zwischen Liebe, Schuld, Vertrauen und Enttäuschungen sehr gut nachempfinden. In diesem Buch gibt es einige unglückliche Beziehungen und deren Konsequenzen, ich hatte hin und wieder Tränen in den Augen. Hut ab vor einer so starken Frau zu dieser Zeit ! Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können und freue mich auf mehr Geschichten von Francesca Gianonne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine starke Frau, die nicht vergessen werden möchte

Die Briefträgerin
0

In diese Geschichte dreht es sich um die allererste Postboten Italiens. Sie ist die Urgroßmutter der Autorin Francesca Gianonne.
Anna zieht 1934 mit ihrem Mann Carlo und dem gemeinsamen Sohn Roberto in ...

In diese Geschichte dreht es sich um die allererste Postboten Italiens. Sie ist die Urgroßmutter der Autorin Francesca Gianonne.
Anna zieht 1934 mit ihrem Mann Carlo und dem gemeinsamen Sohn Roberto in das Heimatdorf ihres Mannes. Er hat dort ein Haus geerbt und war 10 Jahre lang nicht in seiner Heimat. Sofort spürt man eine ganz innige, wundervolle Verbindung zwischen Carlo und seinem Bruder Antonio.
Antonios Frau ist von Anna überhaut nicht begeistert. Auch Anna hat es anfangs schwer, sich in ihrer neuen Umgebung und mit ihrem Mitmenschen zurechtzufinden. Sie ist Lehrerin, findet vorerst jedoch keine Arbeit und bewirbt sich dann als Briefträgerin. Sie wird von jedem belächelt, sie soll sich nicht so wichtig nehmen, es handelt sich nämlich um einen Männerjob. Aber Anna ist selbstbewusst und setzt sich für Frauenrechte ein. Sie lässt sich von einem Mann schon gar nichts sagen. Auch wenn ihr eigener Mann Bürgermeister ist. Als sich ihr Schwager in Anna verliebt, wird die Geschichte immer spannender. Ich konnte die Mischung zwischen Liebe, Schuld, Vertrauen und Enttäuschungen sehr gut nachempfinden. In diesem Buch gibt es einige unglückliche Beziehungen und deren Konsequenzen, ich hatte hin und wieder Tränen in den Augen. Hut ab vor einer so starken Frau zu dieser Zeit ! Ich habe dieses Buch nicht aus der Hand legen können und freue mich auf mehr Geschichten von Francesca Gianonne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2026

Mein Jahreshighlight

Solange ein Streichholz brennt
0

Solange ein Streichholz brennt – von Christian Huber

Alinas Karriere ist gerate ins Stocken geraten. Sie arbeitet als sehr fleißige Fernsehjournalistin, doch momentan läuft es für sie beruflich gar nicht ...

Solange ein Streichholz brennt – von Christian Huber

Alinas Karriere ist gerate ins Stocken geraten. Sie arbeitet als sehr fleißige Fernsehjournalistin, doch momentan läuft es für sie beruflich gar nicht gut. Ihre letzte Chance noch groß rauszukommen bekommt sie mit dem Auftrag, eine Reportage über Obdachlose zu drehen. Diese Reportage soll ganz groß in der Morning Show ausgestrahlt werden.
Sie trifft auf Bohm, der mittlerweile seit 5 Jahren auf der Straße lebt. Das erste Zusammentreffen von Alina und Blohm ist etwas unglücklich verlaufen, denn Alina bietet Bohm 1000 Euro für eine Woche Begleitung in seinem Leben auf der Straße. Sofort merkt man, dass Blohm ein intelligenter, stolzer Mann ist, den die Hochnäsigkeit von Alina stört und er sie somit vorerst abblitzen lässt.
Blohm verkauft selbst geschnitzte Holzmäuse und besitzt nichts als einen Schlafsack, einen Rucksack mit ein paar Habseligkeiten, eine Smartphone mit defektem Akku und einen ungeöffneten Brief.
Er schlägt sich mit Hilfe der Suppenküche, Bahnhofsmission und Alkohol durch. Alina verbringt die kommenden Tage viel Zeit mit Blohm, man merkt sofort , wie würdelos Blohm lebt, wie er sich schämt und wie sie sich fremdschämt. Trotzdem entwickeln beide ein starkes Interesse für einander und denken viel über den anderen nach. Blohm ist liebevoll, rücksichtsvoll und auch humorvoll, trotz seiner katastrophalen Lebenssituation. Ich habe mitgelitten, gelacht, gehofft und hatte das Gefühl, ein Zuschauer dieser Geschichte zu sein. Freud und Leid liegt so nah beieinander und auf der Straße zu landen, geht anscheinend schneller, als man glaubt. Das Ende fand ich sehr gut, die Geschichte konnte ich an jeder Stelle sehr gut nachvollziehen und sie wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2026

Mein Jahreshighlight

Das letzte Buch von Marceau Miller
0

Das letzte Buch - von Marceau Miller

Wow, was für eine Geschichte...

Sarah vermisst ihren Mann Marceau, er ist wie vom Erdboden verschluckt. Sie sucht und sucht und als sie ihn bei der Polizei als vermisst ...

Das letzte Buch - von Marceau Miller

Wow, was für eine Geschichte...

Sarah vermisst ihren Mann Marceau, er ist wie vom Erdboden verschluckt. Sie sucht und sucht und als sie ihn bei der Polizei als vermisst meldet, wird der Fall überhaupt nicht erst genommen.
Als es dann zur traurige Gewissheit kommt und die Leiche ihres Mannes an einer Felswand entdeckt wird, wird dem Ganzen endlich nachgegangen. Für die Polizei sieht alles nach einem tragischen Unfall aus, aber Sarah kennt ihren Mann und glaubt, es war Mord. Und nun stellt sich die Frage : Wie genau kennt Sarah ihren Mann wirklich ? Sind ihre Freunde wahre Freunde ? Die Geschichte nimmt rasant an Fahrt auf, als Sarah auf eigene Faust ermittelt. Das Buch war so spannungsgeladen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Auch landschaftlich ist alles ganz wunderbar bildlich erzählt. Das Ende macht mich sprachlos. Dies ist eine Geschichte, an die ich noch sehr lange denken werde. Mein absolutes Jahreshighlight bis jetzt !

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere