Leider sehr schleppende Erzählweise
Noch fünf TageDer Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ein Giftanschlag, der aufgeklärt wird und es gibt nur eine Zeugin, die es gerade so überlebt hat. Doch leider hat es mich die Storyline ...
Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ein Giftanschlag, der aufgeklärt wird und es gibt nur eine Zeugin, die es gerade so überlebt hat. Doch leider hat es mich die Storyline dann gar nicht überzeugen können.
Die Geschichte spielt in der Silvesternacht im Davoser Familiensitz der milliardenschweren Harmans: Ein Giftanschlag tötet das Ehepaar und seine Kinder. Spitzenköchin Lis Castrop, die das Dinner zubereitet hatte, ist die einzige Zeugin - und sie ist gleichzeitig eines der Opfer: noch am Leben, aber vergiftet. Fünf Tage bleiben ihr, um den Mord aufzuklären. Der Countdown läuft und enthüllt immer deutlicher: War Lis nur Kollateralschaden eines mörderischen Plans – oder ist sie tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt, als sie ahnt?
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei direkt, aber auch sehr ausführlich. Unterhaltungen sind eher weniger vorhanden, dafür bekommt man aber ausschweifend die Beobachtungen und Erinnerungen der Hauptfigur präsentiert. Das gefällt mir auf der einen Seite gut, aber auf der anderen Seite hat sich gerade das immer wieder gezogen.
Lis ist eine interessante Hauptfigur, aber sie wurde mir leider immer unsympathischer und ich konnte mich mit ihren Ansichten gar nicht anfreunden. Auch der Fall selbst lief die ganze Zeit über schleppend. Erst am Ende wird ein Täter präsentiert, der zwar überraschend kam, aber sehr schnell abgehandelt wurde.
Schade, ich hatte irgendwie eine andere Art von Geschichte erwartet. Mir war das Ganze einfach zu langatmig, ohne überraschende Wendungen. Ich vergebe leider nur 2,5 von 5 Sternen.