Dieses Buch ist vor allem etwas für die Kleinen, denn hier werden Sprachspiele liebevoll mit verschiedensten, wilden Tierwesen vereint und dabei geht die Reise rundum die Welt.
Was ich vor allem toll ...
Dieses Buch ist vor allem etwas für die Kleinen, denn hier werden Sprachspiele liebevoll mit verschiedensten, wilden Tierwesen vereint und dabei geht die Reise rundum die Welt.
Was ich vor allem toll finde, ist die Möglichkeit, mit seinem Kind interaktiv zu werden. So kann man zahlreiche Tiere verschieben und das passend zu ihrer Umgebung und zu ihren Bewegungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel der Affe, der an der Liane hängt und hin und herschaukelt. Die Bilder sind dabei sehr verniedlicht, was vielleicht nicht jedem gefällt, aber beim Lesen und Anschauen erst einmal viel Spaß macht.
Besonders toll sind auch die Reime zu den Tiere. So werden spielerisch Informationen zu den Tieren in dem Buch kombiniert und nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Sprache lädt zum Entdecken ein. Für die Kleinsten ein tolles, buchiges Erlebnis.
"Dark Cinderella" war mein erstes Buch der Autorin und zunächst muss ich sagen, dass das Buchcover und auch der Farbschnitt einfach wunderschön sind und schon der erste Grund waren, um nach diesem Buch ...
"Dark Cinderella" war mein erstes Buch der Autorin und zunächst muss ich sagen, dass das Buchcover und auch der Farbschnitt einfach wunderschön sind und schon der erste Grund waren, um nach diesem Buch zu greifen. Außerdem konnte mich der Schreibstil von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen: Die Autorin ist wirklich gut darin, die Geschehnisse flüssig ineinander übergehen zu lassen, sodass man beim Lesen einfach nur durch die Seiten fliegt.
Sofia ist als Protagonistin eine durchsetzungsfähige, toughe, junge Frau, die auch in den gehobenen Kreisen nicht auf den Mund gefallen ist. Sie sucht ihre verschwundene Freundin Alva und nimmt dafür eine Stelle im Schloss der Königin von Skonien (scheinbar einem Nachbarland von Schweden). Dabei wird sie ausgerechnet von Kronprinz Maximilian eingearbeitet, welcher stets zuvorkommend und sympathisch agiert. Die beiden kommen sich schnell näher und die Chemie ist deutlich spürbar.
Das Buch beginnt bei einer sehr spannenden Szene und hält danach die Spannung konstant. Im Mittelteil verliert es sich vor allem in Begegnungen zwischen Maximilian und Sofia, während die Nebencharaktere eher weniger zu Wort kommen und auch die Suche stagniert. Ich hätte mir hier zumindest gewünscht, dass Sofia ein wenig vorankommt, aber eigentlich bewegt sie sich für lange Zeit auf der Stelle und es kommt nur wenig ans Licht. Zumindest lässt sie in den Momenten, in denen sie die Suche aktiv vorantreiben möchte, wenig unversucht und spielt auch Maximilian, Linn oder andere Protagonisten immer wieder gegeneinander aus. Da gibt es noch einiges an Zündstoff für Band 2. Und nach dem Ende möchte ich auf jeden FAll wissen, wie es weitergeht.
"Kingdom of Lies" erzählt die Geschichten von Prisca und Lorian, welche in ihrem Königreich beide die Wahrheit ans Licht bringen und sich dabei dem König selbst gegenüber stellen müssen, um dessen Lüge ...
"Kingdom of Lies" erzählt die Geschichten von Prisca und Lorian, welche in ihrem Königreich beide die Wahrheit ans Licht bringen und sich dabei dem König selbst gegenüber stellen müssen, um dessen Lüge aufzudecken. Denn in ihrem Königreich müssen alle unter 25-jährigen ihre Magie abgeben, scheinbar, um das Land vor den Fae zu beschützen, die im Nachbarland leben. Doch es gibt sogenannte Verderbte, wie Prisca selbst, die ihre Magie nie abgaben und seither gejagt werden. Als Prisca entdeckt wird, begibt sie sich auf die Flucht und damit in Lorians Arme. Und plötzlich steht ihre Welt Kopf und alles, was sie zu wissen glaubte, scheint eine große Lüge.
Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend, auch wenn es eine Weile gedauert hat, bis ich mit ihm und auch mit dem Buch warm geworden bin. Was mir gefallen hat, ist die Nachvollziehbarkeit von einzelnen Aktionen, die mit dem eher gemächlichen Tempo einhergeht. Das hat aber auch dazu geführt, dass ich während der doch recht langen Einführung erahnen konnte, inwiefern sich in etwa die Geschichte aufbauen wird, was die Spannung ein wenig gedrosselt hat. Priscas Entwicklung wird doch sehr kleinschrittig erörtert, was wiederum durchaus nachvollziehbar ist, aber manchmal das Tempo rausgenommen hat. Lorian wiederum lässt einen für lange Zeit im Unklaren, was es mit ihm auf sich hat und zudem muss ich mich (leider) den vielen Einschätzungen hier anschließen, er legt wirklich nicht den besten Charakter an den Tag. Seine Beweggründe hin oder her, wäre ich an Priscas Stelle, hätte ich ihn eher weniger ins Herz geschlossen.
Das Magiesystem und der Weltenaufbau wiederum haben mir gut gefallen. Durch die vielen Mäglichkeiten an magischen Begabungen hat die Autorin einen großen Spielraum für unterschiedlichste Entwicklungen geschaffen. Auch Priscas Magie selbst ist faszinierend.
Handlungstechnisch gibt es einige Plot-Twists und Entwicklungen, die ich nicht habe kommen sehen und die Spielraum für Band 2 schaffen, während ich andere von langer Hand habe erahnt. Manchmal haben mir auch Entwicklungen zu sehr gepasst, einzelne Personen kamen zum perfekten Moment mit ins Spiel, beispielsweise Priscas Bruder, kurz bevor diese in die Hauptstadt eingedrungen ist oder später weitere Personen, die ich hier jetzt nicht spoilern möchte. Alles in allem hat das Buch aber einfach großen Spaß gemacht, da man vor allem die einzelnen Charaktere (dich nicht, Lorian) ins Herz schließt, vor allem die Nebencharaktere und das Magiesystem selbst viel Spannung mit sich bringt. Freue mich auf Band 2.
Als damaliger großer Mangafan wollte ich diesen gerne lesen, um zu schauen, inwiefern vielleicht auch meine Klasse hier dem Genre näher kommen kann. Es handelt sich hierbei um einzelne Tiergottheiten in ...
Als damaliger großer Mangafan wollte ich diesen gerne lesen, um zu schauen, inwiefern vielleicht auch meine Klasse hier dem Genre näher kommen kann. Es handelt sich hierbei um einzelne Tiergottheiten in ihren verschiedenen AUsprägungen aus der japanischen Mythologie. Der Fuchsgott Senzou ist dabei niemand unbeflecktes, im Gegenteil, er hat in der Vergangenheit viel Unheil angerichtet, weshalb er in einen dreihundertjährigen Schlaf versetzt wurde. Nun soll er für seine Taten wieder geradestehen und dem kleinen Tanuki Monpachi alles wichtige bebringen, was ein Gottesdiener können müss.
Die Charaktere selbst sind liebevoll und auch charakterstark ausgearbeitet. Insbesondere Senzou ist bewegt sich sich eher im Graubereich, was bei Kinderbüchern ja doch eher selten ist. Hierhingehend bietet sich für das junge Alter denke ich eine neue Erfahrung abseits "sichererer" Bücher. In Kombination mit dem absolut liebenswürdigen Monpachi und dem einen Hundegeist ergeben sich sehr humorvolle und auch bewegende Momente.
Leider empfand ich die Geschehenisse, die Begriffe und auch die Geschichte an sich als deutlich komplex und das nicht nur für die Zielgruppe. Auch ich konnte nicht immer folgen, da komplexe Zusammenhänge sehr kurz erklärt wurden und die Charaktere innerhalb ihrer Tierformen als Vierbeiner alle recht große Ähnlichkeiten haben. Nicht immer war mir klar, wer da gerade spricht.
Ich würde es daher noch älteren Kindern empfehlen, obwohl sich hier dann wieder die Frage stellt, ob es inhaltlich passr. Die Infos rundum die japanische Mythologie wiederum waren sehr spannend.
Nachdem mich bereits Band 2 nicht mehr so richtig abholen konnte, habe ich eine längere Pause eingelegt, ehe ich mich an Band 3 getraut habe. Hier geht es um Maisie und Grant, die sich einander während ...
Nachdem mich bereits Band 2 nicht mehr so richtig abholen konnte, habe ich eine längere Pause eingelegt, ehe ich mich an Band 3 getraut habe. Hier geht es um Maisie und Grant, die sich einander während des turbulenten Krankheuasalltag langsam annähern. Während die beiden auf Dates gehen, werden auch in diesem Band verschiedene Fälle begleitet, insbesondere um eine ältere Dame, deren Krankheitsursache sich einfach nicht finden lassen möchte. Ansonsten ist mir inhaltlich leider eher wenig hängen geblieben.
Maisie und Grant sind sehr liebenswürdie Protagonisten und man versteht, was sie am anderen anziehend finden. Die langsame Entwicklung ihrer Beziehung mitanzusehen, war erfrischend enstpannend. Es gibt relativ wenig Drama, nur zum Schluss, auch wenn ich das Drama wiederum wenig verstehen und nachvollziehen konnte. Ansonsten ist das Buch sympathisch unaufgeregt.
Was mir das Lesen erschwert hat, war hier leider der Schreibstil. Laura selbst hat einen Tipp von ihrer Schwester Jess als Glückskeksmoment beschrieben und davon gab es viel zu viele - Kalendersprüche voller weiser Worte. Das wirkte auf mich leider nicht authentisch und war mir auch einfach zu viel. Charaktere dürfen auch einmal nicht die richtigen Worte finden oder etwas Falsches sagen. In diesem Buch aber haben sich alle perfekt verhalten und haben die perfekte Wortwahl gefunden, außer der eine Bösewicht schlechthin zum Ende. Das hat mir leider doch stark die Leselust genommen.