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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2020

Für mich ein Reinfall

Going Under
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Meine Meinung

Going Under ist ein Dark Romance Einzelband aus dem Festa Verlag, der bis jetzt tolle Bücher in dem Genre rausgebracht hat. Leider war das Buch mein erster Flop aus dem Programm.

Das Cover ...

Meine Meinung

Going Under ist ein Dark Romance Einzelband aus dem Festa Verlag, der bis jetzt tolle Bücher in dem Genre rausgebracht hat. Leider war das Buch mein erster Flop aus dem Programm.

Das Cover gefällt mir leider überhaupt nicht, es sieht nach 0815 aus und die Person darauf, sieht der Protagonistin noch nicht mal ähnlich
Einzig der Schreibstil war ok. Er war jetzt nichts Besonderes, aber man hatte einen guten Lesefluss.

Hier geht es um Brooke, eine Schülerin deren beste Freundin Beth Selbstmord begangen hat. Da sie vorher zerstritten waren gibt sie sich die Schuld dafür und will es wieder gut machen, indem sie einen geheimen S**club aufdecken möchte. Dieser ist nämlich tatsächlich dran schuld an dem Tod ihrer Freundin, weil man sie dort vergewaltig hat. Dabei begibt sie sich selbst in Gefahr.

Brooke ist eine unsympathische Protagonistin und ich hatte von Anfang an meine Probleme mit ihr. Nicht nur, dass sie eine richtig schlechte Freundin war und ist, sondern auch ihr dummer Plan sich selbst vergewaltigen zu lassen. Was denkt sie sich dabei?
Und das sie die anderen Mädchen bedrängt, die vermutlich auch vergewaltig wurden, ist nicht gerade feinfühlig von ihr. Sie denkt nur an ihren Racheplan für Beth.
Beth, die von Brooke hintergangen wurde, weil Brooke mit ihrem Freund heimlich geschlafen hat. Der (Ex)Freund den sie am Ende dafür hasst, obwohl bei so einer Sache immer zwei gehören. Wie gesagt ich mochte sie wirklich nicht. Andere Charaktere schlossen sich da an oder blieben völlig im Dunklen.

Dazu kam eine Story, die sich erst im Kreis dreht und sich hauptsächlich damit beschäftigt, wie Brook weint und arbeitet. Nebenbei kommt noch eine Lovestory dazu, die völlig blass und oberflächlich bleibt und ich immer noch nicht weiß, was das sollte. Auch das Drama, das am Ende dazu kam bei der Lovestory, war völlig überzogen und konnte ich null verstehen.

Die Geschichte bekommt 2/5⭐ und ist für mich ein Flop.
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Fazit

Unsympathische Charaktere, eine oberflächliche Lovestory, mit blasser und wirrer Handlung, die keinen roten Faden hat. Einzig der Schreibstil ist ok. Die Idee dahinter nicht schlecht, aber eben keine gute Umsetzung.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2020

Auch das Reread hat mir wieder sehr gefallen

Liebe und Lügen (Kampf um Demora 2)
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Meine Meinung

„Und wenn ich immer und immer wieder sage, wie sehr ich mir wünsche, dass du mein bist, ist es nur, weil ich bereits komplett dein bin.“

Auch Band 2 habe ich wieder zusammen als Buddyread, ...

Meine Meinung

„Und wenn ich immer und immer wieder sage, wie sehr ich mir wünsche, dass du mein bist, ist es nur, weil ich bereits komplett dein bin.“

Auch Band 2 habe ich wieder zusammen als Buddyread, mit einer anderen Bloggerin gelesen. Und wieder war es für uns beide auch gleichzeitig ein reread.

Der Schreibstil ist auch hier packend und flüssig geschrieben. Man hat einen Lesefluss, sodass die Seiten nur so fliegen und man ganz schnell am Ende (eines Leseabschnittes) ist.

In Band 2 gehen Alex und Sage wieder zusammen auf eine Mission. Beide haben aber unterschiedliche Aufgaben. Alex der einen geheimen Trupp ausbilden soll und Sage die den Prinzen unterrichten und währenddessen im Auftrag der Königin spionieren soll. Alex ist nach den Ereignissen in Band 1 nicht gerade begeistert, Sage dabei zu haben, was zu Streitigkeiten führt. Am Ende bewahrheitet sich Alex Sorge und die beiden werden getrennt.

Sage war mir diesmal hier von Anfang an sympathisch und die Anfangsszene mochte ich direkt. Ihre Entwicklung und Gefühle konnte ich gut greifen, besonders bei den Streitereien mit Alex. Beide Seiten konnte ich verstehen, auch wenn ich mir mehr Kommunikation gewünscht hätte, gerade bei Alex und seinen Gefühlen. Aber gut, beide sind dickköpfig und stur und möchten die Beschützen, die sie lieben.
Eine Szene fand ich allerdings nicht so gut durchdacht und ist etwas von Sages sonstigem Verhalten abgewichen.

Was ich Interessant fand, war die Rolle der Nachbarländer. Hier erfährt man etwas mehr darüber und lernt neue Personen kennen. Manche mag man, manche eher nicht. Was ich mir mehr gewünscht hätte, wäre genauere Beschreibungen der Länder und deren Sitten. Das ging mir etwas unter und wurde nur Oberflächlich behandelt.

Paar alte Gesichter trifft man auch wieder, wie Cass, Ash und sogar Huzar. Bei Cass erfährt man den Vornamen und er kann einen echt leidtun. Seine Eltern müssen ihn Hassen. Ash kommt hier, wie auch in Band 1, nicht so häufig vor und bleibt ein eher blasser Charakter. Wen ich auf eine verdrehte Art mag, ist Huzar. Seine Entscheidungen mögen nicht die Besten sein, aber er tat mir leid, dass er nicht in sein Heimatland zurückkann. Da können schon mal falsche und verzweifelte Handlungen folgen, besonders wenn er noch die Verantwortung für seine Männer hat.

Das Buch hat mir wieder genauso gut gefallen, wie beim ersten Mal und bekommt 5/5⭐ von mir.
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Fazit

Band 2 hat mir nochmal ein Tick besser gefallen als Band 1. Für mich war die Handlung die ganze Zeit spannend und lässt mich freudig auf Band 3 zurück.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2020

Konnte mich erst ab der Hälfte überzeugen

Lady Trents Memoiren 4
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Meine Meinung

Für alle die hier mit der Reihe anfangen, das könnt ihr gerne machen, aber dann werdet ihr etwas zu den vorigen Bänden gespoilert. Wenn euch das nicht Abschreckt, hoffe ich, dass es der ...

Meine Meinung

Für alle die hier mit der Reihe anfangen, das könnt ihr gerne machen, aber dann werdet ihr etwas zu den vorigen Bänden gespoilert. Wenn euch das nicht Abschreckt, hoffe ich, dass es der Schreibstil auch nicht macht. Denn dieser ist, wenn man ihn nicht gewöhnt ist, anstrengend und kann unter Umständen auch zäh sein. Wenn euch das auch nicht Abschreckt, habt ihr ein einzigartiges Lesevergnügen, welches aus der Masse heraussticht.

In Band 4 geht es diesmal nicht ganz auf eine Forschungsreise. Isabella und Tom werden vom Militär gebeten, bei einem Zuchtprogramm von Drachen, die Leitung zu übernehmen. Der letzte Forscher konnte keine Ergebnisse erzielen und wurde gefeuert. Dabei treffen sie auch Suhail wieder, der sie aber auf Abstand hält, da böse Gerüchte der vergangenen Reise im Umlauf sind. Das sie außerdem hier von politischen Intrigen verschont bleiben, glaubt hoffentlich keiner.

Isabella und Tom mag ich nach wie vor sehr gerne und ich kann auf beide nicht mehr verzichten. Jake ist diesmal nicht wieder dabei, dafür aber Suhail und Isabellas Bruder Andrew, der beim Militär ist und sie beschützt. Gerade nach der Hälfte sammelt er bei mir viele Pluspunkte. Suhail ist anfangs distanziert, um weitere Gerüchte zu vermeiden, aber Privat sieht das natürlich ganz anders aus. Isabella und er verstehen sich prächtig und die Freundschaft von damals nicht vergessen.

Band 4 ist aber für mich der schwächste Band der Reihe. Bis zur Hälfte passiert kaum was. Isabella muss sich nämlich schonwieder erstmal in der Männerdomäne behaupten, was ziemlich schwer ist.
Dafür passiert danach eine spannende Handlung, nach der anderen, wie auch paar Überraschungen. So viel Vorweg: Hier erfährt man endlich wer der zweite Ehemann wird und ich finde ich richtig toll. So ein bisschen hatte ich es gehofft, aber nie für möglich gehalten, wenn ich ehrlich bin. Auch wie sie den Namen Lady Trent bekommt wird hier aufgelöst, aber wirklich erst ganz spät.

Da das Ende mich voll und ganz überzeugen konnte und Isabella doch noch ihre Drachen erforschen konnte und Suhail eine neue Ruine entdeckt, bekommt Band 4 4/5⭐.
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Fazit

Die erste Hälfte ist ziemlich ruhig, was aber dafür die zweite Hälfte wieder weg macht. Es gab überraschende Wendungen und nach der Hälfte auch eine spannende Handlung.
Insgesamt hat mir auch dieser Band gefallen, halt nur nicht ganz so gut wie die Bände davor.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Besser als Band 1

Lady Trents Memoiren 2
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Meine Meinung

Für alle die, die hier mit der Reihe anfangen, das könnt ihr gerne machen, aber dann werdet ihr etwas zu den vorigen Bänden gespoilert. Wenn euch das nicht Abschreckt, hoffe ich, dass es ...

Meine Meinung

Für alle die, die hier mit der Reihe anfangen, das könnt ihr gerne machen, aber dann werdet ihr etwas zu den vorigen Bänden gespoilert. Wenn euch das nicht Abschreckt, hoffe ich, dass es der Schreibstil auch nicht macht. Denn dieser ist, wenn man ihn nicht gewöhnt ist, anstrengend und kann unter Umständen auch zäh sein. Wenn euch das auch nicht Abschreckt, habt ihr ein einzigartiges Lesevergnügen, welches aus der Masse heraussticht.

Ich habe ja den Vorteil, mich an den Schreibstil gewöhnt zu haben, da ich Band 1 bereits kenne. Im ersten Teil hatte ich ja meine Schwierigkeiten und war hin und her gerissen ob ich weiterlesen soll. Aber hier konnte ich mühelos in der Geschichte lesen und bewundere die einzigartige Art wie Marie Brennen schreibt und erzählt. Sie sticht aus der Masse heraus und Meiner Meinung nach ist die Reihe viel zu Unbekannt.

Im zweiten Abenteuer erzählt Lady Trent die Reise zum Kontinent Eriga und die dortige Erforschung der Drachen. Mit dabei ist wieder Tom Wilker, aber auch Natalie stößt als neues Mitglied dazu. Eriga wird von mehreren Völkern bewohnt, die untereinander nicht gut auskommen. Deshalb kommt es, dass die Forschungsreise stark politisch belastet ist (wie ich feststellen werde, ist das keine Ausnahme). Als wäre das nicht genug kommen Isabella noch Traditionen, Hexerei und der Dschungel dazwischen. Aber Isabella wäre nicht Lady Trent, wenn sie nicht für alles eine Lösung findet.

Dadurch das ich mit Schreibstil keine Probleme mehr habe, konnte ich mich besser auf die Geschichte und deren Charaktere einlassen. Das ist auch bitternötig, da wie schon in Band 1 mit fremden Ortsnamen und deren politische Machtspiele nur so um sich geworfen wird. Mit der Zeit findet man aber gut den Überblick und lernt schnell, genauso wie die drei Erforscher.

Isabella finde ich auch hier sehr sympathisch und kann mich gut mit ihr(em Forscherherz) Identifizieren. Ihren Hang für Fettnäpfchen und Pech ist sehr unterhaltsam, aber auch schmerzhaft zu lesen. Diese Eigenschaften machen sie dafür authentisch und zeigen, dass man aus Fehlern lernt (nicht was ihr Pech angeht, das verfolgt sie).
Ihre Reisegefährten sind zwar eher Nebencharaktere, aber auch über sie erfährt man mehr. Gerade die angespannte Situation aus Band 1 zwischen Lady Trent und Mr. Wilker, entwickelt sich hier zu einer richtigen Freundschaft.

Die Welt die Marie Brennan erschafft und von Band zu Band immer größer wird, ist faszinierend und kann man gut mit unserem 19./20. Jahrhundert vergleichen. Gerade die einzelnen Völker, mit dessen Kulturen und Traditionen, finde ich spannend und gut beschrieben.

Mein einziger Kritikpunkt sind die Drachen, die leider in diesem Band kaum Beachtung finden. Andere Sachen und Probleme stehen hier klar im Vordergrund, was an sich spannend ist, aber ein klein wenig mehr Drachen hätten auch nicht geschadet. Außerdem finde ich den Mittelteil ist etwas langatmig.

Ansonsten konnte mich der zweite Band begeistern und erhält 4,5/5⭐ von mir.
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Fazit

Nach meinen Problemen mit dem Schreibstil in Band 1, kam ich hier sehr gut klar und konnte der Geschichte von Anfang an mit Spannung folgen. Wer eine außergewöhnliche Reihe sucht, die aus der Masse fällt, ist hier genau richtig.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Band 3 ist bis jetzt mein Liebling

Lady Trents Memoiren 3
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Meine Meinung

Für alle die, die hier mit der Reihe anfangen, das könnt ihr gerne machen, aber dann werdet ihr etwas zu den vorigen Bänden gespoilert. Wenn euch das nicht Abschreckt, hoffe ich, dass es ...

Meine Meinung

Für alle die, die hier mit der Reihe anfangen, das könnt ihr gerne machen, aber dann werdet ihr etwas zu den vorigen Bänden gespoilert. Wenn euch das nicht Abschreckt, hoffe ich, dass es der Schreibstil auch nicht macht. Denn dieser ist, wenn man ihn nicht gewöhnt ist, anstrengend und kann unter Umständen auch zäh sein. Wenn euch das auch nicht Abschreckt, habt ihr ein einzigartiges Lesevergnügen, welches aus der Masse heraussticht.

Band 3 ist meiner Meinung nach, bis jetzt zumindest, der beste Band der Reihe. Band 2 war ja schon gut, aber dieser hier toppt ihn nochmal.

Hier sticht Isabella auf See und nimmt dabei ihren Sohn Jake mit. Neben den erforschen verschiedener Drachenarten, wird der Forschungstrupp wieder in politische Intrigen verstrickt, die nicht gerade ungefährlich sind. Dabei lernt sie verschiedene Stämme kennen und dazu noch einen Mann, der sie auf der Reise begleitet. Gemeinsam machen sie eine bahnbrechende Entdeckung, die die Forschung so nicht kennt.

Isabella wächst mir mit jedem Band immer mehr an Herz. Ihre Art in gefährliche Situationen zu landen und am Ende heil wieder rauszukommen, ist legendär und urkomisch. Und als die Truppe, nach einem Schiffsunglück, dann noch bei einem Stamm unterkommen, der sagen wir es mal so, Isabella nicht wirklich als Frau anerkennt, ist die Sache perfekt.

Mit damit ist natürlich auch wieder Tom Wilker, der hinter ihr steht und sie in allem Unterstützt. Insgeheim würde es mich total freuen, wenn die beiden ein Paar werden, aber ich denke nicht, dass das passieren wird.


Was ich besonders toll finde, ist endlich ihren Sohn besser kennenzulernen. Er begleitet die Reise, aufgrund schlechtem Gewissen seitens seiner Mutter. Jakre wird vermutlich nicht in Isabellas Fußstapfen treten, wie sie trauriger Weise feststellt, denn auf dieser Reise, lernt er das Meer lieben.

Und dann wäre da noch ihr blinder Passagier Suhail, der selbst Archäologe ist und die alten Ruinen erkundet, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Suhail macht Tom wirklich Konkurrenz, in Sachen Sympathie und wer der beste Partner für Isabella ist. Ich kann mich da einfach nicht entscheiden und weiß noch nicht mal, ob die beiden überhaupt in Frage kommen. Mal sehen, wann ihr zweiter Ehemann auftaucht und wer er ist.

Und ansonsten kann ich zur Story nur sagen: Wow. Isabella und ihre Crew geraten von einer spannenden Handlung in die nächste und treffen dabei auf unterschiedlichste Drachenarten, die ganz viele Fragen aufweisen. Habe ich mich noch im letzten Band darüber beschwert, dass die Drachen untergehen, ist das hier nicht der Fall. Hier herrscht ein Gleichgewicht zwischen politischen Ereignissen und das erforschen der Drachen.

Dafür bekommt das Buch auch von mir volle 5/5⭐, die es mehr als verdient.
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Fazit

Das Buch hat alles was ich mir bei einem Fantasybuch wünsche. Viel Spannung, Action, eine tödliche Intrige und Handlungen die einen überraschen und mitfiebern lassen.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere