Cover-Bild Highway to Passion

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 14.09.2020
  • ISBN: 9783453423183
Christine Feehan

Highway to Passion

Roman
Almuth Reich (Übersetzer)

Aufgewachsen in einem Motorradclub hat Breezy nie erfahren, wie sich ein behütetes Leben anfühlt. Als sie ihre große Liebe Steele kennenlernt, fühlt sie sich zum ersten Mal geborgen. Doch Steele verlässt sie plötzlich, und für Breezy bricht eine Welt zusammen. Sie wird aus dem Motorradclub verbannt und bemerkt kurz danach, dass sie schwanger ist. Ganz auf sich allein gestellt schlägt sich Breezy durch, doch als ihr Sohn entführt wird, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung erneut an Steele.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2020

Der Titel ist Programm

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Ich habe mich für das Buch entschieden, da mich der Klappentext irgendwie neugierig gemacht hat. Ich habe bisher auch noch kein Buch mit einem Motorradclub gelesen und war deswegen besonders gespannt. ...

Ich habe mich für das Buch entschieden, da mich der Klappentext irgendwie neugierig gemacht hat. Ich habe bisher auch noch kein Buch mit einem Motorradclub gelesen und war deswegen besonders gespannt. Ich hatte schon anhand des Titels und auch des Covers mit jeder Menge knisternder Unterhaltung gerechnet aber das war dann doch anders als gedacht.
Das eine oder andere Klischee wird hier auf jedenfalls bedient auch wenn ich mir die Kerle aus dem Club doch anders vorgestellt hatte. Einschüchternd waren sie aber trotzdem und es gibt definitiv mehrere Seiten. Ich denke jeder Club hat da nochmal seine ganz eigene „Richtung“ aber eine Gewisse Macht und vor allem Gewalt hat hier eine Rolle gespielt.
Ich hatte schon einiges über die Autorin gehört und war deswegen neugierig auf ihre Bücher. Für mich bisher das erste Buch der Autorin, ich habe auch den Vorgängerband nicht gelesen, was dem Lesefluss jedenfalls nicht geschadet hat aber vielleicht hole ich das Buch noch nach.
Sex ist ein riesiges Thema in diesem Buch und deswegen passt der Titel sehr gut. Ich hätte mir hier und da schon ein wenig tiefgründigere Themen gewünscht aber irgendwie hat es mich nicht wirklich überrascht.

Fazit:
Meine Meinung ist durchwachsen, ich finde zwar den Schreibstil nicht schlecht und mochte die Charaktere. Bei dem Handlungsverlauf war ich aber etwas enttäuscht, Sex ist schön und gut aber irgendwie war die Aufteilung nicht gut gewählt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Eine spannende Geschichte, wenn auch etwas extrem

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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon einige Bücher über Motorradclubs gelesen, aber ich ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon einige Bücher über Motorradclubs gelesen, aber ich glaube dieses war das heftigste, besonders ihr Verhalten gegenüber Frauen und in Bezug auf die Gewalt.
Breezy hatte es in ihrem Leben im Club richtig schwer und bei einigen Schilderungen was ihr angetan wurde, musste ich richtig schlucken. Obwohl ich dazu sagen muss, das diese Schilderungen sich nicht auf den Club von Steel beziehen, sondern auf den von Breezys Vater. Trotz der Erzählperspektive habe ich von Anfang an richtig mit Breezy mitgelitten und gerade ihre Angst nachdem ihr Sohn entführt wurde, war richtig greifbar. Das sie sich dann ausgerechnet an den Mann wenden muss, der zum einen immer noch tief im Clubleben steckt, obwohl sie diese Welt hinterher lassen möchte und der ihr außerdem das Herz gebrochen hat, macht ihr die Situation nicht leichter. Umso schöner fand ich es, wie mutig sie war und wie sie für sich und ihren Sohn gegen alle Widerstände gekämpft hat.
Steel hat nach seinen Fehlern in der Vergangenheit wirklich einiges wieder gut zu machen. Er bemüht sich auf seine Art wieder mit Breezy ins Reine zu kommen und die Chemie zwischen ihnen stimmt auf jeden Fall. Es hat etwas gedauert bis ich mit ihm warm geworden bin und verstanden habe, warum er so ist wie er ist. Seine Liebe zu ihr ist roh und fast schon animalisch, aber manchmal hat mich seine herrische Art und dass er sie als Eigentum bezeichnet gestört.
Dennoch habe ich ihn und die Mitglieder seines Clubs in mein Herz geschlossen, weil sie alle einen guten Kern und eine tolle Gemeinschaft haben, in der sie immer füreinander dar sind.
Insgesamt ist es eine spannende Geschichte, die ich jeden der auf Motorradclub Storys steht empfehlen kann. Dennoch war es mir alles in allem einfach etwas zu extrem.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2020

Grandios! Ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören!

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Wenn ich an Bikerclubs denke, stelle ich mir massige und gefährliche Typen in Lederklamotten vor, die Höllenmaschine fahren. XD Am besten legt man sich nicht mit ihnen an, wenn man in Ruhe leben möchte. ...

Wenn ich an Bikerclubs denke, stelle ich mir massige und gefährliche Typen in Lederklamotten vor, die Höllenmaschine fahren. XD Am besten legt man sich nicht mit ihnen an, wenn man in Ruhe leben möchte. Aber das sind womöglich Vorurteile meinerseits, denn nicht alle Biker sind so „schlimm“ – so denke ich mir das jedenfalls. 😉 Aber in diesem Buch werden wir in eine turbulente Welt voller Gewalt und Brutalität hineingezogen, die einem völlig den Atem nimmt. Hätte ich so nicht erwartet, denn das Cover ist doch eher „harmlos“.
Breezy ist bei den Swords großgeworden, einem der gewalttätigsten Bikerclubs in Amerika. Schon früh wurde sie unfreiwillig in die düstere Welt hineingezogen und musste Unvorstellbares erleben. Bis eines Tages Steele in dem Club auftaucht und sie für sich beansprucht. Da erlebt ihr Leben einen positiven Aufschwung, der sie auf eine glückliche Zukunft mit ihm hoffen lässt. Doch es kommt ganz anders und sie wird nicht nur vom ihm plötzlich verlassen. Nein, sie verliert alles und muss sich alleine durchschlagen, und zwar zum ersten Mal in ihrem Leben. Aber sie lernt aus ihren Fehlern und wird zu einer starken und mutigen Frau, die sich und ihr kleines Geheimnis durchs Leben boxt. Auch wenn sie nie wieder etwas mit einem Bikerclub zu tun haben möchte, wird es immer Bestandteil in ihrem Leben sein, vor allem als sie Steele um Hilfe bitten muss. Sie riskiert alles, nur um das Kostbarste wiederzubekommen, was sie in ihrem Leben besitzt. Werden er und die Torpedo Inks ihr helfen? Kann sie sich wirklich auf einen Bikerclub verlassen? Ihre Vorurteile und eigenen Erfahrungen trüben ihre Sicht, aber ihr bleibt keine andere Wahl, wenn sie überleben möchte… Wäre das Problem schon nicht genug, muss sie sich noch mit ihren Gefühlen für Steele auseinandersetzen. Denn auch wenn er sie damals tief verletzt und gedemütigt hat, konnte sie ihn nie vergessen. Doch haben sie eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft?
Steele ist der Vizepräsident der Torpedo Inks und würde für seine Brüder sein Leben geben. Der Club ist seine Familie und nur bei ihnen fühlt er sich sicher. Naja, sie ist die einzige Ausnahme. Denn sie hat ihn vom ersten Augenblick völlig in ihren Bann geschlagen. Aber er hat es beim ersten Mal völlig vergeigt, wird sie dennoch eine zweite Chance geben? Sein Verhalten ist völlig von krassen Kindheit geschuldet, die wirklich kein Zuckerschlecken ist. Ich musste mehrmals schlucken, gerade weil es mir sehr nahe ging. So wie er und seine Brüder aufgewachsen sind, das möchte man keinem Kind der Welt antun. Auch ihre Kindheit gehört dazu. Beide haben das Martyrium aber überlebt, müssen aber noch mit den Folgen kämpfen… Dieses Mal will er ihr aber zeigen, dass seine Gefühle für sie ernst sind. Er tut alles, um sie wieder für sich zu gewinnen. Wird sie ihm vergeben?
Mich hat die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite völlig in seinen Bann geschlagen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Wieder ein Meisterwerk der Autorin! 😊 Und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen! Den ersten Band muss ich jetzt auch noch unbedingt lesen! 😉
Für viele mag es in diesem Buch vielleicht zu brutal zugehen, aber für mich passt es einfach ins Setting. Es ist düster und viele der Figuren tragen eine Dunkelheit in sich und müssen mit ihren eigenen Dämonen kämpfen. Aber gerade das macht sie so menschlich. Ich will keine perfekten Figuren haben, die sich um Banales streiten. Nein, das hier ist die bittere Realität. Zumindest kann ich sie mir so vorstellen. Auch der Sex gehört dazu. Deshalb ist das für mich die perfekte Mischung aus Action, Spannung, Liebe und Gewalt. Muss man gelesen haben! 😊

♥♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2020

Nach einem grandiosen Band 1, war dieser hier ein Flop

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Meine Meinung

Diese Rezension fällt mir schwerer zu schreiben, als andere. Warum? Weil mich das Buch mit einem bitteren Beigeschmack zurückgelassen hat und ich nicht weiß wie ich es bewerten soll.
Allgemein ...

Meine Meinung

Diese Rezension fällt mir schwerer zu schreiben, als andere. Warum? Weil mich das Buch mit einem bitteren Beigeschmack zurückgelassen hat und ich nicht weiß wie ich es bewerten soll.
Allgemein kann ich sagen, dass das Buch nichts für Feministinnen ist und hier definitiv eine Triggerwarnung fehlt. Misshandlung und Vergewaltigung ist u.a. ein sehr großes Thema. Außerdem ist das Band 2 einer Reihe und meiner Meinung nach sollte man den ersten Band kennen, um besser die Handlung und erwähnte Namen verstehen zu können.

In Band zwei geht es um Breezy und Steele. Breezy ist in das Bikerleben hineingeboren und hatte dadurch keine schöne Kindheit. Ihr Vater reichte sie als Jugendliche von einem Mann zum nächsten, wenn er darin einen Vorteil für sich sieht. Als sie Steele kennenlernt, ändert sich das. Aber als er erfährt das sie noch minderjährig ist, jagt er sie fort. Was beide zu diesem Zeitpunkt nicht wissen – Breezy ist Schwanger. Drei Jahre später taucht sie wieder auf, nachdem ihr Sohn von ihrem Vater und Bruder entführt wurde. Steele, der seine damalige Aktion bitter bereut, versucht nicht nur seinen Sohn zurückzubekommen, sondern auch Breezy. Breezy hat sich aber verändert und sieht es gar nicht ein wieder die Clubszene einzusteigen...

Zum Schreibstil: Hier habe ich nichts auszusetzen. Dieser ist von der Autorin wie gewohnt flüssig zu lesen und man kommt sehr schnell im Buch voran.
Der rote Faden hingegen ist kaum erkennbar. Die Charaktere handeln sehr oft unlogisch und geben widersprüchliche Signale.

Anfangs hat mir gerade Breezy sehr gut gefallen. Sie ist facettenreich und ihre Sorge um ihren Sohn Zane ist greifbar. Auch wenn sie noch immer traumatisiert von damals ist, weiß sie was sie möchte und gibt Steele anfangs wiederworte. Leider ändert sich das mit der Zeit und sie wird wieder zu einem stillen Mäuschen, die versucht Steele das zu geben was er will. Ihre Entwicklung verläuft sozusagen in die andere Richtung.
Auch wenn immer wieder erwähnt wird, das Steele ja auch was zurückgibt und so aufmerksam ist, kann ich dem nicht zu stimmen. Er ist dominant, droht mit Schlägen und verbietet ihr den Mund, am Ende lässt er sie noch nicht mal aus dem Haus. Auf der anderen Seite ist ihm ja die Aussprache wichtig, hört Breezy zwar zu, aber am Ende entscheidet er nur alleine. Also sorry was ist das für eine toxische Beziehung. Da kann ich beim besten Willen nichts Positives sehen. Noch nicht mal Kompromisse geht Steele ein. Bis zum Schluss konnte ich ihn nicht leiden.

Und die Handlung? Gerade in der Mitte geht es ausschließlich um S*x und die Sorge um ihren gemeinsamen Sohn wie weggeblasen. Allgemein geht es eher darum Breezy ins Bett zu bekommen, als Zane zu finden. Als Breezy sich dann endlich Steele hingibt, versucht dieser dann ihr begreiflich zu machen was für ein Monster er ist und stößt sie eher von sich, als froh zu sein. Kurze Zeit später ist sie wieder Unsicher und Steele muss wieder Überzeugungsarbeit leisten. Im Prinzip geht das die ganze Zeit. Und trotz dieser „heißen“ Anziehungskraft der beiden, sucht man tiefe Gefühle vergebens.
Kurz vorm Ende lernt man dann endlich Zane kennen. Doch schon nach paar Seiten ist er wieder weg vom Fenster. Seine Rolle war wirklich kurz und überflüssig. Das Ende hat es noch nicht mal besser gemacht, sondern eher schlimmer. Ich hatte wirklich auf eine bessere Handlung gehofft.

Ursprünglich wollte ich dem Buch 3,5/5⭐ geben, aber beim Schreiben ist mir immer mehr negatives aufgefallen. Daher bekommt das Buch von mir nur 2/5⭐.
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Fazit

Band zwei ist erheblich schwächer als Band 1. Mit Steele hatte ich meine Probleme und kam bis zum Schluss nicht klar. Breezy hatte anfangs ihre guten Momente, aber danach war sie mir zu unterwürfig. Von Tiefgründigkeit und großen Gefühlen kann bei dieser Handlung keine Rede sein, vielmehr bleibt alles sehr Oberflächlich. Auch wenn dieser Band ein Flop war, bin ich auf den Dritten gespannt, da Band eins mir ja sehr gut gefallen hat.
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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.10.2020

sehr enttäuscht

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Nach dem der erste Teil der Highway Reihe so Lala war, wollte ich unbedingt den zweiten Teil, in der Hoffnung, dass er besser war, lesen. Auch wenn die Übersetzung dieses Mal viel besser war, war das Buch ...

Nach dem der erste Teil der Highway Reihe so Lala war, wollte ich unbedingt den zweiten Teil, in der Hoffnung, dass er besser war, lesen. Auch wenn die Übersetzung dieses Mal viel besser war, war das Buch eine Katastrophe… Die Handlung an sich hat mir gut gefallen und auch der Schreibstil von Christine Feehan konnte mich wieder begeistern. Doch sie hat einfach so viel Potenzial verschenkt. Ich liebe ihre Karpatinaner und Shadows Reihe, aber die Highway Reihe kommt einfach nicht an diese ran.

Die Charaktere waren sehr unterschiedlich. Mache waren komplex und hatte Tiefe, andere blieben blass und unscheinbar. Steele war ein Charakter den ich eigentlich relativ gut mochte. Er war der typische Alphamacho und er wollte das immer alles nach seiner Meinung ging. Das ist generell in Ordnung, wenn so ein Mann ein taffes Gegenstück hat. Und da ging es dann den Bach runter. Breezy hat grundsätzlich ein unglaubliches Potenzial und die ersten 120 Seiten mochte ich sie sehr, aber dann verwandelt sie sich in eine sexbesessene, rückgratlose, Ja und Amen Sagerin… Sie betont die ganze Zeit wie stark und unabhängig sie geworden ist, aber sobald Steele ankommt und was von ihr will, wird sie zu einer Frau die keine Rückgrat hat. Das gilt nicht nur für den Sex (da stört es mich auch nicht wirklich), sondern auch für alle anderen Entscheidungen in ihrem Leben. Ich habe noch nie einen weiblichen Hauptcharakter erlebt, der so wenig Rückgrat hat. Nach etwa der Hälfte hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand geworfen.

Ich weiß einfach nicht, ob ich diese Reihe weiterlesen will. Das ist einfach nicht das, was ich von Christine Feehan normalerweise gewohnt bin… Wer ihre anderen Reihen mochte, sollte hier liebe die Finger von lassen. Erspart euch die Enttäuschung.

Ich kann leider keine Empfehlung geben.