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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2026

Konnte mich nicht überzeugen

We Break And Heal
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Die drei Schwestern Cleo, Juliet und Sage kommen in ihren Heimatort Spring Mountains zurück, um das Erbe ihrer Großeltern anzutreten: Ein altes Farmhaus, ihr Elternhaus. Doch schnell wird klar, ...

Die drei Schwestern Cleo, Juliet und Sage kommen in ihren Heimatort Spring Mountains zurück, um das Erbe ihrer Großeltern anzutreten: Ein altes Farmhaus, ihr Elternhaus. Doch schnell wird klar, dass es einige ungesagte Dinge zwischen den Schwestern gibt und insbesondere Sage verhält sich Cleo gegenüber sehr feindselig. Doch auch bei dem Antritt der Erbschaft gibt es Probleme, denn es fehlen weitere Personen. Die drei Schwestern wissen jedoch nicht, um wen es sich hierbei handeln könnte. Dennoch beginnen sie mit der Reparatur des Hauses. Cleo, eine DIY-Influencerin, möchte die Reparatur des Farmhauses, gerne filmen und auf ihrem Kanal veröffentlichen. Während ihres Aufenthaltes läuft ihr immer wieder ihr Ex-Freund Dax über den Weg, der aufgrund einer Schreibblockade wieder nach Spring Mountains gekommen ist. Auch er hatte in der Vergangenheit Probleme und deshalb Spring Mountains verlassen. Hierdurch hat er sich von seiner Familie und insbesondere seinem Bruder entfremdet.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Cleos und Dax Sicht erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da man hierdurch auch sehr viel über Dax Vergangenheit und der Geschichte von Cleo und Dax zu ihrer High-School-Zeit erfahren hat. Auch über Cleos Gefühle und weshalb sie so wütend auf Dax ist, erfährt man sehr viel.

Dennoch empfand ich die Geschichte zu unrealistisch. Besonders Cleos wechselhaftes Verhalten Dax gegenüber konnte ich nicht verstehen. Aber auch Dax verheimlichte Cleo nach wie vor sehr viel, was zu kontinuierlichen Problemen zwischen ihnen führte. Die Geschichte um das Erbe war zwar interessant und geheimnisvoll, aber am Ende auch sehr unbefriedigend.

Es war schön, dass einige "Geheimnisse" geklärt werden konnten, aber vieles zog sich doch sehr in die Länge und war zu unrealistisch. Das Country- und Small-Town-Setting war sehr nett, konnte aber den Gesamteindruck der Geschichte für mich nicht stimmig und glaubwürdig vermitteln.

Fazit: Nettes Country-Setting und nette Small-Town uns Second Chance-Geschichte mit einigen Schwächen.

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Veröffentlicht am 03.08.2026

Eine turbulente Rom-Com-Crime-Story

If Books Could Kill
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Roxie Mitchell liebt Liebesromane und wünscht sich daher die Heldin im nächsten Roman ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews zu sein. Als sie jedoch bei einem Date mit einem Messer bedroht wird ...

Roxie Mitchell liebt Liebesromane und wünscht sich daher die Heldin im nächsten Roman ihrer Lieblingsautorin Anna Matthews zu sein. Als sie jedoch bei einem Date mit einem Messer bedroht wird und daraufhin mit einem gestohlenen Uber flieht, wobei sie versehentlich den Literaturprofessor Grant Hoffman kidnappt, kommt ihr diese Situation sehr merkwürdig vor. Später findet sie heraus, dass Anna Matthews nicht an einem Liebes- sondern einem Kriminalroman arbeitet und dass sie wirklich dessen Protagonistin ist. Gemeinsam mit Grant, der sehr ängstlich ist und daher möglichst schnell aus der Geschichte fliehen möchte, versuchen sie Kontakt zu der Autorin aufzunehmen.
Mir hat die Geschichte von Anfang an sehr gut gefallen. Einerseits ist Roxie aufgrund ihrer Liebe zu Liebesromanen sehr romantisch veranlagt, aber sie betreibt in ihrer Freizeit Kampfsport und ist eine sehr selbstbewusste Frau. Grant hingegen ist ein ängstlicher Typ, der mich im Laufe der Geschichte immer wieder sehr überrascht hat. Ich fand aber besonders das Verhältnis der beiden von Anfang an sehr interessant und im Laufe der Geschichte wurden sie zu einem guten Team. Durch Lesley und Lissa wurde die Geschichte noch ein wenig turbulenter und rätselhafter, da Roxie und Grant dem Privatdetektiv und seiner Assistentin helfen sollten, den mysteriösen Mr. Page zu finden. Dabei habe ich auch immer ein wenig mitgerätselt, wer dieser Mr. Page sein könnte, was die Spannung in der Geschichte immer aufrechterhalten hat.
Die Stimme der Hörbuchsprecherin fand ich sehr angenehm und sie hat die Protagonisten und Nebencharaktere hierdurch zum Leben erweckt.
Fazit: Ein sehr turbulenter und wendungsreicher Roman mit sympathischen und toughen Charakteren, die im Laufe der Geschichte eine beeindruckende Entwicklung gemacht haben und ein wenig Magie.

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Veröffentlicht am 18.07.2026

Vier Schwestern, vier Ringe, vier Kontinente, vier Leben

Die Meerglas-Schwestern
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Roz verlässt nach dem Tod ihrer Mutter Australien und fliegt nach London. Dort entdeckt sie in einem Antiquariat ein Bild mit einer Landschaft und dem Blick auf das Meer, davor vier stehende ...

Roz verlässt nach dem Tod ihrer Mutter Australien und fliegt nach London. Dort entdeckt sie in einem Antiquariat ein Bild mit einer Landschaft und dem Blick auf das Meer, davor vier stehende Steine auf einer Landzunge. Das Bild weckt ihr Interesse und sie hat den Eindruck ihr Opalring, den sie im Haus ihrer Mutter gefunden hat, scheint an ihrem Finger zu pulsieren. Daher beschließt sie der Geschichte des Bildes auf den Grund zu gehen. Hierbei hilft ihr Hugo, ein Antiquar, sowie Finn, ein Rechtsanwalt, der mit der Suche nach Erben eines Hauses, in Schottland beauftragt ist.

Parallel zu Roz Geschichte in der Gegenwart wird Iris Geschichte erzählt, die im Jahr 1931 in Schottland beginnt und deren Weg über Ceylon nach Australien führt. Diese Geschichte hat mich besonders gefesselt. Angefangen von der Schiffsreise nach Ceylon, das in den schillerndsten Farben beschrieben wird über den beschwerlichen Weg nach Australien und dem harten Leben auf einer Ranch. Hier hat Eleanor Buchanan eine wunderbare Geschichte geschaffen, die immer die Farben und Gerüche des Settings sehr atmosphärisch darstellt. So dass ich in diese Welten eintauchen konnte.

Aber auch Roz Leben in London ist sehr interessant, da sie nicht ohne Grund Australien verlassen hat und kein einfaches Leben führt.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Im Prolog wird erklärt, wie es zu dem Aufstellen der Steine, der "Vier Schwestern", kam. Danach wechseln sich die Erzählstränge aus Iris, Roz und Finns Perspektive ab. Hierdurch wird die Geschichte sehr abwechslungsreich und fesselnd. Es blieb bei Roz Geschichte immer spannend, da ich immer rätselte in welcher Verbindung sie zu Iris stand, bzw. wodurch der Opalring in das Haus ihrer Mutter gelangte.

Doch auch diese offenen Fragen wurde im Laufe der Geschichte alle geklärt.

Fazit: Dieses Buch hat mich gefesselt und ich habe es geliebt Iris Weg nach Australien zu verfolgen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 14.07.2026

Was geschah vor zehn Jahren?

Bachelorette Party
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Tessa fährt mit ihrer Schwester und Freundinnen auf eine Schäreninsel, um den Junggesellinnenabschied von Anneliese zu feiern. Bei Partyspielen, Yoga und Achtsamkeitsübungen wollen sie die gemeinsame Zeit ...

Tessa fährt mit ihrer Schwester und Freundinnen auf eine Schäreninsel, um den Junggesellinnenabschied von Anneliese zu feiern. Bei Partyspielen, Yoga und Achtsamkeitsübungen wollen sie die gemeinsame Zeit genießen. Doch für Tessa ist dies nicht der einzige Grund, warum sie auf die Insel mitkommt. Sie ist vielmehr daran interessiert, was vor zehn Jahren auf dieser Insel passiert ist, als vier Frauen bei einem gemeinsamen Wochenende verschwunden sind. Hierbei ist sie eine sehr genaue Beobachterin der Personen und Szenerien in der Gegenwart. Was mir bei Camilla Stens Erzählstil jedoch auch sehr gut gefallen hat, sind die kurzen Rückblicke der Geschehnisse vor zehn Jahren, was die Geschichte sehr abwechslungsreich macht und wodurch für mich immer mehr Fragen aufgeworfen wurden. Es war für mich bis zum Ende hin nicht ersichtlich was die Personen mit den Ereignissen vor zehn Jahren zu tun hatten und wer hier scheinbar versucht Rache zu üben.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen, weil er durch immer neue Hinweise, Verdächtige und Wendungen durchgehend spannend bleibt.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Manchmal hat die KI doch recht

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Vor drei Jahren hatte Margot ihr schlechtes Date ever. Ihr Match aus einer Dating-App war der totale Reinfall, da er ihr einen Vortrag über Schriftarten gehalten hat und sich sowohl ihr als auch ...

Vor drei Jahren hatte Margot ihr schlechtes Date ever. Ihr Match aus einer Dating-App war der totale Reinfall, da er ihr einen Vortrag über Schriftarten gehalten hat und sich sowohl ihr als auch der Bedienung gegenüber sehr arrogant verhielt. Doch an ihrer Make-out-session im Auto danach konnte sie sich noch sehr gut erinnern. Aber ihr Date, Oliver, machte ihr damals schon klar, dass er etwas festes suchte. Zwischenzeitlich haben sich die beiden immer wieder auf diversen Dating-Apps getroffen und auch jetzt wischt Margot ihn nach rechts und hat ein Match mit ihm. Doch sie ist gar nicht auf ein Date mit ihm aus, sondern chattet nur ein wenig mit ihm. Hierbei stellt sich heraus, dass Oliver durchaus witzig sein kann, und so geben sie sich gegenseitig Datingtipps. Eigentlich findet Margot das Dating über Dating Apps völlig unromantisch und hofft auf eine romantische Begegnung im echten Leben.

Aber nicht nur in ihrem Privatleben, sondern auch beruflich läuft es bei Margot nicht rund. Sie hofft auf eine Beförderung zur Literaturagentin, aber ihr Chef vertröstet sie immer wieder. Stattdessen hat sie eine Affäre mit ihm, die aber ebenso frustrierend ist wie die Beförderung, auf die sie hofft. Daher kündigt sie ihren Job und macht sich selbständig.

Bei der Geschichte haben mir die beiden Protagonisten Margot und Oliver sehr gut gefallen. Obwohl es bei Margot zu Beginn nur eine körperliche Anziehung war, war Oliver immer ehrlich zu ihr und sagte, dass er sich eine feste Beziehung wünsche. Die ein oder andere Handlung der beiden konnte ich nicht immer nachvollziehen. Doch auch dies klärte sich im Laufe der Geschichte. Aber ich mochte ihre Treffen und insbesondere Olivers Unterstützung, wenn Margot seine Hilfe benötigte. Die familiären Konflikte, insbesondere die mit ihrer Schwester Audrey, waren gut ausgearbeitet und haben noch einmal ein anderes Bild auf Margot geworfen. Hierdurch hat man eine andere Seite von ihr erlebt. Auch bei den Nebencharakteren, wie ihrer Mitbewohnerin Sloane mochte ich, dass sie zwar immer zu ihr stand, aber ihr auch immer ihre ehrliche Meinung gesagt hat.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen. Es wurde nie langweilig und besonders die Vibes zwischen Margot und Oliver haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft den beiden Protagonisten viel Raum zu geben und es war bei beiden eine positive Entwicklung zu erkennen.

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