20 Jahre nach dem Tod ihres Vaters bittet die Studentin Theresa Inspektorin Dorothea Keusch in dem Fall noch einmal zu ermitteln. Obwohl ihre Kollegen ihr davon abraten, übernimmt Dorothea den Fall. Doch ...
20 Jahre nach dem Tod ihres Vaters bittet die Studentin Theresa Inspektorin Dorothea Keusch in dem Fall noch einmal zu ermitteln. Obwohl ihre Kollegen ihr davon abraten, übernimmt Dorothea den Fall. Doch dann geschieht ein weiterer Mord aus dem persönlichen Umfeld von Theresas Vater. Die Geschichte fand ich sehr spannend, da einerseits viele Örtlichkeiten in Kufstein beschrieben wurden, aber auch der Fall selbst sehr spannend war und eine düstere Seite der Stadt gezeigt hat. Bei Dorothea war ich zum Teil etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich sie sympathisch und sie brennt für ihren Beruf, andererseits hat sie einige Probleme in ihrem Privatleben, mit denen sie zu kämpfen hat. Dennoch fand ich die Mischung aus dem Cold Case und dem Privatleben der Ermittlerin sehr gut gelungen.
Vier Schwestern und noch mehr Geheimnisse
Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch:
Beth ist eine der vier March-Schwestern und wird am Neujahrsmorgen tot aufgefunden. Der Polizei ist sofort klar, ...
Vier Schwestern und noch mehr Geheimnisse
Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch:
Beth ist eine der vier March-Schwestern und wird am Neujahrsmorgen tot aufgefunden. Der Polizei ist sofort klar, dass es sich um einen Mord handelt und die Ermittlungen beginnen. Im Mittelpunkt stehen dabei die drei Schwestern Jo. Meg und Amy. Doch auch deren Umfeld wird bei den polizeilichen Ermittlungen untersucht. Vor allem wird jedoch versucht Beths letzte Stunden zu rekonstruieren. Hierbei liegt einerseits die Silvesterparty im Fokus, die sie mit ihrer Schwester Amy besucht hat, aber auch das Verhältnis zu den anderen Schwestern, um ein eventuelles Tatmotiv zu finden.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der vier Schwestern erzählt, wobei zusätzlich zu den vier Perspektiven noch einmal zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt wird. Im Hörbuch werden diese Perspektiven durch verschiedene Hörbuchsprecherinnnen verdeutlicht. Hierbei erfährt man sehr viel über das Leben der Schwestern und ihrem Verhältnis zu Beth. Das tragische dabei ist, dass ihr Vater ein Buch über die Schwestern veröffentlicht hat, bei dem Beth am Ende stirbt und das einerseits sehr gehypt, aber auch sehr stark kritisiert wurde.
Doch das wirklich spannende an der Geschichte ist, dass alle Schwestern einige Geheimnisse hatten, die sie vor den anderen verheimlicht haben. Und bei diesen Geheimnissen habe ich mich oft gefragt, ob hier ein Tatmotiv für den Mord an Beth vorliegen könnte. Ich bin als Hörerin des Hörbuchs immer tiefer in die Geschichte der Schwestern eingetaucht und war von ihnen sehr fasziniert, wodurch mich die Geschichte wirklich gepackt hat. Ich habe während der ganzen Zeit mitgefiebert und überlegt, wer der Täter oder die Täterin sein könnte. Denn nicht nur die Schwestern hatten ihre Geheimnisse, auch ihr Freundeskreis verheimlichte sehr viel und von einigen dieser Geheimnisse wusste Beth.
Fazit: Eine spannende Geschichte, die nicht nur für Jugendliche interessant ist mit einem sehr überraschenden Ende.
Julia lebt in München in einem geordneten Leben als Goldschmiedin. Als ihr 16-jähriger Sohn eine Ausbildung in Mittenwald beginnen möchte, fällt ihr diese Entscheidung sehr schwer. Einerseits weil er diese ...
Julia lebt in München in einem geordneten Leben als Goldschmiedin. Als ihr 16-jähriger Sohn eine Ausbildung in Mittenwald beginnen möchte, fällt ihr diese Entscheidung sehr schwer. Einerseits weil er diese Entscheidung hinter ihrem Rücken, jedoch in Übereinstimmung mit ihrem Ex-Mann getroffen hat und weil sie ihn noch nicht ganz loslassen möchte. Im Zuge dieses Umbruchs findet sie Halt bei ihren Freundinnen. Bei einer Wanderung in den Bergen werden dabei einige Geheimnisse offenbart.
Der Roman wird ohne viele Höhen und Tiefen in einem ruhigen Stil erzählt. Dennoch war die Geschichte um Julia, ihre Familie und ihre Freundinnen sehr abwechslungsreich und stimmungsvoll. Ich mochte die Protagonistin, die versucht mit ihrer neuen Lebenssituation umzugehen und auch ihre Freundinnen, die sie dabei unterstützen, waren sehr sympathisch. Im Laufe der Geschichte gab es auch unter ihnen einige Unstimmigkeiten und ihr Verhalten während der Wanderung war stellenweise ein wenig naiv. Dennoch war es ein Roman, der beim Lesen eine positive und optimistische Stimmung verbreitet
Es war ein rundum Wohlfühlroman und ich freue mich auf die kommenden Geschichten von Helen und Sophie.
Karla kehrt in das Gutshaus nach Mecklenburg-Vorpommern zurück, in dem sie mit ihren Eltern früher Urlaub gemacht hat. Ihr Vater hat es ihr vererbt und da sie seit vielen Jahren nicht mehr dort ...
Karla kehrt in das Gutshaus nach Mecklenburg-Vorpommern zurück, in dem sie mit ihren Eltern früher Urlaub gemacht hat. Ihr Vater hat es ihr vererbt und da sie seit vielen Jahren nicht mehr dort war und auch noch ihren Job in einer Unternehmensberatung verloren hat, beschließt sie nach Lüttenbü zu fahren, um einige Räume herzurichten, auszumisten und das Haus zu verkaufen. Doch als sie ankommt, ist das Haus in einem schlechteren Zustand als sie gedacht hat und auch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein. Daher ist sie gezwungen mehr Zeit in die Renovierung des Hauses zu stecken als ursprünglich geplant.
Die Geschichte ist zwar ein wenig vorhersehbar, hat mir aber dennoch sehr gut gefallen. Neben der Geschichte in der Gegenwart, werden auch immer Rückblenden in die Zeit von Karlas letztem Sommer in Lüttenbü mit ihren Eltern gemacht. In kurzen und leider viel zu wenigen Abschnitten wird die Geschichte der ursprünglichen Bewohner des Gutshauses während des zweiten Weltkrieges erzählt, die ich ebenfalls sehr interessant fand. Durch den Wechsel der Zeitabschnitt erfährt man sehr viel über Karla und die Gründe, weshalb sie erst nach einer sehr langen Zeit wieder zurück nach Lüttenbü kommt.
Ich mochte den Erzählstil sehr und auch das Einfließen der Näharbeiten und besonders die Beschreibung des Gutshauses haben mir sehr gut gefallen. Da hier so viele verschiedene Aspekte in die Geschichte eingeflossen sind, ist sie immer sehr lebendig und abwechslungsreich geblieben. Sowohl die Protagonistin Karla als auch die Nebencharaktere waren sehr sympathisch und es wurde Karla auch nie zu leicht gemacht besonders ihre privaten Probleme aus der Vergangenheit zu lösen. So dass die Geschichte und die Charaktere nie oberflächlich waren. Karla hat mir sehr gut gefallen, da sie eine Person war, die anpacken konnte und aufgrund ihrer Kreativität viele Ideen für das Gutshaus hatte. So dass nicht nur das Gutshaus, sondern auch ein wenig Karlas eigenes Leben renoviert wurde.
Der Roman umfasst die Geschichte von drei Generationen, die zwar zu einer Familie gehören, jedoch sehr unterschiedlich sind. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, wobei jeder Teil einer ...
Der Roman umfasst die Geschichte von drei Generationen, die zwar zu einer Familie gehören, jedoch sehr unterschiedlich sind. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, wobei jeder Teil einer Person gewidmet ist. Im ersten Abschnitt lernen wir die 22jährige Lily, Tochter chinesischer Einwanderer, im Manhattan des Jahres 1999, kennen. Sie arbeitet in einem Medienunternehmen und verliebt sich in Mathew, dem Sohn reicher Fabrikanten. Im zweiten Abschnitt wird Nicks Geschichte im Jahr 2021 erzählt. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter Lily, auf einer abgeschiedenen Insel an der Westküste der USA. Da er ohne seinen Vater aufgewachsen ist, beginnt er selbst nach ihm zu suchen. Bei seiner Suche stößt er auf Mathew und kann durch dessen Geld und Einfluss an einer Elite Universität studieren. Der dritte Abschnitt führte mich in eine Reise in die Vergangenheit. Es ist das Jahr 2030 und Nick trifft seine Großmutter May, Lilys Mutter. Diese erzählt ihm ihre Lebensgeschichte und das Verlassen ihrer Heimat China nach Amerika.
Die Geschichte wird immer aus der Erzählperspektive des jeweiligen Protagonisten in der Ich-Form erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Hierdurch wurde die Geschichte lebendiger und die Protagonisten nahbarer. Ich erfuhr mehr von ihren Gefühlen und Gedanken. Besonders der dritte Teil, der Mays Geschichte im China des Jahres 1960 erzählt, hat mich sehr gefesselt.
Aber es ist nicht nur ein Generationenroman, sondern auch eine Geschichte um die Herkunft und Migration von Personen und was sie in diesem Fall zu „Real Americans“ macht. Denn besonders Lily, die in Amerika geboren ist, ist ihre asiatische Herkunft stark anzusehen, obwohl sie mit China nichts zu tun hat und auch kein chinesisch spricht. Für Außenstehende ist sie keine Amerikanerin, während ihr Sohn Nick eher seinem Vater ähnelt.
Rachel Khong hat hier einen sehr vielschichtigen Roman geschrieben, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat.