Manchmal hat die KI doch recht
Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)Vor drei Jahren hatte Margot ihr schlechtes Date ever. Ihr Match aus einer Dating-App war der totale Reinfall, da er ihr einen Vortrag über Schriftarten gehalten hat und sich sowohl ihr als auch ...
Vor drei Jahren hatte Margot ihr schlechtes Date ever. Ihr Match aus einer Dating-App war der totale Reinfall, da er ihr einen Vortrag über Schriftarten gehalten hat und sich sowohl ihr als auch der Bedienung gegenüber sehr arrogant verhielt. Doch an ihrer Make-out-session im Auto danach konnte sie sich noch sehr gut erinnern. Aber ihr Date, Oliver, machte ihr damals schon klar, dass er etwas festes suchte. Zwischenzeitlich haben sich die beiden immer wieder auf diversen Dating-Apps getroffen und auch jetzt wischt Margot ihn nach rechts und hat ein Match mit ihm. Doch sie ist gar nicht auf ein Date mit ihm aus, sondern chattet nur ein wenig mit ihm. Hierbei stellt sich heraus, dass Oliver durchaus witzig sein kann, und so geben sie sich gegenseitig Datingtipps. Eigentlich findet Margot das Dating über Dating Apps völlig unromantisch und hofft auf eine romantische Begegnung im echten Leben.
Aber nicht nur in ihrem Privatleben, sondern auch beruflich läuft es bei Margot nicht rund. Sie hofft auf eine Beförderung zur Literaturagentin, aber ihr Chef vertröstet sie immer wieder. Stattdessen hat sie eine Affäre mit ihm, die aber ebenso frustrierend ist wie die Beförderung, auf die sie hofft. Daher kündigt sie ihren Job und macht sich selbständig.
Bei der Geschichte haben mir die beiden Protagonisten Margot und Oliver sehr gut gefallen. Obwohl es bei Margot zu Beginn nur eine körperliche Anziehung war, war Oliver immer ehrlich zu ihr und sagte, dass er sich eine feste Beziehung wünsche. Die ein oder andere Handlung der beiden konnte ich nicht immer nachvollziehen. Doch auch dies klärte sich im Laufe der Geschichte. Aber ich mochte ihre Treffen und insbesondere Olivers Unterstützung, wenn Margot seine Hilfe benötigte. Die familiären Konflikte, insbesondere die mit ihrer Schwester Audrey, waren gut ausgearbeitet und haben noch einmal ein anderes Bild auf Margot geworfen. Hierdurch hat man eine andere Seite von ihr erlebt. Auch bei den Nebencharakteren, wie ihrer Mitbewohnerin Sloane mochte ich, dass sie zwar immer zu ihr stand, aber ihr auch immer ihre ehrliche Meinung gesagt hat.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen. Es wurde nie langweilig und besonders die Vibes zwischen Margot und Oliver haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft den beiden Protagonisten viel Raum zu geben und es war bei beiden eine positive Entwicklung zu erkennen.