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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2018

Vorsicht, Suchtgefahr! :o)

Cinder & Ella
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Inhalt

Cinder & Ella von Kelly Oram

Ella und Ihre Mutter hatten einen Autounfall, wobei ihre Mutter ums Leben gekommen ist. Ella selbst hat schwerste Brandwunden erlitten und nur knapp mit dem Leben ...

Inhalt

Cinder & Ella von Kelly Oram

Ella und Ihre Mutter hatten einen Autounfall, wobei ihre Mutter ums Leben gekommen ist. Ella selbst hat schwerste Brandwunden erlitten und nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Auch nach mehreren Operationen ist sie nicht wieder ganz hergestellt und muss nach einem Jahr feststellen, dass das Leben außerhalb der Klinik für sie die Hölle geworden ist. Sie hat niemanden mehr außer ihren Vater, der sie damals im Stich gelassen hat. Und Ella vermisst ihren alten Chattfreund Cinder, der ihr bester Freund war. Mit ihm könnte sie ihre Probleme bewältigen….

Cinder ist ein angehender Hollywoodstar und heißt Brian. Doch Ella weiß nichts davon. Brian lebt im Glanz und Ruhm, doch auch er ist nicht glücklich. Das Leben als Prominenter hat viele Schattenseiten. Zwar hat er viele „Freunde“, doch das sind eher alles Fans von ihm und keine wirklichen Freunde. Er vermisst Ella, seine Chattfreundin, doch die ist vor Monaten schon von heute auf morgen von der Bildfläche verschwunden. Brian ist sehr unglücklich und wünscht sich nichts mehr, als wieder mit Ella reden zu können. Sie war für ihn eine echte Freundin, die nicht vor ihm gekatzbuckelt hat. Als sie sich dann nach einem Jahr wieder bei ihm meldet, geht in Brians Leben wieder die Sonne auf und er will mehr von Ella.

Bewertung
WOW! Das ist es, was mir zu dem Buch einfällt. In der einen Minute lacht man, in der nächsten weint man mit den Protagonisten. Kelly Oram hat die Charaktere wirklich toll ausgearbeitet und ihnen viel Eigensinn eingehaucht. Die Geschichte lässt sich in einem durch lesen, man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis man weiß, wie sie zu Ende geht. Die Gefühle kommen wahnsinnig gut rüber und auch Ellas Probleme mit den Folgen des Autounfalls sind sehr realistisch dargestellt. Es werden viele Probleme angesprochen, die ein Laie gar nicht bedenken würde. Also hat Kelly in dieser Sache wirklich gut recherchiert. Meinen großen Lob und Respekt! Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, denn auch wenn es teils echt traurig ist, so ist es doch ebenso romantisch und gefühlvoll erzählt. Aber Vorsicht, wer einmal damit anfängt, muss es am selben Tag noch zu Ende lesen – Suchtgefahr! :o)

Fazit
Eine wahnsinnig gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang. Absolute Suchtgefahr :o)

Veröffentlicht am 16.11.2018

Endzeitroman - etwas anders....

Die Hungrigen
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Die Zivilisation bricht zusammen und es schaffen nur ein paar wenige, sich in einen Ort (Beacon) zu sammeln und neu anzufangen. Ein parasitärer Pilz hat sich in fast der gesamten Menschheit eingenistet, ...

Die Zivilisation bricht zusammen und es schaffen nur ein paar wenige, sich in einen Ort (Beacon) zu sammeln und neu anzufangen. Ein parasitärer Pilz hat sich in fast der gesamten Menschheit eingenistet, der sie in Hungrige verwandelt. Sie gleichen Zombis, nur auf der Suche nach Frischfleisch. Ein kleiner Trupp wird aus Beacon in einer kleinen Festung auf Rollen - genannt Rosie - auf die Suche geschickt, nach Antworten und einem eventuellen Heilmittel. Unter ihnen ist ein hochbegabter Teenager namens Steven. Er findet Kinder unter den Hungrigen, die sich nicht wie Hungrige verhalten, aber doch welche sind und glaubt in denen eine Antwort auf Heilung zu sehen. Wie weit wird dieser kleine Trupp der Forscher und Militärs kommen?

Bewertung:
Die Geschichte ist gut aufgebaut und hat viele Erklärungen, wie die Zombis erschaffen wurden. In vielen Endzeitromanen wird nur von Zombis geredet, aber ohne Erklärung, wie sie dazu geworden sind. Hier ist das nicht der Fall und das gefällt mir. Auch die Handlungen und Erzählung der Geschichte finde ich sehr interessant. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Figuren in dem Roman nicht unter die Haut gehen. Alle sind zwar beschrieben, doch irgendwie verschwimmen sie zu einer Einheit am Anfang. Es dauert lange bis man sie versteht und letzten Endes kann man sich mit keinem identifizieren. Auch die Spannung ist ein wenig im Hintergrund, wenn man aber trotz allem ständig von gefährlichen Situationen liest.

Fazit:
Es ist eine interessante Geschichte aber ohne große Gefühlsregungen auszulösen.

Veröffentlicht am 23.10.2018

Eine Geschichte wie das wahre Leben...

All In - Tausend Augenblicke
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Inhalt
Kacey ist die Gitarristin in einer erfolgreichen Band und steht kurz vor ihrem Durchbruch. Sie lebt auf der Überholspur und versucht ihre inneren Dämonen zu bekämpfen. Kacey weiß, dass sie durch ...

Inhalt
Kacey ist die Gitarristin in einer erfolgreichen Band und steht kurz vor ihrem Durchbruch. Sie lebt auf der Überholspur und versucht ihre inneren Dämonen zu bekämpfen. Kacey weiß, dass sie durch dieses Leben geradewegs auf den Abgrund zurast. Plötzlich taucht Jonah in ihrem Leben auf. Er ist ihr Fahrer und sollte eigentlich die Band nach dem Konzert zurückfahren. Doch Kacey hat zu viel Alkohol getrunken, um ihre Ängste zurückzudrängen und wird sofort nach dem Konzert nach Hause beordert. Doch leider klappt nicht alles so, wie es sein sollte und Jonah sieht keine andere Möglichkeit, als Sie mit nach Hause zu nehmen, wo Sie ihren Rausch ausschlafen kann. Doch durch diesen Zufall findet Kacey einen Weg in Jonahs Herz und anders herum. Jonah scheint ihre Rettung in letzter Minute zu sein, doch auch dieser trägt ein Geheimnis mit sich herum. Kacey muss alles auf eine Karte setzen, entweder sie entscheidet sich für Jonah und findet Ihr Glück, oder sie entscheidet sich dagegen und rast weiterhin auf ihren Abgrund zu. Alles oder nichts.

Bewertung
Emma Scott hat einen flüssigen Schreibstil und auch das Cover wurde vom Verlag super ausgewählt. Zusammen mit dem Titel passt es perfekt zu der Geschichte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sind auch vielschichtig. Emma Scott schafft es, jeden sofort in Ihre Welt hineinzuziehen und es entsteht eine solche Wucht an Emotionen, daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, denn hier werden auch die schwierigen Seiten des Lebens aufgeführt. Und diese mit einer so realen Intensität, daß man vergisst, das es sich nur um eine fiktive Geschichte handelt. Absolut glaubwürdig, romantisch, spannend und auch schmerzvoll. Kein Leser schafft es durch dieses Buch, ohne Tränen zu vergießen. Wer hier meint, eine leichte Liebesgeschichte lesen zu können, ist völlig falsch. Es gibt Stellen in dem Buch, wo man das gelesene erst einmal sacken lassen muss um darüber nachzudenken. Auch nach dem Buch hängt man lange noch in Gedanken an diese wundervolle Geschichte.

Fazit
Eine Geschichte über die Liebe mit so viel Emotionen geschrieben, in der garantiert kein Auge trocken bleibt.

  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.10.2018

Liebe und Verderben

Liebe und Verderben
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Inhalt
Lenonora Albright hat bislang keine leichte Kindheit gehabt, weil ihr Vater noch immer von dem Schrecken aus dem Krieg in Vietnam verfolgt wird. Eine längere Bleibe haben die Albrights bisher nicht ...

Inhalt
Lenonora Albright hat bislang keine leichte Kindheit gehabt, weil ihr Vater noch immer von dem Schrecken aus dem Krieg in Vietnam verfolgt wird. Eine längere Bleibe haben die Albrights bisher nicht gehabt, weil ihr Lenis Vater immer wieder seine Arbeit verliert. Als Sie von einem Freund mit dem Lenis Vater in Kriegsgefangenschaft war ein Haus geschenkt bekommen, hoffen alle auf einen Neuanfang und das Lenis Vater seine inneren Dämonen bezwingen kann. Das Haus steht in der Wildnis von Alaska und keiner weiß, was dort auf sie wartet. Bei der Ankunft in dem neuen Leben herrscht Sommer in Alaska, doch der Winter bringt die Dunkelheit und Kälte mit. Es ist ein hartes und gefährliches Leben dort. In einem Klassenkammeraden – Matthew findet Leni zum ersten mal einen wirklichen Freund, aus dem sich später eine große Liebe entwickelt. Matthew und Leni müssen bald schon um diese Liebe kämpfen….

Bewertung
Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und haben alle eine ganz eigene Geschichte. Was ich super finde ist, dass es nicht nur strahlende Helden sind, sondern Menschen mit Fehlern, die vor ihrer Vergangenheit flüchten. Daraus entsteht eine große Gemeinschaft, wo jeder mit dem Leben gezeichnet ist. Alaska ist ein raues Land, was Kristin Hannah auch wunderbar beschrieben hat. Trotz des vielen Schmerzes und Hass in dem Buch kommt keine düstere Stimmung auf. Es ist gewiss kein leichter Lesestoff, doch durch die guten Recherchen von Kristin Hannah und die emotionsgeladene Erzählung, ist es kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die eigenen Gedanken gehen auf Reisen und man fühlt die Schönheit der rauen Wildnis in Alaska bei der Erzählung mit. Sie bringt die Gefahren dort viel besser rüber, als jede Dokumentation im Fernsehen.

Fazit
Kristin Hannah entführt in eine wilde und gefährliche Landschaft von Alaska mit vielen Menschen auf der Flucht vor sich selbst.

Veröffentlicht am 02.10.2018

Eine bewegende Geschichte über drei junge Leute

Als das Leben unsere Träume fand
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Als das Leben unsere Träume fand
Von Luca di Fulvio

Inhalt
Drei junge Menschen versuchen ihr Glück in der neuen Welt und es verschlägt sie mehr oder weniger Freiwillig nach Buenos Aires.
Rosetta bietet ...

Als das Leben unsere Träume fand
Von Luca di Fulvio

Inhalt
Drei junge Menschen versuchen ihr Glück in der neuen Welt und es verschlägt sie mehr oder weniger Freiwillig nach Buenos Aires.
Rosetta bietet einem ganzen Dorf die Stirn, weil sie den Hof ihrer Eltern allen bewirtschaften möchte und zieht sich so den Zorn eines Barons zu. Doch als sie aufgrund dessen vergewaltigt wird, wirft sie das Handtuch und sucht ihr Heil in der Flucht.
Der Sizilianer Rocco möchte nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten, der ein Mafiosi war. Er wehrt sich dagegen, ein Teil der „Familie“ von der Mafia zu werden und kann dem nur entkommen, wenn er weit weg ein anderes Leben anfängt.
Raquel ist eine russische Jüdin und muss mit ansehen, wie ihr Vater stirbt, der sie immer unterstützt hat, zu lesen und zu lernen. Doch ihre Stiefmutter ist – wie alle anderen der Meinung, dass Lesen nichts für Frauen ist. Sie möchte sie eher als Dienstbotin in ihrem Haus behalten. Raquel sieht nur ein Weg, sich dem Ganzen zu entziehen und schließt sich den anderen jungen Frauen an, die nach Buenos Aires aufbrechen…..
Vor allen dreien liegt ein langer Weg, der mit Leid und Grausamkeiten gepflastert ist….

Bewertung
Auch in diesem Buch schafft di Fulvio es wieder, einen vom ersten Augenblick an in die Geschichte hineinzuziehen. Der Auftakt des Buches ist sehr grausam und man hat viel Stoff zum nachdenken. Seine Figuren wirken so lebendig, dass man mit ihnen weint und lacht, als wären sie Freunde. Er erschafft eine Welt mit unwahrscheinlich viel Gefühl und Fantasy, die trotz allem mit der Wirklichkeit von damals zu tun hat. Er hat gut recherchiert.
All seine Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und verleihen der Geschichte die nötige Würze.
Leider ist die letzte Hälfte des Buches mit sehr vielen unlogischen Sachen gespickt, dass ich hier Punkte abziehen muss. Der Rest erscheint eher so, als hätte di Fulvio versucht, das Buch nur noch fertig zu bekommen und hat so einen Schluss geschrieben, der so gar nichts mit seinem üblichen Schreibstil zu tun hat.
Trotz allem hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich würde jederzeit wieder Bücher von ihm lesen wollen.

Fazit
Di Fulvio hat hier wieder einmal eine wahnsinnig gefühlvolle Welt erschaffen, die mit geschichtlichem Hintergrund glänzen kann. Das Buch an die Seite zu legen, fällt vom ersten Satz an sehr schwer. Ich vermisse jetzt schon die Protagonisten. :o)

  • Cover
  • Emotionalität
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Spannung