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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2020

Ein echter Pageturner!

Secret Academy
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Ich durfte dank der Lesejury „Secret Academy“ vorab lesen und war von der Leserunde total begeistert.
In dem Buch geht es um Alexis, die zum MI20 berufen wird und dort die Ausbildung zur Geheimagentin ...

Ich durfte dank der Lesejury „Secret Academy“ vorab lesen und war von der Leserunde total begeistert.
In dem Buch geht es um Alexis, die zum MI20 berufen wird und dort die Ausbildung zur Geheimagentin absolviert. Neben geheimen Aufträgen und Lehreinheiten muss sie auch ihre besondere Fähigkeit beherrschen lernen. Doch als ihre Schwester entführt wird, ist nichts mehr so, wie es scheint...

Das Cover finde ich sehr gut gelungen und auch wenn ihr auf dem Bild lediglich das Leseexemplar sehen könnt, lässt es sich doch schon erahnen wie wunderschön das Buch tatsächlich ist.
Das Buch ist der erste Band einer Dilogie über die Secret Academy.
Bis zur Leserunde habe ich noch kein Buch von Valentina gelesen, was ich jedoch dringend ändern muss, denn der Schreibstil ist sehr gut. Es war so flüssig zu lesen, dass ich immer schauen musste, dass ich nicht doch weiter als die vorgegebenen Leseabschnitte lese.
Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich sehr interessant und es ist einfach mal eine komplett andere Handlung, als die, die man in Jugendbüchern so kennt.
Auch die Passagen waren teils sehr humorvoll, dass ich manchmal wirklich laut auflachen musste, aber auch teils ernst und emotional. Die Autorin hat es daher geschafft den genau richtigen Mittelweg zu finden.
Alexis ist eine sehr starke Protagonistin, die genau weiß, worin ihre Prioritäten liegen. Sie ist intelligent, einfühlsam und lässt ihre Schwester nicht im Stich. Auch die Nebencharaktere waren sehr besonders, vor allem ihre Mitschüler aus ihrem Jahrgang, die alle ihre Eigenarten hatten. Wie gern hätte ich beim Mittagessen ihre Gespräche belauscht ! Ich bin übrigens eindeutig Team Dean, denn die Entwicklung seines Charakters finde ich toll.
Der Handlungsbeginn ist erst etwas unrealistisch, weil Alexis doch sehr schnell in das MI20 aufgenommen wird und man zu rasant in die Geschichte hineingeworfen wird. Es sind extrem viele Fragezeichen im Kopf, die sich jedoch langsam auflösen. Und auch mit der Zeit ist man in der Geschichte so gefangen, dass man den unrealistischen Anfang nicht mehr so wahrnimmt.
Die Ereignisse auf der Academy und auch die Aufträge sind sehr spannend und es war echt aufregend, Alexis‘ Abenteuer zu begleiten. Auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz.
Das Buch umfasst für mich fast zu wenig Seiten für die ganzen Vorkommnisse, denn wenn das Buch eines nicht ist, dann ist es langweilig. Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag und man kommt als Leser kaum zum Durchatmen. Besonders am Schluss wird das Tempo nochmal rasant angezogen, da wären fünfzig Seiten mehr doch schöner. Trotzdem ist das Buch ein echter Pageturner und ich weiß gar nicht, wie ich noch so lange auf den zweiten Band warten soll...

Alles in allem ist es ein sehr gelungener Auftakt der Dilogie, bei dem ich mich jedoch über etwas mehr Seiten sehr gefreut hätte, weshalb ich dem Buch 4,5 von 5 Sternen ⭐️ gebe.
Ganz große Empfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 27.09.2020

So ein schönes Buch!

Unser Himmel in tausend Farben
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Vor kurzem habe ich „Unser Himmel in tausend Farben“ von Amy Harmon gelesen und bin vollauf begeistert!

In dem Buch geht es um Georgia, die den mysteriösen Moses näher kennenlernt. Er scheint unnahbar ...

Vor kurzem habe ich „Unser Himmel in tausend Farben“ von Amy Harmon gelesen und bin vollauf begeistert!

In dem Buch geht es um Georgia, die den mysteriösen Moses näher kennenlernt. Er scheint unnahbar und alle Dorfbewohner meiden ihn. Doch Georgia ist fasziniert von dem ruhigen und in sich gekehrten Mo, der auch sie Stück für Stück an sich ranlässt...

Ehrlich gesagt habe ich mir „Unser Himmel in tausend Farben“ als leichte Urlaubslektüre in den Urlaub genommen. Niemals hätte ich damit gerechnet wie aufwühlend und emotional die Geschichte der beiden Protagonisten ist.
Das Cover ist ganz schön, obwohl es leider nicht zeigt, wie tiefgründig die Geschichte tatsächlich ist. Daher hätte mir etwas besondereres besser gefallen.
Auch der Klappentext lässt nicht wirklich darauf schließen, wie hoch emotional und spannend dieses Buch ist.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass sowohl aus Georgias, als auch Moses Sicht in der Ich-Perspektive die Handlung erzählt wurde. Allein vom Schreibstil war es leicht zu erkennen, aus wessen Sicht eine Situation beschrieben wurde und die Auffassung und Gedanken wurden so individuell beschrieben, dass ich allein davon sehr begeistert bin. Auch die Zeitsprünge wurden von der Autorin gut gewählt.
Die Entwicklung der Beziehung wurde genau richtig beschrieben, indem nichts zu schnell ging, es sich aber auch zu keiner Zeit gezogen hat.
Die Nebencharaktere befanden sich ziemlich im Hintergrund, wobei die Aufmerksamkeit auf die beiden Protagonisten für den Handlungsverlauf gut gepasst hat.
Das Buch war sehr spannend, weshalb ich es kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Ereignisse waren überhaupt nicht vorhersehbar, weshalb ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Die Geschichte geht um die Liebe und das Leben, und wird dem Leser sehr nahe gebracht. Ich war deshalb auch ziemlich emotional und konnte es einfach nicht fassen, dass ich bisher noch nichts über die Autorin gehört habe.
Ich finde es sehr sehr schade, dass das Buch so unbekannt ist.

Unser Himmel in tausend Farben ist ein Roman voller Liebe und Spannung, das unberechtigt so unbekannt ist. Leider wird man durch Cover und Klappentext etwas über den Inhalt in die Irre geführt.
Alles in allem gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Sternen ⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Ein unbekanntes Buch, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte

Die Poison Diaries
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Ein unbekanntes Buch habe ich letztens gelesen, nämlich „Die Poison Diaries 1 - Liebe ist unheilbar“ von M. Wood und J. Northumberland. Es ist der erste Teil einer Trilogie, wobei leider der letzte Teil ...

Ein unbekanntes Buch habe ich letztens gelesen, nämlich „Die Poison Diaries 1 - Liebe ist unheilbar“ von M. Wood und J. Northumberland. Es ist der erste Teil einer Trilogie, wobei leider der letzte Teil nicht ins Deutsche übersetzt wurde.

In dem ersten Teil geht es um Jessamine, die mit ihrem Vater einsam in einer Ruine lebt. Dort beschäftigt sie sich mit der Pflanzenheilkunde und lebt von Tag zu Tag mit der immer gleichen Routine.
Dies ändert sich als Weed, ein merkwürdiger ruhiger Junge in ihr Leben tritt...

Das Cover finde ich sehr schön und passend zum Thema. Auch die Gestaltung der Seiten gefällt mir gut. Der Klappentext ist leider nicht sehr genau, weshalb ich auch nicht wusste, was mich denn genau im Buch erwartet.
Das Buch ist recht dünn (unter 300 Seiten) und der Schreibstil sehr flüssig, weshalb ich es in kürzester Zeit durchgelesen habe.
Zum Anfang hin fand ich das Buch recht langatmig, weil der Alltag von Jessamine ausführlich aus ihrer Sicht erklärt wurde, aber nicht viel passierte.
Dies ändert sich als Weed zu ihrem Vater und sie zieht. Die Situation ist so gut beschrieben, dass ich als Leserin die Gefühle der beiden verstehen konnte.
Die Gabe von Weed ist etwas sehr besonderes, weshalb sich das Buch von anderen Fantasy-Büchern absondert. Leider wurde sie mir jedoch im Laufe der Handlung zu schnell abgehandelt.
Die Idee zu dem Zeitpunkt des Wendepunkts die Perspektive zu wechseln, finde ich zwar nachvollziehbar, doch hat es mich erstmal ziemlich verwirrt, weil nichts so richtig erklärt wurde. Den Spannungsbogen finde ich wie auch die Auflösung gut gewählt, wobei es mir jedoch zum Ende hin viel zu schnell ging.
Das Buch ist eine Art Märchen, denn es spielt in der Vergangenheit, ohne zu viele Details zu verraten und lässt viel Raum für Phantasie.

Alles in allem ist „The Poison Diaries 1“ mal ein anderes Fantasy-Buch, welches leider viel zu kurz war und manche Themen zu zügig behandelt hat, weshalb ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen ⭐️ gebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2020

Gehyptes Buch mit (leider) größeren Schwächen

Royal Blue
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In dem Buch geht es um Alex, dem Sohn der ersten amerikanischen Präsidentin von Amerika. Er gerät immer wieder in Reibereien mit dem britischen Thronfolger Henry, bis sie sich näher kommen...

Das Cover ...

In dem Buch geht es um Alex, dem Sohn der ersten amerikanischen Präsidentin von Amerika. Er gerät immer wieder in Reibereien mit dem britischen Thronfolger Henry, bis sie sich näher kommen...

Das Cover finde ich sehr schön, auch wenn die Buchseiten ziemlich dünn waren. Leider ist mir der Einstieg in Royal Blue sehr, sehr schwer gefallen. Ich glaube, dass es an der Kombination des Schreibstils, der Einführung der Charaktere und der sehr amerikanischen Ansicht des britischen Königshauses liegt.
Zum einen waren es ziemliche Bandwurmsätze, bei denen ich mich mit voller Konzentration dem Lesen widmen musste. Daher ist es auch häufiger passiert, dass ich Textpassagen wiederholt gelesen habe. Auch mit den Charakteren hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten, weil sie kaum eingeführt wurden und ich immer mal wieder schauen musste, wer überhaupt wer war (Ex, Schwester oder doch wer anderes?).
Subjektiv muss ich auch die Beinhaltung des britischen Königshauses erwähnen. Denn ich verfolge sehr gerne die Geschichten der Royals und war daher auch so auf dieses Buch gespannt. Leider fand ich es dann doch ziemlich unrealistisch, dass die Presse zu Besuch bei der königlichen Hochzeit war (man erinnere sich an die einzigen Bilder von Harry & Meghan, als sie aus dem Auto zur Hochzeitsparty gestiegen sind) und der Tortenvorfall war dann doch sehr klischeehaft. Außerdem hätte es mir besser gefallen, wenn die Namen der Royals nicht schon existieren würde (Prinz Harry heißt ja eigentlich auch Henry und Prinz Philip gibt´s ja auch schon), weshalb man sich da ja auch gerne andere Namen hätte ausdenken können oder ein fiktives Königshaus hätte nehmen können.
Nach dem ganzen Negativen (es sollte gar nicht so lange werden, aber ich möchte es euch ja auch vernünftig begründen) kann ich jedoch auch viel Positives nennen:
Die Erzählsicht von Alex ist zwar teilweise sehr herb, jedoch sehr authentisch. Auch die Nebencharaktere und die Thematisierung von den politischen Ambitionen waren sehr interessant. Henry und Alex ergänzen sich perfekt und sind ein tolles Paar, auch wenn man leider recht wenig über Henry erfährt. Die Entwicklung ihrer Beziehung wird durch die Autorin gut und nachvollziehbar beschrieben. Auch Henrys Bedenken waren verständlich und man hat mit Alex ganz schön mitgelitten. Das Buch hat eine ganz tolle Message, weshalb es mir auch so schwer gefallen ist, im Hinblick auf die kritischen Punkte, die Sterne zu verteilen.

Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 von 5 ⭐️ Sternen, weil man meiner Meinung nach so viel mehr aus der Geschichte hätte machen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2020

Mal ein komplett anderes Fantasy-Buch

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
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„Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal“ von Stella Tack habe ich noch vor kurzem gelesen und kann nur sagen, dass es mir wahnsinnig gut gefallen hat.

Im Buch geht es um Alice, die für die Summer-School ...

„Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal“ von Stella Tack habe ich noch vor kurzem gelesen und kann nur sagen, dass es mir wahnsinnig gut gefallen hat.

Im Buch geht es um Alice, die für die Summer-School das Privatinternat Chesterfield besucht. Dort muss sie nicht nur mit einer sprechenden Katze und dem faszinierenden Mitschüler Vincent Vorlieb nehmen, sie erlebt auch rätselhafte Ereignisse, die sie sich nicht erklären kann, bis sie das Spielfeld betritt...

Wow, wow, wow 😮
Das ist mal ein komplett anderes Fantasy-Buch, doch es hat mich direkt mitgerissen.
Erstmal ist das Cover sehr ansprechend und schlicht und einfach wunderschön.
Auch der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen.
Alice ist eine tolle Protagonistin, weil sie nett, sympathisch und nicht auf den Mund gefallen ist. Ich muss sagen, dass ich ihre Freundin Cordy von Anfang an überhaupt nicht mochte, ihr Verhalten jedoch gut zum Verlauf der Geschichte gepasst hat.
Die Idee und die Entwicklung der Handlung waren mal etwas ganz anderes, im positiven Sinne. Es ist nicht die übliche Fantasy-Welt und hat so einige Besonderheiten, die mir gut gefallen haben.
Als Leser wurde man, wie Alice, doch ziemlich hinters Licht geführt (mehr möchte ich mal nicht dazu sagen), was sehr spannend war und mich noch mehr in die Geschichte hineingezogen hat.
Etwas gestört hat mich hingegen, dass die Figuren nicht immer so genau beschrieben wurden und ich manchmal nicht mehr wusste, wer jetzt genau wer war. Auch wenn ich selten ein Verzeichnis der Charaktere nutze, wäre mir das in diesem Buch lieber gewesen. Es waren einfach zu viele Charaktere, die in zu kurzer Zeit beschrieben wurden.
Auch über die Vorgeschichte der Mitschüler in Chesterfield hätte ich gerne mehr erfahren, sodass ich die Seitenzahl für diese umfangreiche Geschichte zu gering fand.
Der Spannungsverlauf war jedoch perfekt gewählt und ich kann es gar nicht abwarten bis zur Veröffentlichung des zweiten Bands.
Auch wenn mir Kiss Me Once von Stella Tack nicht so zugesagt hat, bin ich sehr froh, dass mich Night of Crowns umso mehr überzeugen konnte.

Alles in allem ist Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal mal ein komplett anderes Fantasy-Buch, dass mich mitreißen konnte und mich sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten lässt, mit miniminimini-kleinen Kritikpunkten, weshalb ich dem Buch 4,5 von 5 Sterne ⭐️ gebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere