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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2022

Gefühlvoller Leseausflug nach Apulien

Immer Ärger mit den Bambini
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Da ihr Weinvorrat im Shop zur Neige geht, braucht Wein-Influencerin Sandra dringend Nachschub. Durch Inspiration eines aktuellen Reisemagazins schlägt Mutter Heike ihr eine spontane Reise nach Apulien ...

Da ihr Weinvorrat im Shop zur Neige geht, braucht Wein-Influencerin Sandra dringend Nachschub. Durch Inspiration eines aktuellen Reisemagazins schlägt Mutter Heike ihr eine spontane Reise nach Apulien vor und so starten die beiden Damen schon am nächsten Tag gen Süden. Auf einem Rastplatz in der Schweiz gabeln sie den 15 jährigen Federico auf. Der Waisenjunge ist auf der Suche nach seinem italienischen Großvater. Zum Missfallen von Sandra, beschließt Heike ihm dabei zu helfen und packt auch ihn mit in ihr Auto. Das Abenteuer Apulien kann beginnen!


Mit Autorin Tessa Hennig reist ihre Leserschaft dieses Mal ganz in den Süden Italiens. Der neue Roman “Immer Ärger mit den Bambini” lässt uns einen ausgiebigen Blick auf die wunderschönen Ecken Apuliens werfen. Zusätzlich gibt es natürlich, zusammen mit den Protagonisten, einiges an Abenteuern zu erleben. Angefangen mit einer Verkettung von vielen Zufällen, unzähligen amüsanten und emotionalen Erlebnissen, hält uns die Autorin auf Trab und macht die Geschichte, mit ihrem lebhaften Schreibstil, zu einem äußerst unterhaltsamen Ferienroman. Am besten liest man das Buch natürlich am Strand von Gallipoli;) um im Anschluss noch ein paar "Pumos" in Lecce besorgen zu können;).

Mein Fazit:
In Tessa Hennigs Romanen gibt’s immer einiges zu erleben. Sie sind lustig, emotional und man erfährt viel über Land und Leute. Auch dieses Buch war wieder äußerst interessant und begeistert mit aktuellen Themen. Zusätzlich habe ich nach der Lektüre nun auch noch ein neues Urlaubsziel auf meiner Liste, Apulien!

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Veröffentlicht am 28.06.2022

Aufregender Psychothriller

Das Letzte, was du hörst
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Die Journalistin Roja Meyer recherchiert zwecks eines Artikels über die Manipulation von Menschen. Dabei wird sie durch eine Selbsthilfegruppe auf den charismatischen Podcaster Marc Maria Hagen aufmerksam. ...

Die Journalistin Roja Meyer recherchiert zwecks eines Artikels über die Manipulation von Menschen. Dabei wird sie durch eine Selbsthilfegruppe auf den charismatischen Podcaster Marc Maria Hagen aufmerksam. Kurz darauf wird ihre Kontaktperson Martina tot aufgefunden, im Ohr noch die Stimme des Frauen-Flüsterers. Die ermittelnde Kommissarin Carola Barreis, sowie auch Journalistin Roja bezweifeln den Selbstmord Martinas, denn auch der Mord an deren Ehemann wirft große Zweifel auf?

Autor Andreas Winkelmann lässt in seinem Psychothriller „Das letzte, das du hörst“ eine Stimme die Hauptrolle spielen. Das Spiel aus Manipulation, Betrug und Abzocke begegnet uns in der heutigen Zeit ja haufenweise. Ob Workshops, Seminare oder ein Coaching zur Selbstoptimierung, es gibt sie tausendfach im Netz zu finden. Eine spannende Thematik, die der Autor hier aufgreift. In diesem Fall betört ein stimmgewaltiger Podcaster seine geneigte Hörerschaft, mit Marc Maria Hagen hat sich Winkelmann einen wirklich interessanten Charakter ausgedacht! Mittels einiger Opfer, diversen Zeitsprüngen und haarsträubenden Szenerien, wird man als Leser dann auch aufs Glatteis geführt! Langsam baut sich immer mehr Spannung auf und sorgt für einige Überraschungen!

Mein Fazit:
Ein wirklich faszinierender und fesselnder Thriller, voller packender Momente und Rätsel. Geschickt kombiniert und schlüssig im Abgang sorgt der Thriller für aufregende Unterhaltung. Mich hat er bestens unterhalten:).

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Veröffentlicht am 25.06.2022

Reizendes Vergnügen a la Bridgerton

Wie man sich einen Lord angelt
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England 1818
Katherine Talbot alias "Kitty" und ihre vier Schwestern verlieren in kürzester Zeit ihre Eltern. Zurück bleiben Spielschulden und ein kleines verwohntes Cottage. Dummerweise nimmt Kittys letzte ...

England 1818
Katherine Talbot alias "Kitty" und ihre vier Schwestern verlieren in kürzester Zeit ihre Eltern. Zurück bleiben Spielschulden und ein kleines verwohntes Cottage. Dummerweise nimmt Kittys letzte Rettung vor dem Bankrott, ihr Verlobter aus reichen Hause kurzerhand Reißaus. Kitty beschließt: Es muss sofort ein neuer und reicher Heiratskandidat gefunden werden, die Zeit drängt! Wie gut, dass die Mädchen in London noch eine Tante haben. Mit ihrer Schwester Cecily, macht sich Kitty in der Hauptstadt auf die Jagd nach Männerherzen und Moneten;).

Der Roman von Autorin Sophie Irwin hat den treffenden Titel “Wie man sich einen Lord angelegt” und entführt seine Leser in das historische London der Regency-Epoche. Hauptprotagonistin Kitty, ist im Gegensatz zu ihrer intellektuellen Schwester, eine wirklich berechnende und vorwitzige Person. Ihr Einfallsreichtum ist erstaunlich, allerdings haben beide Schwestern in Liebesdingen keinerlei große Erfahrung. Mit dieser Kombination spielt die Autorin und schafft mit spielerischen und amüsanten Ton zu unterhalten.
Das ansprechend gestaltete Cover im romantischen Look, überrascht zusätzlich mit einer praktischen Klappe an der Rückseite, die auch super als Lesezeichen einsetzbar ist.

Mein Fazit:
Das Debüt erreicht zwar nicht das Niveau von Jane Austen, es ist mehr kurzweilige Unterhaltung in Anlehnung an die Bridgerton-Serie. Etwas mehr Spannung und Prickeln wäre schön gewesen. Dennoch eine erfrischende Ablenkung, neben all den Krimis, auch mal etwas Futter für die romantische Seele zu bekommen, gerne mehr davon;) alle Schwestern müssen unter die Haube!

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Einfach wieder ausgeschämt gut!

Rehragout-Rendezvous
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Kurz gefasst:
Die Oma will jetzt ihr Leben chillen, es gibt nix mehr zu essen, keine frische Wäsche und geputzt wird auch nicht mehr. Damit kommen die Eberhofer-Männer erst mal so gar nicht klar! Schlimmer ...

Kurz gefasst:
Die Oma will jetzt ihr Leben chillen, es gibt nix mehr zu essen, keine frische Wäsche und geputzt wird auch nicht mehr. Damit kommen die Eberhofer-Männer erst mal so gar nicht klar! Schlimmer geht immer;) es kommt eine karrieretechnisch hohe Ambitionen der Susi hinzu, die unverhofft zu vorübergehenden Bürgermeisterinnen-Ehren kommt. Das schmeckt nicht nur dem Franz nicht, auch Kollegin Jessica ist not amused. Wenigstens kommen dem Eberhofer aber grade megawichtige Vermisstenfälle in die Quere, mit denen er sich aus der Schusslinie vorm Familienchaos zu retten versucht.

Nein, ich kann immer noch nicht genug kriegen vom Eberhofer-Clan;). Schon ab der ersten Sekunde des Lesens zog mich Rita Falks neue Eberhofer-Episode wieder in ihren Bann! Im elften Provinzkrimi in Folge, mit reichlich bayrischen Couleur und dem Titel „Rehragout-Rendezvous“, geht es hoch her. Das Kopfkino startet automatisch und das Amüsement ist einfach köstlich. Die Eberhofer-Familie steht im Focus und lässt es krachen. So ganz nebenbei wird noch ein verzwickter Kriminalfall gelöst, mit gehöriger Einmischung vom Birkenberger, das versteht sich von selbst!

Mein Fazit:
Besser geht nicht! Diese Krimiserie ist einfach Kult und man kann gar nicht genug davon kriegen:).

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Veröffentlicht am 17.06.2022

Gelungene Fortsetzung der Serie

Die Hafenärztin. Ein Leben für das Glück der Kinder (Hafenärztin 2)
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Hamburg 1911:
Helene hat ihre Ausbildung zur Lehrerin beinahe abgeschlossen und absolviert gerade ein Praktikum im Auswanderer-Zentrum der Hapag. In der Quarantänestation des Areals arbeitet auch ihre ...

Hamburg 1911:
Helene hat ihre Ausbildung zur Lehrerin beinahe abgeschlossen und absolviert gerade ein Praktikum im Auswanderer-Zentrum der Hapag. In der Quarantänestation des Areals arbeitet auch ihre Bekannte, die Ärztin Anne Fitzpatrick. Unter den Kindern gibt es dort ein paar merkwürdige Todesfälle. Während von Cholera gemunkelt wird, vermutet die Ärztin aber eine Vergiftung. Währenddessen versucht Kommissar Rheydt immer noch seine Enttäuschung über den verschwundenen Frauenmörder zu verdauen, gut das ihn ein verzwickter Mordfall davon ablenkt, bei dem zufällig ein Koffer voller Gift auftaucht!

Auch im zweiten Teil der Roman-Serie “Die Hafenärztin - Ein Leben für das Glück der Kinder” von Autorin Henrike Engel kämpfen die jungen Frauen Anne Fitzpatrick und Helene Curtius weiter für die Rechte der Frauen und Kinder von Hamburg.
Dabei stolpern die beiden von einer kriminell gefährlichen Situation zur nächsten. Die Autorin sorgt für allerhand Aufregung und die Seiten flogen wieder nur so dahin. Der Schreibstil ist äußerst packend und wird der spannenden Handlung und dem sensibleren Thema gerecht. Sowohl Frauen als auch Kinderrechte wurden in dieser Zeit völlig vernachlässigt und diese Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch diese historische Hamburger Romanreihe.

Mein Fazit: Konnte das Buch kaum aus der Hand legen, fand es extrem spannend, eine wirklich tolle Fortsetzung:)! Freue mich schon ungemein auf den nächsten Teil.

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