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Veröffentlicht am 08.04.2026

Krabben und andere Probleme

Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste
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Die vier Kinder der alteingesessenen Krabbenfischerfamilie Hansen mussten seit einem tragischen Unglückfall ohne Mutter allein an der Seite des Vaters aufwachsen. Runa, die Älsteste, hatte als Zwölfjährige ...

Die vier Kinder der alteingesessenen Krabbenfischerfamilie Hansen mussten seit einem tragischen Unglückfall ohne Mutter allein an der Seite des Vaters aufwachsen. Runa, die Älsteste, hatte als Zwölfjährige bereits die mütterlichen Aufgaben zu übernehmen. Nun ist Runa bereits selbst Mutter und lebt als Alleinerziehende mit ihrem 17jährigen Sohn Finn in Hamburg, wo sie erfolgreiche Betriebsleiterin eines großen Fischhandels-Unternehmens ist. Seit Jahren lebt sie in einer sogenannten "Freundschaft plus-Beziehung" zu Ole, eine zumindest von ihrer Seite her lockere Beziehung, Ole ist oft ihr Fels in der Brandung. Als nun in der alten Heimat Greetsiel ihr jüngerer Bruder Peer tödlich verunglückt, der das elterliche Unternehmen geleitet hat und mit Leib und Seele Krabbenfischer war, folgt Runa dem Ruf ihrers Vaters, für eine Zeit nach Hause zu kommen. Wieder ist es an Runa, die familiären Angelegenheiten zu regeln.

Was für eine tolle und mitreissende Geschichte! Als Leser erfährt man hier sehr viel über den Fischfang, vor allem die Krabbenfischerei und das harte Geschäft damit. Auch die wunderbare Gegend in und um Greetsiel kann man sich durch den bildhaften Schreibstil bestens vorstellen, sollte man sie noch nicht kennen. Die Familiengeschichte der Hansens wurde für mich sehr spannend und interessant aufgebaut, unausgesprochene Dinge zwischen den Charakteren, aber auch der zwar manchmal rauhe, aber immer durchaus auch liebevolle Umgang miteinander haben mich hier sehr begeistern können. Die Botschaft, dass es im Leben nie zu spät für etwas ist und es immer zweite Chencen gibt, sollte man hier für sich mitnehmen können. Eine wunderbare Erzählung mit Tiefgang, die aber nie ihre Leichtigkeit verliert, hat mich diesen Roman in zwei Tagen verschlingen lassen. Eins meiner diesjäjhrigen Lesehighlights!

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Neubeginn in der alten "Heimat"

Fäden des Glücks
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Die junge Unternehmensberaterin Karla hat gerade ihren Job geschmissen, als sie die Nachricht vom Tod ihres Vaters erhält. Dieser hatte sich vor Jahren bereits von der Mutter getrennt und keinen rechten ...

Die junge Unternehmensberaterin Karla hat gerade ihren Job geschmissen, als sie die Nachricht vom Tod ihres Vaters erhält. Dieser hatte sich vor Jahren bereits von der Mutter getrennt und keinen rechten Kontakt zur Familie mehr. Karla erbt vom Vater ein altes Häuschen in Mecklenburg-Vorpommern, in dem die Familie damals häufig ihre Ferien verbrachte. Sie verbindet nicht nur gute Erinnerungen mit dem Haus, hat doch damals der Nachbarssohn Rasmus Karla das Herz gebrochen. Als sie nun dorthin reist, in der Absicht, das Haus für den Verkauf herzurichten, begegnet sie Rasmus zum ersten Mal wieder. Sind die alten Gefühle noch da und kann sie ihm verzeihen? Der Fund einer alten Nähmaschine auf dem Speicher erweckt zumindest ihre seineizeitige Lust am Nähen wieder. Vielleicht bietet sich hier ja auch eine neue berufliche Chance für Karla?
Diesen Roman mit absolutem Wohlfühlfeeling habe ich sehr gerne gelesen. Die Autorin hat einen wunderbar leichtgängigen und bildhaften Schreibstil, bei dem man sich sowohl die Umgebung, das alte Häuschen als auch die Gefühlswelt der Beteiligten bestens vorstellen kann. Die Zerrissenheit Karlas, aber auch die alltäglichen Probleme der sie umgebenden Menschen werden hier für mich sehr gut transportiert. Freundschaften werden geschlossen, alte Interessen wiederentdeckt und Vorurteile ausgeräumt.
Ein wunderbares Buch über zweite Chancen und Neuanfänge, das ich gerne empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Fortsetzung der Geschichte um das Lübecker Mädchenpensionat

Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft
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Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um den zweiten Band einer Dilogie um ein Mädchenpensionat in Lübeck Ende des 19. Jahrhunderts. Auch ohne Vorkenntnisse ist dieses Buch gut zu lesen, allein wegen ...

Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um den zweiten Band einer Dilogie um ein Mädchenpensionat in Lübeck Ende des 19. Jahrhunderts. Auch ohne Vorkenntnisse ist dieses Buch gut zu lesen, allein wegen der tollen Geschichte empfehle ich jedoch, vorab Band 1 zur Hand zu nehmen.

Amelie führt weiterhin erfolgreich ihr privates Pensionat für höhere Töchter, daran angegliedert auch ein Lehrerinnenseminar. Ihre Ziehtochter Natalie ist mittlerweile dort selbst als Junglehrerin beschäftigt, als deren Vater Richard seine langjährige Lebenspartnerin Amelie vor die Wahl stellt, sich für eine Ehe mit ihm zu entscheiden. Ein Bruch scheint vorprogrammiert.

Wie gerne habe ich auch diese Fortsetzung wieder mit großer Begeisterung gelesen. Anna Husen gelingt es wieder wunderbar, die verschiedenen Charaktere so lebendig und realitätsnah zu zeichnen, dass man sich quasi direkt in das Pensionat versetzt fühlt. Gerade die Zerrissenheit der drei Hauptcharaktere wird sehr gut transportiert, als Leser leidet man förmlich mit, und will den Figuren in mancher Situation gerne mal einen leichten Schubs geben. Gerade die Tatsache, dass es zu der Geschichte einen historischen Hintergrund gibt, hat mir sehr gut gefallen, das läßt alles noch zusätzlich sehr realistisch erscheinen. Frauen waren seinerzeit doch eher auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter reduziert, ein Thema, über das man nicht genug schreiben und auch lesen kann. Wenn es dazu noch in so eine wirklich spannende Geschichte verpackt ist, kann ich hierfür nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Erbschaft mirt Hürden

Der kleine Pferdehof am Deich
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Nach dem Tod der Großmutter soll Lara deren Pferdehof erben, allerdings unter der Bedingung, diesen mindestens ein Jahr mit dem Pferdetrainer und Großmutters Geschäftspartner Andre gemeinsam weiterzuführen. ...

Nach dem Tod der Großmutter soll Lara deren Pferdehof erben, allerdings unter der Bedingung, diesen mindestens ein Jahr mit dem Pferdetrainer und Großmutters Geschäftspartner Andre gemeinsam weiterzuführen. Kein leichtes Unterfangen, zumal Lara durch einen Familienstreit seit ihrer Kindheit keinen Kontakt mehr zur Großmutter hat und Andre ihr dies scheinbar verübelt. Werden sich die beiden irgendwie zusammenraufen und die Bedingung als auch den letzten Wunsch der Großmutter erfüllen?

Was für eine wunderschöne Geschichte! Habe ich eigentlich als junges Mädchen zuletzt Pferderomane gelesen, so hat mich hier auch im Alter das Setting des Pferdehofes an der Nordsee total begeistern können. Man kann hier nicht nur viel Neues über die Pflege und das Training von Pferden erfahren, auch die Liebe mit all ihren Aufs und Abs kommt nicht zu kurz. Neben wunderbaren Landschaftsbeschreibungen ist es der Autorin bestens gelungen, uns die Gefühlwelt nicht nur von Lara sondern auch dem manchmal distanziert wirkenden, aber doch auch sehr sensiblen Andre nahezubringen. Mit der Zeit konnte ich mich selbst als Gast auf dem Hof fühlen, so realitätsnah ist alles beschrieben! Eine wirklich tolle Wohlfühgeschichte, die ich jedem ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Probleme um den Pferdehof

Der kleine Pferdehof am Deich - Gegen den Sturm
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Nachdem Lara und Andre den Pferdehof von Laras verstorbener Großmutter ein Jahr gemeinsam geführt haben, ist die an die Erbschaft geknüpfte Bedingung erfüllt und den beiden gehört nun der Hof gemeinsam. ...

Nachdem Lara und Andre den Pferdehof von Laras verstorbener Großmutter ein Jahr gemeinsam geführt haben, ist die an die Erbschaft geknüpfte Bedingung erfüllt und den beiden gehört nun der Hof gemeinsam. Der Hof hat jedoch starke finanziellle Probleme, die die junge Beziehung der Beiden auf eine harte Probe stellt. Muss der Pferdehof sogar verkauft werden oder kann ein Filmteam die finanzielle LAge wieder retten?

Nach dem ersten Band, den ich jedem als erstes ans Herz lege, konnte ich hier glücklicherweise direkt lesen, wie es mit dem Hof weitergeht, der mir doch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Auch wenn ich selbst nicht reite, fand ich die Beschreibungen des Alltagsablaufs auf dem Hof mit Training für Groß und Klein doch sehr gelungen. Lara und Andre sind so ein sympatisches Paar, dem man eigentlich nur das beste wünscht, wären da nicht die finanziellen Probleme. Hier ist alles so realistisch dargestellt, einfach wunderbar! Auch die stillen Momente mit ruhigen Augenblicken abseits des Hofes und Ausritten an die Nordsee haben mir sehr gut gefallen, ein toller Gegenpol zum oft hektischen und arbeitsintensiven Hofalltag.

Sehr gerne habe ich beide Bände hintereinander gelesen und eine kleine Auszeit auf dem Pferdehof genossen, wenn auch nur buchtechnisch. Klare Leseempfehlung für diesen schönen Wohlfühlroman!

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