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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2026

Dieses Buch hat mein Herz komplett zerstört

Last Kiss of Summer
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Ich weiß ehrlich nicht wann mich ein Buch das letzte Mal emotional so mitgenommen hat. Diese Geschichte hat mich komplett zerstört und gleichzeitig mein Herz so unfassbar berührt. Ich habe gelacht, gehofft, ...

Ich weiß ehrlich nicht wann mich ein Buch das letzte Mal emotional so mitgenommen hat. Diese Geschichte hat mich komplett zerstört und gleichzeitig mein Herz so unfassbar berührt. Ich habe gelacht, gehofft, gelitten und am Ende einfach nur geweint. Wirklich geweint. Also nicht ein paar Tränen sondern dieses richtige Herzschmerz Weinen bei dem man das Buch erstmal zuklappen muss um alles zu verarbeiten.

Sera und Luke haben sich vom ersten Moment an besonders angefühlt. Man merkt sofort wie tief die Verbindung zwischen ihnen ist auch wenn zwischen ihnen so viel Schmerz und unausgesprochene Gefühle stehen. Jede Begegnung zwischen den beiden war voller Emotionen und ich habe die ganze Zeit gehofft dass sie endlich wieder zueinander finden. Diese Art von Liebe die die beiden verbindet fühlt sich einfach echt an. Nicht perfekt sondern ehrlich und intensiv.

Besonders geliebt habe ich das Setting in Cape Cod. Dieses sommerliche Kleinstadtgefühl war einfach wunderschön. Die Strände, die kleinen Ausflüge, die gemeinsamen Momente am Wasser und diese warmen Sommerabende haben beim Lesen so eine besondere Atmosphäre geschaffen. Gleichzeitig lag aber die ganze Zeit diese traurige Schwere über allem und genau diese Mischung hat das Buch für mich so besonders gemacht.

Sera war eine unglaublich starke Protagonistin. Trotz allem was sie durchmachen muss verliert sie ihren Lebenswillen nicht und versucht jeden einzelnen Moment festzuhalten. Das hat mich so berührt. Ihre Gedanken und Gefühle wirkten unglaublich echt und ich hatte oft das Gefühl direkt neben ihr zu sitzen. Auch Luke hat mein Herz komplett erobert. Hinter seiner Art steckt so viel Liebe und Schmerz gleichzeitig und genau das hat ihn für mich so besonders gemacht.

Der Schreibstil war wunderschön emotional und trotzdem super leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen obwohl ich gleichzeitig am liebsten langsamer gelesen hätte weil ich nicht wollte dass die Geschichte endet. Dieses Buch schafft es Hoffnung und Herzschmerz gleichzeitig in Worte zu fassen und genau das hat mich komplett fertig gemacht.

Und dieses Ende… ich war emotional wirklich nicht darauf vorbereitet. Ich saß danach einfach nur da und musste erstmal alles verarbeiten. Manche Bücher liest man und vergisst sie irgendwann wieder aber diese Geschichte wird mir noch sehr lange im Kopf und vor allem im Herzen bleiben.

Für mich definitiv eines der emotionalsten Bücher überhaupt. Wer Geschichten liebt die einen komplett fühlen lassen sollte dieses Buch unbedingt lesen. Aber bitte wirklich Taschentücher bereithalten. 🤍

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Ich konnte niemandem mehr trauen

Dead Girls Don't Dance
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Dieses Buch hat mich wirklich komplett überrascht. Ich dachte zuerst, ich bekomme einen typischen Jugendthriller, aber die Geschichte war so viel mehr als das. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich ...

Dieses Buch hat mich wirklich komplett überrascht. Ich dachte zuerst, ich bekomme einen typischen Jugendthriller, aber die Geschichte war so viel mehr als das. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich dieses ständige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und genau das hat mich total gefesselt. Ich wollte einfach unbedingt wissen, was damals wirklich mit Fiona passiert ist.

Besonders spannend fand ich, dass man gemeinsam mit Addie immer tiefer in die ganzen Geheimnisse eintaucht. Mit jeder neuen Information hatte ich plötzlich jemand anderen im Verdacht. Wirklich jede Figur wirkte irgendwann verdächtig und genau das hat das Buch für mich so suchterzeugend gemacht. Ich habe ständig überlegt, mitgerätselt und versucht alles irgendwie zusammenzusetzen und lag am Ende trotzdem komplett falsch.

Addie mochte ich unglaublich gerne. Sie wirkte für mich sehr echt und greifbar. Man merkt einfach wie sehr sie der Verlust ihrer Schwester belastet und trotzdem gibt sie nicht auf. Ich fand es richtig emotional sie auf dieser Suche zu begleiten. Vor allem ihre Gedanken und Gefühle wurden so gut beschrieben, dass ich total mit ihr mitgefühlt habe.

Auch Seth fand ich richtig interessant. Zwischen ihm und Addie war diese besondere Spannung die ganze Zeit spürbar. Ich mochte total, dass die Liebesgeschichte nicht zu übertrieben war, sondern sich langsam entwickelt hat. Gerade weil beide mit den Ereignissen und ihrer Vergangenheit kämpfen, wirkte alles viel intensiver und emotionaler.

Der Schreibstil hat mir auch richtig gut gefallen. Das Buch lässt sich super schnell lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Besonders ab der zweiten Hälfte konnte ich kaum noch aufhören zu lesen, weil immer neue Geheimnisse ans Licht kamen und die Geschichte plötzlich nochmal richtig an Spannung gewonnen hat.

Und dieses Ende… damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Die Auflösung hat mich komplett überrascht und ich saß danach erstmal kurz sprachlos da. Genau solche Thriller liebe ich einfach.

Für mich war das die perfekte Mischung aus Geheimnissen, Emotionen, Spannung und einer Liebesgeschichte die sich richtig gut in die Handlung eingefügt hat. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit dieses unangenehme Misstrauen im Bauch und genau das macht für mich einen guten Thriller aus. Absolute Empfehlung für alle die Jugendthriller mit emotionaler Tiefe lieben. 🖤

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Wenn aus einer Antagonistin eine Heldin wird

Prinzessin der tausend Diebe – Chosen
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Nachdem mich der erste Band schon begeistert hatte, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Gleichzeitig war ich mir anfangs nicht ganz sicher, was mich erwarten würde. Rückblickend würde ich ...

Nachdem mich der erste Band schon begeistert hatte, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Gleichzeitig war ich mir anfangs nicht ganz sicher, was mich erwarten würde. Rückblickend würde ich sogar empfehlen, das Buch ohne vorher den Klappentext zu lesen, weil man so noch überraschter in die Geschichte eintauchen kann.

Im ersten Band mochte ich Jia ehrlich gesagt noch nicht besonders. Umso beeindruckender fand ich, wie es der Autorin gelingt, ihren Charakter im zweiten Teil komplett neu aufzubauen. Man begleitet ihre Entwicklung Schritt für Schritt und lernt sie immer besser zu verstehen. Am Ende konnte ich gar nicht anders, als sie wirklich ins Herz zu schließen.

Die Geschichte führt uns in ein historisches Korea und verbindet diese Kulisse mit Fantasy und Mythologie. Gerade diese Mischung fand ich unglaublich spannend und besonders. Jia reist in die Vergangenheit, um ihre Schwester Sora zu retten. Dort lebt sie als Mann verkleidet an einer Akademie, weil Bildung zu dieser Zeit vor allem Männern vorbehalten war. Auf diesem Weg lernt sie nicht nur neue Menschen kennen, sondern auch sich selbst besser.

Besonders schön fand ich, wie ihr zuvor so hartes Herz langsam weicher wird. Freundschaft, Vertrauen und Liebe spielen eine große Rolle und werden sehr emotional dargestellt. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich auf eine Weise, die einen wirklich mitfühlen lässt.

Neben der emotionalen Geschichte gibt es auch spannende Kämpfe. Mit ihrem Mana, einer magischen Kraft, stellt sich Jia gefährlichen Kreaturen entgegen. Diese Szenen sind sehr lebendig beschrieben, sodass man beim Lesen das Gefühl hat, alles direkt vor Augen zu haben.

Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist die Tiefe der Geschichte. Viele Sätze wirken zunächst klein, bleiben aber lange im Kopf. Man merkt, dass hinter vielen Momenten mehr Bedeutung steckt.

Bis ungefähr zur Hälfte dachte ich noch, dass mir Band eins vielleicht ein kleines bisschen besser gefallen hat. Doch dann nimmt die Geschichte noch einmal richtig Fahrt auf und wird zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Als ich das Buch beendet hatte, musste ich erst einmal kurz innehalten. Es ist eine Geschichte, die einen noch lange nach dem Lesen beschäftigt.

Der erste Band war eines meiner Jahreshighlights 2025. Und ich bin mir sicher, dass auch dieser zweite Teil zu meinen Highlights 2026 gehören wird.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Träume verkaufen und sich selbst nicht verlieren

Selling Dreams
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Ich glaube, ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, vielleicht sogar ein bisschen zu hohen. New York, Luxusimmobilien, Konkurrenzkampf, Slow Burn … das klang einfach nach genau ...

Ich glaube, ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, vielleicht sogar ein bisschen zu hohen. New York, Luxusimmobilien, Konkurrenzkampf, Slow Burn … das klang einfach nach genau meinem Ding.

Marissa mochte ich wirklich gern. Sie ist ehrgeizig, arbeitet unfassbar hart und lässt sich von niemandem kleinmachen. Gerade in einer Branche, in der Männer oft bevorzugt werden, kämpft sie sich nach oben und das ohne sich selbst zu verlieren. Man merkt richtig, wie viel sie opfert. Freizeit, Datingleben, teilweise sogar ihre eigene Gesundheit. Das fand ich sehr authentisch.

Calder wirkt am Anfang wie der typische selbstbewusste Sunnyboy, charmant, erfolgreich, ein bisschen arrogant. Aber nach und nach bekommt man mit, dass da mehr hinter steckt. Seine Vergangenheit und die Panikattacken haben ihn geprägt. Besonders gut fand ich, dass hier auch gezeigt wird, dass Männer mit mentalen Problemen kämpfen und sich Hilfe holen dürfen. Das wird viel zu selten thematisiert.

Was ich wirklich mochte, war die Dynamik zwischen den beiden. Dieses Konkurrenzdenken, die Wortgefechte, dieses unterschwellige Knistern, das hatte schon was. Und ich fand es stark, dass Marissa trotz der Anziehung professionell geblieben ist und sich nicht einfach hat um den Finger wickeln lassen.

Aber und das ist mein persönlicher Knackpunkt, für mich war einiges zu ausführlich beschrieben. Gerade im Mittelteil hatte ich öfter das Gefühl, dass viel geredet oder erklärt wird, ohne dass die Handlung wirklich vorankommt. Ich mag Slow Burn wirklich gern, aber hier war es stellenweise sehr slow. Gleichzeitig wurden später ein paar Konflikte ziemlich schnell gelöst, die vorher lange aufgebaut wurden. Das fühlte sich für mich etwas unausgewogen an.

Trotzdem verstehe ich total, warum viele das Buch lieben. Die Atmosphäre ist stark, die Einblicke in die Welt der Luxusimmobilien machen Spaß und die Chemie zwischen Marissa und Calder stimmt definitiv. Manche Szenen, vor allem die emotionaleren, haben mich auch wirklich berührt.

Unterm Strich war es für mich kein absolutes Highlight, aber trotzdem ein gutes Buch. Vielleicht war ich einfach mit zu vielen Erwartungen gestartet. Neugierig auf Band 2 bin ich aber trotzdem, irgendwas an dieser Welt reizt mich nämlich weiterhin.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Herzenswege in London

Two steps away - London Hearts 2
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Mit Two Steps Away geht die London-Hearts-Reihe endlich weiter – und dieses Mal steht Pippa im Mittelpunkt. Eine Protagonistin, die mir von Anfang an sympathisch war, weil sie nicht den einfachen Weg wählt. ...

Mit Two Steps Away geht die London-Hearts-Reihe endlich weiter – und dieses Mal steht Pippa im Mittelpunkt. Eine Protagonistin, die mir von Anfang an sympathisch war, weil sie nicht den einfachen Weg wählt. Als Tochter einer erfolgreichen Modefamilie könnte sie viele Abkürzungen nehmen, doch genau das lehnt sie ab. Sie möchte sich ihren Platz in der Modewelt selbst erarbeiten und nicht nur „die Wilson-Tochter“ sein. Dieser innere Konflikt zwischen familiären Erwartungen und dem Wunsch nach Eigenständigkeit zieht sich authentisch durch die gesamte Geschichte.

Pippa ist strukturiert, ehrgeizig und manchmal fast zu streng mit sich selbst – gerade das macht sie aber greifbar. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie im Verlauf der Handlung lernt, für sich einzustehen und ihre eigenen Grenzen zu definieren. Ihre Entwicklung wirkt insgesamt glaubwürdig und passt gut zum Coming-of-Age-Aspekt der Geschichte.

Emotional kompliziert wird es, als Ben wieder in ihr Leben tritt. Er ist nicht nur ein alter Bekannter, sondern auch der Junge, dem sie einst ihr Herz geöffnet hat – und der sie damals zurückgewiesen hat. Dass sie nun ausgerechnet beruflich mit ihm konkurriert, sorgt für zusätzliche Spannung. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher ruhig und langsam, was grundsätzlich gut zur Geschichte passt. Allerdings wirkten manche Annäherungen auf mich etwas konstruiert und nicht immer ganz natürlich. Auch kamen die Gefühle zwischendurch etwas zu kurz, bevor sie gegen Ende sehr plötzlich intensiv wurden. Hier hätte ich mir insgesamt ein gleichmäßigeres Tempo gewünscht.

Ein echtes Highlight des Buches ist für mich erneut das Umfeld: die WG, der Zusammenhalt der Mädels, die Nebenfiguren und das Gefühl von Zuhause. Diese Gemeinschaft bringt viel Wärme in die Geschichte und sorgt für zahlreiche schöne, ruhige Momente. Auch das Mode-Setting fand ich erfrischend – es hebt die Geschichte angenehm von anderen Romance-Romanen ab.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt und sich gut in das winterliche London fallen lassen kann. Allerdings sind mir einige Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen, die den Lesefluss stellenweise gestört haben. Auch gab es mir persönlich etwas zu viele Zufälle, die wichtige Wendungen ausgelöst haben, was manche Entwicklungen etwas erzwungen wirken ließ.

Trotz dieser Kritikpunkte hat mich Two Steps Away insgesamt gut unterhalten. Die Geschichte ist cozy, emotional und bietet starke Themen wie Selbstfindung, Freundschaft und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Band 1 hat mir zwar etwas besser gefallen, dennoch ist dieser zweite Teil eine gelungene Fortsetzung mit einer besonderen Atmosphäre.

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