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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2025

Magie, Herbstzauber und ganz viel Herz

Rewitched
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Dieses Buch hat sich für mich angefühlt wie ein gemütlicher Herbstspaziergang mit einer Tasse Tee in der Hand – warm, magisch und einfach richtig zum Wohlfühlen.

Belle war mir sofort sympathisch. Sie ...

Dieses Buch hat sich für mich angefühlt wie ein gemütlicher Herbstspaziergang mit einer Tasse Tee in der Hand – warm, magisch und einfach richtig zum Wohlfühlen.

Belle war mir sofort sympathisch. Sie ist keine typische Heldin mit allem im Griff, sondern eine Frau, die sich zwischen Jobstress, einem echt toxischen Chef und der Frage, ob sie überhaupt noch an sich selbst glauben kann, irgendwie durchkämpft. Dass sie dann auch noch ihre Magie unter Beweis stellen muss, macht ihre Reise nur umso spannender – und berührender.

Ich mochte besonders, wie viele kleine, ehrliche Momente zwischen all der Magie stecken. Die Prüfungen bringen nicht nur Spannung, sondern zeigen auch, wie wichtig Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen sind. Und ja, der charmante Wächter bringt definitiv ein bisschen Herzklopfen mit – aber auf eine ruhige, schöne Art, die nicht zu viel will, sondern einfach passt.

Die Atmosphäre ist ein Traum – herbstlich, geheimnisvoll und gleichzeitig total behaglich. Man spürt die Liebe zu Büchern, zur Magie und zu diesen kleinen Wohlfühlmomenten, die das Leben ausmachen. Ich wollte gar nicht, dass es endet.

Für mich ein rundum gelungenes Buch – perfekt für alle, die Magie lieben, aber vor allem Geschichten, die das Herz berühren.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Wenn Heimkommen mehr bedeutet als ein Ort

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Was Goldcrest Manor für mich so besonders gemacht hat, ist dieses tiefe, leise Gefühl von Heimkommen – nicht nur für die Protagonistin, sondern auch beim Lesen. Yvy Kazi schafft es, einen Ort zu erschaffen, ...

Was Goldcrest Manor für mich so besonders gemacht hat, ist dieses tiefe, leise Gefühl von Heimkommen – nicht nur für die Protagonistin, sondern auch beim Lesen. Yvy Kazi schafft es, einen Ort zu erschaffen, der sich nach Wärme, nach Erinnerung und auch ein bisschen nach Schmerz anfühlt – und genau das hat mich berührt.

Kenzie ist eine Figur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ihre Stärke, auch wenn sie sich selbst oft als schwach empfindet, ihr Mut, trotz Rückschlägen wieder nach vorne zu schauen, und ihr stilles Ringen mit der neuen Realität nach der Epilepsie-Diagnose – all das wurde so feinfühlig und ehrlich beschrieben, dass ich oft innehalten musste.

Was mich aber am meisten bewegt hat, war die Spannung zwischen ihr und Julian. Keine kitschige Lovestory, sondern zwei Menschen mit echter Vergangenheit, echten Wunden – und echter Nähe, die erst wieder wachsen muss. Dieses langsame Wiederfinden, die zarten Momente zwischen den Zeilen, die unterdrückten Gefühle und alten Verletzungen haben so viel Tiefe, dass ich richtig mitgefiebert habe.

Besonders schön fand ich auch, dass das Buch Themen wie Krankheit, Unsicherheit und Selbstwert nicht scheut – sondern sie mit Herz und Feingefühl in eine Geschichte voller Hoffnung und leiser Stärke verwebt. Goldcrest Manor ist mehr als ein Wohlfühlbuch: Es ist ein leiser Mutmacher, der noch lange nachklingt.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Zwei Welten, ein Gefühl

The Darlington - Henry & Kate
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„The Darlington“ hat mich richtig überrascht! Kate ist am Boden, hat alles verloren und muss sich auf der Straße durchschlagen – und dann klaut sie ausgerechnet von Henry, dem Sohn einer superreichen Hotel-Familie. ...

„The Darlington“ hat mich richtig überrascht! Kate ist am Boden, hat alles verloren und muss sich auf der Straße durchschlagen – und dann klaut sie ausgerechnet von Henry, dem Sohn einer superreichen Hotel-Familie. Dass daraus eine Geschichte wird, die so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte ist, hätte ich nicht erwartet.

Ich mochte vor allem, wie echt sich Kate anfühlt. Nicht perfekt, sondern einfach eine Frau mit Sorgen und Mut, die versucht, wieder auf die Beine zu kommen. Und Henry? Der ist zwar reich und steht unter großem Druck, aber er ist auch total sympathisch und zeigt eine verletzliche Seite, die man nicht erwartet.

Das Setting im luxuriösen The Darlington ist einfach genial – man spürt den Glamour, aber auch den Druck, der auf Henry lastet. Die Mischung aus Romantik, Drama und dem großen Skandal hat mich echt mitgerissen. Ich hab das Buch an einem Stück durchgelesen und freue mich schon mega auf die nächsten Teile der Reihe!

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Das Tagebuch der verlorenen Wahrheit

Love, Mom
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Ich gebe zu, die erste Hälfte des Buches hat sich für mich teilweise etwas gezogen. Es gibt viele Rückblenden, Gespräche und Hinweise, die langsam aufgebaut werden, sodass ich zwischendurch gedacht habe, ...

Ich gebe zu, die erste Hälfte des Buches hat sich für mich teilweise etwas gezogen. Es gibt viele Rückblenden, Gespräche und Hinweise, die langsam aufgebaut werden, sodass ich zwischendurch gedacht habe, der Thriller kommt nur schleppend in Fahrt. Doch wer dranbleibt, wird reichlich belohnt!

Ab der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und entwickelt eine Spannung, die mich kaum noch losgelassen hat. Die Autorin versteht es wirklich meisterhaft, uns Leser*innen auf falsche Fährten zu führen. Man vertraut genau den falschen Personen und wird immer wieder überrascht. Die Plottwists waren für mich absolute Highlights und haben die Geschichte auf ein ganz neues Level gehoben.

Besonders beeindruckt hat mich, wie subtil die Zweifel an den Charakteren gesät werden – man merkt schnell, dass man niemandem wirklich trauen kann, und das macht das Lesen umso spannender. Die Verstrickungen in der Familie, die Geheimnisse, die Mackenzie entdeckt, und die immer neuen Wendungen halten den Thriller lebendig und packend bis zur letzten Seite.

Insgesamt ist das Buch für mich ein gelungener Psychothriller, der zwar anfangs etwas Zeit braucht, um die Spannung aufzubauen, dann aber mit unerwarteten Wendungen und einer düsteren Atmosphäre richtig punktet. Ich kann es definitiv weiterempfehlen, vor allem für alle, die gern miträtseln und überrascht werden wollen!

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Was bleibt, wenn alles verloren scheint

Variation
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Dieses Buch hat mich auf leise, aber eindringliche Weise berührt. Die Geschichte von Allie, die nach einem schweren Rückschlag zurück in ihre alte Heimat kommt, ist keine klassische Feel-Good-Romance, ...

Dieses Buch hat mich auf leise, aber eindringliche Weise berührt. Die Geschichte von Allie, die nach einem schweren Rückschlag zurück in ihre alte Heimat kommt, ist keine klassische Feel-Good-Romance, sondern vielmehr eine zarte, tiefgründige Auseinandersetzung mit Trauer, Versöhnung und der Frage, ob man wirklich zurückgehen kann – oder nur weitergehen, mit allem, was war.

Allie ist eine starke, gleichzeitig gebrochene Figur. Ihre Vergangenheit liegt wie eine Schicht aus feinem Staub über allem, was sie tut – man spürt ihren inneren Kampf auf jeder Seite. Besonders bewegend fand ich die Szenen mit Hudson. Ihre gemeinsame Geschichte ist kompliziert und voller ungesagter Dinge, aber man fühlt schnell, dass da einmal sehr viel war – und vielleicht immer noch ist.

Die Rückkehr alter Gefühle, die Wunde des Verlusts ihrer Schwester, und dann auch noch die Situation mit Hudsons Nichte – das alles macht die Geschichte emotional dicht, manchmal fast überwältigend. Genau das mochte ich: dass es nicht nur um Liebe geht, sondern auch um Familie, Schuld, Verantwortung und zweite Chancen.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: Einige Wendungen, gerade im Mittelteil, kamen für mich etwas vorhersehbar. Auch hätte ich mir gewünscht, dass Hudson als Figur etwas klarer gezeichnet wird – manchmal blieb er mir zu sehr in der Rolle des „vergangenen Fehlers“, obwohl man spürt, dass da viel mehr in ihm steckt.

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