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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Es geht um was ganz anderes...

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
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Ich bekam ein Rezensionsexemplar vom Verlag.

Eine Buchhandlung voll mit Liebe und alten Geschichten. Voll mit Trauer, Zorn und Zuneigung. Naja. Alte Bücher werden ohne Rücksicht auf Verluste gescannt. ...

Ich bekam ein Rezensionsexemplar vom Verlag.

Eine Buchhandlung voll mit Liebe und alten Geschichten. Voll mit Trauer, Zorn und Zuneigung. Naja. Alte Bücher werden ohne Rücksicht auf Verluste gescannt. Ob die Seiten das aushalten? Keine Ahnung. Es hat nichts mit Hokuspokus Fidibus zu tun, sondern mit Technik Kram und Suchmaschinen. Verwirrt? Das war ich auch. Lest weiter, dann wisst ihr mehr….



1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Ich muss gleich sagen, dass ich mir komplett etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt habe. Ich dachte an eine wunderschöne alte Buchhandlung mit hohen Regalen und rund um voll mit Wissen. Ich erwartete den Zauber der Bücher, der von der ersten Seite auf mich überspringt. So etwas ähnliches wie der Zauberstab Laden von Harry Potter oder auch so ein Flair wie es im Buch „Die unendliche Geschichte“ herrscht. Ich dachte an unentdeckte Geschichten, und sonderbare Vorkommnisse zwischen den Regalen. Die Liebe zu den Büchern, wie sie alles andere in den Schatten stellt und jeden im Laden mit sich reißt. Hört sich das nicht toll an?

Naja, das war leider nicht so. Nein. Gar nicht. Überhaupt nicht. Da gab es keine Funken die übersprangen. Da gab es keine Liebe zu den Büchern die euch umgibt.

Anfangs hatte die Buchhandlung schon etwas besonderes, aber dann kam die eigentliche Geschichte zum Vorschein. Ich war sogar etwas traurig darüber. Wenn man mit falschen Erwartungen auf ein Buch zugeht, findet man es oft schlechter, als es überhaupt ist… Aber ich muss sagen, dass das Buch sicher bei vielen diese falschen Erwartungen geweckt hat.

So, ihr fragt euch jetzt sicher, was jetzt die eigentliche Geschichte hinter dem Buch ist. Naja… es geht um, großzügig zusammengefasst, E-Books. Bücher werden gescannt und online gestellt. Massenproduktion von Digitalen Medien. Grundsätzlich soll das Buch zeigen, wie das heutzutage abläuft und dass es immer mehr Leser gibt, die kein richtiges Buch in die Hand nehmen. Technik hier und Technik da.

Die Idee ist an sich vielleicht gar nicht so schlecht, aber es wurde falsch angepackt…



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Anfangs fand ich das Buch wirklich gut und die Charaktere, die Gäste, waren echt amüsant sowie interessant. Dann begann es mit der eigentlichen Story und ich wurde total beim lesen gebremst. Google übernahm die Macht, gefolgt von Kindle und Scannern. Es war mir dann einfach zu viel und ich kämpfte mit den Seiten um die Wette.

Vergebe hier einen halben Weltentaucher, weil der Anfang wirklich gut war.


3. Kriterium: Die Charaktere.

Die Charaktere im Buch fand ich sehr schwierig und eintönig. Clay, die Hauptperson im Buch fand ich total unsympathisch. Seine Art und Weise wie er spricht und sich benimmt sind einfach nicht mein Fall. Er benimmt sich nicht wie ein Mann. Teilweise wirkt er verängstigt und kommt rüber wie ein kleiner Junge, der sich in der Welt nicht auskennt. Ich fand das sehr eigenartig. Er hat auch eine Freundin, die teilweise in die Geschichte hineingezogen wird. Ich hielt auch nicht wirklich viel von ihr. Sie war…überflüssig…

Dann Mr. Penumbra. Er steht auf dem Cover des Buches, ist der Namensgeber, kommt aber nicht wirklich vor. Er ist mal da und dann wieder nicht und man erfährt sehr wenig über ihn. Ich dachte er wäre die geheimnisvolle Person im Buch, der immer mehr von seinen Geheimnissen preisgibt. Aber eigentlich ist gar nichts mit ihm.

Hin und wieder sind die Charaktere humorvoll und echt lustig. Zwischendurch hat es der Autor geschafft mir ein Lächeln zu entreißen.

Irgendwann gefielen mir jedoch diese unsympathischen Charaktere gut, weil sie zu dieser Geschichte passten. Sie handelten oft roboterhaft und ich stellte mir ihre Stimmen wie die von „Siri“ vor. Irgendwie war das ganze dann doch stimmig. Vergebe hier einen ganzen Weltentaucher. Sie sind zwar nicht mein Fall, aber in der Geschichte passend.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.

Nein, ich fand das Buch nicht spannend. Anfangs war es wirklich noch gut, und ich hatte hohe Erwartungen und hab die ersten 100 Seiten dadurch auch schnell verschlungen. Dann ließ aber alles nach, und mir gefiel es leider gar nicht mehr. Es gab zwar ein paar Geheimnisse, die die Geschichte jedoch auch nicht spannender machten.



5. Kriterium: Die Schreibweise.
Grundsätzlich gefällt mir die Schreibweise des Autors gut. Es geht locker und flockig leicht dahin und zwischen durch diese humorvollen Dialoge. Aber nachdem man gefühlte 1000 mal das Wort „Google“ liest, obwohl es nicht immer notwendig gewesen wäre, war ich einfach nur genervt. Ich kam mir vor wie in einer endlosen Werbung der Suchmaschine und zusätzlich noch Apple.

Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher, weil der Schreibstil des Autors an sich wirklich gut ist, nur die ständige Wiederholung dieser Marken, war echt nervig.

Das Buch bekommt von mir leider nur 2 Weltentaucher. Ich bin selbst schockiert. Das Buch weckt leider diese falschen Erwartungen… Grundsätzlich kein schlechte Idee, finde ich, aber der Autor hat es meiner Meinung nach falsch rüber gebracht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Taucht ein in eine neue Welt...

Fine Line - Create your Character
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Stellt euch vor in ein Online Computerspiel einzutauchen. Eure Seele schlüpft in euren Avatar, und ihr seid direkt im Spielvergnügen. Alles fühlt sich real an... Jeder Windhauch, jede Person die ihr berührt, ...

Stellt euch vor in ein Online Computerspiel einzutauchen. Eure Seele schlüpft in euren Avatar, und ihr seid direkt im Spielvergnügen. Alles fühlt sich real an... Jeder Windhauch, jede Person die ihr berührt, und jeder Gegenstand. Klingt fantastisch, oder? Das Negative: ihr könnt auch schreckliche Schmerzen empfinden, sterben oder eure Seele kann Schaden nehmen. Nika S. Daveron zeigt euch ihre neue Online Welt.

Ich habe das Buch förmlich verschlungen, da die Geschichte sehr spannend aufgebaut ist. Die Hauptperson ist mir richtig ans Herz gewachsen und fieberte mit ihr mit.
Auch super war, dass einem das Buch zum nachdenken anregt, da es die schlechten und guten Seiten von Online- Spielen zeigt. Ich habe gemerkt, wie schnell man süchtig nach einem Spiel werden kann, kenne das ja auch von mir selbst...
Das Buch ist auch für Nicht-Gamer geeignet, da die einzelnen Begriffe erklärt werden oder sich aus dem Kontex ergeben.

Was mir am Buch nicht so gefallen hat war, dass immer wieder Liedtexte zu lesen waren, oder eine Band oder Song erwähnt wurde. Ich mag das allgemein nicht so gerne, da ich die meisten Lieder nicht kenne, die in den Büchern erwähnt werden und ich nicht viel damit anfangen kann. Dafür gibt es aber natürlich keinen Abzug, da es jedem selbst überlassen ist, ob er sowas mag. Ist ja Geschmackssache :)

Jeder SF Fan ist hier gut aufgehoben und wird sich in Fine Line verlieren. Ich konnte mir die verschiedenen Charaktere sehr bildlich vorstellen, genauso wie das Spiel. Für jeden, der eine Menge Fantasy hat, ist dieses Buch noch fantastischer! :) Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und kann das Buch wirklich sehr empfehlen. :D

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schönes Kinderbuch!

Die wilde Clique
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Eine herzhafte Kindergeschichte, voll mit lehrreichen Details über das Leben, die echte Freundschaft und über das richtige Verhalten. Das ganze eingepackt in einem Schreibstil, der für die Kleinen verständlich ...

Eine herzhafte Kindergeschichte, voll mit lehrreichen Details über das Leben, die echte Freundschaft und über das richtige Verhalten. Das ganze eingepackt in einem Schreibstil, der für die Kleinen verständlich ist und trotzdem anspruchsvoll zum lesen ist. Ich habe mit einem kleinen Freund einen schönen Leseabend veranstaltet, und wir haben die wilde Clique auf ihren Abenteuern begleitet und das Buch regelrecht verschlungen.

Die Idee des Buches ist wunderbar aufgebaut und lässt keine Wünsche offen. Es geht ein schöner roter Faden durch das Buch.
Mein kleiner Mitleser war von vielen Sachen so begeistert, dass er zwischendurch seine eigene Vorstellung der Charaktere zu zeichnen und war dabei sehr kreativ.


Die Sätze sind sehr einfach gehalten, also so, dass es für die Kleinen verständlich ist, und es sich schön vorlesen lässt. Es kommt ein schöner Lesefluss zusammen, was natürlich bei den Kleinen sehr gut ankommt, denn dann bleibt die Aufmerksamkeit aufs Buch gerichtet. Auch ist es teilweise sehr anspruchsvoll geschrieben und bringt auch einige Fremdwörter mit ein, die gleich erklärt werden. Hin und wieder musste ich jedoch ein wenig Zusatzinformationen liefern. :)
Auch sollen die Kinder durch dieses Buch etwas lernen wie zum Beispiel über die Freundschaft und auch wird erwähnt, dass man schön brav zur Schule gehen soll. So etwas sollte ich finde ich in einem Kinderbuch nicht fehlen.
Auch wird der Leser, bzw. die Kinder direkt im Buch angesprochen. So etwas wie: "Du fragst dich sicher..." , oder "Du kennst das sicher auch..." oder "Du hast das sicher auch schon erlebt..." . Das führte bei unserem Leseabend zu kleinen süßes Diskussionen. ;)


Das Buch empfehle ich wirklich sehr! Es lässt sich schön vorlesen und ist auch für die Großen Unterhaltung pur. :D

Veröffentlicht am 04.11.2017

Guter Auftakt der Reihe

Das Feuerzeichen
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Stellt euch eine weit entfernte Zukunft vor. Eine Zukunft, die durch einen katastrophalen, nuklearen Krieg geformt worden ist, und die Lebensumstände dementsprechend schlecht sind. Und das Merkwürdigste: ...

Stellt euch eine weit entfernte Zukunft vor. Eine Zukunft, die durch einen katastrophalen, nuklearen Krieg geformt worden ist, und die Lebensumstände dementsprechend schlecht sind. Und das Merkwürdigste: es werden nur noch Zwillinge geboren, die noch dazu unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem sind sie auf ewig aneinander gebunden. Der Gute und der Böse. Der Bessere und der Schlechte. Alpha und Omega. Zach und Cass. Was Strahlung alles anrichten kann...
 



Kurz zum Inhalt:

Die Geschwister Zach und Cass leben in einer zerstörten Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Alphas sind perfekt, während Omegas einen Makel tragen, gebrandmarkt und verstoßen werden. Obwohl sie so grundverschieden sind, ist die Lebenskraft eines jeden Menschen an seinen Zwilling gebunden. Cass ist eine Omega, und wenn sie frei sein will, muss sie gegen ihren größten Feind kämpfen: ihren Zwillingsbruder Zach. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn wenn Zach sein Leben verliert, stirbt auch Cass ...
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Ich habe erst gestern die Rezension zu "Battle Island" geschrieben, und irgendwie finde ich diese Idee hier ähnlich. Wieder Jugendliche, die sich um sich selbst kümmern müssen, in einer neuen zerstörten Welt. Eigentlich kommt die Idee wieder an Panem heran, nur dass es hier in dem Sinn keine Arena gibt.
Was die Idee des Buches für mich ausmacht, ist nicht unbedingt die zerstörte Zukunft, sondern die Zwillinge die so eng aneinander gekettet sind, obwohl sie so unterschiedlich sind. Dann auch noch diese Trennung in zwei verschiedene Gesellschaftsschichten. Es werden immer ein Mädchen und ein Junge geboren. Einer ist der "Bessere" und einer der "Schlechtere". Oft haben diese weniger Guten eine Behinderung oder auch eine Gabe und werden in die Schicht der Omegas getan. Ich finde diesen Ansatz interessant...

Die Idee lässt sehr viel Spielraum und hat großes Potential finde ich. Deswegen gibt es hier einen ganzen Weltentaucher.

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Ich habe sehr gut in das Buch hinein gefunden und es hat mir auch wirklich sehr gut gefallen. Der Leser lernt die beiden Zwillinge gleich besser kennen. Vor allem Cassie, die "Schlechtere", die versucht ihre Gabe zu verbergen. Als die Gabe dann aber entdeckt wird, wird finde ich die Geschichte ein bisschen unlogisch... Sie wird verband und ihr guter Bruder sucht sie, nur um zu verhindern dass sie stirbt, denn sonst stirbt auch er. Für mich war das sehr sehr unlogisch, denn wieso werden dann die Omegas überhaupt verband, wenn die Alphas dann Angst haben, das ihre schlechte Hälfte stirbt... Ich persönlich würde ihn nahe bei mir haben wollen...

Langsam beginnt sich dann die Rebellion zu verwirklichen und dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Man hat hier einen guten Einblick in die zwei gespaltene Gesellschaft bekommen.

Durchs Buch zieht sich ein deutlich sichtbarer roter Faden, und die Handlung steigert sich laufen.

Hier gibt es einen halben Weltentaucher.

3. Kriterium: Die Charaktere.

Ich persönlich war mit den Charakteren zufrieden, hätte mir aber ein bisschen mehr Gefühle gewünscht. Beispielsweise bei der Liebesgeschichte, die dann doch etwas zu schnell und unlogisch verläuft.
Auch gab es einige interessante Nebencharaktere, die die Geschichte spannender und mysteriöser wirken ließen.

4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Die Autorin hat gute spannende Passagen geschrieben und auch am Ende einiges offen gelassen. Ich muss aber auch sagen, dass es viele Passagen gab, die sich sehr in die Länge gezogen haben und zeitweise passierte gar nix und die Handlung schien still zustehen. Ich hab das Buch dann auch öfters auf die Seite gelegt, weil es mich zwischendurch einfach nicht gepackt hat.

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Es ließ sich schnell und flüssig lesen.



Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Weltentaucher. Der Auftakt der Reihe hat mir gut gefallen und ich werde sicher weiterlesen!

Veröffentlicht am 04.11.2017

Hab mir mehr erwartet

Battle Island
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Ui...wieder ein Roman auf einer Insel, der mit Sicherheit spannend werden wird. Jugendliche kämpfen gegeneinander, und wollen auf alle Fälle gewinnen. Hört sich doch ganz gut an, oder? Ja, fand ich auch. ...

Ui...wieder ein Roman auf einer Insel, der mit Sicherheit spannend werden wird. Jugendliche kämpfen gegeneinander, und wollen auf alle Fälle gewinnen. Hört sich doch ganz gut an, oder? Ja, fand ich auch. Aber dann ging es wahnsinnig schleppend dahin...
 


 
 

 
Kurz zum Inhalt:

Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...
1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Die Idee des Buches fand ich wirklich sehr gut. Eine TV Show, über die Jugendlichen auf der Insel, wie sie versuchen den Schatz zu finden. Ich freute mich darauf zu sehen, welche Dinge die Jugendlichen bereit wären zu tun. Die Beziehungen die untereinander entstehen werden. Überall versteckte Kameras. Nichts bleibt unbeobachtet. Die Idee des Buches hat mich sehr an Panem und die Arena dort erinnert, und ich musste es unbedingt lesen. Für die Idee vergebe ich einen ganzen Weltentaucher.



2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Und ab hier ist es richtig schwer für mich das Buch zu bewerten, weil es mir dann leider gar nicht gefallen hat. Aber erst einmal zum Aufbau.
Der Einstieg war, dank des Klappentextes, einfach. Der Leser weiß, man befindet sich auf dieser Insel und taucht direkt ins Geschehen ein. Das gefiel mir noch ganz gut, denn so hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte noch sehr spannend werden wird. Dann aber hat das ganze nachgelassen. Es begannen die Zeitsprünge und alles wurde irgendwie kompliziert. Wenn ich das Buch mal auf die Seite gelegt hab, und das habe ich oft, dann war ich immer kurz verwirrt. Auch waren die spannenden Passagen irgendwie futsch und die Handlung hat sich wahnsinnig in die Länge gezogen. Als dann mal was passiert ist, wars auch schon wieder vorbei und schwups: andere Zeit. Tja....

Ich vergebe hier keinen Weltentaucher, weil es mir leider gar nicht zu gesagt hat.



3. Kriterium: Die Charaktere.

Auch die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen. Louisa, die Protagonistin, war ganz nett, aber mir haben einfach die Gefühle gefehlt. Es gab einige Kandidaten, die ich überhaupt nicht mochte, und das war auch schon das stärkste Gefühl, das ich empfunden habe.



4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. 

Hier kann ich nur sagen: tut mir leid, aber spannend fand ich es gar nicht. Es waren Möglichkeiten da, wo ich mir dachte: so jetzt aber! Aber es kam halt einfach nix... Die Handlung hat sich sehr in die Länge gezogen und ich kam nur sehr schleppend voran, hab das Buch auch leider kurze Zeit abgebrochen.



5. Kriterium: Die Schreibweise.

Grundsätzlich gefiel mir die Schreibweise gut, weil es sich recht flüssig lesen lies, wäre da nur etwas Spannung gewesen. An sich schöne Sätze und ich vergebe hier einen halben Weltentaucher dafür.
Was mich aber leider sehr gestört hat, waren die Schimpfwörter, die dann zu oft kamen. Fluchen, alles in Ordnung, aber in gewissen Maßen.



















Das Buch konnte mich leider gar nicht überzeugen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich zu viele Erwartungen hatte, und wahrscheinlich habe ich mir ein zweites Panem erhofft. Deswegen fiel meine Beurteilung sicherlich strenger aus als sonst.