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Whale_in_the_Clouds

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

10 Dinge

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Es ist einfach nicht Alice´ Tag. Erst erwischt sie ihren Freund mit ihrer besten Freundin in IHREM Bett und dann erwischt sie auch noch einen Fußgänger mit der Matratze, als sie diese aus dem Fenster wirft. ...

Es ist einfach nicht Alice´ Tag. Erst erwischt sie ihren Freund mit ihrer besten Freundin in IHREM Bett und dann erwischt sie auch noch einen Fußgänger mit der Matratze, als sie diese aus dem Fenster wirft. Ungünstigerweise fühlt sie sich nun verpflichtet, mit Lennon ein Treffen zu vereinbaren, bei dem sich herausstellt, dass sie ihn gerne mag. Doch da Alice den Männern auf unbestimmte Zeit abgeschworen hat, kann sie mit Lennon nur befreundet sein, oder?
Das Buch ist aus der Sicht von Alice geschrieben, die authentisch, witzig und etwas chaotisch ist, trotz der Listen, die sie für jede Lebenslage anfertigt. Gerade diese Listen haben mir an dem Buch mit am besten gefallen, einfach weil sie so authentisch und ehrlich sind, dabei der Humor aber nicht zu kurz kommt. Manchmal ist Alice etwas naiv, was jedoch auch ihren Charme unterstreicht.
Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig und angenehm, nicht aufgesetzt witzig, aber trotzdem sehr unterhaltsam und zieht einen förmlich in die Geschichte hinein.
Die Handlung an sich und insbesondere die Lovestory sind nicht super neu, aber trotzdem schön zu lesen. Stellenweise war mir das ganze Problem mit dem Exfreund etwas zu viel, trotzdem schafft die Autorin es, mich damit nicht abzuschrecken, da es irgendwie zum Gesamtkonzept des Buches gepasst hat. Natürlich ist klar, dass Lennon und Alice nicht einfach nur Freunde sind, doch wie die Beiden immer weiter zueinander finden und wie Alice mit der Situation umgeht, hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt kann ich das Buch einfach nur wärmstens empfehlen, da es so gemütlich, lustig, unterhaltsam und schön war, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Küchenkräuter und ihre Heilwirkung

Heilsame Küchenkräuter
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Das Buch sieht auf den ersten Blick sehr klein aus, hat es aber in sich. Die potentesten Küchenkräuter sind in ihrer Heilwirkung beschrieben, inklusive der typischen Anwendungsformen und Zubereitungshinweisen ...

Das Buch sieht auf den ersten Blick sehr klein aus, hat es aber in sich. Die potentesten Küchenkräuter sind in ihrer Heilwirkung beschrieben, inklusive der typischen Anwendungsformen und Zubereitungshinweisen sowie nach Krankheiten aufgeführt, was wo in welcher Form eingesetzt werden kann.

Kleiner Disclaimer von mir: Ich habe als Apothekerin vielleicht einen etwas anderen Blick auf so ein Buch, da Heilpflanzen einen großen Stellenwert in meiner Ausbildung hatten.

Die Zubereitungen haben mir sehr gut gefallen, besonders die Hinweise, dass man bei Tee durch einen Deckel verhindern muss, dass ätherische Öle entweichen. Auch die anderen Zubereitungshinweise sind sinnvoll und bestens geeignet, das meiste aus den Pflanzen hinauszuholen.

Die ausgewählten Pflanzen sind totale Klassiker, sowohl in der Küche als auch in der Welt der Heilpflanzen. So unterschiedlich sie sind, so vielfältig sind sie in ihren Inhaltsstoffen und ihrer Anwendung, was ausführlich beschrieben wird.

Zu jeder einzelnen Pflanze sind geschichtliche Fakten, Inhaltsstoffe, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit sowie Anwendungsmöglichkeiten und Ideen für die Küche und Anbau beschrieben. So bekommt man schnell einen sehr umfassenden Überblick über die einzelnen Pflanzen.

Den einen Stern habe ich abgezogen, da mir die Beschränkungen in der Wirkung der Pflanzen gefehlt haben. Pfefferminze sollte beispielsweise wegen der Gefahr eines Stimmritzenkrampfs nicht bei Kindern unter 2 Jahren angewendet werden. Auch die Anwendung von Oregano-Öl bei Fußpilz halte ich maximal für unterstützend wirksam, insbesondere bei vulnerableren Patientengruppen wie Kindern oder immunsupprimierten Menschen sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Ein Hinweis hierauf fehlt mir leider komplett.

Mein Fazit zu dem Buch: Ein toller Ratgeber der zeigt, dass man mit Heilkräutern die in der Küche stehen seine Gesundheit unterstützen kann, wobei ein kleiner Hinweis auf Erkrankungen fehlt, die in ärztliche Hände gehören.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Schlange und Wolf

The Serpent and the Wolf
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Vaasalisa, kurz Vaasa, ist die einzige Gefahr für ihren Bruder Dominik den Thron zu verlieren. Besonders da ihre Mutter sie mit dem potenziellen Herrscher des Nachbarlandes, Reid, verheiratet. Doch Vaasa ...

Vaasalisa, kurz Vaasa, ist die einzige Gefahr für ihren Bruder Dominik den Thron zu verlieren. Besonders da ihre Mutter sie mit dem potenziellen Herrscher des Nachbarlandes, Reid, verheiratet. Doch Vaasa hat andere Pläne und schließt sich den Hexen von Una an, um mehr über ihren Fluch zu erfahren. Leider hat sie dabei nicht die Rechnung mit der Hartnäckigkeit von Reid gemacht.

Das Buch ist fast komplett mit Fokus auf Vaasa geschrieben, wobei ihre Gedanken und Gefühle authentisch und gut nachvollziehbar wiedergegeben werden. Sie ist eine spannende Protagonistin, der man gut folgen kann und die einfach sympathisch ist. Neben ihr steht Reid im Fokus der Story, mit dem Vaasa vor allem eine widerwillige Beziehung eingeht. Die Wortgefechte zwischen den beiden sind äußerst unterhaltsam und die Chemie hat mir gut gefallen.

Obwohl die Beziehung zwischen Reid und Vaasa einen Wichtigen Platz in der Story einnimmt, stehen Intrigen und die Entwicklung von Vaasa im Fokus. Unvorhergesehene Wendungen und Geschehnisse halten die Spannung dabei hoch, während Vaasa zu sich selbst findet. Sie ist von Anfang an ziemlich cool, wird aber einfach im Laufe des Buches immer stärker und selbstbewusster, was ihr sehr gut steht.

Neben Reid und Vaasa gibt es noch weitere Protagonisten wie unter anderem den Bruder von Vaasa und die Mutter von Reid, die ihre eigenen Hintergründe mit in die Story einbringen und genug Tiefe haben um interessant zu sein.

Die Handlung ist genauso blutig, wie ich anhand des Schwertes auf dem Cover erwartet habe und auch die Schlange und der Wolf finden sich immer wieder.

Die Autorin schafft es mit ihrem angenehmen Schreibstil und der wirklich gelungenen Umsetzung der Idee der Story eine Sogwirkung zu erzeugen, die mich geradezu in die Welt von Vaasa hineingezogen hat.

Kleines Manko ist der fiese Cliffhanger, aber nach dem guten Buch freue ich mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Außen hui, innen nicht überzeugend

The Stars are Dying
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Astraea kann sich an ihr Leben bevor Hektor sie im Wald gefunden hat nicht erinnern. Da sie an einer seltenen Erkrankung mit Blutarmut lebt, bekommt sie von ihm Tabletten und wird vor der Außenwelt geschützt. ...

Astraea kann sich an ihr Leben bevor Hektor sie im Wald gefunden hat nicht erinnern. Da sie an einer seltenen Erkrankung mit Blutarmut lebt, bekommt sie von ihm Tabletten und wird vor der Außenwelt geschützt. Doch ihre beste Freundin Cassia wird am Libertatem teilnehmen, einem Wettkampf um Schutz vor den Vampiren und so beschließt sie mit Unterstützung des unbekannten Nyte zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt, Cassia zu begleiten. Doch nichts ist so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Das Buch ist bis auf zwei Bonus Szenen aus der Sicht von Astraea geschrieben. Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass sie zwar eine sehr behütete junge Frau ist, die jedoch zu kämpfen weiß und ihr Leben selbst in die Hand nehmen will. Allerdings wird sie im Laufe des Buches immer abhängiger von Nyte und kann sich nicht wirklich selbst helfen. Sie ist ziemlich naiv und mir damit leider irgendwann auf die Nerven gegangen.

Der Schreibstil des Buches ist leider super wirr, wodurch mir oft der rote Faden gefehlt hat. Ein Großteil der Handlung besteht darin, dass Astraea Hilfe von Nyte braucht, mit Nyte streitet oder an Nyte denkt, dabei ist die komplette Beziehung zu ihm meiner Meinung nach ziemlich toxisch. Nyte hat total viele Geheimnisse, redet nicht mal auf Nachfrage offen mit Astraea und sie lässt sich trotzdem auf ihn ein, was ich einfach nicht verstehen kann.

Die eigentliche Handlung ist relativ kurz gefasst, zwischendurch mal spannender, dann jedoch wieder einfach nicht wirklich nachvollziehbar beschrieben. Tell dont show ist hier leider an der Tagesordnung, wobei ich selbst dann der Handlung nicht so wirklich gut folgen konnte.

Neben Astraea und Nyte gibt es noch weitere Protagonisten, die immer wann es in den Verlauf der Story passt irgendwie einfach auftauchen und dann wieder bis zur nächsten Szene wo sie benötigt werden verschwinden. Sie scheinen keine eigene Hintergrundstory zu haben und wirken dadurch leider ziemlich flach.

Mein Fazit: Es hat wirklich vielversprechend begonnen, im Verlauf fehlte mir aber ziemlich schnell der rote Faden und eine Charakterentwicklung von Astraea kommt gar nicht vor. Insgesamt kann das Buch einfach nicht halten, was es verspricht.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

CEO trifft CEO

Boss Game
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Cleo möchte eigentlich nur feiern, als Paxton sie vor einem ungewollten Übergriff auf einer Party rettet. Angetan von dem gutaussehenden Mann, verbringt sie eine magische Nacht mit ihm. Doch Paxton ist ...

Cleo möchte eigentlich nur feiern, als Paxton sie vor einem ungewollten Übergriff auf einer Party rettet. Angetan von dem gutaussehenden Mann, verbringt sie eine magische Nacht mit ihm. Doch Paxton ist nicht irgendwer, er ist zufälligerweise verantwortlich für die Vertragsverlängerung mit ihrer Firma, wodurch sie ungeplant wieder aufeinander treffen.

Das Buch ist wechselnd aus der Perspektive von Cleo und Paxton geschrieben. Beide sind authentisch dargestellt, entsprechen aber auch den klassischen Klischees. Cleo möchte beweisen, dass sie die beste weibliche CEO ist, Paxton möchte aus dem Schatten seines Vaters treten und erfolgreich sein. Neben den Protagonisten spielen vor allem die wirtschaftlichen Interessen der beiden eine zentrale Rolle, da sich vieles um ihren angestrebten Vertrag dreht. Der Sportromance-Aspekt spielt eher eine untergeordnetere Rolle, da keiner der Protagonisten Sportler ist.

Der Schreibstil ist angenehm, man kann das Buch gut lesen, allerdings war mir die Handlung besonders im späteren Verlauf des Buches deutlich zu vorhersehbar. Klar ist bei einer Boss-Sportsromance erwartbar, was passieren wird, allerdings folgt die Handlung so sehr dem üblichen Schema, dass es wenig überraschend war.

Dazu kommt leider, dass mir die Handlung besonders gegen Ende des Buches viel zu gehetzt war und die eigentliche Auflösung weitestgehend in einen viel zu überkitschigen Prolog gepackt wurde, wovon ich einfach kein Fan bin. Auch die Tatsache, dass die anderen Bücher der Reihe genau zum gleichen Zeitpunkt enden und die umgebende Rahmenhandlung dadurch schon bekannt war, fand ich nicht so ideal.

Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber auch kein Highlight. Es lässt sich angenehm runterlesen, die Lovestory ist ganz süß, aber insgesamt ist es für mich nicht endgültig überzeugend gewesen.

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