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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2020

Toller Abschluss der Reihe!

MondSilberNacht
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Inhalt:
Emma und Calum sind nun schon eine Weile verheiratet und leben nach dem Sieg über Elin und die Undinen gemeinsam in Berengar, der Hauptstadt der Shellycoats. Allerdings geschehen plötzlich dramatische ...

Inhalt:
Emma und Calum sind nun schon eine Weile verheiratet und leben nach dem Sieg über Elin und die Undinen gemeinsam in Berengar, der Hauptstadt der Shellycoats. Allerdings geschehen plötzlich dramatische Katastrophen und die Bürger von Berengar sind der Ansicht, dass diese nicht natürlichen Ursprungs sein können. Emma wird verdächtigt, dafür verantwortlich zu sein. Auch die Distanz zu Calum scheint immer größer zu werden. Um herauszufinden, was mit ihr und Calum nicht stimmt, gehen die beiden wieder nach Leylin zu den Elfen und finden schließlich heraus, dass der größte Feind doch noch nicht besiegt ist. Und Emma wird wieder bewusst, dass sie es ist, die ein großes Opfer bringen muss, um den Frieden wiederherzustellen.

Charaktere und Schreibstil:
Marah Woolf hat Emmas Verwirrung so treffend beschrieben, dass ich beim Lesen selbst nicht ganz dahinterkam, mit wem von den beiden etwas nicht stimmt. Wie schon in den letzten Teilen konnte ich mit Emmas Schmerz sehr gut mitfühlen und auch Calums Entscheidung für die Rettung der magischen Welt hat mich innerlich so zerrissen. Die Spannung wird im Laufe des Buches wieder sehr gut aufgebaut, allerdings fand ich es das Ende doch schon sehr vorhersehbar. Ich wäre dennoch enttäuscht gewesen, wenn das Buch anders geendet hätte.

Fazit:
Ein sehr guter Abschluss der MondLichtSaga, wobei mich das Ende letztendlich wenig überrascht hat. Trotzdem ein tolles Buch, um in magische Welten zu entfliehen.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Ein weiteres fabelhaftes Buch von Marah Woolf!

MondSilberTraum
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Inhalt:
Nachdem Calum nun endlich zu seiner Liebe zu Emma steht, scheint den beiden nichts mehr im Weg zu stehen – bis auf Elin. Er versucht weiterhin Emma, Calum und ihre Freunde anzugreifen und zu verletzen. ...

Inhalt:
Nachdem Calum nun endlich zu seiner Liebe zu Emma steht, scheint den beiden nichts mehr im Weg zu stehen – bis auf Elin. Er versucht weiterhin Emma, Calum und ihre Freunde anzugreifen und zu verletzen. Nachdem das fast das Leben einer engen Bezugsperson von Emma fordert, weiß sie, dass sie nur Frieden finden kann, wenn Elin endgültig aufgehalten wird. Gemeinsam finden sie heraus, dass Elin sich mit bösen Mächten verbündet hat und dass Emma die Einzige ist, die Elin aufhalten kann. Allerdings benötigt sie dafür Excalibur, das Schwert, für das bisher nur König Artus als würdig genug befunden wurde.

Charaktere und Schreibstil:
Als Leser merkt man im Laufe der Buchreihe relativ deutlich, dass Emma mehr und mehr erwachsen wird. Ist sie zu Beginn der Reihe (vor allem in Buch 1) noch sehr naiv, weiß sie in diesem Teil, dass sie Verantwortung übernehmen muss und dass auch sie selbst Opfer bringen muss, um Elin letztendlich zu vernichten. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, Calum zu belügen und ihre Beziehung mit ihm zu riskieren. Calum ist und bleibt der geheimnisvolle Shellycoat, den man als Leser vor allem aus Emmas Sicht nicht wirklich durchschauen kann.
Auch im Laufe von Teil 3 baut Marah Woolf wieder einen Spannungsbogen auf, der mir nicht möglich gemacht hat, das Buch aus der Hand zu geben. Da ich die Federleicht-Saga schon zuvor gelesen habe, war es sehr interessant, die Zusammenhänge der beiden Reihen mehr und mehr zu begreifen.

Fazit:
Wie immer ein gelungenes Buch von Marah Woolf, dass den Leser in eine fantastische Welt entführt. Ich konnte richtig mit Emma mitfühlen – sowohl ihre Liebe zu Calum als auch ihren Schmerz, wenn sie Opfer für die gute Sache bringen musste.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Gelungene Fortsetzung von Teil 1!

MondSilberZauber
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Inhalt:
MondSilberZauber ist die Fortsetzung von Teil 1 der Reihe, MondSilberLicht. Zu Beginn des Buches glaubt Emma, Calum für immer verloren zu haben. Auch Emma selbst ist in Gefahr, da Elin, ihr Halbbruder, ...

Inhalt:
MondSilberZauber ist die Fortsetzung von Teil 1 der Reihe, MondSilberLicht. Zu Beginn des Buches glaubt Emma, Calum für immer verloren zu haben. Auch Emma selbst ist in Gefahr, da Elin, ihr Halbbruder, sie noch immer versucht zu finden. Um sie zu schützen, wird sie selbst Teil der magischen Welt und wird in Avallach, der Schule der magischen Welt, aufgenommen. Dort findet sie neue Freunde, unter anderem die Elfe Raven und die Shellycoat Amia, ihre Halbschwester und Calums Zukünftige.
Emma erhält eine Nachricht von Calum, dass er noch lebt und von Elin gefangen gehalten wird. Emma tut alles dafür, ihn zu befreien. Als es schließlich gelingt, ist Calum nicht mehr derjenige, der er einmal war. Er will sich dem Schicksal seines Volkes und seiner Welt beugen, in der Emma keinen Platz hat. Wird Emma es schaffen, sich selbst und ihre große Liebe vor Elin zu retten und sich in der magischen Welt zurechtfinden?

Charaktere und Schreibstil:
Emma verhält sich vor allem zu Beginn des Buches wie der typische Teenager. Sie vermisst Calum unendlich, stürzt sich gleichzeitig aber sehr naiv in jegliche gefährlichen Situationen. Man merkt aber auch, dass sie mit der Zeit und ihren Erlebnissen weiter reift und wächst. Calums Verhalten zu Beginn des Buches kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Obwohl er Emma liebt, will er sich dem Willen seines Volkes beugen und scheint überhaupt nicht mehr für die Liebe der beiden zu kämpfen. Plötzlich aber ändert sich sein Verhalten und er scheint alles dafür zu tun, Emma und ihre gemeinsame Beziehung zu schützen.
Wie immer schreibt Marah Woolf sehr flüssig und so, dass man sich als Leser sehr gut mit den Charakteren und der magischen Welt identifizieren kann. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte.

Fazit:
MondSilberZauber ist eine gelungene Fortsetzung von Teil 1 und entführt den Leser weiterhin in die fantastische Welt der Shellycoats und weiteren Fabelwesen. Durch die spannende Erzählweise von Marah Woolf will man als Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und freut sich schon auf Teil 3 der Reihe.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Solide Fortsetzung von Teil 1

Die Krone der Dunkelheit
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Freya hat ihren Bruder im Land der Fae gefunden und weiß nun, dass er nicht mit ihr zurückkehren kann. Daher muss sie selbst zurückkehren, um irgendwann den Thron Throbias zu besteigen. Allerdings gleicht ...

Freya hat ihren Bruder im Land der Fae gefunden und weiß nun, dass er nicht mit ihr zurückkehren kann. Daher muss sie selbst zurückkehren, um irgendwann den Thron Throbias zu besteigen. Allerdings gleicht das Schloss für sie mehr einem Gefängnis, da ihr Vater sie nun rund um die Uhr bewachen lässt. Larkin hingegen ist immer noch auf der Flucht vor dem König und versucht gleichzeitig, Throbia ein kleines Stück besser zu machen.
Gleichzeitig hat Elroy, der Freya und Larkin geholfen hat, die Mauer zu umgehen, herausgefunden, dass Larkin ihn hintergangen hat und will sich das, was ihm zusteht, zurückholen. Dabei zieht er seinen letzten Trumpf in der Gegenwart des Königs, denn auch Freya kennt seine wirkliche Identität bisher nicht. Dennoch bietet es ihr die Möglichkeit, ihrem goldenen Gefängnis für eine Weile zu entkommen.
In Nihalos versucht Ceylan mit allen Mitteln ihre Unschuld zu beweisen, wobei ihr der Wächter Leigh hilft. Kheeran, der Prinz der Fae, kämpft indessen mit der Loyalität seines eigenen Volkes, die nach seiner geplatzten Krönung und einem gescheiterten Attentat auf ihn mehr als brüchig zu sein scheint und versucht, keine falschen Entscheidungen zum Wohl seines Volkes zu treffen. Dass der Halbling Weylin und gleichzeitig Attentäter seiner Mutter sich immer noch in Schweigen hüllt, vereinfacht die Situation für Kheeran nicht. Für Weylin hingegen scheint es endlich einen Ausweg aus seiner Misere zu geben, bis schließlich doch jemand sein Geheimnis entdeckt.
Wie auch schon in Teil 1 wird die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten erzählt, was dem Leser viele Hintergründe aufzeigt. Dennoch verbirgt Laura Kneidl auch hier einige Zusammenhänge bis kurz vor Schluss, was dem Buch einiges an Spannung verleiht. Freyas rebellische Seite tritt immer mehr in den Vordergrund, allerdings wird ihr sehnlicher Wunsch, Larkin zu finden, vor allem zu Beginn des Buches nicht wirklich deutlich. Elroys Wunsch nach Unsterblichkeit ist für den Leser hingegen immer deutlicher nachzuvollziehen.
Die Beziehungen zwischen Ceylan, Leigh und Kheeran werden leider etwas schwammig beschrieben, wobei sie im Laufe des Buches klarer werden. Im Vergleich dazu lässt sich Weylins Situation umso mehr nachvollziehen und Laura Kneidl lässt den Leser mit Weylin richtig mitleiden.
Am Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse und bringen eine Wendung in das Geschehen, die man als Leser unmöglich vorhersehen konnte. Der Cliffhänger lässt dabei die Erwartung auf Teil 3 noch weiter steigen.
Zusammenfassend ist Magieflimmern eine solide Fortsetzung von Teil 1 und lässt den Leser weitere Aspekte der Protagonisten entdecken. In Summe, wie schon für Teil 1, 4/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Tolle Fantasy-Welt mit kleineren Mängeln

Die Krone der Dunkelheit
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Freya ist die Prinzessin des Landes Throbia, in dem jegliche Magie verboten ist. Dennoch versucht sich Freya daran, da Jahre zuvor ihr Bruder Talon entführt wurde und sie der festen Meinung ist, dass er ...

Freya ist die Prinzessin des Landes Throbia, in dem jegliche Magie verboten ist. Dennoch versucht sich Freya daran, da Jahre zuvor ihr Bruder Talon entführt wurde und sie der festen Meinung ist, dass er noch am Leben ist. Mithilfe der Alchemistin Moira wirkt sie einen Suchzauber, der ihr verrät, dass Talon sich in der Hauptstadt des Nachbarlandes Melidrian, Nihalos, aufhält. In diesem Land leben jedoch die sagenumwobenen Fae und eine Aufenthalt jenseits der Mauer, die Throbia und Melidian trennen, käme einer Kriegserklärung gleich. Um ihre gefährliche Reise nach Nihalos nicht allein durchführen zu müssen, befreit Freya den unsterblichen Wächter Larkin aus dem Gefängnis, der ihr hilft, sich heimlich ins Land der Fae zu begeben. In der Hauptstadt angekommen findet sie ihren Bruder tatsächlich, doch er ist nicht mehr derjenige, den sie einmal kannte. Und in größerer Gefahr, als sie ahnt.
Gleichzeitig begibt sich Ceylan an die Mauer, um dort zur unsterblichen Wächterin zu werden. Es kostet sie allerdings einiges an Überzeugungskraft, um als Frau bei den Wächtern aufgenommen zu werden. Ihr rebellische Ader bringt sie zudem immer wieder in Schwierigkeiten, sodass sie schließlich mit nach Nihalos zur Krönung des Prinzen der Fae reisen muss, der ein Auge auf sie geworfen hat. Unerwartete Ereignisse vor Ort bringen ihre Abreise allerdings in Gefahr.
Das Buch ist nicht nur aus den Perspektiven von Freya und Ceylan, sondern auch aus den Perspektiven der anderen Hauptcharaktere geschrieben. Das macht die Handlung teilweise etwas chaotisch, bietet dem Leser aber auch die Möglichkeit, die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können und so vor den Protagonisten Handlungen durchschauen zu können. Freya und Ceylan werden charakterlich sehr gut beschrieben, Laura Kneidl macht es dem Leser allerdings schwer, sich die anderen Charaktere gut vorstellen zu können. Mir fiel es vor allem schwer, das Alter der anderen Protagonisten einzuschätzen. Dennoch hat mich die Handlung gepackt und die fantastische Welt mitgerissen.
Alles in allem hat mich das Buch vor allem aufgrund der verschiedenen Perspektiven überzeugt und trotz einiger Mängel die Vorfreude auf die nächsten Teile geweckt. Alles in allem 4/5 Sternen.

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