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Veröffentlicht am 19.02.2026

"Neuer Job, neues Glück?"

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Millies Leben ist seit ihrer Anstellung bei den Winchesters turbulent weitergegangen.
Viele verschiedene Arbeitgeber, die unterschiedlichsten Haushalte, Jobs mit und ohne zusätzliche Aufgaben und trotzdem ...

Millies Leben ist seit ihrer Anstellung bei den Winchesters turbulent weitergegangen.
Viele verschiedene Arbeitgeber, die unterschiedlichsten Haushalte, Jobs mit und ohne zusätzliche Aufgaben und trotzdem immer wenig Geld auf der hohen Kante.
Nun steht sie vor einem altbekannten Problem: Sie braucht dringend einen Job, um über die Runden zu kommen.
Da kommt ihr das Jobangebot in Manhattan natürlich mehr als recht.
Schon beim Vorstellungsgespräch merkt man: In diesem Haushalt ist etwas faul.
Da Millie nicht einfach wegschauen kann, fängt sie an, herumzuschnüffeln und zu helfen.
Und wie Millie habe auch ich irgendwann angefangen, an meinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln …

Die Handlung lebt von einem sehr lebendigen Kopfkino, das im Kopf des Lesers ausgelöst wird.
Man malt sich alle möglichen Szenarien aus, was in diesem Haushalt los sein könnte.
Dabei ist der Beginn nicht spannend im klassischen Sinne, aber durch die vielen offenen Fragen und unterschwelligen Andeutungen gerät man in einen Sog, der einen nicht loslässt.
Und dann kommt man automatisch in den Handlungsabschnitt, in dem die richtige Action losgeht und endlich die langersehnten Antworten ans Licht kommen.

„Wenn sie wüsste“ war schon ein Highlight für mich.
Deswegen lag die Messlatte für diesen Folgeteil quasi im unerreichbaren Bereich.
Doch mit diesem Teil hat Freida McFadden das Unmögliche geschafft – sie hat „Wenn sie wüsste“ noch einmal übertroffen.
Durchweg spannend und so verstrickt, dass man mental an seine Grenzen kommt.
So stelle ich mir einen Psychothriller/Thriller vor!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

"Ist es noch ein Spiel?"

Glorious Rivals – Ein Inheritance-Games-Roman
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Schon mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes wurde einem als Leser klar, dass „The Grandest Game“ schon lange kein normales Spiel um Millionen mehr ist.
Und dieser Teil bestätigt nur die Tatsache, dass ...

Schon mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes wurde einem als Leser klar, dass „The Grandest Game“ schon lange kein normales Spiel um Millionen mehr ist.
Und dieser Teil bestätigt nur die Tatsache, dass jeder Teilnehmer seine ganz eigene Motivation und Beweggründe hat.
Mein bisheriger Erfahrungsschatz in Sachen „ausartender Spiele“ beschränkt sich auf das Monopoly-Spielen mit meinen Eltern (immer wieder aufs Neue ein Kriegsschauplatz).
Die Eskalationen im „Grandest Game“ fand ich jedoch um einiges angenehmer. 😃

Die Handlung in diesem Band war wie gewohnt spannend und nervenaufreibend.
Nach und nach erfährt man die wahren Beweggründe der verbleibenden Teilnehmer.
Die neuen Erkenntnisse bringen leider nicht nur Antworten auf offene Fragen, sondern werfen auch wieder neue Fragen auf.
Trotz der vielen neuen Rätsel kristallisiert sich eine zentrale Erkenntnis heraus: Avery und die Hawthornes mögen das „Grandest Game“ entworfen haben, aber sie haben längst keine Kontrolle mehr über das Geschehen.
Sie selbst und das Spiel waren von Anfang an nur Schachfiguren in einem viel größeren Spiel eines unbekannten Gegenspielers.
Hier schlägt der Roman eine Brücke zum Zwischenband „Brothers Hawthorne“.

Die eigene charakterliche Entwicklung der Figuren und auch die Beziehungen untereinander sind wieder toll ausgearbeitet.
Besonders die neue Geschwisterdynamik zwischen Grayson und Lyra hat mir richtig gut gefallen.
Gerne hätte ich von den Originalcharakteren noch mehr gelesen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass der nächste Band hier noch mehr liefern wird.

Und wie man es von den anderen Büchern des „Inheritance Games“-Universums schon kennt, liest man sich von Cliffhanger zu Cliffhanger …

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Veröffentlicht am 04.02.2026

"Auch für Nicht-Pferdemädchen"

Marigold Manor 1: Hidden Lies
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Ich liebe Lara Holthaus, seit ich ihre Vienna-Dilogie verschlungen habe.
Selbst die offensichtliche Pferde-Thematik konnte mich nicht davon abhalten, ihr neuestes Buch zu lesen.
Für den Kontext: Ich bin ...

Ich liebe Lara Holthaus, seit ich ihre Vienna-Dilogie verschlungen habe.
Selbst die offensichtliche Pferde-Thematik konnte mich nicht davon abhalten, ihr neuestes Buch zu lesen.
Für den Kontext: Ich bin absolut kein Pferdemädchen – eher das genaue Gegenteil.
In dieser Hinsicht wurde ich jedoch positiv überrascht.
Die Pferdethematik war mehr als Setting und Lifestyle wahrzunehmen, anstatt dass man mit allen möglichen Informationen zu diesem Thema bombardiert wird.

Normalerweise lese ich nie die Triggerwarnung eines Buches, weil sie mir zu viele Spoiler enthält.
Hier hätte ich es jedoch besser einmal tun sollen, denn Lara Holthaus hat einige Themen für den Suspense-Part ausgesucht, die es ordentlich in sich haben.
Die Themen ergeben zusammen eine spannende Handlung, die keine Fragen offenlässt, und die Autorin behandelt diese Themen mit dem richtigen Fingerspitzengefühl.
Wer jedoch unsicher ist, dem kann ich nur empfehlen, die letzte Seite einmal anzuschauen.
Ich wäre emotional besser auf den Handlungsverlauf vorbereitet gewesen.

Trotz der emotionalen Themen ist das Buch eine großartige Unterhaltung.
Der Romance- und Suspense-Teil der Handlung harmonieren perfekt miteinander, sodass sich dieser Roman zu Recht den Titel Romance-Suspense-Roman verdient hat.
Ein Handlungsstrang greift in den nächsten, sie bauen aufeinander auf und schaffen eine spannende Geschichte, die mich laufend miträtseln lassen hat.
Noch besser wird die nervenaufreibende Geschichte dadurch, dass man sie aus der Sicht zweier sympathischer und vielschichtiger Protagonisten erleben kann.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

"Eine zweite Chance für Paisley und Knox"

Like Hearts We Heal
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Nachdem ich dem Flop aka den vorherigen Band beendet habe, dachte ich nur: Die Autorin trennt Knox und Paisley nur, damit sie noch einen Roman schreiben kann.
Faktisch gesehen ist das auch richtig, aber ...

Nachdem ich dem Flop aka den vorherigen Band beendet habe, dachte ich nur: Die Autorin trennt Knox und Paisley nur, damit sie noch einen Roman schreiben kann.
Faktisch gesehen ist das auch richtig, aber tatsächlich waren meine negative Grundhaltung und meine negativen Gedanken etwas ungerechtfertigt.

Nach Paisleys und Knox‘ Trennung wird Paisley schnell klar, dass es nicht so einfach ist, über den Ex hinwegzukommen.
Das gestaltet sich besonders schwierig, wenn man im gleichen Dorf wohnt, zu Kurzzeit-Nachbarn wird und dauernd das Gesicht des Ex in der Klatschpresse sehen muss.
Man sollte meinen, Paisley hätte mit ihrem Traum von olympischem Gold und dem Versuch, Knox aus dem Weg zu gehen, mehr als genug um die Ohren. Aber wie das Schicksal so will, ist Knox der Einzige, der ihr helfen kann, ihren Traum zu verwirklichen.
Gezwungenermaßen verbringen die beiden wieder mehr Zeit miteinander, und die Trennungsgründe rücken immer mehr in den Hintergrund …

Dass sechs Jahre ins Land gegangen sind, habe ich mehr am Freundeskreis gemerkt als an den Protagonisten selbst.
Ich hatte den Eindruck, dass Paisley und Knox dieselben Personen wie vor sechs Jahren sind, während ihr Freundeskreis sich weiterentwickelt hat.
Das fand ich etwas schade, weil ich dadurch ihr Comeback nicht wirklich fühlen konnte.
Wenn sich ein Paar trennt und gefühlt keine persönliche Weiterentwicklung während der Trennungsphase durchmacht, sehe ich das Comeback unter einem schlechten Stern.
Glücklicherweise hatte Paisley kurz vor dem Ende nochmal einen „Klick-Moment“, der ihr die Augen öffnete.

Der Roman bildet den runden und harmonischen Abschlussband, den ich als Leser gebraucht habe.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

"Traum- oder Albtraumjob?"

Wenn sie wüsste
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Wann wart ihr das letzte Mal die halbe Nacht wach, um ein Buch zu beenden?
Wann habt ihr zuletzt ein Buch innerhalb eines Tages beendet?
Wann konntet ihr zuletzt beim Lesen nicht einmal auf die Toilette ...

Wann wart ihr das letzte Mal die halbe Nacht wach, um ein Buch zu beenden?
Wann habt ihr zuletzt ein Buch innerhalb eines Tages beendet?
Wann konntet ihr zuletzt beim Lesen nicht einmal auf die Toilette gehen, weil es einfach zu spannend war?
Bei mir ist es schon eine ganze Zeit her, seit mir ein Buch untergekommen ist, bei dem ich alle diese Fragen mit „Ja,…“ hätte beantworten können.
Doch nun war es endlich soweit: Ja, genau so ging es mir mit „Wenn sie wüsste“ von Freida McFadden.

Ich habe abends mit dem Buch begonnen und stundenlang durchgelesen.
Kein Blick auf die Uhr, keine Betrachtung der Seitenzahlen, um zu prüfen, wie viel noch kommt – nichts, ich habe einfach nur gelesen.
Die Handlung ist durchweg spannend und atemraubend.
Tatsächlich dauert es einige Seiten, bis die Geschichte actionreich wird, doch Freida McFadden hat es trotzdem geschafft, dass ich mich nicht einmal gefragt habe: „Wann passiert endlich mal etwas?“.
Sie hält den Leser mit vielen offenen Fragen, subtilen Hinweisen, gruseligen Andeutungen und einem lebendigen Kopfkino in Atem.
Während des Lesens war in meinem Kopf unaufhörlich etwas los. Mein Verstand hat ein düsteres Szenario nach dem anderen ausgemalt.
Das Ende des Romans hätte ich mir in keinem meiner vielen Gedankenspiele vorstellen können.
Es fühlte sich an, als würde Freida McFadden mir laufend die Karotte vor die Nase halten und sie im entscheidenden Moment wieder wegziehen.
Sobald Teil II startet, können nach und nach die einzelnen Puzzleteile zusammengesetzt werden, und man hat eine grobe Ahnung davon, wie sich die Handlung weiterentwickelt – doch das schmälert keinesfalls den Höhepunkt der Geschichte.

„Wenn sie wüsste“ ist dem Hype zu 100 % gerecht geworden.
Die Kinotickets für den 16.01.2026 sind schon gebucht.😃

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