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Veröffentlicht am 20.06.2025

"Flucht an den Lake Tahoe"

Lake of Lies – Hidden
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Leonie Lastella ist mit der „Seaside Hideaway“-Dilogie zu einer meiner liebsten Autorinnen im Romance-Suspense Genre geworden.
Da musste ich früher oder später meine Nase in ihren neusten Suspense-Roman ...

Leonie Lastella ist mit der „Seaside Hideaway“-Dilogie zu einer meiner liebsten Autorinnen im Romance-Suspense Genre geworden.
Da musste ich früher oder später meine Nase in ihren neusten Suspense-Roman stecken.
Und wie nicht anders von Leonie Lastella gewohnt, war es wieder ein pures Lesevergnügen.

Was als eine Flucht aus dem Alltag zum Lake Tahoe beginnt, entwickelt sich für Via zu einer Hexenjagd.
Dabei kommen mit jedem Kapitel immer mehr offene Fragen und Puzzleteile zum Vorschein.
Nach und nach ist man als Leser gut in der Lage die Puzzleteile größtenteils zusammensetzen.
Mit Betonung auf „größtenteils“, weil sich die Autorin nicht nimmt, noch ein paar Wissenslücken einzubauen und das Ende als kleinen Cliffhanger zu gestalten.
Die Thematik, die dieser Hexenjagd zu Grunde liegt, hat mir unglaublich gut gefallen, weil ich sie bisher noch nie irgendwo anders gelesen habe.

Die Charaktere, die Via dabei zur Seite stehen, sind allesamt toll ausgearbeitet.
Sympathieträger? – Nicht unbedingt alle, einzigartig und unterhaltsam? – definitiv!
Nur die typischen 0815-Helden wären auf Dauer auch Langweilig.

Bin richtig neugierig, was Leonie Lastella noch für den zweiten Teil bereithält.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

"Nicht mein Fall"

Sex ist wie Mehl
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Nachdem ich die Live-Vorlesungen der Känguruchroniken gehört hatte, bin ich ein wenig auf den Geschmack solcher Hörbücher gekommen.
Aber Humor ist so eine Sache … nicht jeder hat den Gleichen.
Und ich ...

Nachdem ich die Live-Vorlesungen der Känguruchroniken gehört hatte, bin ich ein wenig auf den Geschmack solcher Hörbücher gekommen.
Aber Humor ist so eine Sache … nicht jeder hat den Gleichen.
Und ich scheine zu der Sorte zu gehören, die mit Jürgen von der Lippe bzw. diesem Hörbuch nicht viel anfangen kann.
Es gab wenig Anekdoten, die mich tatsächlich zum Lachen bringen konnten.
Der Anteil an Anekdoten, die mich zu keiner Gesichtsregung oder gerade mal zum Augen verdrehen gebracht haben, haben leider überwogen.

Außerdem mochte ich die Art und Weise des Vortrags nicht.
Mir hätte es besser gefallen, wenn Jürgen von der Lippe sein Werk selbst vorgetragen hätte und nicht mit Sprechern.
Es wirkte oft überzogen, überdreht – einfach zu viel.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

"Gegensätze ziehen sich an"

King of Pride
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Ich weiß nicht wieso, aber Ana Huang kann zweite Bände am besten schreiben.
Bei der „Twisted-Reihe“ war es nicht anders – dort hat mir der zweite Band auch am besten gefallen.

Isabelle und Kai sind die ...

Ich weiß nicht wieso, aber Ana Huang kann zweite Bände am besten schreiben.
Bei der „Twisted-Reihe“ war es nicht anders – dort hat mir der zweite Band auch am besten gefallen.

Isabelle und Kai sind die Verkörperung des Sprichworts: Gegensätze ziehen sich an.
Sie: Chaotisch und lebhaft; Er: kontrolliert und in sich gekehrt
Diese Kombination passt überraschenderweise wie die Faust aufs Auge.
Zwar kommt es dank dieser unterschiedlichen Charakterzüge oft zu Reibungspunkten, aber sie ergänzen sich genauso gut.
Mir gefiel die Vertrautheit, die zwischen den Beiden entsteht am besten.
Das wird durch die kleinen Neckereien, Insiderwitze und andere (schöne) Gesten im Lauf der Handlung immer deutlicher.
Es herrschte von Anfang bis Ende eine schöne, gesunde Spannung zwischen den beiden, die mich super unterhalten konnte.
Auch die gemeinsamen Hürden meistern die beiden ohne große Probleme.

Während das erste Pärchen durch ihre moralische Grauzone interessant ist, sind Isabelle und Kai es, weil sie einfach perfekt harmonieren.
Keine Red Flags, nicht zu viel Spice, kein toxischer Mist – einfach nur schön!
Ein Buch zum Zurücklehnen und Genießen.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

"Austauschjahr in London"

Girl Abroad
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Wenn es um Elle Kennedy geht, habe ich immer meine „Rosa-rote Sonnenbrille“ auf.
Jedes ihrer Bücher wird blind gekauft, weil ich es noch nie erlebt habe, dass mich eins ihrer Bücher nicht unterhalten konnte.
„Girl ...

Wenn es um Elle Kennedy geht, habe ich immer meine „Rosa-rote Sonnenbrille“ auf.
Jedes ihrer Bücher wird blind gekauft, weil ich es noch nie erlebt habe, dass mich eins ihrer Bücher nicht unterhalten konnte.
„Girl Abroad“ ist da keine Ausnahme, allerdings mit einem kleinen „aber“.

Für mich ist „Girl Abroad“ ein schönes Buch für zwischendurch.
Es ist durchweg unterhaltsam und geht dank des flüssigen Schreibstils gut von der Hand.
Das Buch zählt nicht zu den Büchern, bei denen man großartig viel Handlung verpasst, wenn man mal kurz unkonzentriert ist.
Die Handlung ist recht einfach gestrickt.
Ein typisches Liebesdreieck, junge Menschen, die aus der gewohnten Umgebung ausbrechen und ihren eigenen Weg suchen, Freundschaft, Familie und natürlich nicht zu vergessen: Liebe.
Trotz der Tatsache, dass es sich um einen 0815-New Adult-Roman handelt, hat Elle Kennedy der Geschichte nochmal ihren ganz eigenen Charme verliehen, den man nur zu gut von ihr kennt.
Die gesamten 544 Seiten hatte man einen Grund zum Lächeln.
Die Dialoge, die bunt zusammengewürfelte WG oder die Geschehnisse selbst – ich hatte immer ein Grund zum Schmunzeln.

Jetzt kommen wir zum kleinen „aber“: Da es sich im Kern doch um das klassische Beispiel eines New Adult-Romans handelt, war der Handlungsverlauf stellenweise vorhersehbar.
Damit gab es zwischendurch immer mal wieder Stellen, die sich beim Lesen gezogen haben.
Ich glaube dem Buch und der Handlung würden ein paar Seiten weniger nicht schaden.
Es würde die Geschichte etwas dynamischer machen.

Dennoch bekommt der Roman eine dicke Leseempfehlung, weil man beim Lesen dieses Romans super abschalten und den Alltag Alltag sein lassen kann.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

"Was geschah wirklich vor 5 Jahren?"

A Good Girl’s Guide to Murder
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Ein Mordfall als Schulprojekt? Das wäre doch mal was.
So etwas hätte meine Schulzeit definitiv spannender gestaltet.

Spannend ist das Stichwort.
Das ganze Buch rund um Pippas Mordermittlungen im Fall ...

Ein Mordfall als Schulprojekt? Das wäre doch mal was.
So etwas hätte meine Schulzeit definitiv spannender gestaltet.

Spannend ist das Stichwort.
Das ganze Buch rund um Pippas Mordermittlungen im Fall „Andie Bell“ ist durch und durch spannend.
Was eigentlich ein harmloses Schulprojekt sein sollte, entwickelt sich in eine Mördersuche, auf dessen Weg viele Ungereimtheiten in der Polizeiarbeit ans Tageslicht kommen.
Schnell wird klar, dass Sal Sighn Andi Bell nicht ermordet haben kann.
Die Spannungskurve dieser Geschichte kann man durchaus als Wellenbewegung beschreiben.
Pippa gerät von einer brenzligen Situation in die Nächste.
Sofern man sie so nennen kann, sind die einzigen ruhigen Momente dieser Geschichte Pippas Recherche- und Ermittlungsarbeiten, die wiederum laufend wichtige Enthüllungen für den Fall liefern.
Hier hat mir die detaillierte Beschreibung/die Detailversessenheit unglaublich gut gefallen.
Oft liegt der Teufel in Detail und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Kriminalfälle im echten Leben viel Fleißarbeit und ein Blick fürs Detail benötigen.

„A Good Girls Guide to Murder” ist definitiv seinen Hype wert.
Ich gehöre zwar nicht mehr zur Kernzielgruppe dieses Buches, aber das war in diesem Fall nicht relevant.
Das Buch bzw. der Fall „Andie Bell“ konnte mich super unterhalten und ich kann mit 100%iger Sicherheit sagen, dass ich es als Jugendliche aktiver Teil dieses Hypes gewesen wäre.

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