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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2020

Würdiger Abschluss einer tollen Reihe

King's Legacy - Halt mich fest
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Zum Buch:
"King's Legacy - Halt mich fest" ist das dritte und letzte Buch der Romanreihe von Amy Baxter, die sich mit der Freundesclique rund um die Bar King's Legacy beschäftigt. Diesmal stehen der Anwalt ...

Zum Buch:
"King's Legacy - Halt mich fest" ist das dritte und letzte Buch der Romanreihe von Amy Baxter, die sich mit der Freundesclique rund um die Bar King's Legacy beschäftigt. Diesmal stehen der Anwalt Sawyer unddie Notärztin Alice im Mitelpunkt der Geschichte.

Als erfolgreicher Anwalt kennt Sawyer Lee alle Tricks und gilt als gnadenlos. Er ist ein Kämpfer und absoluter Gewinner, aber als Mensch ist er gebrochen. Er musste einen Schlag zu viel einstecken, einen Verlust zu viel erleiden. Doch dann trifft er auf Alice. Sie ist anders als alle, die er bisher kennengelernt hat. Auch sie wurde vom Schicksal hart geschlagen, ist zutiefst verletzt. Kann sie sich Sawyer öffnen und wird er ihr Vertrauen verdienen?

Meine Meinung:

Amy Baxter bleibt auch beim dritten Band der "King's Legacy"-Reihe ihrem Stil treu. Die Personen sind lebendig beschrieben und dem Leser sofort sympathisch. Gekonnt webt Amy Baxter aktuelle Handlungsstränge und Hintergründe zu den Protagonisten zu einem Netz, das den Leser einfängt und bei der Stange hält. In "Halt mich fest" ist die Katastrophe, die das Paar Sawyer und Alice kurz vor dem Happy End ereilt schon früh abzusehen, doch das schadet der Qualität des Buches nicht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hoffe, dass die Autorin uns Leser nicht allzu lange auf einen weiteren Roman warten lässt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.04.2020

Mehr Milieustudie als Krimi

Mord in Barcelona
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Heute geht es um "Mord in Barcelona", den ersten Fall, den Isabella Esteban Commisari Soler in seier Heimatstadt ermitteln lässt. Isabella Esteban ist das Pseudonym der Autorin Brigitte Pons (Jahrgang ...

Heute geht es um "Mord in Barcelona", den ersten Fall, den Isabella Esteban Commisari Soler in seier Heimatstadt ermitteln lässt. Isabella Esteban ist das Pseudonym der Autorin Brigitte Pons (Jahrgang 1967). Sie lebt in der Nähe von Frankfurt/Main, schreibt

Zum Inhalt:
Auf dem Friedhof Montjuïc in Barcelona wird eine deutsche Touristin tot aufgefunden. Sie wurde ermordet und nur stümperhaft versteckt. Comissari Jaume Soler von der Kriminalpolizei übernimmt den Fall, aber für ihn und sein Team gibt es nur wenig Anhaltspunkte. Daher beschließt Jaumes Schwester Montse, die die Tote zufällig kannte, ihrem Bruder bei der Aufklärung zu "helfen." Immer tiefer verstrickt sie sich in der Beziehung zum Hauptverdächtigen, dem Sohn der Toten...

Meine Meinung:
Positiv hervorzuheben sind an dem Kriminalroman von Isabella Esteban, dass Barcelona mit seinen Eigenheiten detailliert beschrieben wird. Auch die Darstellung der handelnden Figuren war sehr detaillert.
Nicht gut gefallen haben mir die vielen Handlungstränge, die wild verwoben und erst sehr spät aufgelöst werden. Das tut der Spannung nicht gut. Der Krimi nimmt nur sehr langsam Fahrt auf und verliert sich auch später noch einmal. Das Ende kommt dann sehr überraschend. Mir hat er nicht so gut gefallen, dass ich eine weitere Ermittlung von Commissari Soler lesen würde. Keine Empfehlung!

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzähltstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 30.09.2019

Unterhaltung mit Lokalkolorit

Totentracht
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Der Schwarzwaldkrimi "Totentracht" ist der Auftakt des Autorenduos Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer zu einer neuen Reihe.

Zur Handlung:
Kommissarin Marie Kaltenbach kommt, nachdem sie beruflich ...

Der Schwarzwaldkrimi "Totentracht" ist der Auftakt des Autorenduos Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer zu einer neuen Reihe.

Zur Handlung:
Kommissarin Marie Kaltenbach kommt, nachdem sie beruflich wie privat in der Hauptstadt Berlin gescheitert ist, wieder zurück in ihre Heimat. Doch auch dort ist ihr beruflicher Einstieg eine Katastrophe: den neuen Partner Karl-Heinz Winterhalter lernt sie kennen, als sie ein Reh mit dem Auto erlegt. Dann findet auch noch ausgerechnet der Sohn Winterhalters eine Leiche, die sich als ehemaliger Schulkamerad von Marie entpuppt. Und auch die Reihe der Verdächtigen findet sich in den alten Fotoalben der Kommissarin wieder...

Mein Fazit:
Zunächst konnte ich mich mit den vielen Zufällen der gegenseitigen Bekanntheiten und Abhängigkeiten nur sehr schwer anfreunden, doch den Autoren ist es wunderbar gelungen, die engen Verbindungen als typisches Merkmal der ländlichen Ermittlungsumgebung zu nutzen. Die Charaktere sind ganz wunderbar gewählt. Durch ihre großen Gegensätze, aber auch erstaunliche Gemeinsamkeiten vorallem was die Schwierigkeiten in den Beziehungen zum anderen Geschlecht angeht, bekommt die Handlung nicht nur immer wieder neue Aspekte. Irrungen und Wirrungen lassen den Leser immer wieder herzlich lachen.
Dadurch, dass die Autoren sich in ihrer Erzählung nicht nur auf die Hauptermittler Kaltenbach und Winterhalter konzentrieren, sondern auch eine Menge Nebenfiguren anlegen, ist auch gleich ein guter Grundstein für weitere Schwarzwaldkrimis gelegt. Ich jedenfalls fiebere dem nächsten Buch von Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer entgegen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Humor
  • Figuren
  • Spannung
Veröffentlicht am 22.05.2019

Hyggelige Unterhaltung

Sommerzauber auf der kleinen Insel
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Das Ehepaar Christine und Andreas J. Schulte schreibt unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp herrlich erfrischende Liebesromane. Der Neueste heißt „Sommerzauber auf der kleinen Insel“ und spielt auf der ...

Das Ehepaar Christine und Andreas J. Schulte schreibt unter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp herrlich erfrischende Liebesromane. Der Neueste heißt „Sommerzauber auf der kleinen Insel“ und spielt auf der kleinen dänischen Insel Laeso.

Zum Inhalt:

Britta arbeitet erfolgreich als Projektentwicklerin für Feriendörfer. Privat läuft es nicht so gut. Sie ist Single und liegt im Dauerclinch mit ihrer Mutter. Ihren Vater hat sie nicht kennen gelernt, er ist vor ihrer Geburt verstorben. Umso lieber ergreift Britta daher die Chance auf der dänischen Insel Laeso ein neues Feriendorf zu planen, denn von dort stammt ihr Vater. Kaum angekommen, zerbricht Brittas Welt: Ihre Mutter hat sie ihr Leben lang belogen, denn ihr Vater lebt. Auch ihr Auftraggeber hat sie über die wahren Pläne für das Feriendorf im Dunkeln gelassen. Aber nicht mit Britta! Gemeinsam mit ihrer neu entdeckten Verwandtschaft schlägt sie zurück!

So hat es mir gefallen:

Ein wunderbares Buch, das ich an nur einem Nachmittag verschlungen habe. Den Autoren gelingt es einmal mehr, die Personen lebhaft zu charakterisieren. Da schlägt man sich gerne auf die Seite von Britta und ihrer Halbschwester, die gemeinsam mit der resoluten Oma und dem Rest der Verwandtschaft gegen die Pläne der Investoren zur Kommerzialisierung der Insel kämpfen.
Schön ist auch die zarte Romanze, die sich zwischen Britta und dem Schreiner Jan Ole entwickelt. Natürlich braucht es einige Rückschläge und Irrungen bis Britta erkennt wo sie hingehört. Ein Buch, das ich für den Genuss zwischendurch auch meiner besten Freundin empfehlen kann.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 06.02.2019

Das macht Lust auf mehr!

Träume & Hoffnung
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Zum Inhalt:
Träume & Hoffnung ist die Vorgeschicht zu dem Buch Gold & Schatten von Kira Licht. Mael, der Sohn des Hades, ist seit 3000 Jahren auf der Suche nach einer Frau mit ganz besonderen Kräften und ...

Zum Inhalt:
Träume & Hoffnung ist die Vorgeschicht zu dem Buch Gold & Schatten von Kira Licht. Mael, der Sohn des Hades, ist seit 3000 Jahren auf der Suche nach einer Frau mit ganz besonderen Kräften und hofft, in Rom seinem Ziel nahe zu kommen. Doch die Menschen mit verborgenen Kräften werden weniger. Außerdem sind die Schatten der Vergangenheit auf der Jagd nach ihm...

Mein Fazit:
Leider ist Träume & Hoffnung wirklich nur eine sehr kurze Vorgeschichte zum eigentlichen Buch Gold & Schatten. Doch Kira Licht gelingt es schon hier, mit ihrer Erzählweise zu fesseln. Ganz leicht werden Konflikte angedeutet und spätere Protagonisten vorgestellt.
Die Sprache ist leicht, aber lässt die Atmosphäre vor dem Auge des Lesers entstehen. Ich habe mir nach diesem Prequel das Buch bestellt. Gratulation, Kira, bitte mehr davon!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Geschichte
  • Atmosphäre