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Veröffentlicht am 20.09.2018

Packende Fantasy-story - leider eine echte Serie

The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt
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Zum Inhalt:
Die Zeit der Kriege in Andurion ist vorbei. Die Völker der vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft leben seit Tausenden von Jahren in Frieden - ein jedes für sich. Kaum jemand kann sich ...

Zum Inhalt:
Die Zeit der Kriege in Andurion ist vorbei. Die Völker der vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft leben seit Tausenden von Jahren in Frieden - ein jedes für sich. Kaum jemand kann sich daran erinnern, dass es ein fünftes Volk gab - vom Element des Lebens.

Als das Volk der Luft um Hilfe bittet, entsendet jedes der drei anderen Völker Botschafter, denn nur gemeinsam können sie die Kraft der Ahnen aktivieren und die Bedrohung bekämpfen.

Der Schreibstil von Carina Zacharias ist angenehm. Anschaulich stellt sie die einzelnen Charaktere in ihrem Umfeld vor, behutsam werden die möglichen Konflikte und Bündnisse angelegt.

Mir waren Lorena, Tero und Ryell sofort sympatisch, während Tinnek, Waris und Letitia eher die Gegenpole bilden.

Das erste gemeinsame Abenteuer, die Reise in die Kristallwüste, war spannend geschrieben, blöd nur, dass mitten in den neuen Konflikt das Ende des Buches fiel.
Der Fluch der Serie eben! Ich bin kein Freund von Cliffhangern und bevorzuge Reihen, bei denen jedes Buch eine in sich geschlossene Story bildet. Deshalb werde ich "The lost Prophecy" wohl nicht weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Hin und her gerissen

The Numbers – Welche Zahl bringt dir den Tod?
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Ewan Scotts Buch "Numbers" hat mich schon gefesselt, aber ich hatte Probleme mit den verschiedenen Handlungssträngen, die auch am Ende immer noch nicht so richtig zusammen passen wollen.

Klar, "Numbers" ...

Ewan Scotts Buch "Numbers" hat mich schon gefesselt, aber ich hatte Probleme mit den verschiedenen Handlungssträngen, die auch am Ende immer noch nicht so richtig zusammen passen wollen.

Klar, "Numbers" ist gedacht als Auftakt einer Serie rund um den Ermittler Law. Aber seine Geschichte im Hintergrund ist wirr. Der Hongkong Chinese aus einer einflussreichen Familie, der Vater angedeutet ein Kopf der Triaden, hat der chinesischen Mafia ein Kind gestohlen, seine Adoptivtochter, die aber nichts davon weiß. Eigentlich eine gute Grundlage, die aber nicht schlüssig in die Haupthandlung, die Serienmorde an der Autobahn, eingewoben wird.

Bei der Haupthandlung fällt der Verdacht schon früh auf den Täter, dann wird der Leser verwirrt, um am Ende recht unglaubwürdig doch wieder zum ursprünglich Verdächtigen zurückzuführen. Mir war es zu viel. Und auch der eigentlich packende Schreibstil verliert sich oft bei zu detailreichen Beschreibungen von Nebenschauplätzen.

Und das Ende? Wird nicht verraten. Doch ich fürchte, die Fortsetzung zu "Numbers" folgt bald.