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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2017

Solide mit gutem Ende

Shutter Man
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Das war mein erstes Buch aus der Balzano/Byrnes Reihe und es hat mir gut gefallen. Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen aus den anderen Bänden fehlen würde.

In diesem Band geht es ...

Das war mein erstes Buch aus der Balzano/Byrnes Reihe und es hat mir gut gefallen. Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen aus den anderen Bänden fehlen würde.

In diesem Band geht es um eine skrupellose Familie, die brutale Morde verübt. Zunächst ist es etwas verwirrend die einzelnen Familienmitglieder auseinander zu halten, doch das legt sich schnell. Es sind auch einige Zeitsprünge in die Vergangenheit vorhanden, die mir gut gefallen haben. Dadurch hatte man noch mehr Hintergrundwissen.

In dem Buch kommt sehr viel Polizeiarbeit vor und eher weniger Thrill. Jedoch hat mich das nicht weiter gestört, da ich es trotzdem spannend fand und immer weiter lesen und mehr erfahren wollte. Für Leser, die sich sehr viele blutige Szenen wünschen ist dies eher nichts. Aber ich denke für einen Fan von der Balzano/Byrnes Reihe ist auch dieser Band ein Muss.

Veröffentlicht am 05.12.2018

Eine schöne Kriegsgeschichte

Marie
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In dem Buch „Marie“ geht es um die zwei Schwestern, Marie und Sarah. Sie werden als Ostarbeiterinnen nach Deutschland verschleppt und müssen dort als Hausmädchen dienen. Doch schon bald trennen sich die ...

In dem Buch „Marie“ geht es um die zwei Schwestern, Marie und Sarah. Sie werden als Ostarbeiterinnen nach Deutschland verschleppt und müssen dort als Hausmädchen dienen. Doch schon bald trennen sich die Wege der Schwestern und jede muss sich alleine im Nazi Deutschland durchkämpfen.

Der Roman lebt von einem spannenden ersten Teil. Während der ersten Hälfte des Buches, konnte ich es kaum aus der Hand legen und verschlang Kapitel für Kapitel. Nicht nur der schonungslose Schreibstil hat dazu beigetragen, sondern auch, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dies hat mir besonders gut gefallen. Besonders mit Marie musste ich in der ersten Hälfte sehr stark mitfühlen und man hat beim Lesen. It ihr mitgelitten. Die Emotionen wie Angst und Trauer werden gut dargestellt. Die Charaktere sind so klar gezeichnet, dass ich für eine Person wirklich Hass empfunden habe.

Leider muss ich sagen, dass die zweite Hälfte des Buches nicht mit der ersten mithalten konnte. Dies liegt nicht nur an der abnehmenden Spannung, sondern auch an einer gewissen Entwicklung, die für mich nicht ganz realistisch ist.

Nichtsdestotrotz ist „Marie“ ein wirklich schöner historischer Roman, der das Leben und das Schicksal der zwei Schwestern in den Vordergrund stellt.

Veröffentlicht am 09.11.2018

Humorvolle Liebesgeschichte

Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders
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Bei „Maybe this Time“ handelt es sich um den ersten Teil der dreiteiligen Colorado Ice Reihe. Wer sich bei dem pinken Cover Sorgen macht eine typische New Adult Geschichte vorzufinden, den kann ich hier ...

Bei „Maybe this Time“ handelt es sich um den ersten Teil der dreiteiligen Colorado Ice Reihe. Wer sich bei dem pinken Cover Sorgen macht eine typische New Adult Geschichte vorzufinden, den kann ich hier beruhigen. Die Hauptprotagonisten Abigail und Jackson sind bereits Ende 20 und das etwas reifere Alter merkt man auch der Geschichte positiv an. Erotische Szenen gibt es eher weniger, aber die, die da sind, sind sehr schön und prickelnd beschrieben. Also wer keine Lust mehr auf schon tausend mal gelesene Good Girl - Bad Boy Geschichten oder auch Erotikbücher mit wenig bis gar keine Handlung hat, kann getrost zu „Maybe this Time“ greifen.

Der Schreibstil der Autorin ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da das Buch in der dritten Person geschrieben ist. Das hat mich beim Lesen an einigen Stellen ins Stolpern gebracht. Schön ist, dass wir sowohl über Abbys Sicht als auch Jacksons lesen. Positiv zu erwähnen ist ebenfalls der humorvolle Schreibstil der Autorin. Es gab einige Stellen bei denen ich schmunzeln und sogar laut auflachen musste.

Das Buch ist insgesamt sehr familiär. Es gibt einige Charaktere, die einem direkt ans Herz wachsen. Bei mir war es Jackson, in den ich mich schnell verliebte. Abwechslungsreich ist auch, dass das Buch die Sportart Eishockey thematisiert. Und auch Mädels eine große Rolle dabei spielen dürfen. Das hat mir gut gefallen.

Insgesamt ein schöner Wohlfühlroman.

Veröffentlicht am 19.10.2018

Eine Hommage an das Rheintal

Die vergessene Burg
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In dem Buch „Die vergessen Burg“ von Susanne Goga geht es vor allem um das Rheintal und die Schönheit der der verschiedenen malerischen Orte rund um den Rhein. Die Hauptprotagonistin Paula Cooper macht ...

In dem Buch „Die vergessen Burg“ von Susanne Goga geht es vor allem um das Rheintal und die Schönheit der der verschiedenen malerischen Orte rund um den Rhein. Die Hauptprotagonistin Paula Cooper macht aufgrund von Gewissen Umständen eine Reise nach Bonn und erkundet noch einige weitere umliegende Orte am Rhein. Susanne Goga beschreibt die Umgebung sehr detailliert und bildhaft. Man könnte fast meinen man ist selbst auf dem Schiff und sieht die malerische Umgebung an einem vorbeiziehen.

Durch die vielen ausführlichen Beschreibungen hat das Buch für mich leider ein paar Längen und stellt die Handlung in den Hintergrund, sodass ich aber Hälfte quergelesen habe und nicht das Gefühl hatte etwas zu verpassen. Zum Schluss war das Buch nochmal spannend und konnte den etwas langweiligen Mittelteil wieder gut machen.

Leider war mir die Hauptprotagonistin auch nicht sehr sympathisch und zeitweise etwas nervig. Dafür möchte ich die männlichen Hauptfiguren umso mehr.

Insgesamt muss ich sagen, dass es einfach nicht mein Buch war aufgrund der wenigen und zähen Spannung sowie Handlungsemtwicklung. Nichtsdestotrotz möchte ich es gerne nochmal mit dem Buch „Das Haus in der Nebelgasse“ der Autorin probieren, da ich denke, dass es eher meinen Geschmack treffen wird.

Ich empfehle das Buch allen, die das Rheintal lieben und gerne viel über die Gegend erfahren möchten.

Veröffentlicht am 17.10.2018

Romantasy für Jugendliche

BePolar
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Zunächst einmal ist das Cover wirklich total schön gestaltet und ein richtiger Hingucker, gleichwohl es nicht unbedingt etwas zum Inhalt preisgibt. Sodass ich auch etwas anderes vom Inhalt erwartet habe. ...

Zunächst einmal ist das Cover wirklich total schön gestaltet und ein richtiger Hingucker, gleichwohl es nicht unbedingt etwas zum Inhalt preisgibt. Sodass ich auch etwas anderes vom Inhalt erwartet habe. Insgesamt hat mir die Geschichte um BePolar gut gefallen, jedoch muss ich dazu sagen, dass ich es aufgrund des sehr lockeren Schreibstils sowie einigen Handlungen eher für jüngere Leser empfehlen würde. Aus der Sicht eines jungen Lesers ist der Schreibstil sehr erfrischend, da er sehr umgangssprachlich ist und so wie Teenies vermeintlich reden.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der richtigen Welt und einer Traumwelt erzählt. Dieser Wechsel, der zunächst etwas verwirrend erscheint, aber sobald man das System versteht, passt es sehr gut. Dieser Wechsel hat mir gut gefallen, da es die Geschichte abwechslungsreich gestaltet. Mit den Personen bzw. ihrem Handlungen war ich nicht immer ganz einverstanden, aber auch hier bin ich wahrscheinlich doch nicht ganz die Zielgruppe für die Geschichte und die doch recht jungen Protagonisten.

Zum Schluss gibt es noch einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und die einen zweiten Teil fordern (der auch angekündigt wurde), auch wenn mir persönlich ein Einzelband genügt hätte. Teilweise hatte die Geschichte für mich im Mittelteil ein paar Längen. Gegen Ende geht es aber wieder rasant zu. Insgesamt kann ich sagen, dass es sich um einen sehr gelungenen Debüt Roman der sympathischen Autorin Martha Kindermann handelt, die ich während einer Leserunde kennenlernen durfte.