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Veröffentlicht am 14.10.2025

Eine Welt voller Mythen und Monster

Shield of Sparrows
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„Was, wenn ich springen würde? Würde es jemanden kümmern? Nein. Nicht, wenn es um mich ging. Nicht um die falsche Prinzessin von Quentis.“ (Kapitel 1)



Worum geht’s?

Eigentlich sollte Odessas Schwester ...

„Was, wenn ich springen würde? Würde es jemanden kümmern? Nein. Nicht, wenn es um mich ging. Nicht um die falsche Prinzessin von Quentis.“ (Kapitel 1)



Worum geht’s?

Eigentlich sollte Odessas Schwester Mae den Prinzen von Turah heiraten und damit ihre Aufgabe als Sparrow erfüllen, damit der Frieden in Calandra aufrecht erhalten werden kann. Doch als der Prinz mit seinem mysteriösen Begleiter, dem Hüter, in Quentis eintrifft, fordert er Odessas Hand. Also muss Odessa in kurzer Zeit viel lernen und schnell stellt sie fest, dass viele Mythen und Legenden über Monster und Götter einen wahren Kern haben und sie viel zu lange von ihrer eigenen Familie im Dunkeln gelassen wurde.



Wie war’s?

Zuallererst: Wie schön ist bitte dieses Cover? Mir gefällt es so unglaublich gut, wie es je nach Lichteinfall schimmert. Aber davon abgesehen, hat mich auch der Inhalt überzeugt.

Ich muss gestehen, dass es mir dieses Mal wahnsinnig schwer fällt, den Inhalt kurz und knapp wiederzugeben. Denn tatsächlich ist es doch recht verworren und es sind mehrere Aspekte für die Handlung relevant. Das mag vielleicht nach einer komplizierten Handlung klingen, sie ist aber von Anfang an nachvollziehbar aufgebaut, der rote Faden gleich erkennbar. Auch der Schreibstil hat es mir leicht gemacht in die Welt einzutauchen. Gleichzeitig lässt die Story viel Spielraum für eigene Vermutungen, so dass man einfach weiterlesen muss, weil man natürlich wissen will, wie es denn nun wirklich ist! Und ja, wir bekommen Antworten und es gibt einige Plottwists. Aber einiges bleibt auch noch ungeklärt, sodass ich auf jeden Fall jetzt schon auf den nächsten Band hin fiebere!

Was mir auch sehr gefällt, ist das Worldbuilding. Es ist ausgefeilt, es gibt Monster und magische Wesen, Mythen und Legenden. Und obwohl wir mit Odessa schon viel über die Welt in Erfahrung bringen können, bleibt hier noch jede Menge Potential für die Folgebände.

Zu den Protagonisten: Odessa ist eine sehr sympathische Protagonistin, weil sie zunächst eher „normal“ erscheint, ohne großartige Fähigkeiten. Sie macht eine charakterliche Entwicklung durch und wird zunehmend sicherer und selbstbewusster. Auch die Tension zwischen Odessa und ihrem Loveinterest ist direkt fühlbar. Die Beziehung entwickelt sich sehr slow. Das ist für mich definitiv ein Pluspunkt, denn ich habe es deutlich lieber, wenn die Handlung im Fokus steht. Daher sind die Spice-Szenen für mich auch ein Manko. Auf mich haben sie deplatziert und künstlich gewirkt und ich empfand sie als nicht notwendig. Zum Glück hielten sie sich sehr in Grenzen.

Ich bin supergespannt, wie sich die Story weiterentwickeln wird. Für mich definitiv eine absolut lohnenswerte Story, mit kleinen Abzügen im Romance-Part.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Große Liebe für Band 2

Glow of the Everflame
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„Die Dunkelheit kommt näher“, flüsterte ich, „und ich habe nicht die Kraft, um das Licht zu suchen.“ „Dann schaff dir dein eigenes Licht.“ (Kapitel 37)



Worum geht's?

Diem wurde als neue Crown ausgewählt ...

„Die Dunkelheit kommt näher“, flüsterte ich, „und ich habe nicht die Kraft, um das Licht zu suchen.“ „Dann schaff dir dein eigenes Licht.“ (Kapitel 37)



Worum geht's?

Diem wurde als neue Crown ausgewählt und entscheidet sich dazu, dies als Chance für Veränderung zu nutzen. Um sich als Crown zu etablieren und zu überleben, verbündet sie sich mit dem Haus Corbois. Während einige Mitglieder auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, beweisen sich andere als überaus loyal. So erkennt Diem, dass sich die Welt nicht einfach in Decended und Mortals, Gut und Böse einteilen lässt.



Wie war’s?

Ich liebe das Buch, ich liebe diese Reihe bisher! (Achtung, das Wort „liebe“ könnte im Folgenden inflationär genutzt werden. Aber es gibt einfach kein passenderes Wort zur Beschreibung.) Band 1 hat mich schon völlig begeistert und Band 2 konnte das nochmal toppen. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Diem liebe ich als Protagonistin sehr! Sie ist kein Naivchen, (willens)stark und bereit alles, für eine faire, bessere Welt zu riskieren. Penn Cole schafft es den Spannungsbogen durchgehend aufrechtzuerhalten und mich als Leserin emotional völlig in die Geschichte eintauchen zu lassen und mit Diem zu fühlen. Ich liebe die Umsetzung der Tropes in dieser Reihe (Slow Burn, He falls first, He falls Harder, Found Family) – Die geben mir ein bisschen Acotar-Vibes. Eigentlich sogar besser 😊 Und was für mich auch ein riesiger Pluspunkt ist: Der Fokus liegt klar auf dem Aufbau der Handlung und der Charakterentwicklung und nicht auf der Beziehung. Große Liebe für dieses Buch!

Dies ist wieder eine Reihe, bei der ich es nicht erwarten kann weiterzulesen!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Unerwartet anders - aber besonders

Bestie
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„Denn Mädchengedanken gehören in Schönschrift gepresst und hinter winzige Plastikschlösser gesperrt. Zwischen den Seiten sitzt das ganze Mädchen. Und neben ihnen die Scham.“ (Kapitel 2)



Worum geht’s?

Als ...

„Denn Mädchengedanken gehören in Schönschrift gepresst und hinter winzige Plastikschlösser gesperrt. Zwischen den Seiten sitzt das ganze Mädchen. Und neben ihnen die Scham.“ (Kapitel 2)



Worum geht’s?

Als Delia zufällig eine „Mitbewohnerin gesucht“-Anzeige ihrer liebsten Influencerin Anouk entdeckt, nutzt sie diese Chance für einen Neuanfang. Als Lilly zieht sie bei Anouk ein und versucht alles, um Anouk als Freundin zu gewinnen und ihren Traum Bühnenautorin zu werden umzusetzen. Gleichzeitig will Anouk auch von Lilly profitieren und lässt sie damit immer weiter in ihr Leben.



Wie war’s?

Auf dieses Buch habe ich mich lange gefreut und dann war es da. Und es war ganz anders, als erwartet. Joana June schreibt ganz einzigartig und geht geschickt mit Worten um. Sie baut stilistische Szenen ein, die das Buch mittendrin wild, anders und einzigartig machen. Ich habe anfangs meine Zeit gebraucht, um in das Buch zu finden, in die Handlung und die beiden Protagonistinnen. Und dann war ich mittendrin und bin durch die Seiten geflogen. Bestie zeigt, wie schwierig es sein kann Freundschaften zu schließen, wenn man älter wird und man selbst zu sein bzw. sich selbst zu finden. Insbesondere in Zeiten von Social Media, in denen eigentlich nichts so ist, wie es nach außen scheint.

Joana June zeichnet tiefgründige Charaktere mit Ecken und Kanten, die auch nicht immer sympathisch sind, aber dafür absolut authentisch. Immer wieder habe ich mich selbst dabei ertappt, mich in den Gedanken oder Handlungen wiederzuerkennen.

Ein großartiges Buch, das nicht immer Antworten gibt, aber dafür Fragen aufwirft, Gedankengänge anstößt und dazu anregt sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Mystisch, düster und märchenhaft - Ein Highlight!

The Knight and the Moth
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„Ich hielt den Atem an. Hob die Hand an den Schleier, bereit das zu tun, was Eins getan hatte. Bereit, endlich mich selbst zu sehen. Und ich erstarrte.“ (Kapitel 8)



Worum geht’s?

Sybil ist seit fast ...

„Ich hielt den Atem an. Hob die Hand an den Schleier, bereit das zu tun, was Eins getan hatte. Bereit, endlich mich selbst zu sehen. Und ich erstarrte.“ (Kapitel 8)



Worum geht’s?

Sybil ist seit fast 10 Jahren mit 5 anderen Findelkindern als Weissagerin in der Kathedrale von Aisling tätig. Hier ist sie „Sechs“. In der Quelle zu ertrinken und die Zeichen der Omen zu deuten gehört zu ihren Aufgaben. Und darin ist sie sehr gut. Trotzdem bereitet es ihr Furcht. Als sie eines Tages für den Ritter Rodrick Myndacious träumt und unerwartete Omen sieht, die sie nicht deuten kann, hat Sybil eine düstere Vorahnung. Und dann verschwinden auch noch ihre fünf Schwestern…



Wie war’s?

The Knight and the Moth ist ein Buch, das vor allem durch seine mystische, märchenhafte Atmosphäre besticht und dadurch unheimlich gut in den Herbst passt. Rachel Gillligs Schreibstil ist sehr bildlich und detailreich. Dadurch fiel es mir sehr leicht in Traum bzw. das Königreich Steinwasser einzutauchen. Das Buch hatte auf mich eine ziemliche Sogwirkung.

Auch Sybil und Rory haben mir zusammen gut gefallen. Es ist von Anfang an klar, dass trotz es der Streitigkeiten zwischen den beiden knistert. Aber, da wir gerade dabei sind: Wem geht es noch so, dass „Rory“ einfach kein passender Spitzname für einen Kerl ist? Für mich ist es eine Gilmore, ich komm nicht ganz darauf klar. ;)

Obwohl es kein actiongeladener Pageturner ist, gibt es so viele Details, kleinere unerwartete Wendungen und Fragen, die mich daran gehindert haben, das Buch zur Seite zu legen. Besonders den Gargoyle mit seiner naiven, aber überaus loyalen Art mochte ich richtig gerne. Immer wieder hat er für witzige Situationen gesorgt. Und dann gab es doch einige Momente, die mich völlig überrascht haben. Vor allem das Ende! Auch wenn die Haupthandlung abgeschlossen ist, hält das Ende noch einiges für Band 2 bereit. Ich freu mich schon!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Großartiges Fantasy-Debüt

A Crown Drowned in Shadows
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„Bis zum Tod“, hauchte er. „Das bedeutet…“ Splinter schaute zu ihnen hoch. „Wenn einer von uns stirbt, sterben alle.“ (Kapitel 8)



Worum geht’s?

Vor Jahrzehnten wurde der Familie von Splinter Vane der ...

„Bis zum Tod“, hauchte er. „Das bedeutet…“ Splinter schaute zu ihnen hoch. „Wenn einer von uns stirbt, sterben alle.“ (Kapitel 8)



Worum geht’s?

Vor Jahrzehnten wurde der Familie von Splinter Vane der Thron von Foris von den Erzen gestohlen. Als der Erz-König stirbt, will Splinter die Chance nutzen, um an der Kronensplitterjagd teilzunehmen und den Thron zurückzuerobern. Um seine Chancen zu erhöhen, arbeitet Splinter einen genauen Plan aus und sucht sich magische Verbündete: Anwar, Sora und Ruan.



Wie war’s?

Was für ein wilder Ritt! Für mich war es eine Mischung aus Panem x Fitzek x Game of Thrones x Harry Potter (ja, Harry Potter 😉) gepackt in ein Jugendbuch.

Das Buch ist von Anfang an spannungsgeladen. Wir tauchen direkt ein in die Story und müssen uns zunächst orientieren. Solche Anfänge liebe ich ja. Die Kapitel sind kurz und enden oft mit einem kleinen Cliffhanger, sodass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ein Kapitel geht noch. Und dazwischen sind einige völlig unerwartete Plotttwists! Vieles ist ausgeklügelter, als es anfangs erscheint. So auch das Magiesystem. Es gibt tödliche Aufgaben und es wird immer wieder in Frage gestellt, wer wirklich Verbündeter und Feind ist. Und das Ende!

Neben der Haupthandlung gibt es zwei weitere Zeitstränge: Davor und Danach. Diese waren hilfreich, um die vier Protagonisten und ihre Beweggründe besser kennenzulernen. Der „Danach-Strang“ hat mir beim Lesen immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Zum Schluss ergibt aber alles Sinn.

Auch wenn ich verstehe, was Splinter antreibt, finde ich ihn einfach unsympathisch und bin eher Team Sora. Sie steckt voller Überraschungen und ist so viel stärker, als man zunächst vermutet. Gleichzeitig kommen in ihrem Part der Geschichte auch ganz unerwartet emotionale Momente. Damit hatte ich gar nicht gerechnet.

Ich habe nach dem Ende auf jeden Fall Redebedarf und werde noch ein Weilchen brauchen, um alles zu verarbeiten.

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