Profilbild von binesbuecherwelt

binesbuecherwelt

Lesejury Star
offline

binesbuecherwelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit binesbuecherwelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2020

Ein toller Start in eine zauberhafte Trilogie

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
0

Cover



Ich finde das Cover sehr schön, ein richtiger Hingucker, hier wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht.



Inhalt




Hope Turner ist eine ganz normale Frau die einem eher fragwürdigen ...

Cover



Ich finde das Cover sehr schön, ein richtiger Hingucker, hier wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht.



Inhalt




Hope Turner ist eine ganz normale Frau die einem eher fragwürdigen Job bei einer online Datingagentur nachgeht. Aber die Arbeit dort gefällt ihr und sie verdient genug Geld damit. Bis eines Tages Rufus in ihr Leben tritt. Mit ihm chattet sie unter falschem Namen Stunden lang bis dieser plötzlich erzählt, was er alles über sie weiß und das er sie sofort treffen muss. Hope möchte Rufus aus dem Weg gehen und flieht aus ihrer Wohnung, sie kann ihm aber nicht entkommen. Und so entführt Rufus sie in eine völlig neue Welt und Hope entdeckt ein Talent an sich, von dem sie bislang nicht mal wusste, dass dieses existiert. Denn mit Hilfe von Rufus kann Hope sich in die Welt der Bücher teleportieren wo sie schon sehnsüchtig erwartet wird.



Meine Meinung



Dadurch das Hope zunächst einmal ein ganz normales Leben führt bin ich sehr schnell im Buch angekommen. Die Geschichte beginnt sehr unkompliziert und da man als Leser auf demselben Stand wie Hope ist wächst man sozusagen mit ihr in diese völlig neue Welt hinein. Dabei erzählt die Autorin mit sehr viel Liebe zum Detail die Reise der Hauptprotagonistin in die Welt der Bücher.



Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, vor allem ist er sehr schön an die Geschichte angepasst. Was dem Buch allerdings fehlt ist die Spannung. Alles wird sehr genau erklärt und es passiert noch viel zu wenig, es geht hier hauptsächlich darum, eine Geschichte vorzubereiten, die in diesem Band noch nicht lange nicht ihren Höhepunkt erreicht.




Fazit



Der erste Band dieser Trilogie beinhaltet wirklich sehr viele Details und wird teilweise sehr ausgeschmückt, wodurch leider einige Längen entstehen. Aber die Idee des Ganzen finde ich außergewöhnlich und wirklich super. Für mich ist dieses Buch so etwas wie ein sehr langer Vorspann in dem alles erklärt wird und die Geschichte nur sehr langsam in Fahrt aufnimmt. Sie endet jedoch sehr spannend, weswegen ich mich sehr auf die Fortsetzung freue. Eine fantastisches Buch, das sich kein Fantasie Fan entgehen lassen sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2020

Durchhalten lohnt sich

TausendMalSchon
0

Bei diesem Buch ist meine Meinung total zweigeteilt. Die erste Hälfte hat mich gar nicht überzeugt, ich fand sie zäh und nicht spannend, die zweite Hälfte dagegen war für mich das genaue Gegenteil. Endlich ...

Bei diesem Buch ist meine Meinung total zweigeteilt. Die erste Hälfte hat mich gar nicht überzeugt, ich fand sie zäh und nicht spannend, die zweite Hälfte dagegen war für mich das genaue Gegenteil. Endlich passierte was und alles ergibt Sinn, es wird spannend und fesselnd. Womit ich aber von Anfang bis Ende Probleme hatte ist der Schreibstil. Handlungen und Gespräche werden oft in die Länge gezogen, Wörter und Sätze oft wiederholt und es gibt wie ich finde ein paar Logigfehler. Aber für mich hat sich das Durchhalten dann letztendlich gelohnt und so wurde "Tausend mal schon" dann doch noch zu einem lesenswerten Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2020

Von Anfang bis Ende perfekt durchdacht

Marta schläft
0

Cover

Ein typisches Romy Hausmann Cover hat man sich hier wieder ausgedacht. Wenn man ihr letztes Buch "Liebes Kind" kennt, dann weiß man schon, wer das Buch geschrieben hat wenn man sich nur das Cover ...

Cover

Ein typisches Romy Hausmann Cover hat man sich hier wieder ausgedacht. Wenn man ihr letztes Buch "Liebes Kind" kennt, dann weiß man schon, wer das Buch geschrieben hat wenn man sich nur das Cover ansieht. Mir gefällt es so wie es ist sehr gut.

Inhalt
Nadja ist mit einem Auto unterwegs in den Spreewald. Sie ist nervös, ihre Nerven flattern, auf der Fahrt träumt und halluziniert sie, noch dazu kommt es zu einem ärgerlichen Zwischenfall. Und sie hat panische Angst, denn in ihrem Kofferraum ist eine Leiche die sie verschwinden lassen muss. Sie selbst hat das Opfer nicht auf dem Gewissen, sondern eine Freundin von ihr, Nadja will ihr helfen und bringt sich dabei selbst in Lebensgefahr.

Die beiden Frauen wollen sich an einem Haus im Spreewald treffen um die Leiche dort zu entsorgen, doch als sie dort ankommt, taucht ihre Freundin nicht auf. Stattdessen jemand anderes, und dieser nimmt sie gefangen und ein perfides Spiel um Leben und Tod beginnt.

Meine Meinung

Man fragt sich vielleicht, warum der Klappentext so kurz und auch recht nichtssagend gehalten ist. Ich denke das ist ganz einfach so, weil es sehr schwer ist zu diesem Buch eine ordentliche Inhaltsangabe zu schreiben, ohne dass man zu viel verrät. Deswegen habe ich mich auch etwas kurz gefasst.

Es gibt nicht nur den Handlungsstrang mit Nadja, sondern auch noch einen mehrere Jahre zuvor sowie einige Briefe und Gedanken zwischendurch, die man erst mal so gar nicht einordnen kann. Durch das Hin- und Herspringen in den recht kurzen Kapiteln die noch dazu erst mal sehr Zusammenhanglos wirken, ist das Buch vor allem im ersten Viertel sehr wirr und wild. Da wusste ich erst mal nicht, was ich damit anfangen soll, aber irgendwie empfand ich grade das als sehr fesselnd und ansprechend.

Die Spannung wird eher dadurch aufgebaut, dass es eben keine 0815 Geschichte ist, sondern das sie so undurchschaubar ist, noch dazu perfekt durchdacht und sich irgendwann alles zusammenfügt. Ich habe schon oft verwirrende Thriller gelesen, aber selten hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses. Noch dazu kommt der sehr gute Schreibstil von Romy Hausmann, den ich einfach sehr mag.
Fazit

Wenn ich mir einige Meinungen über das Buch so ansehe, gehen diese wirklich sehr weit auseinander, aber das ist ja auch gut so, Geschmäcker sind eben verschieden. Und es ist wirklich ein schwieriger Thriller mit sehr viel Drama, das mag eben nicht jeder. Mir dagegen hat es sehr gut gefallen. Für mich haben Aufbau der Geschichte, Schreibstil und der Inhalt einfach sehr gut gepasst, so das ich durch das Buch durchgeflogen bin. Ich empfehle es sehr gerne weiter, man sollte sich aber bewusst sein, dass es kein gewöhnlicher Thriller ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2020

Verglichen mit den Vorgängern recht harmlos

Blood & Roses - Buch 4
0

Inhalt

Den sonst so starken Zeth plagen Selbstzweifel. Jetzt, wo er und Sloane wissen was mit Alexis ist, ist er davon überzeugt, dass Sloane ihn nicht mehr braucht. Sie fahren zu ihren Eltern, wo sie ...

Inhalt

Den sonst so starken Zeth plagen Selbstzweifel. Jetzt, wo er und Sloane wissen was mit Alexis ist, ist er davon überzeugt, dass Sloane ihn nicht mehr braucht. Sie fahren zu ihren Eltern, wo sie Lacey abholen. Und Zeth gibt sich auf seine Art große Mühe, um bei Sloanes Eltern einen guten Eindruck zu hinterlassen.


Der Besuch bei ihren Eltern wird jedoch schnell zur Nebensache, denn Zeth will sich endlich Charlie stellen und nicht davon laufen, koste es was es wolle.

Meine Meinung

Schon direkt am Anfang hatte ich den Eindruck, dass es in diesem Band mehr um Gefühle und weniger um Gewalt geht und das zieht sich dann auch so durch das gesamte Buch. Alles in allem geht es sehr viel um die Aufarbeitung und die Verarbeitung der Konsequenzen von dem, was in den ersten drei Büchern passiert ist. Aber vor allem zum Ende hin geht es auch wieder richtig rasant zu und es gibt wieder eine Menge Action und Spannung.


Was mir ein wenig unlogisch vorkommt ist die Sache mit Sloanes Arbeit. Sie kommt und geht wann sie will, bleibt einfach mal so ein paar Tage weg, klaut Sachen usw. und niemanden scheint es so wirklich zu interessieren. Dabei wurde in Buch 1 noch ziemlich genau drauf hingewiesen, wie unentbehrlich Sloane bei ihrer Arbeit ist und das sie kaum das Krankenhaus verlassen kann ohne das der nächste Notfall eintrifft und sie ihre Schicht dann doch noch nicht beenden kann. Aber seit Zeth in ihrem Leben aufgetaucht ist scheint das alles gar nicht mehr relevant zu sein.


Fazit

Eigentlich fand ich es auch mal sehr schön, dass dieser Band sehr viel ruhiger ist wie die anderen Bücher. Trotzdem hatte ich dann aber gelegentlich den Eindruck, dass es sich etwas zog. Mir gefällt die Reihe aber nach wie vor sehr gut und auch dieser Teil der Geschichte konnte mich wieder überzeugen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2020

Ein bisschen viel rumgezicke, aber sonst sehr gut!

Ich sehe was, was du nicht siehst
0

Cover



Ich mag die Cover von den Jugendthrillern von Mel Wallis de Vries sehr gerne. Sie passen immer schön zum Titel und zum Buch und haben einfach einen hohen Wiedererkennungswert, man weiß schon, ...

Cover



Ich mag die Cover von den Jugendthrillern von Mel Wallis de Vries sehr gerne. Sie passen immer schön zum Titel und zum Buch und haben einfach einen hohen Wiedererkennungswert, man weiß schon, von wem das Buch ist, ohne den Namen der Autorin zu sehen.



Inhalt



Ein halbes Jahr nachdem ihre Freundin Emma verschwunden ist brechen Lilly, Anouk, Bo und Mabel in den Sommerurlaub zu einem Campingplatz nach Frankreich auf. Alle vier haben ein mulmiges Gefühl dabei, denn irgendwie haben sie doch ein schlechtes Gewissen, weil sie den Urlaub nicht storniert haben. Denn auch Emma hat sich sehr auf diesen Urlaub gefreut. Und Anouk, die spezielle mentale Fähigkeiten hat, spürt noch etwas ganz anderes. Sie spürt den nahenden Tot eines der Mädchen, verrät dies aber niemandem.



Meine Meinung



Wie immer bei Büchern der Autorin habe ich sehr gut in das Buch hinein gefunden. Allerdings wurde in den ersten Seiten sehr viel zwischen den Protagonistinnen diskutiert, was ich als recht nervig empfand. Dieses rumgezicke zieht sich durch das ganze Buch, es ist aber auch das einzig Negative an der Geschichte.


Das Thema über die tiefe Freundschaft, die die Mädchen verbindet und die Kluft, die sich zwischen ihnen nach und nach bildet, fand ich sehr schön beschrieben. Es ist der Lauf der Dinge, die viele Freundschaften trifft, der hier aber ein ganz böses Ende nimmt. Und dies zu lesen macht die Geschichte unheimlich fesselnd. Es ist zwar nicht immer spannend, aber wahnsinnig interessant zu lesen.


Erzählt wird alles in kurzen Kapiteln aus Sicht von allen Mädchen in der 1. Person, auch aus der Sicht der verschwundenen Emma, die offensichtlich Höllenqualen leidet. Sehr schön lernt man so das teilweise sehr kaputte Innenleben der Mädchen kennen, die vom Charakter her alle total unterschiedlich sind.



Fazit



Am Anfang war ich wegen dem ganzen rumgezicke nicht ganz davon überzeugt, ob mir das Buch gefallen wird. Aber es hat mich total in seinen Bann gezogen, so dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich fand die Atmosphäre zwischen den Mädchen unheimlich interessant und fesselnd. Schön fand ich auch, dass die Geschichte eigentlich ohne schlimme Gewalt auskommt. Wer gerne Jugendbücher liest, bei denen man auch mal eine Gänsehaut bekommt, ist hier genau richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere