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Veröffentlicht am 30.03.2020

Toller Ratgeber, auch für Anfänger

Simply Clean für ein gesundes Zuhause
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Simply Clean ist ein Leitfaden für die schrittweise Entgiftung der eigenen vier Wände und zwar im wahrsten Sinne.

Das Buch hat mich absolut überzeugt. Der Aufbau ist logisch und leicht nachvollziehbar, ...

Simply Clean ist ein Leitfaden für die schrittweise Entgiftung der eigenen vier Wände und zwar im wahrsten Sinne.

Das Buch hat mich absolut überzeugt. Der Aufbau ist logisch und leicht nachvollziehbar, die Inhalte hilfreich und verständlich formuliert.
Es ist in drei große Hauptteile gegliedert. Den ersten kann man wohl als die theoretischen Grundlagen bezeichnen, die einen an das Thema heranführen. Hier werden zum Beispiel die gängigsten Inhaltsstoffe in Putzmitteln näher erläutert, aber auch auf das richtige Lesen von Etiketten hingewiesen und dass ein Bio-Aufkleber nicht immer das bedeutet was es scheint. Man bekommt aber auch schon erste Tipps. Zum Beispiel wird erläutert durch welche natürlichen Mittel man die giftigen Versionen ersetzen kann und wie man auf Bio umsteigen kann, ohne dabei gleich arm zu werden.
Teil zwei beschäftigt sich dann mit dem Detox-Wochenende. Dieses ist ein schrittweiser Plan um das Zuhause zu entgiften und das alles an nur einem Wochenende. Es dient als Einstieg in das giftfreie Putzen und dementsprechend folgt auf diesen Teil dann der dritte und letzte: die Raum-für-Raum-Entgiftung für das ganze Haus. Hier gibt es für jedes Zimmer, das ein Zuhause so üblicherweise hat, eine detaillierte Anleitung zur dauerhaften Entgiftung. Dabei wird auf die speziellen Anforderungen des jeweiligen Raumes eingegangen, sodass man für alles eine Lösung hat. Zum Beispiel hat man im Bad oft das Problem von Kalkablagerungen oder in der Küche sollte es lebensmittelkonform sein. Auf all das geht die Autorin ein. Sie schildert welche speziellen, giftigen Utensilien es in dem jeweiligen Raum gibt und liefert Rezepte zum Selbermachen. Das ist zum einen praktisch, weil man nirgends alleine gelassen wird oder zu wenig Informationen bekommt. Zum anderen kann man sich so einen Raum nach dem anderen vornehmen und wird bei der Umsetzung nicht gleich durch einen Berg an Arbeit demotiviert.
Das letzte Kapitel des dritten Teils liefert dann noch hilfreiche Tipps für die Alltagsroutine, die dabei helfen sollen den Putzaufwand zu minimieren. Durch kleine Handgriffe, die zur Gewohnheit werden sollen, soll man dann ingesamt nicht mehr so viel Arbeit auf einmal haben.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, dem die Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit wichtig sind. Denn die giftigen Inhaltsstoffe der Putzmittel sind weder für uns noch für die Umwelt gut. Dabei ist das Buch auch super für Anfänger geeignet, da alles schrittweise erklärt wird und eigentlich keine Fragen offen bleiben.
Durch die Aufteilung in Räume kann man außerdem auch super erst einmal klein anfangen und Schritt für Schritt immer mehr umsetzen.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.11.2019

Anspruchsvoll, aber toll!

King of Scars
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Bardugo nimmt uns erneut mit auf eine Reise in das Grishaverse und auch wenn es sich um eine neue, eigenständige Dulogie handelt, sind Vorkenntnisse von Vorteil.

Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen, ...

Bardugo nimmt uns erneut mit auf eine Reise in das Grishaverse und auch wenn es sich um eine neue, eigenständige Dulogie handelt, sind Vorkenntnisse von Vorteil.

Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich die Glory-or-Grave-Dulogie gelesen habe, nicht aber die Grisha-Trilogie. Dementsprechend waren für mich die Charaktere nur in Bezug auf „die Krähen“ alte Bekannte.
Bei den Krähen hatte ich vor allem am Anfang (circa erste 100-150 Seiten) Probleme richtig reinzukommen. Ich stolperte über viele Begriffe und Namen, die Teil der kreierten Welt und mir somit unbekannt waren. Bei King-of-Scars hatte ich dieses Problem nicht, was ich aber eher meinen Vorkenntnissen aus den anderen Büchern zuschreibe, denn auch hier fehlten die Erklärungen bei vielen Eigenbegriffen.
Solltet ihr keine Vorkenntnisse haben, kann ich euch für den Anfang nur empfehlen die Zähne zusammenzubeißen und sich reinzufuchsen. Lohnen tut es sich allemal, denn ist man erst einmal drin, will man die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen.
Außerdem wurde mir gesagt, dass das bei den Grisha-Büchern genauso sei und diese waren ja die erste Geschichte aus dieser Welt. Dementsprechend ist es wohl einfach der Stil der Autorin und hat weniger damit zu tun, dass sie die Kenntnisse aus den anderen Büchern voraussetzt.
Das zeigt sich meiner Meinung nach auch darin, dass die Geschichte in King of Scars immer wieder auf Ereignisse aus den Glory-or-Grave-Büchern verweist, diese dann aber so geschildert werden, dass man es auch ohne Vorkenntnisse versteht. Sicherlich ist es so, dass die ein oder andere Andeutung nur zu verstehen ist, wenn man die anderen Bücher kennt. Diese Andeutungen sind aber nicht essenziell um die Handlung zu verstehen. Ich sehe diese vielmehr als kleine Easter-Eggs für treue Fans. Schön ist hierbei auch, dass man manche Charaktere schon kennt und es somit wie ein Wiedersehen mit alten Freunden ist, man die neuen Charaktere aber genauso schnell ins Herz schließt.
Bardugo erzählt die Geschichte primär in zwei Strängen, wobei die Perspektive zwischen den jeweils Beteiligten wechselt. Da wäre zum einen der Zar Nikolai, der mit Hilfe einer der mächtigsten Grisha, Zoya, versucht das Reich Ravka vor einem Krieg und seinen Feinden zu bewahren.
Gleichzeitig ist Nina mit zwei weiteren Grisha auf verdeckter Mission im Reich der Fjerdan unterwegs, um Grisha aus deren Fängen zu befreien.
Über allem schwebt dabei immer wieder verhängnisvoll der Name „des Dunklen“. Er hat damals Ravka zerstört und war totgeglaubt. Doch nun häufen sich die Zeichen, dass er noch lebt und erneut eine Bedrohung darstellt. Davon getrieben, versuchen die Protagonisten alles, um den Krieg doch noch abzuwenden. (Hier hatte ich den Eindruck, knüpft vieles an die Grisha-Trilogie an. Ich habe aber, auch ohne diese gelesen zu haben, alles verstehen können.)
Dabei gibt es viele verschiedene Ereignisse, die die unterschiedlichsten Personen betreffen. Diese werden am Ende aber alle aufgelöst, sodass es keinen übertriebenen Cliff-Hanger für Teil zwei gibt. Dennoch ist klar, dass den Protagonisten das Schlimmste wohl noch bevorsteht und so ist die Vorfreude auf den nächsten Teil bei mir jetzt schon groß.
Verglichen mit den Krähen-Büchern, ist die Geschichte in King of Scars deutlich politischer. Es geht nicht um die Geschichte der einzelnen Protagonisten, sondern um die jahrelangen Feindschaften zwischen den Königreichen. Dies ist für meinen Geschmack aber so umgesetzt, dass es nicht trocken wird. Die Spannung ist wieder sehr hoch und durch die wechselnden Erzählstränge auch durchgehend gegeben und abwechslungsreich.
Wie bei den Krähen, hat mich auch dieses Buch wieder durchweg überzeugt und ich kann die Fortsetzung kaum erwarten. Die Welt die Bardugo mit ihrem Grishaverse geschaffen hat, ist einfach nur faszinierend. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken und tauchen neue, interessante Charaktere auf.
Klare Empfehlung für Fantasy-Fans! Und das tolle dabei ist, dass wenn einem dieses Buch/diese Reihe gefällt, einem die anderen vermutlich auch gefallen und man somit einiges an Nachschub hat. So habe ich zum Beispiel noch die Grisha-Reihe vor mir, sodass ich die Wartezeit bis zum zweiten Teil von King of Scars damit überbrücken kann.

Veröffentlicht am 08.11.2019

Ein Muss für Thrillerfans!

Brennende Narben
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Auch in seinem dritten Teil um Komissarin Mara Billinsky nimmt Leo Born uns wieder mit ein düsteres, böses und fesselndes Frankfurt. Der Wolf ist in der Stadt und jagt seine Feinde…

In bekannter Manier ...

Auch in seinem dritten Teil um Komissarin Mara Billinsky nimmt Leo Born uns wieder mit ein düsteres, böses und fesselndes Frankfurt. Der Wolf ist in der Stadt und jagt seine Feinde…

In bekannter Manier steigt Leo Born direkt voll in das Geschehen ein. Beide im Klappentext erwähnten Taten sind bereits nach den ersten vier Kapiteln geschehen und dabei ist ein Tatort erschreckender als der andere. Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt brutale Szenen gekonnt, ohne übertrieben schocken zu wollen.
Dieses Bild setzt sich im gesamten Buch fort und somit ist klar, dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven!
Diese Mal fällt es mir wirklich schwer etwas zum Inhalt zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Ohne Details kann man es nur schwer beschreiben, diese Details wären aber bereits Spoiler. Daher muss ich mich leider sehr vage ausdrücken:
Das Team ermittelt parallel an dem Mordfall und dem Anschlag, wobei zunächst natürlich erst einmal Spuren gefunden werden müssen, die dann verfolgt werden. So startet das Buch mit klassischer Ermittlungsarbeit, in die mehr und mehr Licht kommt.
Zudem gibt es auch Kapitel aus Sicht des „Bösewichts“, die einem hier und da kleine Informationen geben, so dass sich langsam ein Gesamtbild ergibt. Auch hier sind die Informationen aber so rar, dass man sehr lange nicht alles durchschauen kann.
Daraus ergibt sich am Ende ein Thriller mit vielen Strängen die irgendwie miteinander in Verbindung stehen – das große WIE? bleibt jedoch lange offen und liefert so Spannung und die Möglichkeit zum Miträtseln bis zum Schluss.
Hinzu kommt noch Maras privater Kampf, endlich die Wahrheit über den Mord an ihrer Mutter herauszufinden. Wer die Protagonistin so sehr ins Herz geschlossen hat wie ich, bekommt hier einen Nebenstrang der mindestens genauso spannend ist wie die Hauptstory des Buches. Man fiebert mit Mara mit und wünscht es ihr so sehr, dass sie endlich einen Schritt weiterkommt.
Ich war von Teil eins ab ein riesen Fan von Borns Charakteren und der Reihe. Das hat Teil drei wieder bestätigt und nun heißt es bis Januar gedulden, denn dann kommt Teil vier.
Für Thrillerfans kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Wenn ihr es spannend und zuweilen auch brutal und schonungslos mögt, lest diese Bücher!
Dabei empfehle ich aber die korrekte Reihenfolge. Gerade Band drei stellt inhaltlich eine wichtige Verbindung zu den Vorgängern her.

Veröffentlicht am 08.11.2019

Der 4MK ist zurück

The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis
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Na, wer erinnert sich noch an den ersten Teil?
Geboren um zu töten war eines meiner absoluten Jahreshighlights in 2018, wenn nicht sogar DAS Highlight. Dementsprechend groß waren die Vorfreude auf die ...

Na, wer erinnert sich noch an den ersten Teil?
Geboren um zu töten war eines meiner absoluten Jahreshighlights in 2018, wenn nicht sogar DAS Highlight. Dementsprechend groß waren die Vorfreude auf die Fortsetzung, aber auch meine Erwartungen, die zum Glück nicht enttäuscht wurden.

ACHTUNG! Kann Spoiler zu Teil eins enthalten.

Nachdem Detective Sam Porter den 4MK-Killer hat laufen lassen, ist die Polizei von Chicago weiterhin auf der Suche nach ihm. Dementsprechend liegt die Vermutung nahe, dass der Mord an einem jungen Mädchen ihm zuzuschreiben ist. Vor allem, weil das Opfer seit drei Wochen vermisst wird, jedoch eingefroren in einem See gefunden wird, der schon seit Monaten vereist ist. Dann verschwindet noch in der Nacht des Fundes das nächste Opfer und weitere Leichen tauchen auf…
Man taucht von Beginn an voll in das Geschehen ein, der Autor gönnt dem Leser nicht eine Sekunde Ruhe. Dabei begleiten wir Porter und seinen Partner Nash zum Tatort und erleben so alles hautnah mit. Schnell wird klar, dass der Detective noch an seiner Begegnung mit 4MK zu knabbern hat und diese nicht spurlos an ihm vorbei gegangen ist. Dennoch, oder gerade deswegen, ist er als Einziger überzeugt davon, dass 4MK nicht der Täter ist.
Neben den Kapiteln der Ermittlung, gibt es auch Kapitel aus Sicht des Opfers, das sich aktuell in den Fängen des Killers befindet. Was dieser den Mädchen antut, ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Generell gilt bei diesem Thriller, Finger weg, wer empfindlich ist.
Damit man bei diesen Wechseln nicht den Überblick verliert, bleibt Barker seinem Schema treu und kennzeichnet die Kapitel mit dem Namen der Person die man begleitet, sowie Tag und Uhrzeit. So weiß man immer ganz genau wo in der Geschichte man sich befindet. Und das ist auch wichtig, denn es passiert sehr viel. Die fast 700 Seiten müssen natürlich ihren Grund haben… Neben dem Fall mit den Mädchen, wird weiterhin auch nach 4MK gesucht und der Fall aus Teil eins somit weiterhin bearbeitet – mittlerweile jedoch vom FBI. Dementsprechend bildet dies einen weiteren Strang.
Nun mag das nach etwas viel klingen, das ist es tatsächlich auch. Barker erzählt diverse Stränge parallel und lässt einige Personen einfließen. Er schafft es aber, dass er den Leser damit kein einziges Mal überfordert. Es ist immer klar um was es gerade geht und die Zusammenhänge die nötig sind, sind ebenfalls zu erkennen.
Es ist schwer dieses Buch zu besprechen, da es so dick ist. Dadurch gibt es unheimlich viel zu sagen, was aber alles schon zu viel verraten wäre. Ich kann es jedem Thriller-Fan nur wärmstens ans Herz legen es zu lesen. Ich habe seit langem keine so spannenden Thriller mehr gelesen. Man muss die Bücher aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, da sie enorm aufeinander aufbauen.
Dass Barker einen Thriller von fast 700 Seiten geschrieben hat, bei dem nicht eine Seite überflüssig erschien, sagt meiner Meinung nach alles.
Und dann kam auch noch dieses Ende, das einem eine Theorie vor die Füße klatscht, die man kaum glauben kann, alles mit dem Wissen, dass es nun heißt warten, warten, warten… Bitte Herr Barker, Beeilung mit Teil drei!

Veröffentlicht am 08.11.2019

Gelungener Abschluss!

Das Gold der Krähen
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Das Gold der Krähen ist der zweite und auch letzte Teil von Leigh Bardugos Fantasy-Geschichte rund um Kaz und Co. und schließt sich nahtlos an den ersten Teil an. Deswegen hier auch eine SPOILERWARNUNG: ...

Das Gold der Krähen ist der zweite und auch letzte Teil von Leigh Bardugos Fantasy-Geschichte rund um Kaz und Co. und schließt sich nahtlos an den ersten Teil an. Deswegen hier auch eine SPOILERWARNUNG: Wer „Das Lied der Krähen“ noch nicht gelesen hat, das aber noch tun möchte, sollte die Rezension besser nicht lesen. Ich kann nicht versprechen, dass sie hinsichtlich Teil eins völlig spoilerfrei ist, denn meiner Meinung nach spoilert alleine der Klappentext schon Wesentliches.

Wie eingangs bereits erwähnt, gehen die beiden Bücher nahtlos ineinander über und „Das Gold der Krähen“ beginnt genau dort, wo Teil eins aufgehört hat. Das ist an sich etwas, das ich sehr mag. Vor allem bei Büchern wie diesen, bei denen die Geschichte aufeinander aufbaut und es sich wirklich um eine Fortsetzung handelt. Dennoch fand ich es gerade zu Beginn etwas schwierig wieder reinzukommen und mir die Geschehnisse aus dem Vorgängerteil wieder bewusst zu machen. Hier hat die Autorin auf eine kurze Rückblende oder die Wiederholung der wichtigsten Aspekte verzichtet, sodass ich oft innehalten und nachdenken musste, um die nötigen Verbindungen herstellen und verstehen zu können. Das legte sich aber zum Glück recht schnell, dass es insgesamt nicht weiter störend war.
Anonsten hätte der Einstieg nicht besser sein können. Das Buch beginnt mit einer typischen Kaz-Aktion, bei der weder sein Team noch der Leser so wirklich weiß was Sache ist. Und das führt sich auch durch die ganze Geschichte so fort. Immer wieder landen die Krähen in scheinbar ausweglosen Situationen und so entwickelt sich das Buch schnell zum absoluten Pageturner. Denn nach Teil eins weiß man natürlich, dass Kaz noch ein Ass im Ärmel hat oder diese scheinbar ausweglose Situation von ihm genau gewollt war. Doch egal wie viele seiner Aktionen man schon miterlebt hat, man kommt einfach nicht dahinter. An dieser Stelle gilt mein großer Respekt der Autorin, die sich all die Pläne und Schlupfwinkel ausgedacht hat.
Nun, was soll ich zu diesem Buch sonst noch sagen? Es hat mich einfach begeistert und schlichtweg sprachlos gemacht. Ich liebe die Idee dahinter und dass nicht immer alles nur toll ist, sondern die Krähen Rückschläge hinnehmen müssen, und zwar nicht selten schwere.
Noch dazu lernen wir die Charaktere in diesem Buch noch besser kennen, erhaschen immer wieder einen Blick hinter die Fassade und erfahren so, wie sie zu der Person geworden sind, die sie nun mal sind.
Zu guter Letzt wäre da noch die genau perfekte Menge an Liebesgeschichte – okay, dass jeder der Charaktere eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwärmerei hat, müsste für meinen Geschmack nicht sein… Dennoch, die Liebeleien und Gefühle werden immer sehr subtil behandelt, nehmen nie überhand oder werden gar schnulzig und sind so passend in die Geschichte eingefügt, dass sie kaum auffallen. Dass ich diesbezüglich mit zwei Charakteren mitgefiebert habe, sagt schon alles, denn ich hasse Lovestories!
Das Gold der Krähen, beziehungsweise die gesamte Geschichte inklusive Teil eins, hat einfach alles was es braucht. Spannung pur, massig Überraschungen, ein gutes Maß an Erfolgen und Rückschlägen und eine Gruppe an Protagonisten die einem so sehr ans Herz wächst, dass es fast schon weh tut sie nach nur zwei Büchern wieder gehen zu lassen. Einfach genial! Lest es!