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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2019

Auszeit mit Herzklopfen in Irland

Show me the Stars
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Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich in einem Buch geborgen und Zuhause fühlt? Wenn man vollkommen in die Geschichte eintaucht und sich als Teil des Ganzen fühlt? Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat und ...

Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich in einem Buch geborgen und Zuhause fühlt? Wenn man vollkommen in die Geschichte eintaucht und sich als Teil des Ganzen fühlt? Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat und es mit einem Lächeln auf den Lippen und einem zufriedenen Seufzen schließt? Genau so ging es mir mit Show me the Stars.

Die Handlung ist überraschend erfrischend und nicht mit Klischees behaftet, wie es leider so oft in solchen Romanen ist. Es geht um Selbstfindung, Freundschaft und natürlich Liebe. Alles wird so glaubhaft dargestellt, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Es gibt keine übertriebenen Dramen und Special Effects, denn das hat Show me the Stars gar nicht nötig. Diese Story glänzt durch ihre vielschichtigen und authentischen Charaktere und durch den wundervollen Schreibstil.

Liv ist eine mutige und liebenswürdige junge Frau, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie setzt sich mit ihren Träumen und Ängsten auseinander und trägt ihr Herz auf der Zunge.

Kjer ist ein wahnsinnig sympathischer, humorvoller Protagonist, in den ich mich Hals über Kopf verliebt habe. Seine zurückhaltende, undurchschaubare Art hat mich einige Nerven gekostet und manchmal hätte ich ihn am liebsten geschüttelt. Aber genau das machte die Geschichte ja so spannend.

Auch die Nebencharaktere waren tiefgründig und symphatisch. Ich mochte sie auf Anhieb und freue mich schon auf ein Wiedersehen in den nächsten Teilen.

Kira Mohn`s Schreibstil ist einfach unglaublich. Sie erschafft ein wundervolles Setting, bei dem ich sofort Fernweh bekam und mich nach Irland gewünscht habe. Witzige Dialoge wechselten sich mit starken Emotionen ab. Ich erlebte eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle.

Fazit

Ich habe mich wie Zuhause gefühlt – unglaublich geborgen und rundum wohl. Das Buch habe ich mit einem Lächeln auf den Lippen und einem zufriedenen Seufzen beendet. Show me the Stars hat mir wundervolle Lesestunden beschert und ich freue mich schon so sehr auf die Folgebände.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Viel Potenzial nach oben

Finding Mr. Wright
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Meinung

Da ich gerne Erotikromane lese und diese Autorin noch nicht kannte, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Da in diesem Genre viele Klischees bedient werden, hoffte ich auf eine Überraschung. ...

Meinung

Da ich gerne Erotikromane lese und diese Autorin noch nicht kannte, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Da in diesem Genre viele Klischees bedient werden, hoffte ich auf eine Überraschung. Der Klappentext gefiel mir und ich erwartete eine spannende Handlung. Ich war sehr gespannt auf den heißen Boss und seine Angestellte.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Die ersten Seiten flogen nur so dahin. Aber nach einer Weile stellte sich Langeweile ein. Es gab nicht wirklich eine Handlung, geschweige denn Spannung. Alles plätscherte so vor sich hin und ich konnte keine Entwicklung erkennen. Die Liebesbeziehung von Emery und Jensen ging mir viel zu schnell. Gerade noch wurde Emery von ihrem Freund betrogen, sie schwört allen Männern ab und zack, waren sie und Jensen auch schon ein Paar. Oder nicht? Oder doch? Dieses Hin und Her ging mir irgendwann gewaltig auf den Keks und nervte einfach nur noch. Laut Klappentext ist Jensen Emery`s neuer Boss. Entweder habe ich es überlesen oder es wurde überhaupt nicht im Buch erwähnt. Das verwirrt mich nach wie vor. Auch dieses große Geheimnis, das Jensen vor Emery verbirgt, war für mich kein wirkliches Geheimnis. Komischerweise wussten alle Bescheid, nur Emery nicht. Es waren einige interessante Ansätze dabei, die leider im Sande verliefen.

Emery war für mich keine glaubhafte Protagonistin. Sie war zwar ein aufrichtiger, herzensguter Mensch, aber durch ihre Wankelmütigkeit war sie mir leider nicht sympathisch und ich konnte keine Verbindung zu ihr aufbauen.

Jensen ist ein ganz durchschnittlicher Charakter, der für mich nicht besonders aus der Vielzahl anderer Book Boyfriends heraussticht und mir auch nicht in Erinnerung bleiben wird.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als recht einfach und anspruchslos. Die Handlung, die kaum vorhanden war, zog sich in die Länge. Größtenteils empfand ich die Geschichte als langatmig und nichtssagend, was mir leider die Freude am Lesen genommen hat.

Fazit

Ich lese jetzt schon viele Jahre und bin dementsprechend anspruchsvoll, gerade im Bereich Romance/Erotik, da sich vieles einfach wiederholt. Doch dieses Buch hat meine Erwartungen leider gar nicht erfüllt. Meiner Meinung nach wurde wahnsinnig viel Potenzial verschenkt. Mir hat "Finding Mr Wright" leider nicht gefallen. Wer eine nette Zwischendurchlektüre ohne große Ansprüche sucht, der ist hier wohl gut bedient.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Maßlos enttäuscht

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Meinung

Ich habe mich auf den ersten Blick in das wunderschöne Cover verliebt und der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Voller Vorfreude begann ich zu lesen. Ich erwartete eine Geschichte a la ...

Meinung

Ich habe mich auf den ersten Blick in das wunderschöne Cover verliebt und der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Voller Vorfreude begann ich zu lesen. Ich erwartete eine Geschichte a la Gossip Girl, voller Spannung, Intrigen und natürlich Liebe. Aber schon auf der ersten Seite wurde ich maßlos enttäuscht. Denn das Buch spielt im Jahr 1899. Weder das Cover, noch der Klappentext weisen darauf hin, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Ich fühlte mich, als ob jemand einen Eimer eiskaltes Wasser über mir ausschüttet. Versteht mich bitte nicht falsch, ich lese auch historische Romane, nur möchte ich das dann auch im Vorfeld wissen. Das empfand ich als sehr unglücklich, dass ich als Leser quasi ins kalte Wasser geworfen wurde und meine Erwartungen in eine völlig falsche Richtung gingen.

Nun ja, schraube ich einfach meine Erwartungen zurück und versetze mich in das Jahr 1899. Gesagt, getan. Allerdings war der Schreibstil so dermaßen langatmig, dass ich teilweise Sätze mehrmals lesen musste, um überhaupt zu verstehen, um was es gerade ging und wovon der Satzanfang handelte. Sehen wir uns als Beispiel den ersten Satz an, der für mich schon sehr gestelzt und anstrengend klingt:

"Elizabeth Adora Holland war zu Lebzeiten sowohl für ihren Liebreiz als auch für ihre moralische Unfehlbarkeit bekannt gewesen und würde daher nach ihrem Tod zweigellos einen besonderen Platz mit hervorragender Aussicht im Himmel ergattern."

Und so zieht es sich durch die ersten Seiten, gepaart mit vielen ungewöhnlichen Namen. Natürlich werden nicht nur die Vornamen benutzt, sondern auch die Zweit- und Nachnamen. Zuerst handelt es sich nur um Vorstellungen, wer zu welcher Familie gehört. Nach ein paar Seiten musste ich zurückblättern, um nochmal nachzulesen, mit wem Elizabeth gerade tanzt. Oft überlegte ich, das Buch abzubrechen und ihm doch noch eine Chance zu geben. Aber durch das ständige Zurückblättern und mehrmalige Lesen der Sätze, empfand ich das Buch, vor allem den Schreibstil, als kräftezehrend und anstrengend. Der Lesespaß war überheupt nicht mehr vorhanden und ich beschloss schweren Herzens, die Geschichte doch abzubrechen.

Fazit

Normalerweise breche ich Bücher nur schweren Herzens ab, nachdem ich ihnen doch noch mindestens eine Chance gegeben habe. Aber Scandal – Die Prinzessinnen von New York hat mich vom ersten Satz an maßlos enttäuscht. Dazu kamen dann noch der anstrengende, langatmige Schreibstil und die vielen, vielen langen Namen, die mir den Lesespaß komplett nahmen. Ich kann leider keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen und ich würde vorab definitiv die Leseprobe lesen. Sehr schade finde ich, dass weder der KT noch das Cover darauf hinweisen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Deshalb ist Scandal – Die Prinzessinnen von New York nichts für mich.

Veröffentlicht am 06.06.2019

Spannend und überraschend

Rayne - Die Macht der Schatten
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Meinung

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Ich kam zuerst nicht mit den vielen ungewöhnlichen Namen der Protagonisten zurecht, gewöhnte mich aber nach und nach daran. Als ich dann in die ...

Meinung

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Ich kam zuerst nicht mit den vielen ungewöhnlichen Namen der Protagonisten zurecht, gewöhnte mich aber nach und nach daran. Als ich dann in die Geschichte eintauchen konnte, hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Die Handlung war fast durchgehend spannend und hielt viele überraschende Wendungen bereit, mit denen ich so niemals gerechnet hätte. Im Nachhinein erfuhr ich, dass es sich bei „Rayne – Die Schatten der Macht“ um den Folgeband von „Elathar – Das Herz der Magie“ handelt. Das fand ich etwas schade, denn wenn ich Band 1 gelesen hätte, wäre mir der Einstieg vielleicht nicht so schwer gefallen. Aber der Handlung konnte ich trotz fehlender Vorkenntnisse gut folgen und stellte kein Problem dar.

Rayne mochte ich gleich auf Anhieb. Sie ist eine mutige und starke Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Rayne hat das Herz am rechten Fleck und das macht sie zu einem tollen Mädchen, das man einfach mögen muss.

Um Skandar ranken sich düstere Geheimnisse und Gerüchte. Aber ist er wirklich der, für den ihn alle halten? Skandar hat trotz der gefährlichen Situationen und Ereignisse seinen Humor nicht verloren. Er ist mutig und kämpft mit Herzblut für das, was ihm wichtig ist. Seine Charakterenticklung hat mir sehr gut gefallen und ich mochte ihn echt gerne.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Teilweise fand ich die Handlung etwas langatmig, was die Spannung und den Lesespaß aber nicht getrübt hat.

Die tolle Karte von Tharennia habe ich leider erst entdeckt, als ich das Buch schon zu Ende gelesen hatte. Ich hätte es sinnvoller gefunden, die Karte gleich zu Beginn abzudrucken.

Fazit

„Rayne – Die Schatten der Macht“ hat mir schöne und spannende Lesestunden beschert. Das Buch ließ sich flüssig lesen und es gab viele überraschende Wendungen und auch die Gefühle kamen nicht zu kurz. Von mir gibt es eine ganz klare

Veröffentlicht am 05.06.2019

Liebevoll und witzig

New Beginnings
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Meinung

Ich weiß gar nicht, wie ich diese Rezi beginnen soll, außer mit:
LEUTE, LEST DIESES BUCH!

Schon als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, war es um mich geschehen. Der Klappentext klang ...

Meinung

Ich weiß gar nicht, wie ich diese Rezi beginnen soll, außer mit:
LEUTE, LEST DIESES BUCH!

Schon als ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, war es um mich geschehen. Der Klappentext klang für mich erstmal nach einer typischen New Adult-Story und traf damit genau meinen Geschmack. Aber, dass mich dann so eine angenehme Überraschung erwartete, damit hätte ich nicht gerechnet! Schon auf den ersten Seiten jagte ein Lachflash den nächsten. Ich liebe schlagfertige und witzige Dialoge, es macht ein Buch für mich erst richtig lebendig. Und „New Beginnings“ strahlt für mich diese Lebendigkeit aus! Mit vielen unvorhersehbaren Wendungen wurde der Spannungslevel permanent gehalten und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Lena ist eine wundervolle Protagonistin, die mir auf Anhieb sympathisch war. Sie ist schlagfertig, aufrichtig und mit Herzblut dabei. Zudem geigt sie Ryan des Öfteren die Meinung, sie lässt sich nichts gefallen. Und das gefiel mir.

Ryan ist zu Beginn ein richtiger Miesepeter. Was mich aber nicht davon abgehalten hat, mich Hals über Kopf in ihn zu verlieben. Lena schaffte es, den verschlossenen Bad Boy aus seinem Schneckenhaus zu locken. Zwar langsam, aber es gelang ihr nach und nach. Und was ich als Leser da zu sehen bekam, hat mich wahnsinnig berührt.

Alle Charaktere wirkten mit ihren Ecken und Kanten mehr als authentisch auf mich. Eher so, als ob ich sie tatsächlich kennen würde. Auch die Nebencharaktere, allen voran Izzy und Will, sind sehr tiefgründig, was sie für mich greifbar und liebenswert gemacht hat.

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist grandios! Liebevoll und warmherzig werden die Atmosphäre und das Setting beschrieben. Dazu noch die witzigen Dialoge und ich hatte ein neues Herzensbuch.

Fazit

„New Beginnings“ ist ein toller New Adult-Roman, der mich absolut begeistert und berührt hat. Die Geschichte lebt durch ihre liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, der atemberaubenden Atmosphäre und dem wundervollen Schreibstil. Ich freue mich schon sehr auf „New Promises“, den 2. Band der Green Valley Love-Reihe, der am 02. September erscheint und natürlich auf ein Wiedersehen mit Izzy und Will.