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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Kleinstadt-Atmosphäre mit Romance und einem dunklen Geheimnis

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Die Mischung aus Romance und Suspense, die im Klappentext versprochen wurde, hat mich – zusammen mit dem wunderschönen Cover und dem Farbschnitt – sofort angesprochen und zum Kauf bewegt. Und ich wurde ...

Die Mischung aus Romance und Suspense, die im Klappentext versprochen wurde, hat mich – zusammen mit dem wunderschönen Cover und dem Farbschnitt – sofort angesprochen und zum Kauf bewegt. Und ich wurde angenehm überrascht.
Ich bin schnell in den Schreibstil hineingekommen und konnte direkt einen Zugang zu den beiden Hauptfiguren, Winslow und Griffin, finden. Der Wechsel zwischen ihren beiden Perspektiven unterstützte dies. Wobei mir Griffin anfangs etwas greifbarer war als Winslow. Hier habe ich länger gebraucht, um sie genauer einschätzen zu können. Ständig machte sie auch einen bestimmten Wortwitz mit ihrem Namen, der zuerst noch lustig, aber mit der Häufigkeit schließlich eher cringe wirkte. Dennoch wuchs meine Sympathie für sie mit der Zeit und ich konnte sie zunehmend besser verstehen.
Die Atmosphäre der Geschichte wird durch die eindrucksvolle Beschreibung der Landschaft wunderbar unterstützt, denn sie lädt zum Träumen ein und macht die Kleinstadt-Idylle greifbar.

Das Ende war spannend und hat mich nochmal richtig gepackt. Allerdings wirkte der Abschluss etwas überhastet, so als müsse die Geschichte nun schnell zu Ende gebracht werden. Ich denke, dies hätte ein bisschen eleganter gestaltet werden können, denn die Idee für das Ende selbst gefiel mir und war überraschend.

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Der Mix aus Suspense und Small-Town-Romance funktioniert hervorragend und überzeugt sicher auch andere Lesende, die diese Kombination lieben. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Zwischen Pixeln und Gefühlen: Mein Lesehighlight

Novel Haven - Levels of Love
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Das Buch hat meine Erwartungen absolut erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen!
Schon die Grundidee hat mich sofort begeistert: eine süße Romance-Story, gepaart mit authentischen Gaming-Elementen – eine ...

Das Buch hat meine Erwartungen absolut erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen!
Schon die Grundidee hat mich sofort begeistert: eine süße Romance-Story, gepaart mit authentischen Gaming-Elementen – eine Kombination, die erfrischend anders ist. Besonders fand ich auch die Darstellung junger Frauen, die sich in der Gamingbranche mit Talent und Durchhaltevermögen behaupten und dabei zeigen, dass sie den Männern in absolut nichts nachstehen. Was mich jedoch endgültig in den Bann gezogen hat, war der wunderschöne Schreibstil der Autorin. Die Geschichte liest sich so mitreißend und lebendig, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Dies lag vor allem auch an der Dynamik der beiden Hauptpersonen – Lara und Luca. Lara war mir wirklich von der ersten Sekunde an sympathisch. Sie hat bereits viel im Leben durchgemacht, ist zerfressen von Selbstzweifeln, findet aber in ihrem selbst programmierten Spiel Novel Haven einen Ort der Zuflucht – einen Rückzugsort, wenn das reale Leben zu laut wird. Luca ist eine absolute Green Flag und auch er hat mit inneren Dämonen zu kämpfen. Die Zwei ergänzen sich wunderbar und schaffen es, sich gegenseitig Halt zu geben und ein Stück weit gemeinsam zu heilen. Aber nicht nur die Beiden sind toll geschrieben, sondern auch viele andere Charaktere aus dem Novel Haven-Universum sind liebevoll und glaubwürdig gestaltet. Das macht es umso leichter, emotional mitzufiebern und in die Welt einzutauchen.

Trotz der ebenso ernsteren Themen wie Traumata, Leistungsdruck oder Selbstwertproblemen bleibt das Buch für mich ein echter Wohlfühlroman mit sanftem Rivals-to-Lovers-Vibe und der perfekten Prise Slow Burn. Wenn man Indie-Games liebt und gern liest, dann ist es das geeignete Buch! Aber auch alle, die mit Gaming wenig Berührung haben, können ohne Vorwissen problemlos in die Handlung eintauchen, denn alles wird nachvollziehbar und zugänglich erklärt.
Ich freue mich schon jetzt riesig auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Nichts ist, wie es scheint – Millie ist zurück

Sie kann dich hören
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Der zweite Band von Freida McFadden ist in meinen ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Der zweite Band von Freida McFadden ist in meinen Augen eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Besonders hilfreich war, dass mir die Hauptfigur Millie bereits vertraut war – so fiel mir der Einstieg in die Handlung leicht. Millie bleibt eine sympathische Protagonistin, hat sich jedoch seit „The Housemaid“ deutlich weiterentwickelt: Sie wirkt reifer und überlegter, was ihrer Figur sehr gut steht.
Wie schon im ersten Band versteht es die Autorin meisterhaft, Spannung aufzubauen und den Lesenden immer wieder mit Wendungen zu überraschen – bis zur letzten Seite. Zwar empfand ich den Plottwist diesmal nicht ganz so überraschend wie im ersten Teil, dennoch war er stimmig, glaubwürdig und hat mich gut unterhalten.
Ich bin nun sehr gespannt auf den dritten Band der Reihe und spreche eine klare Leseempfehlung aus. Millie führte aus, was in Band 1 geschah – nur ist plötzlich alles anders…

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Jeremy & Cecily – explosiv, intensiv, unvergesslich

God of Wrath – Besessene Liebe
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Was für eine fesselnde Geschichte! Ich konnte nicht ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Was für eine fesselnde Geschichte! Ich konnte nicht anders und habe sie innerhalb eines Tages verschlungen. Schon in den Vorbänden fand ich Jeremy und Cecily unglaublich spannend, daher war ich äußerst neugierig auf ihre gemeinsame Story und wurde definitiv nicht enttäuscht. Rina Kent versteht es einfach, einen sofort in den Bann zu ziehen.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich anfänglich mit Cecily zu kämpfen hatte. Obwohl sie mir in „God of Malice“ und „God of Pain“ so sympathisch erschien, konnte ich sie in diesem Band zunächst nicht richtig greifen. Erst später habe ich einen Zugang zu ihr gefunden und sie wuchs mir ans Herz. Der Spruch „Stille Wasser sind tief“ passt perfekt zu ihr.
Jeremy war bereits von Anfang an faszinierend – düster, skrupellos und gleichzeitig absolut magnetisch. Nicht alles, was er getan hat, war moralisch vertretbar und manche seiner abrupten Handlungen fand ich etwas übertrieben. Trotzdem hat mich die Dynamik zwischen den Zweien komplett in den Bann gezogen. Es war bewegend zu sehen, wie sich ihre Beziehung entwickelt, wie sie emotional einander näherkommen und sich gegenseitig von ihren inneren Dämonen befreien.
Ein echtes Highlight war für mich außerdem, dass die Geschichte stellenweise parallel zum ersten und zweiten Band verläuft. Einige Situationen von Cecily und Jeremy, die dort offengeblieben waren, werden hier aufgegriffen und genau solche Verknüpfungen liebe ich!
Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Einige Handlungen sind meiner Meinung nach heftiger als in „God of Pain“, aber nicht ganz so extrem wie in „God of Malice“, also würde ich es genau in deren Mitte verorten. Wer die ersten beiden Bände mochte, wird auch diesen Teil lieben. Der Enemies-to-Lovers-Stil kommt hier besonders stark zur Geltung und macht „God of Wrath“ zu einem unvergesslichen Folgeband.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Ich wollte es erst skippen… und wurde eines Besseren belehrt

God of Pain – Verbotene Liebe
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Ehrlich gesagt war ich zunächst wenig begeistert, ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Ehrlich gesagt war ich zunächst wenig begeistert, als ich hörte, dass sich der zweite Band um Creighton und Anni drehen würde. In „God of Malice“ erschien mir Creighton aufgrund seiner Wortkargheit eher langweilig und Annika wirkte auf mich etwas nervig. Ihre Obsession ihm gegenüber war fast schon peinlich. Deshalb hatte ich sogar zunächst überlegt, bei diesem Buch aus der Reihe auszusetzen.
Doch dann kam die große Überraschung: In „God of Pain“ lernt man sie nochmal von einer ganz anderen Seite kennen. Dank des gewohnt fesselnden Schreibstils der Autorin fiel mir der Einstieg leicht, auch weil ich die vielen Charaktere bereits aus dem ersten Teil kannte. (Trotzdem war ich sehr dankbar für den Stammbaum am Anfang des Buches!)
Obwohl Creighton im ersten Teil keinerlei Interesse an Annika zeigte, entwickelt sich in diesem Band plötzlich eine ganz andere Dynamik zwischen den Beiden – allerdings fast schon zu plötzlich. Zwar wird diese Entwicklung im Buch erklärt, für mich wirkte sie dennoch ein wenig zu schnell und nicht ganz nachvollziehbar. Auch seine rasch einsetzende Eifersucht und das besitzergreifende Handeln kamen überraschend intensiv. Ich hätte mir gewünscht, dass der Beziehung der Zwei mehr Zeit zur Entwicklung gegeben worden wäre.
Denn die Chemie ist definitiv da und im Laufe der Geschichte wirkt sie auch wirklich glaubhaft. Darüber hinaus ist die Handlung spannend und emotional berührend. Annika steht als Mafia-Prinzessin ständig unter Beobachtung, während Creightons dunkle Vergangenheit viele seiner Verhaltensweisen erklärt. Einige überraschende Wendungen sorgen zusätzlich für Spannung und Tiefe.
Trotz der anfänglichen Skepsis meinerseits bzgl. Creightons plötzlicher Obsession Annika gegenüber, hat mich die Geschichte insgesamt doch ähnlich gepackt wie „God of Malice“. Dieses Buch ist für mich also eine gelungene Fortsetzung, die sich definitiv lohnt.

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