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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2025

Eine perfekte Fantasy RomCom

The Deadly Side of Love
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Francis Eden hat es wieder geschafft: Mit "The Deadly Side of Love" hat sie eine absolut einzigartige Geschichte geschaffen, die mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht hat. Letzteres war sehr ...

Francis Eden hat es wieder geschafft: Mit "The Deadly Side of Love" hat sie eine absolut einzigartige Geschichte geschaffen, die mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht hat. Letzteres war sehr überraschend, bedenkt man, dass es sich dabei um eine Fantasy RomCom handelt und der Fokus definitiv auf dem RomCom-Aspekt liegt 😅

Der Urban-Fantasy-Anteil war vor allem durch die Charaktere und das Setting des magischen Buchladens präsent. Ich wünschte, das "Witch Way" würde in Wirklichkeit existieren! Ich würde mich an keinem anderen Ort mehr aufhalten 🥹📚

Die Kombination aus einer tollpatschigen Hexe und einem todbringenden Schattendämonen war ebenfalls genial und hat den Ton des Buchs gesetzt. Dee und Ydril haben eine großartige Chemie, bei der die Fetzen genauso fliegen wie die Funken ❤️‍🔥

Und die Nebencharaktere? Die würde ich gern allesamt in mein eigenes Leben zaubern lassen - von Dees bester Freundin Astrid über den sprechenden Totenkopf Gilbert bis hin zu Ydrils Schattenwesen! Sie sind derart lebendig und liebevoll geschrieben, dass ich sie ebenso schnell in mein Herz geschlossen habe wie die Protagonist:innen 😍

Die Fantasy RomCom lebt von diesen Charakteren, besonderen Details und dem humorvollen, wortgewandten Schreibstil der Autorin. Damit kann ich nur eine riesige Leseempfehlung für das Buch aussprechen - auch wenn das Ende überraschend fies war. Ich brauche dringend Band 2! 😱

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Eine Reihe, die mich mit jedem Band mehr begeistert

Atlantika
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Die ersten beiden Bände der "Atlantika"-Reihe haben mir bereits richtig gut gefallen, doch nach dem Lesen dieser Fortsetzung kann ich sagen: Die Reihe legt mit jedem Band nochmal eine ordentliche Schippe ...

Die ersten beiden Bände der "Atlantika"-Reihe haben mir bereits richtig gut gefallen, doch nach dem Lesen dieser Fortsetzung kann ich sagen: Die Reihe legt mit jedem Band nochmal eine ordentliche Schippe oben drauf!

Annika Kastner hat mit ihrer Version von dem versunkenen Atlantis, dem sogenannten Altanika, ein wundervoll magisches Setting geschaffen. Darin begleiten wir Elementare mit ihrer faszinierenden Magie, was sie mit einer großartigen Detailtreue beschreibt, die das Geschehen vor mein inneres Auge zaubert.

Besonders die Protagonist:innen Neve und Ayden wachsen mir dabei immer mehr ans Herz, genau wie die Clique um sie herum, die gemeinsam gegen jeden Widerstand kämpft. Denn auch der dritte Band ist sehr spannungsgeladen - vor allem durch die Entdeckungen, die Neve macht. Diese geben dem Romantasy-Buch sogar einen dystopischen Ansatz, der mir extrem gut gefallen hat!

Insgesamt ist "Atlantika - Funkelnde Asche" also eine geniale Fortsetzung, die mit einer einzigartigen Idee, einem zauberhaften Setting, greifbaren Charakteren und einem spannenden Plot inklusive unerwarteter Twists glänzt. Wie auch in den letzten Bänden kann ich es kaum erwarten weiterzulesen!

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Die perfekte Lektüre für den Sommerurlaub

A Love Like Summer
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In dem großartig, humorvoll und berührend geschriebenen "A Love Like Summer" vergisst man die Namen der Protagonist:innen sehr schnell - aber keinesfalls, weil sie blass oder austauschbar sind! Im Gegenteil: ...

In dem großartig, humorvoll und berührend geschriebenen "A Love Like Summer" vergisst man die Namen der Protagonist:innen sehr schnell - aber keinesfalls, weil sie blass oder austauschbar sind! Im Gegenteil: Eliza und Cameron sprühen nur so von Leben, vielfältigen Charakterzügen und liebevoller Individualität, sei es durch ein außergewöhnliches Lachen oder das bewusste Brechen von Genderklischees. Ihre Stärke und Kampfgeist habe ich dabei immer wieder bewundert.

Man vergisst ihre Namen aus einem ganz anderen, sehr positiven Grund: Die beiden geben sich die Spitznamen Rose und Jack, angelehnt an den epischen Film Titanic - und hinter dem wundervoll sommerlichen Cover verbergen sich noch viele weitere Anspielungen darauf. Mit Begeisterung habe ich die Parallelen verfolgt und jede einzelne davon geliebt!

Das Setting des luxuriösen Kreuzfahrtschiffs, das durch die Karibik schippert, konnte mich ebenso begeistern wie die freche KI Aurora, die es mit ihrem trockenen Humor und sarkastischen Kommentaren immer wieder geschafft hat, mich zum Schmunzeln zu bringen. Damit war sie der perfekte Ausgleich zu den ernsten Themen von Umweltschutz bis High Society, die Nellie Weisz mit viel Tiefe und Feingefühl eingebaut hat.

Damit hat "A Love Like Summer" eine Garantie für Sommergefühle, Fernweh und das Verschenken deines Herzens an die Geschichte. Selten wurden die Tropes Forbidden Love, Opposite Artracts und Forced Proximity so genial kombiniert und umgesetzt! So wurde das Buch für mich nicht nur zur perfekten Urlaubslektüre, sondern auch zu einem absoluten Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Ein Auftakt mit Luft nach oben

Where I Left My Heart
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💬 “Ständig schleichen wir umeinander herum und versuchen, alles beim Alten zu belassen. Dabei ist es seit Monaten anders.”

💬 “Trotzdem sprechen weder er noch ich es aus, und mit einem Mal begreife ich, ...

💬 “Ständig schleichen wir umeinander herum und versuchen, alles beim Alten zu belassen. Dabei ist es seit Monaten anders.”

💬 “Trotzdem sprechen weder er noch ich es aus, und mit einem Mal begreife ich, weshalb in Filmen und Büchern so oft geschwiegen wird. Mein ‘Redet doch endlich miteinander’ verpufft in der Realität, da ich es nachvollziehen kann.”

Diese beiden Zitate aus “Where I Left My Heart” beschreiben das Buch optimal. Nur leider kann ich - anders als es die Protagonistin Juna es beschreibt - das umeinander Herumschleichen und die fehlende Kommunikation zwischen ihr und dem Protagonisten Link nicht nachvollziehen. Viel zu lang war mir unklar, worin das Problem in den Gefühlen zwischen ihnen besteht. Natürlich kann man bei Friends to Lovers eine Freundschaft verlieren, aber sonst? 🫣

Gegen Ende wurden mir die Ängste zwar deutlicher, zogen sich für meinen Geschmack aber zu einnehmend durch die Geschichte. Dadurch ist der Funke beim Lesen leider nicht auf mich übergesprungen, obwohl ich wirklich viel an der Geschichte mochte! 🥺

Allem voran fand ich die Idee mit dem Museum of Broken Hearts genial. Ich meine: ein Ausstellungsort für all die Erinnerungsstücke von Herzschmerz, die jeweils zum Kapitelbeginn beschrieben werden - wie großartig kann eine Idee sein?! 😍

Das hat mir ebenso gut gefallen wie Junas Beruf als Songwriterin und die Greifbarkeit ihrer Gefühle. Die Own Voice Story über Skoliose hat mich tief berührt 🫂✨️

Link hingegen ist etwas blass geblieben. Ich hätte gern mehr über ihn, seine Gedanken und Familienverhältnisse erfahren. Insgesamt fand ich den Auftaktband der Reihe also ganz gut, er hat für mich aber ein paar Schwächen. Diese liegen vor allem in den Längen, die durch fehlende Kommunikation entstanden sind und stattdessen für die weitere Ausarbeitung des Protagonisten hätten genutzt werden können 🙈

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Ein Roman voll Liebe, Schmerz und wichtigen Themen

Die Frauen im gelben Haus
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„Die Frauen im gelben Haus“ zeigt, warum es gut ist, hin und wieder aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und ein neues Genre auszuprobieren. Historische Romane wie dieser zählen nämlich nicht zu meinen ...

„Die Frauen im gelben Haus“ zeigt, warum es gut ist, hin und wieder aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und ein neues Genre auszuprobieren. Historische Romane wie dieser zählen nämlich nicht zu meinen alltäglichen Reads, doch als ich gelesen habe, dass Josephine Katharina Groß darin generationenübergreifenden Rassismus thematisiert, musste ich einfach dazu greifen – und ich habe es keine Sekunde bereut. In dem Buch lernen wir die Geschichte dreier Frauen aus verschiedenen Generationen einer Familie kennen: Anna, Belle und Amelie. Alle drei haben Erfahrungen mit Rassismus machen müssen, obwohl zwischen ihnen mehrere Jahrzehnte liegen. Ihr Weg war nicht nur steinig – er erschien mir wie ein unmöglicher Hindernisparcours voller Leid, verursacht durch Diskriminierung und Hass. Damit war die Lektüre definitiv keine leichte. Ob die Überwindung des Parcours wirklich unmöglich war, werde ich natürlich nicht verraten. Denn gerade weil das Leseerlebnis ein so schmerzvolles war, ist es ein eindrückliches und wichtiges, das ich nur empfehlen kann! Zu den wichtigen Themen gesellen sich authentische Charaktere, großartige Umgebungsbeschreibungen und wunderschöne Illustrationen, die das Buch perfekt abrunden. Insgesamt ist “Die Frauen im gelben Haus” also ein Kunstwerk voller Liebe, Schönheit und Schmerz, von dem man viel lernen kann, das man aber in einer guten mentalen Verfassung lesen sollte.

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