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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2020

Trotz Klischee einzigartiges Buch

Save Me
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Ruby Bell will nur eines: ihren Abschluss am Maxton-Hall-College machen und danach in Oxford studieren. Durch ein Stipendium schafft sie es, am Maxton-Hall-College aufgenommen zu werden. Dort stellt sie ...

Ruby Bell will nur eines: ihren Abschluss am Maxton-Hall-College machen und danach in Oxford studieren. Durch ein Stipendium schafft sie es, am Maxton-Hall-College aufgenommen zu werden. Dort stellt sie schnell fest, dass sie Schule und Privatleben strikt trennen möchte, da sie der ganze Luxus, das ganze Geld nicht interessiert. Sie versucht Tag für Tag unsichtbar zu bleiben, bis sie jedoch eines Tages ein dunkles Geheimnis eines der Beaufort-Geschwister aufdeckt.

Obwohl die Geschichte an sich ein typisches Klischee - Mädchen aus ärmeren Verhältnissen verliebt sich in reichen Jungen - war, hat sie mir trotzdem super gefallen. Die Charaktere waren super ausgearbeitet und jeder war für sich besonders.

Der Schreibstil von Mona Kasten war wieder mal einzigartig toll. Er war super zu lesen, dass man gar nicht gemerkt hat, wie schnell die Seiten verflogen sind. Auch die abwechselnden Perspektiven aus Ruby‘s und James‘ Sicht mochte ich total gerne.

Ruby war mir persönlich von der allerersten Seite an direkt sympathisch. Ich habe mich sofort in ihr wiedererkannt. Sie ist ordentlich, plant gerne, liebt ToDo-Listen und hat ihre eigene Ordnung. Sie hat auch eine verletzliche Seite an sich, lässt sich aber nicht alles gefallen und kontert gerne auch mal zurück.

James war mir meistens eher nicht so sympathisch. Vor allem am Anfang des Buches ist er ziemlich arrogant und hält sich für was besseres, nur weil er steinreich ist. Als er Ruby besser kennenlernt, kommt hin und wieder seine liebe Art zur Geltung, die ihn sofort zu einem unheimlich lieben Menschen macht. Durch seine Eltern jedoch, fällt er schnell in seine arrogante Art und Weise zurück und verhält sich sehr unpassend.

Auch wenn die Geschichte ein wenig klischeehaft war und ich James nicht so ausstehen konnte, hat es Mona Kasten geschafft, wieder mal ein großartiges Buch zu erschaffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2020

Gutes Finale

Save Us
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Der dritte Band der Reihe hat mir auch wieder sehr gut gefallen, wie auch die anderen beiden davor. Allerdings muss ich sagen, dass Band 2 und 3 nicht an Band 1 herankommen und Band 3 mir persönlich besser ...

Der dritte Band der Reihe hat mir auch wieder sehr gut gefallen, wie auch die anderen beiden davor. Allerdings muss ich sagen, dass Band 2 und 3 nicht an Band 1 herankommen und Band 3 mir persönlich besser gefallen hat als Band 2.

Auch wenn Ruby und James immer noch die Hauptcharaktere sind, rücken sie diesmal ein kleines bisschen in den Hintergrund, da die Geschichten von Lydia und Ember auch wichtiger werden. Ich mochte auch gerne, dass man mehr aus der Sicht von Lydia und Ember lesen konnte, wobei ich zu viele Sichtweisen auch ein wenig verwirrend finde, was hier aber nicht der Fall war.

Am Anfang konnte mich die Geschichte leider wieder nicht so in den Bann ziehen, aber nach einer Weile hat sich das geändert. Vor allem das Ende fand ich dann wieder total spannend.

Man lernt ja in Band 2 und vor allem in Band 3 Lydia besser kennen und merkt schnell, dass sie eigentlich ein total lieber Mensch ist, den man nur gern haben kann. Ember ist ein total starkes Mädchen, das sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Meiner Meinung nach kommt durch James bzw allgemein durch die unterschiedlichen Familien von Ruby und James gut rüber, dass Reichtum nicht zwingend glücklich machen muss.

Um noch mal alles zusammenzufassen: Band 2 und 3 kommen leider nicht mehr an Band 1 heran, aber trotzdem ist die gesamte Reihe eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 14.11.2020

Gelungene Fortsetzung

Save You
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Mona Kasten hat im 2. Teil der Reihe wieder großartige Arbeit geleistet. Die Geschichte zwischen Ruby und James hat mir wieder genauso gut gefallen, wie in Teil 1.

Leider hat mich das Buch anfangs nicht ...

Mona Kasten hat im 2. Teil der Reihe wieder großartige Arbeit geleistet. Die Geschichte zwischen Ruby und James hat mir wieder genauso gut gefallen, wie in Teil 1.

Leider hat mich das Buch anfangs nicht so fesseln können, da ich es einfach nicht so spannend fand, obwohl es ja vom Cliffhanger von Band 1 weitergegangen ist. Doch Mona hat mich natürlich wieder schnell umstimmen können. Es gab wieder jede Menge Drama und viele Gefühle. Die Geschichte war schön, traurig, aber auch lustig.

Wer mich kennt, weiß, dass ich es liebe, aus verschiedenen Perspektiven zu lesen. Ich fand es auch toll, dass man mal die Sichtweise von Ember lesen konnte, wobei diese Kapitel manchmal vom Thema abgelenkt haben.

Insgesamt hat mir das Buch super gefallen, auch wenn es vielleicht ein paar kleine Kritikpunkte hat. Vor allem das Ende war nochmal total aufregend und hat mich doch sehr neugierig auf den nächsten Band gemacht.

Veröffentlicht am 17.10.2020

Fantasy-Empfehlung!

Zeitenzauber
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Anna verbringt die Ferien mit ihren Eltern in Venedig. Während sie unterwegs sind, fällt ihr eine rote Gondel auf, obwohl doch alle Gondeln in Venedig normalerweise schwarz sind. Als sie dann auch noch ...

Anna verbringt die Ferien mit ihren Eltern in Venedig. Während sie unterwegs sind, fällt ihr eine rote Gondel auf, obwohl doch alle Gondeln in Venedig normalerweise schwarz sind. Als sie dann auch noch ins Wasser fällt, ist danach vieles nicht mehr so wie es war.

Das Cover macht einen schon sehr neugierig auf das Buch und der Klappentext erst recht. Ganz am Anfang der Geschichte hat man schon gemerkt, dass dies ein Jugendbuch ist, aber das macht es noch lange nicht schlechter! Der Schreibstil war sehr gut, denn man konnte das Buch sehr gut lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Am Anfang hat es mich nur ein bisschen verwirrt, dass das Buch keine Kapitel hat, da ich das von anderen Büchern so gewohnt bin.

Das Buch war sehr spannend zu lesen. Ab und zu hat man aufgrund mancher Personen ein bisschen mit den Augen rollen müssen, aber es gab auch viel zu lachen. Obwohl ich gar kein Geschichte-Fan bin, fand ich das geschichtliche im Buch durchaus interessant.
Vor allem sieht man dadurch gut, dass viele Dinge, die heute selbstverständlich sind, damals einfach nicht vorhanden waren.

Mit Anna musste ich mich ehrlich gesagt erst mal anfreunden. Ich konnte sie zuerst nicht ganz so gut leiden, da sie eher unsympathisch gewirkt hat. Mit der Zeit jedoch, konnte ich feststellen, dass sie eigentlich ein ziemlich mutiger Mensch ist, da sie die Situation ziemlich gut hingenommen hat, was man auch erst mal schaffen muss.

Sebastiano wirkt zunächst ein wenig arrogant. Wenn man ihn jedoch besser kennenlernt, ist er ein wirklich lieber und mutiger Mensch. Leider kommt er eher seltener vor, wodurch es schwieriger wurde, mehr über ihn zu erfahren.

Auch die anderen Charaktere wie Trevisan, Bart, Clarissa und so weiter, waren alle sehr verschieden und toll ausgearbeitet.

Das Buch kann ich sowohl jüngeren, als auch älteren Lesern empfehlen, da es meiner Meinung nach sehr spannend und unterhaltsam zu lesen ist. Vor allem das Ende ist nochmal sehr spannend, aber auch schön.

Veröffentlicht am 11.10.2020

Hält meiner Meinung nach nicht ganz was es verspricht

Das Jahr, in dem ich zwanzig wurde
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Annie Black lebt gemeinsam mit ihrem Mann in San Francisco. Eigentlich führt sie ein schönes Leben und hat auch einen tollen eigenen Laden. Eines Tages jedoch taucht ein Foto von ihr auf, dass vor über ...

Annie Black lebt gemeinsam mit ihrem Mann in San Francisco. Eigentlich führt sie ein schönes Leben und hat auch einen tollen eigenen Laden. Eines Tages jedoch taucht ein Foto von ihr auf, dass vor über 20 Jahren aufgenommen wurde und nun muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen.

Die Geschichte klang laut Klappentext sehr vielversprechend, aber mich persönlich konnte sie leider nicht überzeugen. Ich habe mir sehr schwer getan in das Buch hineinzufinden und fand die Geschichte leider auch nicht spannend.

Die Protagonisten konnte man meiner Meinung nach nicht soo gut kennenlernen und daher hat man auch keine so gute Bindung zu ihnen aufbauen können. Die einzige, die man näher kennengelernt hat, war Annie, nur leider war sie mir eher nicht so sympathisch.

Während des Lesens haben sich mir viele Fragen aufgetan, wovon viele bis zum Ende hin leider nicht geklärt wurden. Ich habe auf eine Wendung gewartet, die leider nicht gekommen ist. Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Ende dann doch ein wenig besser gefunden habe, als den Rest der Geschichte.