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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2020

Etwas verwirrend

Eisblumenwinter
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Pia ist bei ihrer Oma. Dort möchte sie ihre große Liebe vergessen. Auch ihre Schwestern sind da. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Tante Hedwig und dem Geheimnis um die roten Stiefel.

Ich hatte ...

Pia ist bei ihrer Oma. Dort möchte sie ihre große Liebe vergessen. Auch ihre Schwestern sind da. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Tante Hedwig und dem Geheimnis um die roten Stiefel.

Ich hatte eine schöne Liebesgeschichte erwartet rund um Pia. Diese Geschichte nimmt aber wenige Seiten des Buchs ein, genauso wie die Geschichten ihrer beiden Schwestern. Das wird alles sehr oberflächlich abgehandelt.

Das Geheimnis rund um die Schuhe ist ganz interessant, aber so richtig viel nachforschen müssen sie ja nicht. Eigentlich passiert einfach alles. Auch spannend ist das Buch wenig, weil eben einfach alles passiert ohne Einfluss der Charaktere und man nicht mitfiebert.

Leider empfand ich die Verwandtschaftsverhältnisse etwas verwirrend und es waren einfach zu viele Personen als dass man den Überblick hätte behalten können. Leider habe ich deshalb auch nicht ganz verstanden wie die Auflösung gemeint ist. Wie wer jetzt Bruder werden konnte, ist für mich nicht schlüssig. Wahrscheinlich ist Halbbruder gemeint und ein Elternteil stimmt überein?

Fazit: Eine schöne Geschichte über ein Familiengeheimnis. Mich haben die vielen Personen allerdings etwas verwirrt.

Veröffentlicht am 05.09.2020

Beeindruckend

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
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Das Buch beschreibt das Leben von Marie Curie. Beginnend mit ihrer Kindheit in Polen und ihrem Traum Wissenschaftlerin zu werden. Da ein Studium für Frauen in Polen nicht möglich ist, muss sie Wege finden ...

Das Buch beschreibt das Leben von Marie Curie. Beginnend mit ihrer Kindheit in Polen und ihrem Traum Wissenschaftlerin zu werden. Da ein Studium für Frauen in Polen nicht möglich ist, muss sie Wege finden um in Frankreich studieren zu können. Und es wird auch erzählt wie sie ihren Mann kennenlernt und ihre Forschung abläuft. Auch die Kränkungen, die Frauen über sich ergehen lassen müssen, werden nicht ausgelassen.



Mir gefällt die Umrahmung der Liebesgeschichte. Es nimmt nicht zu viel Raum ein, aber gibt einen guten Einstieg in die Geschichte.



Marie Curie ist eine beeindruckende Person gewesen, die viele Wiederstände aushalten musste. Es wird sehr deutlich wie häufig sie übergangen und gekränkt wurde.



Das Nachwort gibt Literaturhinweise und kurze Hinweise zu fehlenden Informationen. Allerdings fehlt etwas der Einblick, was erfunden wurde. Dafür müsste man dann wohl die empfohlenen Biographien lesen.



Fazit: Ein Buch über eine beeindruckende Persönlichkeit, topaktuell zum Thema Ausgrenzung von Frauen. Wer sich etwas für Physik interessiert, wird mit diesem Buch viel Freude haben.

Veröffentlicht am 31.08.2020

Kein Thriller

American Spy
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Marie Mitchell wird eines nachts angegriffen in ihrem Haus. Sie überwältigt den Einbrecher. Trotzdem flieht sie mit ihren beiden Kindern. Denn wegen ihrer Vergangenheit lebt sie in Angst. Diese Vergangenheit ...

Marie Mitchell wird eines nachts angegriffen in ihrem Haus. Sie überwältigt den Einbrecher. Trotzdem flieht sie mit ihren beiden Kindern. Denn wegen ihrer Vergangenheit lebt sie in Angst. Diese Vergangenheit schreibt sie in Tagebuchform für ihre Kinder auf.

Der Beginn hat mir gut gefallen. Dann kommt aber keine Spannung auf oder Nähe zu Marie. Die Geschichte plätschert vor sich hin. Und selbst Stellen, die spannend sein könnten, sind es durch die Erzählform nicht. Man weiß ja schon, dass sie überlebt.

Was sie nach der Rückkehr aus Ghana macht war nicht verständlich für den Leser. Was brachte ihr das? Genauso die Flucht zu Beginn ist ja sinnlos wie man im Laufe der Geschichte merken wird. Und was sie dann vor hat mit Robbie habe ich auch nicht verstanden.

Wie Marie sich als Frau in einer Männerdomäne behaupten muss, war ganz interessant. Und auch welche Manipulationen sie erleben musste. Aber auch das hat mich wenig berührt, weil Marie einfach wenig greifbar für den Leser ist.

Fazit: Das Buch ist kein Thriller und nicht spannend. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen.

Veröffentlicht am 31.08.2020

Fehlt das gewisse Etwas

Hot Client
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Layla ist Anwältin. Doch als ein neuer Mandant vor ihr steht, möchte sie ihn lieber nicht vertreten. Sie kennen sich schon und sie hat Angst, dass er wieder ihr Herz brechen wird.

Gray ist mir zu dominant. ...

Layla ist Anwältin. Doch als ein neuer Mandant vor ihr steht, möchte sie ihn lieber nicht vertreten. Sie kennen sich schon und sie hat Angst, dass er wieder ihr Herz brechen wird.

Gray ist mir zu dominant. Man kann nicht so recht verstehen, warum Layla ihn toll findet. Klar kann das einerseits erotisch sein, wer drauf steht. Aber irgendwie ist es sehr einseitig und es fehlen die Zweifel.
Layla ist mir auch etwas eindimensional. Eigentlich gäbe es genügend Probleme um tiefer zu gehen. Leider schafft es die Autorin nicht so.

Die erotischen Szenen haben mich nicht überzeugt. Zum Glück gab es nicht mehr.

Nachdem ich schon so viel positives von der Autorin gehört hatte, bin ich doch enttäuscht. Die Geschichte hätte mehr Tiefe ermöglicht, bleibt aber komischerweise sehr oberflächlich und lässt den Leser nicht nah an die Personen heran.

Veröffentlicht am 23.08.2020

Wenig Nähe zu den Charakteren

Die Letzten ihrer Art
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1880er Jahre: Michail arbeitet im zoologischen Garten von Petersburg. Als eine neue Art entdeckt wird, plant er eine Expedition in die Mongolei. Diese wird sein Leben verändern.
1990er Jahre: Karin hat ...

1880er Jahre: Michail arbeitet im zoologischen Garten von Petersburg. Als eine neue Art entdeckt wird, plant er eine Expedition in die Mongolei. Diese wird sein Leben verändern.
1990er Jahre: Karin hat sich der Neuansiedlung der Prezewalski Pferde in der Mongolei verschrieben. Sie tut dafür alles. Ihr Sohn Mathias begleitet sie bei der ersten Übersiedlung der Pferde.
2060er Jahre: Eva lebt mit ihrer Tochter zurückgezogen auf einem Hof. Dort haben sie zwei Prezewalski Pferde.

Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass mir alle Personen fremd bleiben. Keine Geschichte hat mich berührt. Teilweise wurde es auch zu oberflächlich erzählt und zu wenig in die Tiefe gegangen.

Bei der zukünftigen Geschichte fehlen viele Informationen. Was ist eigentlich genau passiert? Auch bis zum Ende bleibt vieles vage. Ich konnte dieser Geschichte wenig folgen.

Schlachten, kranke Pferde, herumliegende Kadaver, Geburten. Das sind alles Bestandteile der Tierhaltung. Sie werden in dem Buch auch geschildert. Allerdings fragt man sich, ob manche Schilderung nicht weniger effekthaschend möglich gewesen wäre.

Und beim Nachwort habe ich festgestellt, dass die Geschichte rein fiktiv ist. Schade. Es gibt genügend Geschichten und Arten, deren Erhalt man hätte schildern können.

Fazit: Ich mag den Schreibstil der Autorin. Leider wurde ich nicht mit den Personen warm und konnte der einen Geschichte wenig abgewinnen. Schade, dass es eine rein fiktive Geschichte ist.