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Veröffentlicht am 14.11.2020

Leider kein Highlight

Things We Never Said – Geheime Berührungen
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Bei “Things we never said” haben mich sowohl der Klappentext, als auch das Cover angezogen. Ich habe schon sehr viel Gutes über Samantha Youngs Bücher gehört und wollte deshalb ihr neuestes unbedingt lesen. ...

Bei “Things we never said” haben mich sowohl der Klappentext, als auch das Cover angezogen. Ich habe schon sehr viel Gutes über Samantha Youngs Bücher gehört und wollte deshalb ihr neuestes unbedingt lesen. Leider wusste ich nicht, dass es der dritte Band einer Reihe ist. Die einzelnen Bücher handeln zwar von unterschiedlichen Personen, allerdings hat mir gerade zu Beginn des Buches einiges an Hintergrundwissen gefehlt. Es wurden manche Anspielungen auf die anderen zwei Bände gemacht, die ich leider nicht verstanden habe und deshalb zunächst auch nicht sonderlich viel von der Geschichte verstanden habe. Ich habe einige Zeit gebraucht, um in die Story reinzukommen, aber nach so ca. 90 Seiten habe ich dann auch das Meiste verstanden.
Aber erst einmal zum Cover. Ich habe mich in das Cover verliebt. Ich finde das Zusammenspiel aus den verschiedenen Pastelltönen super schön und das macht im Bücherregal echt was her. Auch die Schriftart des Titels finde ich super schön. Das Cover erinnert mich ein wenig an Zuckerwatte :D
Der Schreibstil von Samantha Young hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr flüssig und leicht zulesen und lässt einen ein Teil der Welt werden, da man alles hautnah miterlebt. Die Kapitel sind aus der Sicht von Dahlia in der Ich-Perspektive geschrieben und aus der Sicht von Michael aus der Erzählperspektive. Damit habe ich mich ein wenig schwergetan. Der Wechsel zwischen den beiden Erzählperspektiven hat mich immer wieder ein bisschen in meinem Lesefluss gestört und herausgebracht. Die Szenen selber sind allerdings super gut geschrieben. Durch sie beginnt man die Personen zu verstehen und ihre Hintergedanken zu erleben. Man erfährt auch viel aus ihrer Vergangenheit, was mir gut gefallen hat, denn so kann man eine Beziehung zu ihnen aufbauen und sich der Emotionen klar werden.
Der Einstieg war für mich etwas holprig. Nicht aufgrund dessen, dass ich die anderen beiden Teile nicht kenne, sondern dass es zwei Zeitsprünge gab. Der Prolog beginnt 11 Jahre in der Vergangenheit. Dort lernt man zum ersten Mal Dahlia und Michael kennen. Hier war für mich noch alles in Ordnung. Das erste Kapitel wird allerdings mit “zwei Monate zuvor” beschrieben und mir war nicht bewusst, ob es zwei Monate vor der Gegenwart oder zwei Monate vor den 11 Jahren waren. Es stellte sich heraus, dass Kapitel eins zwei Monate vor der Gegenwart spielt. Somit gab es zwischen dem Prolog und dem ersten Kapitel einen Zeitsprung von 11 Jahren. Dadurch konnte ich den Bezug nur sehr schwer herstellen und habe irgendwie auf ein paar Infos gewartet. Ab dem zweiten Kapitel spielt das Buch aber in der Gegenwart und zu dem Zeitpunkt habe ich auch den Prolog und das erste Kapitel verstanden.
Dahlia ist eine sehr starke Frau, die eine unglaublich schwere Zeit durchgemacht hat. Sie lebt seit 9 Jahren weit weg von ihrer Familie und nur ihr Vater weiß wo sie lebt. Durch ein schreckliches Ereignis hat sich ihre Beziehung zu ihrer Familie verschlechtert und sie ist abgehauen, ohne jemandem etwas zu sagen. Man merkt ihr an, dass ihre Einsamkeit ihr zu schaffen macht. Sie hat zwar in ihrer neuen Umgebung ein paar Freunde, aber sie vermisst ihre Familie und Michael.
Michael mochte ich schon im Prolog super gerne. Er hat mich mit seinem Charme um den Finger gewickelt. Er ist humorvoll, intelligent und ein richtiger Charmeur und ich konnte ihn und seine Handlungen sehr gut nachvollziehen. Leider treffen sich Michael und Dahlia zu einem sehr schlechten Zeitpunkt und danach geht alles den Bach runter. Was genau in der Zwischenzeit geschieht, erfährt man erst relativ spät. Die Informationen hätte ich mir ein bisschen früher gewünscht.
Die Handlung wird sehr langsam aufgebaut, wodurch alle sein wenig langatmig wurde. Auch Dahlias Probleme habe ich nicht nachvollziehen können, da sie meiner Meinung nach etwas zu viel Drama aufgebaut hat. Das Buch war für mich leider mit zu viel extra herbeigeführtem Drama versehen, sodass es meine Nerven irgendwann sehr strapaziert hat. Ich konnte Dahlia nicht wirklich verstehen und Michael tat mir einfach nur leid. Es wirkte für mich alles sehr erzwungen und Dahlias Vorwürfe Michael gegenüber konnte ich so garnicht nachvollziehen. Dass er sich hinterher auch noch selber die Schuld gegeben hat, tat mir wirklich leid.
Der Schreibstil und das Cover konnten mich überzeugen, der Inhalt des Buches allerdings leider nicht. Daher bekommt das Buch von mir leider nur 3,5 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2020

Toller erster Teil

The Princess and the Beast - Dunkles Spiel
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“The Princess and the Beast” hat mich von der ersten Sekunde an in den Bann gezogen. Schon allein den Titel und das Cover finde ich richtig cool. Das dunkel gehaltene Cover mit dem Totenschädel im Hintergrund, ...

“The Princess and the Beast” hat mich von der ersten Sekunde an in den Bann gezogen. Schon allein den Titel und das Cover finde ich richtig cool. Das dunkel gehaltene Cover mit dem Totenschädel im Hintergrund, den Einschusslöchern, der roten Rose und der goldenen Schrift, passt einfach so perfekt, besser geht es gar nicht. Was es mit dem Totenschädel auf sich hat erfährt der Leser im Verlaufe der Geschichte.
Sallys Bücher sind für mich Neuland, weshalb ich mich super darauf gefreut habe, Sally, ihren Schreibstil und ihre Geschichten näher kennenzulernen. Sie ist eine super liebe Person und auch ihr Buch hat mich nicht enttäuscht :D Sallys Schreibstil hat mir super gefallen. Sie schreibt sehr flüssig und kreiert eine tolle Atmosphäre. Es ist düster, aber auch sehr humorvoll und romantisch. Ich musste zwar am Anfang erstmal in das Buch hineinfinden, aber nach so ca. 50 Seiten hat es mich richtig gepackt und ich wollte unbedingt immer weiterlesen, um mehr über Kat, Enzo und Aleks zu erfahren. Die Autorin weiß auf jeden Fall, wie man Nervenkitzel kreiert und den Leser mit den Protagonisten mitfiebern lässt.
Die Charaktere sind sehr gut ausgestaltet. Alle drei haben ihre eigenen Details und Macken, die sie zu sehr unterschiedlichen Charakteren machen. Ich fand es auch super, wie die drei miteinander verbunden sind, ohne es von Anfang an zu wissen. Auf der einen Seite haben wir Kat, die, ohne es wirklich mitzubekommen, auf die dunkle Seite zusteuert. Nachdem ihr Onkel ihr den Geldhahn zugedreht hat, sucht sie sich einen Job als Kellnerin. Und wo sollte sie anders danach suchen, als in einer der gefährlichsten Bars ganz New Yorks. Kat habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Ich mochte ihre süße, aber auch freche Art sehr gerne. Sie ist auf ihre Art auch ein wenig naiv, aber ihre toughe Art überwiegt. Sie kann manchmal ihren Mund nicht halten und lässt gerne mal einen frechen Spruch raus, auch wenn es gegenüber dem Hunter von New York ist, einem der gefährlichsten Typen der Großstadt.
Enzo aka der Hunter konnte ich nicht so ganz verfallen wie ich es mir am Anfang erhofft hatte. Versteht mich nicht falsch, ich mochte ihn und seine Art schon ganz gerne, aber es hat mich nicht so wirklich mitgerissen. Ich konnte ihn, seine Gedanken und seine Handlungen manchmal überhaupt nicht nachvollziehen und manchmal war er mir ein wenig zu viel. In manchen Momenten hat er sich mir ein wenig zu viel aufgespielt und im nächsten Moment war er dann schon fast wieder kleinlaut und hat sich von “allen” was sagen lassen.
Dahingegen fand ich Aleks, auch bekannt als Hunters rechte Hand und bester Freund, schon viel besser. Er ist ein sehr zwiegespaltener Charakter. Auf der einen Seite kann er kalt und hart sein, aber er besitzt auch eine charmante und empathische Seite, die er für Kat zeigt. Ich fand es total toll, wie er sich um Kat gekümmert hat und dass er Kats Freundinnen von sich überzeugen konnte, sodass diese ihn akzeptiert haben, obwohl sie ihm am Anfang nicht über den Weg getraut haben.
Die Nebencharaktere waren mir auch nicht so sympathisch, aber sie passten gut zur Story und sollten genauso sein. Die Verbindungen die geschaffen wurden waren sehr gut durchdacht und haben dem Buch einen roten Faden gegeben. Am Ende kam natürlich ein Cliffhanger der fiesesten Art, der mich super neugierig auf Band 2 gemacht hat. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.11.2020

Eins meiner Jahreshighlights

Bad At Love
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Oh mein Gott, wo soll ich bloß beginnen. Ich lese super gerne New Adult Bücher, aber in der letzten Zeit wurde mir das ganze extra produzierte Drama ein bisschen zu viel. “Bad at love” konnte mich richtig ...

Oh mein Gott, wo soll ich bloß beginnen. Ich lese super gerne New Adult Bücher, aber in der letzten Zeit wurde mir das ganze extra produzierte Drama ein bisschen zu viel. “Bad at love” konnte mich richtig abolen, weil kein unnötig herbeigeführtes Drama entstand, sondern die realistischen Probleme der Protagonisten im Vordergrund standen. Außerdem sind die aufgegriffenen Themen wirklich wichtig und sollten viel öfter in Büchern behandelt werden.
“Bad at love” hat es geschafft, mich vollkommen zu überzeugen. Ich hatte keine Erwartungen an das Buch, da ich vor diesem Buch noch kein Buch von Morgane Moncomble gelesen habe und mir extra keine Bewertungen zu diesem Buch im Vorhinein angeschaut habe. Morgane Moncomble hat mit “Bad at love” eine Geschichte erschaffen, die mich sprachlos zurückgelassen hat. Wie schon gesagt, ist es keine typische New Adult Geschichte, da das Buch voller Tiefe ist, schwierige Themen anspricht und die Gesellschaft kritisiert. Auch wenn ich die Triggerwarnung erst zum Schluss gelesen habe, da ich mich nicht spoilern lassen wollte und ich mir die Themen zugemutet habe, finde ich diese vollkommen richtig und auch sehr gut. Denn die behandelten Themen in “Bad at love” sind nicht einfach zu verdauen und lassen einen nicht kalt, selbst wenn man selbst davon nicht betroffen ist. Auch die Auflistung der Hilfehotlines am Ende fand ich einfach top!
Ich muss sagen, dass die Autorin die teils sehr bedrückenden Themen so gut beschrieben hat, dass man nicht davon abgehalten wurde das Buch zu lesen. Sie hat es geschafft, die schwierigen und emotionalen Szenen mit humorvollen und lustigen Szenen zu mischen und damit eine rundum gelungene Geschichte zu erschaffen. Der Schreibstil von Morgane Moncomble war super flüssig und sehr schön zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und musste mich manchmal echt zwingen aufzuhören zu lesen, um schlafen zu gehen. Die Autorin hat mich eine Achterbahn der Gefühle erleben lassen und hat es geschafft, dass das Buch auf jeden Fall in meine Jahreshighlights mit aufgenommen wird.
Bevor ich zu den Charakteren komme, möchte ich noch kurz etwas zum Cover des Buches sagen. Ich liebe schlichte Cover, weshalb mir natürlich auch hier das Cover wieder sehr gut gefällt. Ich mag die nudigen Farben und liebe die goldenen Sprenkel auf dem Cover. Die Gestaltung passt einfach perfekt zu all den anderen Lyx Büchern, die in letzter Zeit herausgekommen sind. Natürlich sagt das Cover nichts über die Storyline aus, aber das finde ich nicht so schlimm.
Jetzt zu den Charakteren. Ich liebe Azalée und Eden einfach total. Ich habe beide direkt in mein Herz geschlossen. Aze ist eine beeindruckende Protagonistin, die in ihrem Leben schon sehr viel durchgemacht hat und versucht, mit den hinterlassenen Spuren alleine klarzukommen, da sie keinem ihrer Freunde die Schmerzen zumuten möchte. Azalée ist super stark, eine überzeugte Feministin und eine Person, die versucht, sich dem Leben zu stellen. Ihr Leben ist wahrlich nicht einfach, was vor allem an einer schlimmen Erfahrung aus ihrer Kindheit liegt und dass ihre Klassenkameraden sie sehr gemobbt haben. Ich habe so sehr mit Azalée mitgefühlt und mitgelitten, obwohl ich mich in dem Themenbereich nicht auskenne. Trotzdem konnte ich mich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen und hatte fast durchgehend Gänsehaut beim lesen und habe am Ende sogar geweint.
Und auch Eden ist ein wahnsinnig toller Charakter. Ab der ersten Begegnung mit ihm, war ich ihm verfallen. Auch er hat sein Päckchen zu tragen, aber er gibt nie auf. Er tut alles für seine liebsten und würde sich selbst dafür aufgeben. Ich fand es toll, dass er trotz seiner Erfahrung zu so einem großartigen Mann geworden ist und sich wahnsinnig toll um Azalée gekümmert hat.
Auch der Freundesgruppe war ich direkt verfallen. Ich fand es toll, dass die neue Frau von Azalées Ex sie zwar im ersten Moment komisch beäugt hat, sie sich aber sehr schnell zu einer wahnsinnig tollen Freundin für Azalée entwickelt hat. Auch Alec habe ich für seine direkte Art in mein Herz geschlossen. So jemanden braucht man als Freund.
Auch die kleinen Ausschnitte aus Azalées Podcast zu Beginn jedes Kapitels fand ich wahnsinnig interessant. Sie vermitteln Themen wie Selbstliebe, Feminismus und Akzeptanz und spiegeln die Geschichte sehr gut wider.
Ich hatte das ganze Buch über Gänsehaut, da es mich wahnsinnig berührt hat. Ich kann gar nicht anders und muss dem Buch 5 von 5 Sternen geben.

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Veröffentlicht am 10.11.2020

Das perfekte Ende für die Reihe

Beta Hearts
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Nach “Neon Birds” und “Cyber Trips” habe ich mich wahnsinnig auf das Finale der Neon Birds Reihe von Marie Graßhoff gefreut. Ich war so gespannt auf das Ende und war sehr neugierig darauf, wie Marie Graßhoff ...

Nach “Neon Birds” und “Cyber Trips” habe ich mich wahnsinnig auf das Finale der Neon Birds Reihe von Marie Graßhoff gefreut. Ich war so gespannt auf das Ende und war sehr neugierig darauf, wie Marie Graßhoff die ganze Reihe zu einem Ende bringen wird. Natürlich habe ich mich gefreut, aber ich war auch traurig mit “Beta Hearts” KAMI, Flover, Luke, Okijen, Andra, Byth und all die anderen tollen Charaktere verlassen zu müssen.
Da “Beta Hearts” direkt an das Ende von “Cyber Trips” anschließt, ist man wieder direkt in der Geschichte drin, auch wenn man die beiden Bücher nicht direkt nacheinander liest. Am Anfang des Buches wird auch die bis dahin vorhandene Story der anderen beiden Teile noch einmal rekapituliert und zusammengefasst. Ich finde, dass das eine tolle Idee ist, damit man nicht zu Beginn der eigentlichen Story nochmal überlegen muss, was eigentlich in den Büchern davor geschehen ist und wer wer ist. Wie in den anderen Bänden davor spielt auch Band drei wieder im Jahr 2101, indem KAMI die Weltbevölkerung vereinnahmen will. Allerdings gibt es eine neue Waffen, die gegen KAMI eingesetzt werden kann. Allerdings gibt es auch Gegner der Waffe.
Maries Schreibstil ist mal wieder grandios. Ich habe auch nichts anderes erwartet, nachdem mich Marie schon in den ersten beiden Bänden richtig überzeugen konnte. Der Schreibstil lässt einen in die Welt der Neon Birds Reihe eintauchen und nicht wieder hinauswollen. Marie schafft es, dass man mit allen Charakteren mitfühlt und die Handlungen sehr gut nachvollziehen kann. Selbst die Bösen kann man zu Teilen nachvollziehen, weshalb die Charaktere eine tolle Einheit bilden. In “Cyber Trips”, dem zweiten Band der Reihe, konnte mich KAMI überraschen, weshalb ich auf “Beta Hearts” super gespannt war. Ich wollte unbedingt mehr über KAMI erfahren und sehen wie “sie” tickt.
Auch im dritten Band hat man noch mehr über die Charaktere erfahren, es wurde aber auch ein Hauptaugenmerk auf die goldenen Drei gelegt, über die man bis dahin noch nicht so viel erfahren hatte. Es war super spannend zu sehen, wie die drei am Weltgeschehen beteiligt waren und wie die Welt zu der geworden ist, die sie heute ist. Durch die neuen Informationen konnte man die Geschichte noch durch ganz andere Augen sehen und alles hat mehr Tiefe bekommen. Ich fand es super, dass auch die Protagonisten ihre Welt erst aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen mussten.
Ich finde, dass man in den anderen zwei Bänden sehr viel über Andra, Okijen und Luke erfahren hat. Deshalb fand ich es toll, dass man mit dem dritten und finalen Band der Reihe nun auch Flover, Byth und KAMI näher kennenlernen durfte. Andra ist für mich immer noch eine sehr mutige Persönlichkeit, die viel daran setzt, mehr zu ihrer Vergangenheit zu erfahren und den Kampf gegen KAMI zu Ende zu bringen, jedoch anders als vom Militär geplant. Okijen mochte ich von Anfang an. Er hat natürlich wieder eine sehr zentrale Rolle, die er gut meistert. Er muss aber auch erkennen, dass manche Entscheidungen gar nicht so einfach zu treffen sind und dass man manchmal wichtige Menschen enttäuschen muss. Flover und Luke sind wie immer tolle Charaktere, die immer zueinander stehen und sich umeinander kümmern. Gerta darf bei dem Trio natürlich nicht fehlen. Ich fand es super schön, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelt haben. Auch Ellis ist für mich ein super Charakter, der die Gruppe gut abgerundet hat. KAMI ist zwar ein Virus bzw. eine künstliche Intelligenz, man kann sie aber in vielen Hinsichten nachvollziehen und verstehen. Ihre Art ein Ergebnis zu erzielen ist vielleicht ungewöhnlich, aber jeder muss aus seinen Taten lernen.
Das Ende des Buches, und somit auch das Ende der kompletten Reihe, ist das perfekteste Ende, dass Marie Graßhoff hätte schreiben können. Es ist die perfekte Mischung aus Happy End und realistischen Handlungen. “Beta Hearts” bekommt von mir verdiente 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.11.2020

Mega gutes Buch

Snyper
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“Snyper” von Crystal May ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich habe aber schon von Anderen sehr viel Gutes über ihren Part der Dark Summer Reihe gehört und war deshalb super ...

“Snyper” von Crystal May ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich habe aber schon von Anderen sehr viel Gutes über ihren Part der Dark Summer Reihe gehört und war deshalb super gespannt auf das Buch. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Die ca. 30 Seiten der Leseprobe habe ich in einem Rutsch eingeatmet und ich musste unbedingt weiterlesen und die Geschichte von Payton und Snyper weiterverfolgen.
Zuerst einmal zum Cover. Ich liebe dunkle Cover und der Federherzverlag hat sich hier mal wieder selbst übertroffen. Der Kontrast aus dem schwarzen Hintergrund mit der schwarzen Schlange und der goldenen Schrift passt einfach perfekt zum Buch und ich kann meinen Blick einfach nicht abwenden. Das Cover gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die Geschichte, auch wenn man das erst im Verlauf des Buches versteht.
Crystal Mays Schreibstil hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt. Sie schafft es, dass der Leser die Story und das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte und das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte. Das Buch ist ein absolutes Dark Romance Buch, gepaart mit einer Bad Hero Geschichte, die es wirklich in sich hat. Jeder der dieses Genre liebt, sollte das Buch unbedingt lesen und wird es bestimmt nicht bereuen. Die geschaffene Atmosphäre lässt einen auch nach dem Buch nicht mehr los. Es wird knallhart, brutal und düster. Es kann auch blutig werden. Nicht immer ist man selber, aber auch die Protagonisten, mit allem was passiert einverstanden. Aber wenn man sich erstmal traut, hat man ein tolles Leseerlebnis. Denn Crystal May hat es geschafft Brutalität und berührende Momente zu vereinen.
Payton und Snyper sind tolle Protagonisten. Nachdem Payton ihren Freund mit ihrer Mutter erwischt, entscheidet sie sich dazu in eine Bar zu gehen. Diese liegt in einem gefährlichen Part der Stadt und diese eine Nacht verändert ihr Leben (für immer). Dort trifft sie auf Snyper, welcher nicht nur dort arbeitet, sondern auch noch der Vater einer ihrer Schüler ist. Man kann direkt die Chemie zwischen den beiden spüren, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Payton begegnet einem als (unschuldige) Frau, welche allerding auch tough sein kann und sich Snyper widersetzt. Er, der düstere Protagonist, findet sie deshalb sehr spannend und beginnt mehr in ihr zu sehen, als in den Frauen vor ihr. Er versucht sie zu brechen und das auf ganz besondere Art und Weise. Dass Payton sich aber nicht wehrt, hätte Snyper nie vermutet und so beginnt die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Payton und Snyper. Snyper und Payton konnten mich beide von sich überzeugen. Beide sind sehr spannende Charaktere, die die Story so besonders gemacht haben.
Besonders spannend fand ich die Gedanken der beiden, welche hier schriftlich festgehalten wurden. So kann man die beiden noch näher kennenlernen und sie besser verstehen. Geschickt platziert wurden auch mehrere Zeitsprünge, die die Spannung erhöht haben. Natürlich bleiben am Ende noch ein paar Fragen offen, welche sich hoffentlich in den nächsten Bänden beantworten lassen. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

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