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caro_aus_dem_norden

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Eine Liebesgeschichte mit viel Humor, Emotionen und ernsten Themen

Truly
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Truly ist der erste Teil der „In Love“-Triologie von Ava Reed. Es ist tatsächlich das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Aber es wird nicht das letzte sein.

Um was geht es? 💬
In dem Buch lernt ...

Truly ist der erste Teil der „In Love“-Triologie von Ava Reed. Es ist tatsächlich das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Aber es wird nicht das letzte sein.

Um was geht es? 💬
In dem Buch lernt man die junge Andie kennen. Nachdem ihre Familie einen schweren Schicksals hinter sich hat, möchte sie endlich ihren Traum verwirklichen und mit ihrer besten Freundin June in Seattle studieren. Auf der Suche nach einem Job, um sich eine Wohnung zu leisten, lernt sie Cooper und Mason kennen. Sie merkt sofort die Anziehung gegenüber Cooper, jedoch gibt er ihr das Gefühl, dass er sie nicht leiden kann. Das Cooper jedoch einen Grund für sein Verhalten hat, erfährt Andie erst später.
Durch Coopers Verhalten wird Andie leider mehr als einmal verletzt. Finden Copper und Andie trotz der Probleme zueinander?

Meine Meinung 💁🏼‍♀️
Zuallererst, ich liebe Avas Schreibstil. Er ist auf der einen Seite sehr humorvoll.
Es gibt viele Momente, die einen zum Schmulzen und Lachen bringen. Ich sage nur Ananas und Guacamole.
Auf der anderen Seite ist er auch sehr emotional - für mich eine perfekte Mischung. Die Geschichte ist aus Andies und Coopers Sicht geschrieben. Mir hat auch besonders gefallen, dass es eine Szene gibt, die sowohl aus Andies als auch aus Cooper Sicht geschrieben ist.
Andie habe ich als ein unsicheres Mädchen mit einem Ordnungstick kennen gelernt. Im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus und man ist richtig stolz auf sie.
June, die beste Freundin von Andie, ist nicht auf den Mund gefallen. Sie spricht aus, was sie denkt, egal ob ihr Gegenüber es hören möchte oder nicht. Vor allem in Mason hat sie jemand gefunden, der ihr Kontra gibt. Es macht sehr viel Spaß ihr Geplänkel zu verfolgen. Im zweiten Teil der Reihe geht es um die beiden und ich freue mich jetzt schon darauf, es zu lesen.
Cooper ist ein in sich gekehrter junger Mann mit einer schwieriger Vergangenheit, die ihn und sein Verhalten immer noch beeinflusst. Am Anfang konnte ich ihn und seine Beweggründe überhaupt nicht nachvollziehen oder einschätzen. Je mehr man von seiner Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man sein Handeln.
Alle Protagonisten sind auf ihre Art und Weise sympathisch und mich hat es gefreut, sie zu begleiten und freue mich umso mehr auf die Fortsetzung.
Neben der Liebesgeschichte gibt es auch Dinge, die einem zum Nachdenken anregen. Was für mich die Geschichte nur noch toller gemacht hat, weil es eben nicht „nur“ eine Liebesgeschichte ist.

Fazit 🏁
Truly ist eine tolle Liebesgeschichte mit viel Humor und Emotionen. Sie beinhaltet auch ernste Themen und deshalb für mich eine perfekte Kombi.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2020

Eine Liebesgeschichte mit etwas zu wenig Weihnachtsfeeling

Alaska Love - Weihnachten in Wild River
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Worum geht es?

Erika ist eine Top-Chirurgin und lebt für ihren Traumjob. Dabei kommt jedoch ihr Sozialleben zu kurz. Das wird ihr erst so richtig bewusst, als sie zu einem Zwangsurlaub verdonnert wird. ...

Worum geht es?

Erika ist eine Top-Chirurgin und lebt für ihren Traumjob. Dabei kommt jedoch ihr Sozialleben zu kurz. Das wird ihr erst so richtig bewusst, als sie zu einem Zwangsurlaub verdonnert wird. Sie hat keine Hobbys und auch keine wirklichen Freunde, mit denen sie ihre freie Zeit verbringen kann. Aber da war doch noch ihre beste Freundin Cassie aus der Schulzeit oder? Erika weiß nur leider nicht mehr, wann sie das letzte Mal miteinander Kontakt hatten. Nach langem Überlegen kontaktiert sie Cassie über die soziale Medien und ein Tag später sitzt sie im Zug nach Wild River - ihre ehemalige Heimat, bevor sie ihre Mutter verloren hat und sich ihr Leben schlagartig geändert hat.
In Wild River angekommen lernt sie nach einem holprigem Start nicht nur ihre ehemalige beste Freundin wieder kennen, sondern auch deren Bruder Reed und ihre alte Heimat.
Sehr schnell wird Erika bewusst, was ihr im ihrem bisherigen Leben gefehlt hat und wie schön es ist, Menschen um sich herum zuhaben, die einen mögen oder gar lieben.

Meine Meinung:

Weihnachten in Wild River ist der Start der Alaska Love-Reihe von Jennifer Snow und eine gemütliche Liebesgeschichte mit spannenden Rettungseinsätzen der Bergrettung. Zu Beginn musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen, da die Geschichte nicht aus der Sicht einer Person erzählt wird, sondern von einem Erzähler.
Die Geschichte ist eine perfekte Kombination aus Romantik, Spannung und Witz.
Am Anfang der Geschichte lernt man die junge und erfolgreiche Chirugin Erika kennen, die keine Emotionen zulässt. Sie kommt am Anfang eher kühl, unnahbar und teilweise zickig rüber. Im Laufe der Geschichte wird Erika immer aufgeschlossener und durch die Gefühle, die sie gegenüber Reed, der Bruder ihrer besten Freundin, entwickelt, wird sie menschlicher.
Der Konflikt in ihr zwischen Karriere und Liebe wird wunderbar beschrieben und man kann sehr gut nachvollziehen, warum sie so geworden ist.
Reed hingegen hat mich von Anfang an umgehauen. Er ist ein liebevoller und warmherziger Mensch, der sehr auf das Wohl seiner Mitmenschen achtet. Neben seiner Arbeit als Barkeeper, ist er Mitglieder der Bergrettung in Wild River. Dadurch erlebt man einige spannende und realistische Rettungseinsätze. Seine neckenden und manchmal auch stichelnde Sprüche gegenüber Erika, vor allem zu Beginn, haben mich sehr oft zum Lachen gebracht.
Erikas beste Freundin und Reeds Schwester Cassie ist ein kleiner chaotischer Wirbelwind und war mir von Beginn an sympathisch.
Zwischendurch wurde Cassies Liebesleben etwas angeschnitten und ich bin gespannt, ob es sich im zweiten Teil um sie dreht. Es würde mich sehr freuen, wie sie auch endlich ihr Glück findet.
Nebenbei lernt man noch Erikas Vater kennen. Nach dem Tod seiner Frau hat er keine Emotionen mehr zugelassen und sich in die Arbeit gestürzt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihn mehr als unsympathisch und total gefühlskalt fand. Erst am Ende der Geschichte hat er mich überrascht, obwohl mir das sehr plötzlich vorkam.
Die Entwicklungen zwischen Erika und Cassie als auch zwischen Reed und Erika sind super zu lesen. Gegen Ende der Geschichte ist mir fast das Herz stehen geblieben. An Spannung hat es dem Buch auf jeden Fall nicht gefehlt.
Ich persönlich hätte mir noch etwas mehr weihnachtliche Stimmung gewünscht, wenn der Titel des Buches „Weihnachten in Wild River“ lautet. Zusammenfassend war es aber eine spannende Liebesgeschichte für einen Herbst- oder Wintertag auf dem gemütlichem Sofa mit einem warmen Tee.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl