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Veröffentlicht am 18.01.2021

Eine interessante Liebesgeschichte mit einen für mich gewöhnungsbedürftigem Schreibstil

Zuckerfee 2.0
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„Ich will der sein, den du am meisten liebst.“

Zuckerfee 2.0 ist ein Liebesroman von Megan McGary.

~ Um was geht es? 💬
Eve erbt von der lieben Georgina ein Café in Cooper. Alles ist super, doch dann ...

„Ich will der sein, den du am meisten liebst.“

Zuckerfee 2.0 ist ein Liebesroman von Megan McGary.

~ Um was geht es? 💬
Eve erbt von der lieben Georgina ein Café in Cooper. Alles ist super, doch dann taucht dieser Mac auf und möchte ihr das Café streitig machen, weil er der eigentlichen Erbe sein soll.

~ Meine Meinung 💁🏼‍♀️
Das Cover finde ich schlicht und schön. Es lässt jedoch nicht viel auf die Geschichte schließen, was aber nicht schlimm ist.
Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftigt. Leider hatte ich bis zum Ende damit zu kämpfen. Die Sichtweise, aus der die Geschichte erzählt wird ändert sich. Meistens wird sie aus Eve’s oder Mac’s Sicht erzählt, später aber auch mal aus anderen Sichten. Im Allgemeinen finde ich es nicht schlecht. Aber es war für mich manchmal schwer ersichtlich aus welcher Sicht es jetzt erzählt wird, weil die Sicht sich meistens bei einem Absatz innerhalb eines Kapitels geändert hat. Je weiter man liest, desto mehr gewöhnt man sich daran.
Die Geschichte selbst war wirklich schön - das erste Zusammentreffen von Eve und Mac, wo gleich die Funken sprühen, das erste Aneinanderraten der Beiden, wie sich beide um das Café bemühen, die Vergangenheit der beiden und so weiter. Zwischendurch waren es sehr viele Informationen auf einmal, sodass man sich als Leser erstmal ordnen musste. Dann gab es Momente, wo sich die Geschichte wirklich hingezogen hat und es gerne ein paar Seiten weniger hätte sein können. Manchmal wäre ich auch gerne in die Geschichte eingetaucht und hätte Mac und Eve gerne mal zusammengestaucht, dass sie sich jetzt mal zusammen reißen sollen. :D
Aber ich denke, die beiden Charakteren haben vermutlich einfach ihre Zeit gebraucht, bis sie sich wirklich festlegen konnten.
Eve fand ich total sympathisch mit ihrer doch sehr offenen und optimistischen Art. Sie hat sich so gut wie nie unterkriegen lassen und das habe ich wirklich an ihr bewundert. Sie lebt ihr Leben und macht das, was sie glücklich macht.
Bei Mac hingegen war ich mir sehr unsicher. Ich fand ihn total bescheuert um ehrlich zusein. :D Im Laufe der Geschichte habe ich angefangen ihn zu mögen, bis er plötzlich wieder ein Verhalten an den Tag gelegt hat, wo ich ihn am liebsten auf den Mond hätte schießen können. Zum Ende der Geschichte kann ich aber sagen, dass er ein netter ist und Eve verdient hat. So ein Gefühlschaos bei einem Protagonisten hatte ich bisher selten bei Büchern und es war eine interessante Erfahrung.

~ Fazit 🏁
Es war eine interessante Liebesgeschichte. Ich hatte dennoch Probleme mit dem Schreibstil und bin daher nicht so gut in die Geschichte reingekommen. Aber das ist auch Geschmacksache.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

Emotionen ohne Ende

Veilchensturm
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„Kann jemand, der so viel Dunkelheit gesehen hat, jemals wieder im Licht leben?“

Veilchensturm ist der 5. Teil der how-to-be-happy-Reihe von Kim Leopold.
Ich durfte das Buch schon vor den Erscheinungsdatum ...

„Kann jemand, der so viel Dunkelheit gesehen hat, jemals wieder im Licht leben?“

Veilchensturm ist der 5. Teil der how-to-be-happy-Reihe von Kim Leopold.
Ich durfte das Buch schon vor den Erscheinungsdatum lesen und möchte mich nochmal ganz lieb bei Kim bedanken. ☺️

~ Um was geht es? 💬
Maddox ist Stargeiger und möchte diesen Sommer in den Hamptons ein Musik-Camp für ärmere Kinder eröffnen - zusammen mit alten Freunden und Violet.
Schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen hat Violet ihm den Kopf verdreht.
Es liegt ein Sommer voller Emotionen vor Ihnen.

~ Meine Meinung 💁🏼‍♀️
Das Cover ist schlicht und passt wunderbar zur Reihe. Wie ich euch schon in der Rezension zum 3. Band der Reihe verraten habe, liebe ich den Schreibstil von Kim. Er ist sehr locker, humorvoll und manchmal auch selbstironisch. Die Geschichte enthält viel Humor, Liebe, Trauer und Wut. Diese Emotionen werden durch den Schreibstil perfekt übermittelt. Ich habe gelacht, geweint und war wütend.
Die Protagonisten haben eine schwere Zeit hinter sich, sowohl Violet als auch Maddox. Beide versuchen ihren Weg an der Dunkelheit zu finden. Als sie sich finden, schaffen sie es sich gegenseitig ans Licht zu holen.
Maddox habe ich schon im 3. Band kennen gelernt und mochte ihn, auch wenn er eine spezielle Art an sich hat. Er ist ein sehr selbstlose, loyaler Mann. Seine Art ist manchmal sehr herausfordernd, aber er traut sich auch seinen Emotionen freien Lauf zulassen. Für mich wirkte er dadurch sehr authentisch. Violet ist ein tollpatschiger Buchnerd und damit war ich sofort ein Fan von ihr. Sie ist eine starke Frau, auch wenn sie das noch nicht wirklich weiß. Sie hat ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden. Eine Kleinigkeit hat mich jedoch an ihr gestört: Wie kann man sich die Haare von blond zu blau färben?! 😱 Ich muss gestehen, dass war ein kleiner Schock für mich. 😂🙈
Die Geschichte greift viele wichtige Themen, die ich aus Spoilergründen nicht erwähnen möchte, auf. Ich hatte erst Bedenken, dass es möglicherweise zu viele sind. Kim hat es geschafft diese in der Geschichte wunderbar einbinden, ohne dass sie zu kurz kommen. Jedes Thema hat seinen Zeit im Mittelpunkt.
Es war mir eine Freude Maddox und Violet auf ihrem Weg zu begleiten. Ich bin sehr stolz, dass sie ihren Platz auf der Welt gefunden haben.

~ Fazit 🏁
Emotionen pur - von Lachen bis zum Weinen war alles dabei. Die Geschichte ist mit vielen wichtigen und ernste Themen gespickt und es ist toll, dass sie Platz in der Geschichte von Maddox und Violet gefunden haben.
Folgendes habe ich für mich aus dem Buch mitgenommen: Lebe deine Träume. Finde etwas, was dich Tag für Tag vor Glück und Freude aufstehen lässt.

Für mich ist „Veilchensturm“ eine absolutes Lesehighlight.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2021

Ein guter Auftakt für die Away-Triologie

Breakaway
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„Wenn es bei dir die Wahrheit ist, die dich kaputt macht, dann ist es dein gutes Recht, Geheimnisse zu haben.“

Breakaway ist der Auftakt der neuen New Adult-Reihe von Anabelle Stehl.

~ Um was geht es? ...

„Wenn es bei dir die Wahrheit ist, die dich kaputt macht, dann ist es dein gutes Recht, Geheimnisse zu haben.“

Breakaway ist der Auftakt der neuen New Adult-Reihe von Anabelle Stehl.

~ Um was geht es? 💬
Nach einem schlimmen Erlebnis braucht Lia einen Tapetenwechsel und flieht von jetzt auf gleich nach Berlin. Sie möchte ihrer Vergangenheit entkommen, doch dann trifft sie auf Noah. Von Tag zu Tag wird es schwerer die Vergangenheit zu verdrängen.

~ Meine Meinung 💁🏼‍♀️
Das Cover mit der tollen Farbkombination ist wunderschön und passt mit der versteckten Karte von Berlin perfekt zur Geschichte.
Der Schreibstil von Anabelle ist für mich einzigartig. Er zieht ein regelrecht in die Geschichte. Er ist leicht und flüssig. Die Dialoge sind frisch, humorvoll und ab und an mit etwas Sarkasmus.
Zu Beginn des Buches ist man sofort im Geschehen drin. Man lernt schnell die Protagonisten kennen. Im Laufe der Geschichte passiert so einiges, aber der Leser bleibt lange im Dunkeln, was in der Vergangenheit der Protagonisten passiert ist. Zwischendurch bekommt man ein paar Krümmelchen hingeworfen. Es wird jedoch oft um den heißen Breit geredet, aber die Auflösung kommt erst weit am Ende der Geschichte. Mich persönlich hat es etwas gestört, aber durch den tollen Schreibstil wurde das Warten entschädigt.
Lia ist zu Beginn sehr zurückhaltend und verunsichert. Dennoch merkt man, wie ihr eigentlicher Charakter ist. Sie ist sehr aufmerksam gegenüber ihren Mitmenschen und sehr tolerant. Im Laufe der Geschichte wird Lia wieder selbstbewusster und öffnet sich gegenüber ihren neuen Freunden.
Noah ist ein sehr entspannter lockerer Mensch. An Selbstbewusstsein fehlt es ihm auf keinem Fall. Beide fand ich sympathisch und habe mit ihnen mitgefiebert.
Das Buch enthält Themen, die vor allem die junge Generationen betrifft. Ich finde es richtig gut, dass Anabelle diese Themen in die Geschichte miteingearbeitet hat. Da ich Euch nicht spoilern möchte, werde ich die Themen nicht benennen.
Ich persönlich finde, dass die Umsetzung etwas optimiert werden kann. Der Leser könnte schon früher von den Problemen in der Vergangenheit erfahren, wodurch diese mehr vertieft werden könnten. Dennoch muss ich sagen, dass es es für den Auftakt der Trilogie ein viel versprechendes Buch ist und ich mich auf die Fortsetzung freue.
Das Ende der Geschichte war für mich eine Art Feuerwerk. Es passiert sehr viel und vielleicht fühlt sich der eine oder andere Leser etwas überrumpelt. Aber der Leser erfährt endlich was passiert ist und alles fügt sich zusammen. Das Ende gibt Menschen Mut, die von den selben Problemen betroffen sind.

~ Fazit 🏁
Breakaway zeichnet sich für mich durch seinen einzigartigen Schreibstil aus. Die aufgegriffenen Themen sind wirklich gut. Dennoch hätte ich es besser gefunden, wenn die Themen schon früher in der Geschichte aufgetaucht wären.
Als Auftakt-Roman für die Away-Triologie war es ein guter Einstieg in die Geschichte. Für New Adult-Liebhaber auf jeden Fall ein tolles Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2021

Eine tolle Young-Adult-Geschichte, die für mich nicht vorhersehbar war.

Girl At Heart
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~ Um was geht es? 💬
Charlie spielt seit dem sie klein ist Baseball. Das sie das einzige Mädchen in dem Team ist, störte sie bisher nicht. Doch als sie Gefühle für Eric ihren besten Freund und Teamkollege ...

~ Um was geht es? 💬
Charlie spielt seit dem sie klein ist Baseball. Das sie das einzige Mädchen in dem Team ist, störte sie bisher nicht. Doch als sie Gefühle für Eric ihren besten Freund und Teamkollege entwickelt, wird ihr klar, dass sie nicht als Mädchen wahrgenommen wird.

~ Meine Meinung 💁🏼‍♀️
Das Cover passt zur Story, da es mich an ein Trikot erinnert. Die Geschichte wird aus Charlies Sicht erzählt. Eine Geschichte über die erste Liebe und der Suche nach sich selbst. Charlie ist ein eher ruhiges Mädchen, entwickelt sich jedoch weiter im Laufe der Geschichte. Jace, der Teamkapitän ist so süß und warmherzig. Er hat sich immer weiter in mein Herz geschlichen. Wie kann eine Junge so toll sein? Eric ist auch wie Charlie einer von der ruhigen Sorte. Mit ihm bin ich nicht ganz warm geworden. Er hat ein paar ziemlich starre Vorstellungen und kann mit Veränderungen nicht wirklich gut umgehen. Aber zusammenfassend fand ich die Charaktere wirklich gut gewählt und toll beschrieben. Die Spannung in der Geschichte war die ganze Zeit vorhanden und ich muss sagen, ich habe gedacht, dass die Geschichte anders ausgeht. Das Unvorhersehbare ist wirklich toll und verdient einen Pluspunkt. Was mich etwas gestört hat, war das zum Ende einige Fragen noch offen waren. Aber wer weiß, vielleicht war das so gewollt und es gibt eine Fortsetzung. Ich könnte es mir auf jeden Fall vorstellen.

~ Fazit 🏁
Eine tolle Young-Adult-Geschichte, die für mich nicht vorhersehbar war. Es geht um die erste Liebe und auf der Suche nach sich selbst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Eine sehr schöne und realistische Weihnachtsromanze

Winterzauber in Mayfair
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„Man kann lernen, etwas zu lieben, das einem anfangs nicht gefallen hat.“ - Ray

„Winterzauber in Mayfair“ von Mandy Baggot ist der erste Roman, den ich von ihr gelesen habe. Aber sicherlich nicht der ...

„Man kann lernen, etwas zu lieben, das einem anfangs nicht gefallen hat.“ - Ray

„Winterzauber in Mayfair“ von Mandy Baggot ist der erste Roman, den ich von ihr gelesen habe. Aber sicherlich nicht der letzte.

~ Um was geht es? 💬
Die Grundschullehrerin Emily soll das Weihnachtsmusical an ihrer Schule auf die Beine stellen. Nur leider ist Emily mehr als unmusikalisch. Als ihrer Schüler, den in Ungnade gefallenen Popstar, Ray im Schuppen entdecken, kann es wohl nicht mehr schlimmer werden. Aber vielleicht könnte Ray ihr bei dem Musical helfen?

~ Meine Meinung 💁🏼‍♀️
Das Cover verspricht eine wunderschöne Weihnachtsromanze in London und damit nicht zu wenig. Der Spannungsbogen war die ganze Geschichte über gespannt. Natürlich kann man sich vorher schon denken, wie es ausgeht, aber der Weg dahin war für mich unvorhersehbar. Das mochte ich sehr an der Geschichte. Sie hat mich positiv überrascht. Die Geschichte ist sehr realitätsnah und authentisch und somit auch die Figuren. Es war eine Freude dabei zuzusehen, wie Emily wieder aufblüht. Ray hat mich sehr überrascht mit seiner Geschichte. Ich hätte nicht gedacht, dass er so eine Vergangenheit hat. Aber das zeigt nur, wie realistisch die Geschichte ist, weil im wahren Leben merkt man es auch selten. Das Thema, welches ich aus Spoilergründen nicht erwähnen möchte, ist ein sehr wichtiges und ich finde es richtig gut, dass es hier aufgenommen wurde. Sowohl Emily als auch Ray sind für mich Vorbilder und ich hoffe, dass die Geschichte Menschen die Augen öffnet und ihnen hilft.
Mandys Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler erzählt, mal aus Rays mal aus Emilys Sicht.
Der weihnachtliche Hintergrund der Geschichte machte die Geschichte zu einem kleinen Weihnachtswunder. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zulassen und ich bin regelrecht über die Seiten geflogen.

~ Fazit 🏁
Eine sehr schöne und realistische Weihnachtsromanze. Es war in diesem Jahr die beste Weihnachtsgeschichte, die ich gelesen habe. Sie war witzig, romantisch aber auch ernst. Für mich ein Muss in der Weihnachts-/Winterzeit. Ich freue mich schon an die anderen Geschichten von Mandy.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere