Anders als erwartet
Botanic Hearts"Nach einer Katastrophe können wir mehr tun. als nur alles wieder aufzubauen - wir können es besser machen." (S.376)
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Als durch einen Hurricane, die Bücherei zerstört wird, wird diese in den botanischen ...
"Nach einer Katastrophe können wir mehr tun. als nur alles wieder aufzubauen - wir können es besser machen." (S.376)
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Als durch einen Hurricane, die Bücherei zerstört wird, wird diese in den botanischen Garten verlegt. Doch auch Tansys Zuhause hat großen Schaden genommen und so sieht sie sich nicht nur vor beruflichen Herausforderungen, sondern auch auf privater Ebene, eine gute Mutter für Briar zu sein. Jack der angehende Direktor des botanischen Gartens, heißt sie dort auch nicht wirklich willkommen.
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"Botanic Hearts" war für mich ganz anders als erwartet. Direkt zu Beginn hatte ich so eine gewisse Distanz zu den Protagonisten, was wohl auch irgendwie an der Erzählperspektive gelegen hat. Aber auch durch das Verhalten von Tansy und Jack aufkam. Die Beiden hatten eine sehr negative Grundhaltung und konnten sich so gar nicht ausstehen. Einige Verhaltensweisen haben es schwer gemacht im Lesefluss zu bleiben und dies hat sich vor allem bei Tansy bis zum Ende so gehalten.
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Es wurde im Mittelteil zwar etwas besser und es gab auch einige schöne Szenen, doch die Geschichte wirkte nicht ganz rund. Vor allem Jack hat dann doch gezeigt, was er für ein aufmerksamer und liebenswerter Charakter sein kann. Auch seine Schwester Amy und Tansys Tochter Briar, haben dem Buch einen persönlichen Touch gegeben. Vor allem sorgten sie für Verbindung zwischen Jack und Tansy.
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Das Zusammenspiel der Bibliothek und dem botanischen Garten war schön. Weil man gemerkt hat, das Hand in Hand arbeiten, bringt die guten Seiten im jeweils anderen hervor. Dennoch hätte ich mir auch hier noch etwas mehr Tiefe und Einblick gewünscht.
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Tansy möchte gerne alles alleine schaffen. Macht viel mit sich alleine aus und kann keine Hilfe annehmen. Doch durch ihre starke und unabhängige Seite, macht sie sich nur unnahbar und bringt sich in die ein oder andere schwierige Lage.
Jack ist Tansy sehr ähnlich und macht viel mit sich aus und läast Personen nur schwer an sich heran. Amy seine Schwester dringt immer mal wieder zu ihm durch und findet die richtigen Worte.
Die Anziehung zwischen den Beiden und auch die aufkommenden Gefühle, kamen nicht bei mir an. Briar als Verbindung gibt den nötigen Rahmen, das beide sich öffnen. Und so gab es durch Jack immer wieder schöne Szenen.
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Ich gebe 3 von 5⭐️