Zu seiner Stärke finden
Rabid"Wenn wir kein Vertrauen haben und es keine Loyalität gibt, haben wir gar nichts." (S.258)
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Seneca gehört einem Rudel an, dass es brutaler nicht sein könnte. Als sie sich in eine Wölfin verwandelt, ...
"Wenn wir kein Vertrauen haben und es keine Loyalität gibt, haben wir gar nichts." (S.258)
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Seneca gehört einem Rudel an, dass es brutaler nicht sein könnte. Als sie sich in eine Wölfin verwandelt, geht während dem Ritual alles schief, was nur schief gehen kann. Anstatt verbunden zu sein mit ihrer Wölfin, sind die Beiden zwar eins und doch getrennt. Während sie versucht ihren Weg zu gehen, landet sie beim Ruin Falls Rudel und somit auch deren Alpha Tyran. Senecas Wölfin spürt sofort eine Verbindung, nur Seneca, ist davon alles andere als begeistert.
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"Rabid" ist eine Dark Romantasy Geschichte und man spürt direkt, die Stimmung im Buch. Es ist geprägt von Unterordnung und doch dem Drang von Freiheit. Denn wenn man zwischen den Zeilen liest, spürt man sehr schnell, dass der Weg zu sich selbst, Vertrauen zu fassen und auch Gleichberechtigung, wichtige Themen in der Geschichte sind. Mit Seneca spürt man aber auch eine Traurigkeit und eine innere Zerissenheit, die sich immer wieder mit ihrer Wölfin widerspiegelt.
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Dennoch geht sie ihren Weg, zeigt dabei Stärke und Kampfgeist. Von ihrem Weg und ihrem Schicksal möchte sie sich nicht abbringen lassen, scheint es auch noch so schwer zu sein. Schnell merkt sie, das ihr Weltbild nicht nur schwarz und grau ist, sondern auch andere Facetten bereithält. Eine Charakterentwicklung ihrerseits, die mir gut gefallen hat. Woran Tyran natürlich auch großen Anteil hat als Rudelanführer.
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Die Verwandlung zu ihrer Wölfin, war einerseits interessant und hat doch gezeigt, dass Seneca eine besondere Gabe hat. Diese kleinen Unstimmigkeiten der Beiden hatten, eine Situationskomik, die man so vielleicht nicht erwartet hat. In Verbindung mit Tyran, hätte ich mir dahingehend, gerne noch etwas mehr Tiefe gewünscht, gerade gegen Ende.
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Seneca trägt eine Traurigkeit in sich, die sie immer wieder begleitet. Aber ihre starke, mutige und kämpferische Seite, gewinnt immer mehr Selbstvertrauen. Sie versucht ihren Weg zu gehen, sollte er auch noch so steinig sein.
Tyran ein Rudelanführer, der so ganz abders ist als man denkt. Er ist fair, gerecht und möchte nur das Beste für sein Rudel und verlangt Vertrauen. Vor allem Seneca kann er dahingehend helfen, sich zu akzeptieren und zeict ihr eine ganz andere Seite und Facetten die sich lohnen zu akzeptieren.
Gerne hätte ich mir mehr Szenen zwischen den Beiden gewünscht.
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"Rabid" is eine Geschichte, die spannend ist und trotzdem so ganz anders als man denkt. Ich gebe 4 von 5⭐️