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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2020

Leider nicht ganz so gut wie erwartet

V is for Virgin
1

Das erste was mir bei dem Buch als erstes auffällt, ist das coole Cover. Das V sticht sehr heraus und auch der Farbverlauf sieht super cool aus wie ich finde. Im Gegensatz zu dem Originalcover finde ich ...

Das erste was mir bei dem Buch als erstes auffällt, ist das coole Cover. Das V sticht sehr heraus und auch der Farbverlauf sieht super cool aus wie ich finde. Im Gegensatz zu dem Originalcover finde ich dieses hier viel schöner, weswegen es einen kleinen Pluspunkt von mir bekommt:).

Gespannt war ich auf den Schreibstil, da ich zuvor noch kein Buch der Autorin gelesen hab. Er gefiel mir von Anfang an super gut, vor allem weil man schnell von einer Seite zur nächsten kommt und so von der Handlung gefesselt wird, sodass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. So hab ich das Buch fast an einem Stück durchgelesen! Aber dazu muss ich auch sagen, dass der Schreibstil nichts Besonderes in meinen Augen ist, da größtenteils einfach zu wenig von der Welt und anderen Dingen beschrieben wird und die Gespräche im Vordergrund stehen.

Schon direkt am Anfang des Buches fängt die Hauptstory des Buches an, was ich sehr gut fand. Man wird nicht lange drum herum geführt, sondern es geht direkt zur Sache. Die Spannung war bei mir auf jeden Fall da, bis etwa zur Mitte des Buches. Da wurde die ganze Sache leider etwas langweiliger, aber gegen Ende hin wurde es dann wieder besser. Von dem Ende war ich leider etwas enttäuscht, da ich etwas ganz anderes erwartet habe. Eigentlich habe ich sogar von der gesamten Handlung etwas ganz anderes erwartet. Einerseits war ich dann positiv überrascht, aber andererseits auch irgendwie enttäuscht, da das Thema eine eigenartige, aber interessante Wendung genommen hat.

Nun zu dem eigentlichen Thema des Buches, welches sehr umstritten ist. Nämlich geht es in dem Buch um das Thema "Kein Sex vor der Ehe" und ich finde das persönlich sehr interessant, da ich mir zu so etwas auch mal ganz gerne andere Meinungen anhöre und auch jeder etwas anderes davon hält. Die Autorin hat hier ein umstrittenes Thema in eine Geschichte verpackt, was sie eigentlich gut umgesetzt hat meiner Meinung nach. Aber leider muss ich sagen, das die Richtung, die sie damit eingeschlagen hat etwas fehl am Platz gewirkt hat. Es werden Klischees wie der typische Badboy mit in das Buch eingebracht, was der Story einen lustigen Touch gegeben hat, aber ehrlich gesagt ging mir der Charakter ziemlich auf die Nerven, da er die ganze Zeit versucht, die Protagonistin dazu zu überzeugen, Sex mit ihm zu haben, obwohl sie strickt und klar jedes Mal sagt, dass sie kein Sex vor der Ehe haben will. Das Thema sollte heutzutage eigentlich kein Tabuthema mehr sein, aber anscheinend gibt es auch in dem Buch solche Leute, die es einfach nicht interessiert und sich über die Leute dann lustig machen. Um nicht mehr zu spoilern, höre ich an diesem Punkt mal auf über das Thema zureden. Insgesamt wurde es eigentlich ganz gut umgesetzt, aber die Richtung in die das Thema dann geht, ist irgendwie etwas unerwartet, aber ich denke, jeder sollte sich darüber seine eigene Meinung bilden und deshalb auch das Buch lesen:)!

Ein Punkt der mich auch noch gestört hat, ist, dass es einfach keine richtige Lovestory gab. Das hab ich echt nicht erwartet und fand ich auch echt doof:(. Das hat das Ende nämlich irgendwie zerstört in meinen Augen.

Was mich auch etwas gestört hat, war die Protagonistin Valerie. Sie ging mir oft auf die Nerven und ich konnte ihre Entscheidungen oft auch nicht nachvollziehen. Außerdem fand ich es echt doof, wie sie ihre Freundin behandelt und einfach links liegen gelassen hat, nur um ihr eigenes Ding durch zuziehen. Den Badboy Kyle mochte ich ganz gerne. Er war jetzt nichts Besonderes, aber auch sein Verhalten war manchmal echt zum kotzen auf gut Deutsch gesagt. Insgesamt waren die Charaktere sehr oberflächlich, aber ich denke es soll in dem Buch auch eher um das Thema "Kein Sex vor der Ehe" gehen als um eine Lovestory zwischen den Charakteren oder fein ausgearbeitete Charaktere.

Mein Sprichwort zu diesem Buch ist, wie ich finde, sehr passend: Leben und leben lassen!

Fazit:

Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum das Buch viele schlechte Meinungen an Land gezogen hat und kann mich den Leuten teilweise auch anschließen. Das behandelte Thema ist ganz gut umgesetzt worden, aber hat eine unerwartete Wendung genommen, die die ich tatsächlich nicht ganz so toll fand, da dadurch die Story langweilig wurde und auch das Ende nicht zufriedenstellend war. Unterhalten konnte mich das Buch aber dennoch! Die Charaktere waren sehr oberflächlich, was wahrscheinlich daran liegt, das das behandelte Thema im Vordergrund stehen soll und nicht die Charaktere.

Ob ich das Buch weiterempfehlen kann? Ja und nein. Ja für die Leute, die mal wieder eine lockere und unterhaltsame Story mit einem ernsteren Thema für zwischendurch lesen wollen. Nein für die Leute, die eine tolle Lovestory lesen wollen und kein ernst behandeltes Thema.

Meine Sternen-Vergabe musste ich tatsächlich mehrmals überdenken und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich dem Buch aufgrund der Thematik keine Bewertung geben kann bzw. möchte. Aber wer die Rezension liest wird denke ich schlau daraus, wie mir das Buch gefallen hat und was es für Schwachpunkte gab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Leider nicht ganz so gut wie erwartet

Bring Down the Stars
1

Das Erste, was mir bei dem Buch aufgefallen ist, ist das Cover! Jedes mal bin ich erstaunt darüber, wie der Verlag so wunderschöne Cover herzaubern kann. Und von Buch zu Buch werden die Cover schöner wie ...

Das Erste, was mir bei dem Buch aufgefallen ist, ist das Cover! Jedes mal bin ich erstaunt darüber, wie der Verlag so wunderschöne Cover herzaubern kann. Und von Buch zu Buch werden die Cover schöner wie ich finde! Die Farben sind perfekt, sowie auch der Rest vom Äußeren her. Das gesamte Cover ist auf jeden Fall ein absoluter Hingucker!

Desweiteren fand ich den Schreibstil von der Autorin sehr angenehm, auch wenn er nicht sehr detailreich war. Ich bin sehr schnell vorangekommen, wodurch ich auch immer weiterlesen wollte, was aber wegen der Aufteilung der Abschnitte von der Lesejury leider nicht ging. Was mir auch gut gefallen hat, war, dass die Kapitel fast immer abwechselnd aus der Sicht von Autumn und Weston geschrieben wurden. So konnte ich mich zum Beispiel auch gut in die Charaktere hineinversetzten. Ein weiterer Punkt sind die Gedichte, wozu ich aber gleich noch mehr schreiben werde!

Wo sich meine Meinung leider etwas spaltet, ist die Handlung und die Idee dahinter. Ich habe mir nun schon mehrere Rezis durchgelesen und kann die positiven und negativen Kritikpunkte vollkommen nachvollziehen. Am Anfang hatte ich auch noch nichts zu meckern, aber gegen Ende des Buches hat sich meine Meinung dann doch etwas geändert und die Rezis haben mich auch nochmal zum Nachdenken gebracht. Ich werde jetzt einfach mal mit dem Positiven anfangen:

Durch den einfachen Schreibstil bin ich super gut in die Story rein gekommen und konnte von Anfang an nicht genug von dem Buch kriegen. Es gab viele spannende und sehr emotionale Momente, die mich total mitnehmen konnten. Bei der Lesejury sind die Abschnitte ja immer aufgeteilt und ich konnte mich nur ganz schwer dazu überwinden, nicht mit dem nächsten Abschnitt sofort weiter zu machen! Auch gegen Ende des Buches wurde es nochmal sehr emotional und am liebsten hätte ich nicht so einen fiesen Cliffhanger gehabt, aber umso mehr bin ich gespannt auf dern nächsten Teil! Also insgesamt gab es meiner Meinung nach keine negativen Dinge an dem Handlungsverlauf.

Kommen wir nun zum leider nicht so positiven Teil des Buches: Das war für mich definitiv die Lovestory! Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe dachte ich, dass es eine super schöne und abwechslungsreiche Liebesgeschichte werden wird, aber irgendwie lenkt der Klappentext in die falsche Richtung bzw. ist die Story doch ganz anders verlaufen, als der Klappentext am Anfang scheint. Die Lovestory wurde bis zum Ende hin richtig in die Länge gezogen, was ich nicht gedacht hätte. Auch die Gefühle kamen von den Protagonisten dadurch finde ich nicht richtig zur Geltung. An sich fand ich die Idee, die man auch schon aus dem Klappentext entnehmen kann, sehr gut. Aber sie wurde meiner Meinung nach nicht sehr gut umgesetzt und die Story wurde in eine ganz andere Richtung geleitet. Ich hätte mir zwischendurch schon viel mehr Kontakt von Autumn und Weston gewünscht, aber die beiden hat man zusammen fast gar nicht zu Gesicht bekommen. An dieser Stelle möchte ich auch nichts spoilern, weswegen ich dazu nicht mehr erzählen werde. Wenn ihr das Buch lest oder schon gelesen habt, wisst ihr bestimmt, was ich damit meine.

Aber die Idee mit den Gedichten fand ich super süß! Sie waren perfekt auf Autumn abgestimmt und haben sogar mir sehr gefallen und konnten mich am Ende sehr berühren, auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von Gedichten bin. Die Autorin hat das alles gut mit in die Story gezogen, aber dadurch wurde die Lovestory, wie ich finde, nicht sehr viel besser. Sie wirkte sogar eher etwas unrealistisch, da ich nicht denke, dass sich ein Mensch nur in jemanden verliebt, weil derjenige Gedichte über einen schreibt. 

Trotz alle dem war das Ende dann doch noch gut. Es passieren leider nicht so tolle Dinge und es gibt einen fiesen Cliffhanger, wie schon erwähnt. Trotz der negativen Sachen möchte ich unbedingt wissen, wie es in Band zwei weiter geht, denn nach dem Ende muss man einfach noch den Rest erfahren!

Wie ich ja schon gesagt hatte, war die Liebesgeschichte für mich eher etwas unrealistisch, aber das hängt teilweise auch etwas von den Protagonisten ab, zu denen ich euch jetzt gerne mehr erzählen möchte. Autumn war mir am Anfang schon direkt sympathisch, da sie sich von ihrem Ex getrennt hat und nicht ihre Zeit damit verschwendet hat, über ihn nachzudenken, sondern einen neuen Schritt zu wagen. Sie ist außerdem an sich eine sehr nette und freundliche Protagonistin und auch zu ihren Freunden sehr gut. Doch je weiter sich die Liebesgeschichte entwickelt hat, desto naiver wurde sie aus meiner Sichtweise. Sie hat viel zu schnell allem ihren Glauben geschenkt und außerdem verstehe ich es nicht wirklich, wie man sich nur wegen Gedichten, die über sie geschrieben worden sind, in jemanden verlieben kann. Das klingt für mich sehr unrealistisch. Wes ist ein eher zurückhaltender und schüchterner junger Mann. Er hat eine Leidenschaft für den Sport und hat sich schon im ersten Moment in Autumn verliebt. Mir war er von Anfang an sympathisch, wobei er nach einer bestimmten Zeit immer mehr und mehr im Selbstmitleid versunken ist, was ich nicht wirklich verstehen konnte. So schlimm hatte er es gar nicht. Aber wahrscheinlich ist er immer weiter in sich selbst eingesunken, da er nur einen Freund hatte, der aber immer nur genommen und nicht gegeben hat. Und nun zum letzten Protagonisten, nämlich ist das der liebe Connor. Er ist ein netter und charmanter Mann, der ein totaler Frauenheld ist, aber eben nur DIE eine haben will, nämlich Autumn. Ich mochte ihn sehr, da er sich immer Gedanken und Sorgen um seine Familie und Freunde macht, wobei er von Wes immer ständig nimmt, aber ihm nie wirklich etwas zurück gibt. Connor war schon ein etwas seltsamer Charakter in meinen Augen. Dennoch haben ich niemandem im Buch wirklich gehasst, sondern fand alle sehr nett!

Fazit:


"Bring down the Stars" ist ein weiteres tolles Buch, mit einer tollen Idee, die aber leider nicht gut umgesetzt wurde. Darunter hat dann die Liebesgeschichte gelitten, ebenso die Charaktere ein wenig. Sie wirkte oftmals sehr unrealistisch. Trotz der negativen Sachen konnte ich nicht aufhören zu lesen, da ich immer wissen wollte, wie es weiter geht! Wer  romantische, emotionale und herzzerreißende Liebesgeschichten liebt, wird dieses Buch auch lieben!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 03.10.2020

Spannender Auftakt!

Chain of Gold
0

Ich muss sagen, dass ich sehnlichst darauf gewartet habe, das das Buch erscheint. Vorerst habe ich aber noch Die dunklen Mächte Reihe beendet, damit ich beim Lesen nicht mit beiden Geschichten durcheinander ...

Ich muss sagen, dass ich sehnlichst darauf gewartet habe, das das Buch erscheint. Vorerst habe ich aber noch Die dunklen Mächte Reihe beendet, damit ich beim Lesen nicht mit beiden Geschichten durcheinander komme. Deshalb hat es 4 Wochen gebraucht, bis ich das Buch nun rezensieren kann. Aber ich kann euch an dieser Stelle schon mal sagen: Das Buch hat mir mal wieder sehr gut gefallen!

Der Goldmann Verlag hat auch diesmal wieder das Cover aus dem Englischen übernommen, was ich sehr gut finde. Es ist so wahnsinnig schön und eines der schönsten Cover in meinem Bücherregal! Zudem passt es perfekt zu der jetzigen Herbstzeit, da die Blätter auf dem Cover für mich eine herbstliche Atmosphäre ausstrahlen.

Auch in diesem Buch ist der Schreibstil wie gewohnt von Cassandra. Sie beschriebt Dinge und Situationen ausführlich, sodass man sich beim Lesen alles schön bildlich vorstellen kann. Was mir auch hier wieder gut gefallen hat, ist, dass es viele Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten gibt, aber auch von den Nebencharakteren was erzählt wird. So lernt man alle Figuren aus dem Unsiversum gut kennen und keiner bleibt einem verborgen oder wird zu sehr in den Hintergrund gestellt. Außerdem werden die Kapitel immer mit einem kleinen Zitat eingeleitet, was ich sehr schön fand.

Ich bin ein Herondale. Wir lieben nur einmal.

JAMES HERONDALE
Handlung:

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Ich habe sehr oft gelesen und gehört, dass den anderen Lesern der Einstieg schwer fiel, da man in den ersten paar Kapitel so viele neue Namen kennenlernt. Aber da ich erst vor zwei Monaten Clockwork Angel gelesen habe, konnte ich mich sehr gut an alle Namen und Personen erinnern, wer zu wem gehört und wer mit wem verwandt ist. Man lernt direkt Cordelia Carstairs kennen, sowie Lucie und James. Auf den ersten Seiten baut sich die Spannung schon auf, da so einiges überraschendes passiert. Es folgen Dämonenangriffe und natürlich auch so einige Kämpfe gegen sie. Für mich wurde das Buch mit jedem Kapitel spannender, da immer neue Sachen passieren, die eventuell zusammenhängen könnten, und keiner so eine genaue Ahnung hat, wieso alles passiert und warum so plötzlich Dämonen auftauchen.

Ich finde die Storyline tatsächlich mal wieder richtig gut, da es hier wieder hauptsächlich um Dämonen und dunkle Magie geht. Mir wurde beim Lesen nicht einmal langweilig, da ich immer wissen wollte, wie es weiter geht und womit die Dämonenangriffe zusammenhängen. Es hat zwar am Anfang etwas gedauert, bis so richtig viel passiert ist, aber das fand ich absolut nicht schlimm. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann richtig interessant und spannend. Bis zum Ende gab es für mich nicht eine Sache, die mich an dem Buch gelangweilt hat. Und wie man es von Cassie gewohnt ist, endet das Buch mit einer unerwarteten Wendung und mit einem fiesen Cliffhanger! Also da muss ich sagen, das ich es echt nicht hab kommen sehen. Aber genau deswegen bin ich nun umso gespannter, wie es in Chain of Iron weiter geht!

Was mich auch sehr gefreut hat, war, dass viele Charaktere aus der Clockwork Reihe in dem Buch vorkamen! Wen man alles wiedersieht: Tessa, Will, Jem und noch so viele andere. Ich fand das beim Lesen richtig toll, da man hier einfach erkennt, wie sie über sich hinaus gewachsen sind und nun auch Kinder haben, um die es bei Chain of Gold hauptsächlich geht.

Einen Punkt möchte ich zuletzt auch noch ansprechen. Es geht hier nicht hauptsächlich um eine Lovestory, sondern auch um Freundschaft. Man merkt beim Lesen, wie sehr die einzelnen Charaktere miteinander harmonieren und eine besondere Verbindung haben. Besonder die vier Jungs James, Matthew, Christopher und Thomas. Und zwischendurch schleichen sich dann auch Lucie und Cordelia mit in diesen Freundeskreis ein.

Insgesamt ist die Story düster und dunkel, aber auch spannend und oftmals sehr amüsant! Mich konnte die ganze Story von Anfang an packen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich Cassie neue Ideen einfallen lässt und nicht eine Story der anderen gleicht. Sie ist einfach ein Megamind und eine meiner Lieblingsautorinnen! Der erste Teil der neuen Reihe kann absolut mit den anderen ihrer Büchern mithalten.

Charaktere:

Cordelia lernt man direkt am Anfang als eine starke und sympathische Protagonistin kennen. Sie ist sehr einfühlsam und möchte gerne eine Heldin werden. Tatsächlich versucht sie immer alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihrer Familie und ihren Freunden den Rücken zu stärken. Zusammen mit ihrer „bald“ Parabatei Partnerin Lucie ergeben die beiden ein tolles Team, denn auch Lucie ist eine starke und tapfere Figur in diesem Buch. Zusammen harmonieren sie perfekt und sind ein unschlagbares Team.

James hingegen wirkt für mich am Anfang zwar schüchtern, aber gleichzeitig auch selbstbewusst. Auch er würde alles tun, um seine Familie zu retten, auch wenn das den Tod bedeuten würde. Ich finde James einfach total sympathisch und der perfekte Freund und Parabatei! Matthew, Christopher und Thomas sind für ihn die besten Freunde und waren für mich auch total sympathisch. Die vier sind einfach unschlagbar zusammen!

Und nicht zu vergessen die Nebencharaktere, die wie immer auch einen sehr großen Teil der Geschichte ausmachen. Cassandra erschafft hier für jeden Nebencharakter eine eigene kleine Geschichte, wodurch die Story total witzig und noch spannender wird. Es ist einfach jedes mal schön zu lesen, wenn es in dem Buch nicht nur um eine Hauptsache geht, sondern auch die Nebenfiguren ihre eigene Geschichte bekommen. Das macht Cassandras Bücher aus!

Natürlich gibt es auch so einige Personen, die nicht so nett sind und vielleicht auch was Böses im Schilde führen. Aber wenn ihr wissen wollt, wer dafür verantwortlich ist, empfehle ich euch, die Bücher zu lesen!

Fazit:

Chain of Gold ist ein sehr gelungener Auftakt der neuen Trilogie von Cassandra Clare. Die Charaktere sind sympathisch und absolut fantastisch! Sogar ein paar Wiedersehen mit bekannten Figuren gibt es. Die Handlung konnte mich von Anfang an packen und bis zur letzten Seite von sich überzeugen, auch wenn es noch etwas Luft nach oben gibt. Insgesamt eine düstere, aber spannende Story, die mal wieder frische Luft in das Shadowhunter Universum bringt!

Und wie schon am Anfang gesagt: ich kann euch dieses Buch von Herzen empfehlen, aber vorher solltet ihr wirklich die Clockwork Reihe lesen! Sie wird euch auch ein tolles Abenteuer bescheren.

4,5/5 🌟

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.09.2020

Leider enttäuscht von der Liebesgeschichte

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Zu allererst möchte ich auf das Cover eingehen, welches so schön heraussticht. ich finde es passt sehr gut in das Genre, auch wenn es eher nichts aussagend ist. Aber es hat halt schöne Farben! Und wenn ...

Zu allererst möchte ich auf das Cover eingehen, welches so schön heraussticht. ich finde es passt sehr gut in das Genre, auch wenn es eher nichts aussagend ist. Aber es hat halt schöne Farben! Und wenn ich mir angucke, wie die anderen Bände aussehen werden, finde ich es noch viel schöner. Den Farbverlauf von Band zu Band und das die Cover dunkler werden find ich echt klasse! Da hat der Verlag mal wieder tolle Arbeit geleistet! Und das Beste ist, das die Schrift wunderschön im Licht glitzert und schimmert.

Für mich war das Buch aufgrund des Schreibstils sehr gut zulesen, sodass man ohne große Komplikationen schnell von einer Seite zur Nächsten kommt. Das hat bei mir auch wegen der eher kurzen Kapitel dazu geführt, das ich das Buch echt durchgesuchtet habe! Mir hat besonders gut gefallen, das die Kapitel öfter mal die Sichtweise zwischen Roxy und Shaw geändert haben, sodass man von beiden Protagonisten die Geschichte aus deren Sicht miterleben kann. Dadurch wurde es für mich nicht langweilig der Geschichte zu folgen.

Handlung:

Das Buch fängt mit einer guten Einleitung an, in der man Roxy kennenlernt und es wird am Anfang direkt spannend. Man wird mitten ins Geschehen geworfen, was ich sehr gut finde, da für mich dadurch direkt die Sucht zum Lesen entstand. Ich war von Anfang an von der Geschichte gebannt, aber die ersten 100 Seiten waren doch etwas zäh. danach nahm die Geschichte endlich etwas mehr an Fahrt auf, aber auch das hielt sich leider in Grenzen muss ich gestehen.

Für mich ist auf den gesamten 400 Seiten nur am Anfang und am Ende etwas Spannendes passiert und mittendrin war da nichts, was mich hätte catchen können. Mir fehlte da etwas mehr an Action, auch wenn es mal den einen oder anderen Kampf mit anderen Kraturen gab, aber das hat sich halt wiederholt, was mich leider nicht wirklich überzeugen konnte Storytechnisch. Es gehört zwar zu Roxys aufgabe, Seelen einzufangen und in die Unterwelt zurückzubringen, aber das war nicht so wirklich spannend mitzulesen. Dennoch gab es mittendrin ein überraschendes Ereignis, das mich wirklich überrascht hat. Damit wurde die Story bis zum Ende hin wieder etwas interessanter. Allerdings muss ich sagen, dass ich bis zum Ende hin nicht einen Kampf oder ein Ereignis notwendig für die gesamte Geschichte fand und was für den nächsten Band relevant sein könnte. Ich hatte eher etwas anderes erwartet, aber ich denke, dass da noch viel Luft nach oben hin ist! Das Ende war für mich insgesamt ganz gut, auch wenn es nicht so wirklich einen Cliffhanger gibt, was ich einerseits gut, aber andererseits auch doof finde. So hab ich nicht das Gefühl bekommen, direkt weiterlesen zu wollen, um zuerfahren, wie es weiter geht.

Um das Thema Fantasy gemischt mit New Adult einmal anzusprechen zu wollen: Ich finde es gut, das das Autorenduo einen guten Start hingelegt hat, was fantasy angeht, aber für den Bereich New Adult war das für mich echt nichts Spannendes. Es geht im gesamten Buch um Magie, Geister und andere Kreaturen, die einen guten Teil der Geschichte einnehmen! Man wird als Leser in eine tolle und fantastische Welt geführt, in der man gerne selbst Leben würde, aber vermutlich auch Angst vor Geistern hätte :D! Mir hat es gut gefallen, dass die Magie in diesem Buch schon so viel thematisiert wird und bin auch schon gespannt, wie viel da noch kommen wird. Hunter, also die Jäger für Geister etc. sind ja mal mega cool umgesetzt worden! Sie sind taff, haben alle verschiedene Fähigkeiten und können mega gut kämpfen. Ich selber würde mir natürlich auch solche Fähigkeiten wünschen. Im Gesamtpaket ist der Fantasyanteil in dem Buch mega gut umgesetzt worden und könnte sogar meiner Meinung nach noch mehr sein im nächsten Buch!

Kleiner Spoiler im nächsten Absatz bezüglich der Liebesgeschichte in dem Buch!

Was mich ehrlich gesagt am meisten enttäuscht hat im gesamtem Buch war die Liebesgeschichte, also so gesehen der New Adult Anteil im Buch. Die ganze Zeit können die Protagonisten nicht die Blicke voneinander abwenden, haben sogar eine tolle Freundschaft, aber es passiert außer ein paar Blicken und sanften Berührungen nicht mehr? Also sorry, aber das ist für mich keine Liebesgeschichte bzw. New Adult ist das für mich nicht ... Da muss ich ganz ehrlich sein, denn man erhofft sich doch als Leser bei einem New-Adult-Fantasy-Buch schon mehr als ein paar Blicke und Berührungen. Wenisgtens ein Kuss oder dergleichen. Aber das hat mich leider sehr enttäuscht.

Nachdem ich hier gearde so viel schlechtes über den New Adult Anteil im Buch geschrieben habe, möchte ich mich an die Charaktere wenden, die für mich einen Großteil der Geschichte ausmachen.

Roxy war mir von Anfang an sympathisch, da sie Essen über alles liebt! Vor allem diese Chocolate Cakes. Aber natürlich macht sie nicht nur das aus, sondern auch, dass sie eine tolle Freundin ist, mit der man viel Lachen und rum albern. Roxy ist eine gute Kämpferin und mega tapfer. Ich konnte mich beim Lesen sogar gut mit ihr identifizieren (was den Teil mit dem Essen angeht:D).

Auch Shaw hat mir gut gefallen. Er ist tapfer, offen für alles und ein toller Freund für Roxy. Allerdings hab ich bis zum Ende das Gefühl gehabt, dass die Sache mit seinem Gedächtnisverlust total unnötig gewesen ist für die Story. Aber vielleicht erfährt man noch im nächsten Buch was darüber.

Insgesamt haben mir die Charaktere, auch die Nebencharaktere, super gut gefallen und hoffe natürlich, dass sich in Sachen Liebe noch mehr entwickelt.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht wie gehofft überzeugen. Es fehlte an Spannung und an einer richtigen Liebesgeschichte. Den Hype um das Buch kann ich zwar nachvollziehen, aber für mich ist das Buch nichts Besonderes gewesen. Allerdings haben mir die Charaktere gut gefallen, sowie der Fantasyanteil im Buch! Ich denke, das noch Luft nach oben da ist, um die Geschichte auszubauen.

Ich kann euch das Buch zwar empfehlen, möchte aber an dieser Stelle sagen, wer eine Liebesgeschichte erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Dennoch kann man sich auf ein cooles Abenteuer mit Magie und Geistern gefasst machen!

3/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2020

Besser als der erste Band

A is for Abstinence
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A is for Abstince ist der zweite Teil der Kellywood-Dilogie und spielt etwa ein paar Jahre nach dem ersten Band. Diesmal wird nicht aus der Sicht von Val erzählt, sondern von Kyle und man erfährt seinen ...

A is for Abstince ist der zweite Teil der Kellywood-Dilogie und spielt etwa ein paar Jahre nach dem ersten Band. Diesmal wird nicht aus der Sicht von Val erzählt, sondern von Kyle und man erfährt seinen Teil der Geschichte.

Nachdem ich den ersten Band auch eher so mittelmäßig fand, musste ich trotzdem wissen, wie es weiter geht. Ob Val und Kyle doch noch zusammen kommen oder getrennte Wege für immer gehen.

Aber um mal ganz klassisch anzufangen: Das Cover passt perfekt zum ersten Band und sieht genauso schön aus! Mich fesselt besonders diese Farbspirale, die in andere Farben übergeht, da ich sowas auch sonst noch auf keinem anderen Buch gesehen habe. Allgemein ist das Cover ja sehr schlicht gehalten, aber es fällt einfach direkt auf!

Wie oben schon gesagt, wird das Buch aus der Sicht von Kyle erzählt, was ich persönlich sehr schön fand. Es ist eine gute Abwechslung und man erfährt auch, was Kyle so alles denkt bezüglich Val und allem was sie mit ihren Projekten macht. Der Schreibstil von der Autorin ist generell sehr einfach, wodurch man super schnell von einer Seite zur Nächsten gelangt.

Im Allgemeinen hat mir die gesamte Handlung und das Ende gut gefallen. Es war nichts besonderes, aber unterhaltsam. Die Thematik wurde in diesem Teil wie ich finde gut angegangen und auch umgesetzt. Es geht nachwievor um "keinen Sex vor der Ehe" und "Enthaltsamkeit". Nur das in diesem Buch die Enthaltsamkeit eine größere Rolle spielt. Aber insgesamt wurde eine gute Mischung aus den beiden Themen geschaffen und in die Story beigefügt. Was mir gut gefallen hat war, dass die Protagonisten nun 4 Jahre älter sind und somit etwas reifer, was ihre Entscheidungen angeht. Das bezieht sich auch eben auf die Enthaltsamkeit. Kyle und Val konnten viel besser mit den Themen umgehen als noch im ersten Teil der Dilogie, was ich als einen Fortschritt betrachte. Es geht hier nicht mehr so stark um Vals Projekte, sondern um deren eigenes Leben und was sie daraus machen, ob sie zusammengehören oder doch getrennte Wege gehen.

Insgesamt fand ich das Buch bzw. die Handlung unterhaltsam und man konnte deutlich einen roten Faden erkennen beim Lesen, aber das gewisse Etwas hat mir aber doch dann gefehlt. Spannung gab es deshalb leider auch nicht so viel, da ich mir von Anfang an schon ausmalen konnte, was am Ende passiert. Und so ist es nun eben auch gekommen. Im Endeffekt kam mir das Ende dann auch viel zu kurz vor bzw, wurde irgendwie für mich zu viel Wichtiges ausgelassen, weswegen mir das Ende nicht ganz so gut gefallen hat.dennoch konnte es mich aber zufrieden stellen, denn es gibt immerhin ein Happy End.

Es war auch mal ganz interessant zu wissen, was denn Kyle alles erlebt hat, als er nicht mit Valerie zusammen war. Das wurde meiner Meinung nach direkt am Anfang gut aufgegriffen, auch wenn es etwas zu viel Drama war. Auch die Sache mit dem Rockstar sein kam  icht zu kurz. Inmitten des Buches gab es immer mal wieder Momente, die Kyle und seiner Band, bzw. nur er als Rockstar gewidmet waren, was ich toll fand.

Nun zu den Charakteren. Auch hier sind Kyle und Val die Protagonisten, wobei man ja diesmal viel mehr von Kyle selbst erfährt als von Val.

Kyle wirkt für mich in diesem Band einfach schon viel sympathischer als im ersten Teil, was wahrscheinlich daran liegt, dass nun vier Jahre vergangen sind in der geschichte und er dadurch reifer geworden ist. Das einzige was sich bei ihm nicht geändert hat und was mich persönlich auch noch etwas gestört hat war, dass er Val immer wieder zu etwas gedrängt hat, das sie eigentlich nicht machen wollte. Aber wenn er dann gemerkt hat, dass sie es nicht wollte, hat er sofort gestoppt. Ich hab beim Lesen sehr oft gemerkt, dass Val ihm sehr viel bedeutet und durch sie eben enthaltsam leben möchte.

Von Val bekommt man diesmal nicht so viel zu Gesicht bzw. erfährt man nichts aus ihrer Sichtweise, sondern nur aus Kyles Sicht, weswegen sie für mich in deisem Teil viel schüchterner rübergekommen ist. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass sie einfach eine ganz andere Peron ist als die Val, die man aus dem ersten Teil kennt. Nichtsdestotrotz fand ich sie nett und man merkt, dass sie für ihre Arbeit und ihre Projekte lebt. Dennoch fand ich sie als Protagonistin zu blass beschrieben.

Gut gefallen haben mir aber auch die Nebencharaktere, da sie auch nicht zu kurz gekommen sind und mir noch das ein oder andere Lachen rauslocken konnten.

Fazit:

Der zweite Band der Dilogie hat mir besser gefallen als der erste, konnte mich aber vollends auch nicht ganz überzeugen. Das Buch war unterhaltsam, aber leider nicht spannend und ergreifend für mich. Die Thematik wurde aber dafür gut umgesetzt und es gab eine schöne Mischung, die am Ende dann doch noch ein Happy End ergeben haben, auch wenn dies sehr schnell vorbei ging.

Ob ich euch das Buch empfehlen kann?

Einerseits kann ich es den Lesern empfehlen, die den ersten Band nicht so gut fanden und nun auf eine bessere Fortsetzung hoffen. Andererseits kann ich das Buch nicht unbedingt empfehlen, es sei denn, ihr mögt unkomplizierte Stories mit Drama und einem Happy End.

3/5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere