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Veröffentlicht am 02.03.2018

Save me von Mona Kasten

Save Me
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Nach der Again Reihe kommt erscheint nun mit Save me, Save you und Save us die neue Trilogie von Mona Kasten. Nachdem mir vor allem der letzte Teil der Again Reihe so gut gefallen hatte, wollte ich auch ...

Nach der Again Reihe kommt erscheint nun mit Save me, Save you und Save us die neue Trilogie von Mona Kasten. Nachdem mir vor allem der letzte Teil der Again Reihe so gut gefallen hatte, wollte ich auch ihre neue New Adult Reihe lesen.

Klappentext:
Geld, Glamour, Luxus, Macht – all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für eine der renommiertesten und teuersten Privatschulen Englands – das Maxton Hall College – erhalten hat, versucht sie vor allem eins: unsichtbar zu sein und ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer der Schule, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, das sonst niemand weiß – etwas, das den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James – und ihr Herz – schon bald keine andere Wahl …

In dieser Trilogie sollen sich ja nun alle drei Bücher um die gleichen Protagonisten drehen, und ich war gespannt ob mich Mona Kasten mit ihrer neuen Reihe überzeugen kann.
Mona hat einen tollen einfachen Schreibstil, bei dem man als Leser gar nicht merkt, wie viel man eigentlich gerade gelesen hat. Man fliegt durch die Seiten und möchte immer mehr über die Protagonisten erfahren.
In Save me wechselt immer wieder die Perspektive zwischen Ruby und James. Für mich ist das immer wieder eine tolle Abwechslung, es gibt ein stimmiges Bild, wenn man erfährt, was beide denken und fühlen, dadurch kann man sich in beide Charaktere ganz anders hineinversetzten. Die Perspektiven von James kamen mir an mancher Stelle nur leider etwas zu kurz, bzw. hätte ich in so mancher Situation gern noch gewusst, was James jetzt denkt.

Gerade zu Beginn des Romans gab es für mich immer viele Wiederholungen um Charaktere zu beschreiben und deren Geschichte zu erzählen, was mich ganz schön gestört hat. Es wurde zwei bis dreimal im Prinzip die gleiche Geschichte erzähl, nur das jedes mall ein paar Details mehr dazu kamen. Zum Glück scheint nach circa einem Drittel vom Buch alles Relevante erzählt zu sein und die ständigen Wiederholungen hören auf. Ab da hat mir das Buch dann auch richtig gut gefallen
Ich finde es schön und glaubhaft, wie sich die Geschichte zwischen James und Ruby entwickelt, auch wenn es mir an mancher Stelle etwas zu schnell ging.
Gerade am Anfang konnte ich Rubys Lebensweise nicht nachvollziehen und auch bis zum Schluss ist mir nicht so ganz klar, warum Ruby ihr Familien und Schulleben so strikt voneinander trennen will. Ich würde mir wünschen, dass da vielleicht in den nächsten Teilen nochmal etwas darauf eingegangen wird.

Der Schluss bietet natürlich, so wie ich es erwartet habe, einen Cliffhanger Zum Glück muss man „nur“ bis Mai warten, um dann die Geschichte von James und Ruby weiter zu lesen.

Das Buch hat mir gut gefallen, am Anfang konnte mich das Buch noch nicht so richtig begeistern, aber ab einem Drittel war ich dann in der Geschichte drin und das Buch konnte mich nach und nach überzeugen. Für Leser, die gern New Adult und Liebesgeschichten lesen, die gerne Bücher von Mona Kasten lesen oder mal eines von ihr lesen wollen, genau richtig.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
  • Geschichte
Veröffentlicht am 31.03.2017

Trinity- Verzehrende Leidenschaft von Audrey Carlan

Trinity - Verzehrende Leidenschaft
1

Klappentext:
Ich liebe dich. Ich will dich. Ich werde dich nie verlassen. Beim Gedanken an diese Worte bekommt Gillian Callahan Panik. Jahrelang wurde sie von ihrem gewalttätigen Ex-Freund misshandelt. ...

Klappentext:
Ich liebe dich. Ich will dich. Ich werde dich nie verlassen. Beim Gedanken an diese Worte bekommt Gillian Callahan Panik. Jahrelang wurde sie von ihrem gewalttätigen Ex-Freund misshandelt. Jetzt ist sie frei und arbeitet für Safe Haven, die Hilfsorganisation, der sie ihre Rettung verdankt. Das Thema Männer hat sie abgehakt. Bis sie bei einer Konferenz den Vorsitzenden von Safe Haven, Chase Davis, kennenlernt. Der attraktive Milliardär ist so sexy, dass Gillian schwindelig wird. Außerdem bekommt er immer, was er will – und er will Gillian. In ihr kämpfen Lust und Angst gegeneinander. Wird sie Chase vertrauen können? Ist sie bei ihm wirklich sicher? Und wie gefährlich ist ihre dunkle Vergangenheit?

Gillian wurde von ihrem Ex- Freund Misshandelt, Geschlagen und Gedemütigt. Seit sie es geschafft hat ihn zu verlassen, hat sie der Männerwelt abgeschworen, doch als sie den Milliardär Chase kennen lernt scheinen ihre Vorsätze sich schnell in Luft aufzulösen.

Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.
Die Geschichte und die darin vorkommenden Charaktere waren für mich sehr Unglaubwürdig, allen voran Gillian. Dem Klappentext nach, habe ich gedacht, dass das eine Liebesgeschichte ist, die langsam voranschreitet, in der sich beide Charaktere langsam kennen lernen, es einige Zeit braucht, bis sie sich Vertrauen und sich so nach und nach annähern. Leider ist das hier gar nicht der Fall.
Gillian ist Chase praktisch von der ersten Seite an total Verfallen. Es wurde zwar immer wieder erwähnt, dass Gillian in ihrer Vergangenheit Misshandelt wurde, ihr Verhalten entspricht dem aber überhaupt nicht. Chase entpuppt sich immer wieder als völlig besitzergreifend und kontrollierend, bei einem Missbrauchsopfer würde ich denken, dass da alle Alarmglocken Leuten, nicht so aber bei Gillian. Sie tut alles was Chase will, ab und zu kommen ihr zwar mal ein paar bedenken, dass nicht alles so toll ist was Chase macht und sagt und sie sich doch etwas einengt fühlt. Wenn Gillian diese Probleme aber ansprechen möchte, kommt Chase daher, sieht unglaublich gut und sexy aus und schon haben die beiden Sex und alles ist wieder vergessen.
Da wären wir dann auch schon beim nächsten größeren Kritikpunkt: Der Sex. Die Erotischen Szenen, sind leider alles andere als Erotisch. Zum einen waren es mir einfach viel zu viele Sex Szenen, zum anderen waren diese nur wenig abwechslungsreich geschrieben. Ich hatte das Gefühl, dass jede Erotische Szene nach dem gleichen Muster ablief. Außerdem waren diese einfach überhaupt nicht Ästhetisch beschrieben, sondern einfach nur Platt und Vulgär. Zum Ende hin, habe ich diese Stellen Überblättert, weil ich es nicht mehr ertragen konnte.
Auch die Charaktere konnten mich einfach nicht überzeugen. Die Emotionen kamen bei mir einfach nicht an, ich habe zwar gelesen, wie sich die Charaktere fühlen, konnte das aber einfach nicht spüren. Auch die neben Charaktere waren mir allesamt nicht wirklich sympathisch, ich konnte mit keinem wirklich mitfühlen.
Letztendlich habe ich mich durch dieses Buch gequält. Mehrmals habe ich mit mir gehadert, ob ich das Buch nicht lieber abbreche. Das Buch bekommt von mir einen Stern, weil weniger nicht möglich ist.

Veröffentlicht am 11.06.2020

Du bist ok, so wie du bist von Katharina Saalfrank

Du bist ok, so wie du bist
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Ich habe das Buch vom Verlag, über Netgalley für eine Rezensionen zur Verfügung gestellt bekommen.

"Vergesst Erziehung! Denn jede Art von Erziehung dient nur als Schutzschild der Erwachsenen, um sich ...

Ich habe das Buch vom Verlag, über Netgalley für eine Rezensionen zur Verfügung gestellt bekommen.

"Vergesst Erziehung! Denn jede Art von Erziehung dient nur als Schutzschild der Erwachsenen, um sich vor der Beziehung zu Kindern zu schützen"

Seit ich Mama bin und mich damit beschäftige, was ich meinem Kind auf seinem Weg mitgeben möchte und wie ich das anstelle, fällt mir oft auf, wie feindselig wir unseren Kindern manchmal gegenüber stehen.
Sätze wie: "mal ein Klaps schadet doch nicht" oder "du bist ein böses Kind" empfinden wir als normal und richtig.

Katharina Saalfrank erklärt hier, wie veraltet unser Bild über Erziehung ist, geht auf aktuelle Verhaltens- und Hirnforschungen ein und zeigt somit, dass ein Klaps eben doch schaden kann und Strafen und Sanktionen nicht Zielführend sind. Vielmehr sollten wir Anfangen eine liebevolle Beziehung zu unseren Kindern aufbauen um unseren Kindern zu Autonomie und Gleichberechtigung zu verhelfen.

"Von der ERziehung zur BEziehung scheint es nur ein kleiner Schritt zu sein, nur zwei Buchstaben gilt es auszutauschen"

Die Autorin gibt Impulse über den Tellerrand hinauszugucken und läd dazu ein genauer hinzuschauen und Probleme, die wir mit unseren Kindern haben nicht gleich als Probleme anzusehen, sondern als wichtige Schritte in Richtung Autonomie wahrzunehmen und zu Fördern.

Erklärt ist das alles durch Praxisbeispiele des Alltags, ohne mit dem Zeigefinger auf ander zu deuten, zeigt Katharina Saalfrank an welcher Stelle wir vielleicht anders agieren und Umdenken können um die Beziehung zu unserem Kindern zu verbessern und alte Verhaltensmuster abzulegen.

Ich kann dieses Buch allen Eltern und die, die es werden wollen nur empfehlen, es regt zur Selbstreflektion und zum Umdenken an.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 11.06.2020

Verity von Colleen Hoover

Verity
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Die letzten Bücher von Colleen Hoover konnten mich schon nicht mehr so überzeugen, ich hatte das Gefühl, ich bin ein bisschen aus ihren Geschichten raus gewachsen. Dann erschien Verity und jeder sagte, ...

Die letzten Bücher von Colleen Hoover konnten mich schon nicht mehr so überzeugen, ich hatte das Gefühl, ich bin ein bisschen aus ihren Geschichten raus gewachsen. Dann erschien Verity und jeder sagte, dass es anders ist und nicht vergleichbar, mit anderen Büchern von ihr. Also siegte meine Neugier und ich habe es in der Onleihe geliehen.

Als die Autorin Lowen das Angebot erhält, die Psychothriller Erfolgsreihe von Verity Crawford zu Ende zu schreiben, weil Verity selbst das nicht mehr kann, hardert sie zunächst mit sich. Lowen steht nicht gern in der Öffentlichkeit und meidet Fankontakt.
Als sie das Angebot dann schliesslich annimmt, zieht sie für einige Tage zu Verity und ihrem Mann Jeremy um zu Recherchieren wie die Reihe weiter gehen sollte. Dabei findet sie grausames über Verity heraus, was ihr zunehmend Angst macht...

Ich bin so ein bisschen hin und her gerissen von dem Buch und je mehr ich über die Geschichte nachdenke, desto weniger gefällt sie mir.
Ich mag den Schreibstil von Coleen Hoover, er ist leicht und flüssig und die Bücher lassen sich Ruckzuck durchlesen auch bei Verity war das der Fall.

Mir persönlich war Verity aber zu Überzogen, ich kann Colleen Hoover dieses Buch einfach nicht ganz abnehmen, ich weiß noch nicht mal, was das Buch eigentlich sein möchte. Für einen Thriller ist mir viel zu viel Liebesgeschichte drin, für eine Liebesgeschichte viel zu viele Grausame und Schreckliche Details. Es gab viele Sexszenen, aber für einen Erotikroman reicht das nicht.
Für mich ist Verity überzogen, die ganzen Grausamen Szenen wirken inszeniert, so wie das ganze Buch. Einige Szenen hätte ich einfach nicht gebraucht, so wirkt das ganze zu gewollt brutal.

Mit dem Charakteren kam ich auch nicht richtig zurecht. Mit Lowen bin ich nicht richtig warm geworden, ich konnte ihre Gedanken und ihr Handel nicht ganz Nachvollziehen. Jeremy wurde als der Perfekte Mann beschrieben, Herzensgut, Fürsorglich, unwiderstehlich im Bett, perfekt, ohne Ecken und Kanten halt. Sowas mag ich einfach nicht.
Verity war dann als Antagonistin doch sehr gut ausgearbeitet, ich habe sie während des Lesens wirklich gehasst.

Das Ende konnte mich dann auch nicht Überzeugen, ich hab jetzt viele Fragen in meinem Kopf, weil ich nicht Nachvollziehen kann, warum dass jetzt alles so gekommen ist. Für mich ist das einfach ein bisschen Unrund, da ich nicht Spoilern will, kann ich da nicht genauer drauf eingehen.

Vielleicht bin ich die einzige, aber mir hat Verity nicht besonders gefallen. Ich lese gern Thriller und mag auch schöne Liebesgeschichten, dass war aber nichts halbes und nichts ganzes.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2020

Daisy Jones and the six von Taylor Jenkins Reid

Daisy Jones and The Six
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Ich habe das Buch vom Ullstein Buchverlag über Netgalley zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen.

Daisy Jones and the six erzählt den Aufstieg und den Untergang einer Band in den Wilden 70er Jahren.
Wir ...

Ich habe das Buch vom Ullstein Buchverlag über Netgalley zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen.

Daisy Jones and the six erzählt den Aufstieg und den Untergang einer Band in den Wilden 70er Jahren.
Wir erleben, wie sich sie Band gründet, wie sie langsam immer bekannter wird, wie die ersten Songs entstehen, wie es dazu kommt, dass Hallen und Stadien ausverkauft sind und wie sich die Band schliesslich trennt.

Das Buch ist in einer Art Interview Form geschrieben und beim Lesen hatte ich gleich das Bild von einer Musik Dokumentation im Kopf. Die Idee finde ich super, ich hab vorher noch nie ein Buch in solch einer Form gesehen. Es hat zwar einen Moment gedauert, bis ich mkch an den Stil gewöhnt hatte, aber nsch ein paar Seiten konnte ich in die Geschichte eintauchen.

Beim Lesen hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass das alles Fiktiv sein soll, ich musste erstmal Googlen, ob es die Band nicht doch gibt.
Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass das Buch einer realen Band in den 70ern wirklich richtig nah kommt, die reibereien waren für mich realistisch und nachvollziehbar genauso wie der Drogen und Alkoholkonsum. Es war schön zu lesen, wie Unterschiedlich die Erinnerungen der jeweiligen Bandmitglieder sind und wie Unterschiedlich die Sicht auf die Dinge ist.

Leider ist es trotzdem so, dass mich das Buch nicht komplett gepackt hat. Ich liebe es, wenn mich ein Buch total in seinen Bann zieht und ich ständig weiterlesen möchte. Hier war das nicht so. Ohne den tatsächlichen Grund zu kennen, hat es das Buch einfach nicht geschafft mich vollends in seinen Sog zu ziehen.

Nichtsdestotrotz war das Buch für mich lesenswert. Wer sich für Musik interessiert und vielleicht im besonderen für den Rock n' Roll der 1970er Jahre, dem empfehle ich auf jeden Fall in das Buch rein zu gucken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere