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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2020

Humorvoll, spannend und sehr unterhaltsam.

Tote spielen kein Klavier
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Schon die Leseprobe zu „Tote spielen kein Klavier“ konnte mich mit ihrem besonderen Humor für sich einnehmen. Es geht in dem Amsterdam Krimi um den sehr eigenwilligen Privatdetektiv Willi Hübner. Er erhält ...

Schon die Leseprobe zu „Tote spielen kein Klavier“ konnte mich mit ihrem besonderen Humor für sich einnehmen. Es geht in dem Amsterdam Krimi um den sehr eigenwilligen Privatdetektiv Willi Hübner. Er erhält den Auftrag die seit Wochen verschwundene Ameli zu finden, da die Behörden den Fall bereits ohne Ergebnis geschlossen haben. Während Willis Ermittlungen taucht plötzlich sein gerade 18 Jahre gewordener Sohn auf, mit dem festen Willen seinen Vater kennenzulernen.

Das Buch liest sich durch seinen sehr angenehmen Schreibstil und die vielen kurzen Kapitel super schnell und sehr gut. Es wird nicht lange um den heißen Brei geschwafelt, sondern geht zügig zur Sache. Protagonist Willi Hübner muss einiges einstecken, lässt sich jedoch nicht unterkriegen. So manches Wortgefecht hat mich sehr amüsiert aber Willis Ermittlungen nicht unbedingt gefördert. Die mit ihm auf seinem Hausboot lebende sibirische Waldkatze namens 'Herr von Bödefeld' sowie Hübners babyblauer Trenchcoat von Bugatti, haben die Story perfekt abgerundet und den Ermittler als einmaliges Original untermauert.

Für mich war dieser Krimi eine sehr kurzweilige, abwechslungsreiche und humorvolle Lektüre. Das Lesen hat richtig Spaß gemacht und ich hoffe das Willi Hübner zu einer Reihe mit weiteren Kriminalfällen wird. Mich hat der Autor als Leser schon mal sicher! Eine tolle Unterhaltung und klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Eine spannende und gelungene Geschichte rund um das Thema künstliche Intelligenz

Der Delphi Code
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Das Thema künstliche Intelligenz und selbstlernende KI ist in meinen Augen eine sehr spannende und schwer einzuschätzende Materie. Umso gespannter war ich auf Thomas Pyczaks „Der Delphi Code“ in dem es ...

Das Thema künstliche Intelligenz und selbstlernende KI ist in meinen Augen eine sehr spannende und schwer einzuschätzende Materie. Umso gespannter war ich auf Thomas Pyczaks „Der Delphi Code“ in dem es um eine revolutionäre App geht, die einem Realitätstest unterzogen werden soll. Der sogenannte Code soll Liebesbeziehungen analysieren und bewerten. Außerdem bestimmt er das erotische Kapital von Menschen. Die App beobachtet ihre Nutzer, hört zu und lernt. Ihre Ergebnisse können glückliche Paare generieren oder aber vielleicht auch bestehende Beziehungen torpedieren. Die Programmiererin Edelweiß glaubt auf jeden Fall an ihre Technik bis der Code beginnt ein Eigenleben zu zeigen.

Von der ersten Seite an baut sich der Spannungsbogen auf. Die Geschichte ist grandios geschrieben und der Schreibstil sehr flüssig und leicht. Immer wieder werden Szenen aus der Vergangenheit aller Beteiligten erzählt und machen damit das Buch sehr vielschichtig. Protagonistin Edelweiß ist Anfangs ziemlich taff und berechnend, wird dann aber sehr, sehr sympathisch. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen und regt außerdem zum Nachdenken an.

Zusammengefasst eine unbedingte Leseempfehlung für alle denen die Thematik künstliche Intelligenz gefällt. Auch die Vorstellung bzw. deren Nichtvorhandensein, zu was eine KI alles fähig sein könnte, ist ein bisschen erschreckend. Umso genialer wurde das alles in diesem Buch verarbeitet und hat mich persönlich vollkommen begeistert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Gelungene Mischung aus Lovestory und Thrill

Der Bodyguard
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Die angepriesene Mischung aus Thriller und Lovestory hat mich ziemlich neugierig werden lassen. Und ich muss sagen, Sonja Rüther hat es echt spannend gemacht.

Personenschützer Maik bekommt den Auftrag ...

Die angepriesene Mischung aus Thriller und Lovestory hat mich ziemlich neugierig werden lassen. Und ich muss sagen, Sonja Rüther hat es echt spannend gemacht.

Personenschützer Maik bekommt den Auftrag eine weibliche Person sicher nach Hause zu bringen. Und schon dieses Kennenlernen von Maik und Lynn ist sehr amüsant und beginnt mit einem riesigen Missverständniss. Das es zwischen den Beiden über ein normales Arbeitsverhältniss hinaus funkt, ist relativ schnell klar. Und alles könnte so schön sein. Doch dann geschieht, was nicht geschehen sollte und es wird richtig spannend. Immer wieder gibt es Überraschungen oder Wendungen der Dinge. Vor allem das Ende ist dann noch einmal richtig grandios.

Das Spiel zwischen Maik, dem es im Blut liegt eine/seine Frau zu beschützen und Lynn die einfach nur wie jeder normale Mensch behandelt werden möchte, ist sehr emotional und gefühlvoll. Der flüssige Schreibstil von Sonja macht es zudem sehr angenehm, das Buch zu lesen. Vor manchen Kapiteln gibt es ein paar Sätze, bei denen man anfangs noch nicht weiß von wem sie stammen. Nach und nach fügt sich dann jedoch alles zusammen und gibt trotzdem noch Raum für Unvorhergesehenes.

Mir persönlich hat der Thriller gut gefallen. Vor allem da er trotz seines Titels überhaupt keine Vergleiche zum allseits bekannten Film aufkommen lässt. Die Mischung aus Gefühl und spannendem Nervenkitzel ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Mich hielt auch der Wechsel zwischen Anspannung und Erleichterung durch die gesamte Story hinweg in Atem um dann in ein sehr schönes Ende zu gipfeln.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

Das perfekte Buch für die Urlaubs- und Sommerzeit

Mein kleiner Apfelhof zum Glück
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Ein eBook zu lesen fällt mir, warum auch immer, deutlich schwerer als ein Print Buch. „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ lief allerdings wie geschmiert. Die Geschichte ist so schön und leicht geschrieben, ...

Ein eBook zu lesen fällt mir, warum auch immer, deutlich schwerer als ein Print Buch. „Mein kleiner Apfelhof zum Glück“ lief allerdings wie geschmiert. Die Geschichte ist so schön und leicht geschrieben, dass -ruck zuck- 20 Seiten gelesen sind. Es hat richtig Spaß gemacht die Story um Emma und die lustigen Alpakas zu verfolgen. Die Geschichte selbst ist nicht mega anspruchsvoll aber genau das Richtige für laue Sommerabende mit einem Glas Hugo auf der Terrasse.

Emma flieht nach dem Verlust ihres Jobs zurück in die Lüneburger Heide zu ihrer Oma Luise. Diese muss nach einem Unfall jedoch erstmal ins Krankenhaus, so dass Emma relativ schnell eine überraschende Entdeckung macht. Vier Mitbewohner mit märchenhaften Namen stehen im Stall und warten. Als sich kurz darauf Tierarzt Lukas auf dem Hof blicken lässt, ist Emma schnell klar wer für das Dasein der Tiere in Omas Stall verantwortlich ist. Durch einige Missverständnisse ist sie nicht gut auf Lukas zu sprechen. Doch Emma muss die Zähne zusammen beißen und sich um die flauschigen Vierbeiner kümmern. Genauso um Omas Hof und ihre eigene Zukunft.

Ich habe mich beim Lesen richtig wohl gefühlt, denn die Geschichte ist einfach schön. Emma kümmert sich bewundernswert um Oma Luise und alle Hoftiere. Auch das Setting ist sehr gut beschrieben und nimmt den Leser direkt mit aufs Land. Das tolle Cover tut sein übriges. Insgesamt ist das Buch sehr unterhaltsam und stellenweise sogar echt spannend. Für mich genau die richtige Urlaubs- und Sommerlektüre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Eine tolle Geschichte mit vielen Verwicklungen

Die Tulpenschwestern
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Schon das Cover mit seinen herrlichen Tulpen zog meine Aufmerksamkeit sofort an. Dann ein Blick auf die Autorin und schon musste ich dieses Buch lesen. Susan Mallery schickt den Leser nach Tulpen Crossing, ...

Schon das Cover mit seinen herrlichen Tulpen zog meine Aufmerksamkeit sofort an. Dann ein Blick auf die Autorin und schon musste ich dieses Buch lesen. Susan Mallery schickt den Leser nach Tulpen Crossing, in die Geschichte von Kelly, ihrer besten Freundin Helen und ihrer Schwester Olivia. Kelly ist eine süsse aber eher unauffällige, fleißige Tulpenfarmerin. Als ihre atemberaubend und selbstbewusste Schwester Olivia nach Hause zurück kehrt, legt diese gleich mal einen Auftritt als totale Bitch hin. Sie war mir sofort unsympathisch. Susan Mallery schafft jedoch eine Entwicklung mit ihrer Protagonistin, die auch diesmal wieder umwerfend gelungen ist. Die Dialoge sind hinreißend und die Probleme und Verwicklungen der Figuren sehr unterhaltsam. Als die Mutter von Kelly und Olivia unerwartet die Bildfläche betritt, geht es richtig zur Sache in Tulpen Crossing.

Wie immer kann Susan Mallery mich nicht enttäuschen und hat eine beeindruckende Geschichte mit vielen Herausforderungen geschaffen. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und die drei Frauen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Besonders gefällt mir, dass die Beziehungen nicht nur oberflächlich bleiben sondern auch in die Tiefe, mit all ihren Problemen, gehen. „Die Tulpenschwestern“ hat mich gut unterhalten und begeistert. Eine klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere