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Veröffentlicht am 28.05.2019

Ein toller Sommerroman

Sterne sieht man nur im Dunkeln
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Nachdem Anni von ihrem Chef die Leitung eines neuen Büros in Berlin angeboten bekommt, reagiert ihr Freund Thies nicht gerade mit Begeisterung auf diese Nachricht. Deshalb nimmt Anni eine Postkarte ihrer ...

Nachdem Anni von ihrem Chef die Leitung eines neuen Büros in Berlin angeboten bekommt, reagiert ihr Freund Thies nicht gerade mit Begeisterung auf diese Nachricht. Deshalb nimmt Anni eine Postkarte ihrer Schulfreundin Maria zum Anlass, nach Norderney zu entfliehen um in deren Café zu jobben. Sie hofft in dieser Auszeit eine Antwort auf alle offenen Fragen zu finden.
Was soll die Zukunft bringen? Ist sie bereit Thies zu heiraten? Eine Wochenendbeziehung zwischen Berlin und Bremen zu führen?
Doch wie wird ihr Zusammentreffen mit Maria auf Norderney verlaufen? Ist Anni bereit die Vergangenheit ruhen zu lassen? Und vor allem Maria zu verzeihen?

Meike Werkmeister hat mit "Sterne sieht man nur im Dunkeln" einen tollen Sommerroman geschaffen. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig und mitreißend. Die Geschichte liest sich nur so weg. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
Zwischendrin und am Ende des Buches sind immer wieder tolle Sprüche und Illustrationen zu finden, die dieses Buch zu etwas besonderem machen.
Die Protagonistin Anni ist sehr gut ausgearbeitet. Sie sprüht vor Kreativität, ist mit ihrem Job aber scheinbar nicht mehr sehr glücklich.
Nach und nach erfährt man was in ihrer Vergangenheit passierte und was Maria damit zu tun hat.
Die Autorin hat Marias Café und die Insel Norderney so wunderbar beschrieben, dass man sofort in Urlaubsstimmung kommt.

Ich war augenblicklich von dieser Geschichte begeistert. Man ist gleich mitten drin und möchte Anni nach Norderney folgen.
Die Story ist so locker und leicht, dass mir das lesen unheimlichen Spaß gemacht hat.
Die Illustrationen die einen durch das gesamte Buch begleiten, fand ich richtig erfrischend und haben perfekt gepasst.
Wer einen abwechslungsreichen, sommerlichen Roman lesen möchte, in dem das Urlaubsfeeling nicht zu kurz kommt, ist bei diesem Buch genau richtig.

Veröffentlicht am 28.05.2019

Diese Geschichte ließ mich die Luft anhalten

Das Haus der Verlassenen
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Journalistin Sam findet bei ihrer Großmutter Briefe einer jungen Frau namens Ivy. Diese bittet ihren Liebsten inständig sie aus dem St. Margaret's Heim für ledige Mütter zu holen.
Sam erfährt aus den Briefen ...

Journalistin Sam findet bei ihrer Großmutter Briefe einer jungen Frau namens Ivy. Diese bittet ihren Liebsten inständig sie aus dem St. Margaret's Heim für ledige Mütter zu holen.
Sam erfährt aus den Briefen Ivy's, dass diese unverheiratet schwanger wurde. 1956 in England eine Todsünde. Ihr Stiefvater zwang sie, sofort zu verschwinden und das Kind in dem von Nonnen geführten Heim zur Welt zu bringen.
Die dort herrschenden Zustände und unmenschlichen Behandlungen schockieren Sam dermaßen, dass sie die Geschichte von Ivy weiter recherchiert.
Nach und nach deckt sie dabei unvorstellbare Gräueltaten auf.

Der temporeiche Schreibstil von Emily Gunnis hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte wird wechselseitig heute und in den 50er Jahren erzählt.
So gewinnt man nach und nach immer mehr Einblicke in die Geschehnisse. Gleichzeitig verstrickt sich die Gegenwart mit der Vergangenheit.
Die ganze Story ist dermaßen packend und mitreißend, dass man immer weiter lesen möchte um mehr zu erfahren.
Die Gefühle Ivy's sind sehr nachvollziehbar beschrieben, so dass es sehr leicht fällt die junge Frau zu verstehen.

Mich hat dieses Buch vollkommen umgehauen. Ich war nicht ansatzweise auf dieses intensive und herzzerreißende Thema vorbereitet. Ich habe eine seichte Liebesgeschichte erwartet und wurde mit einem unfassbar genial erzähltem Buch belohnt.
Die Handlungsstränge sind perfekt verknüpft und die ganze Story einfach großartig geschrieben. Daher 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.05.2019

Eine wunderbare Geschichte

EXTENDED trust
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Extended trust ist der erste in sich abgeschlossene Teil einer Trilogie.
Protagonistin Charlotte hat nach einem schrecklichen Erlebnis in ihrer Vergangenheit große Probleme mit der Nähe zu Männern.
Als ...

Extended trust ist der erste in sich abgeschlossene Teil einer Trilogie.
Protagonistin Charlotte hat nach einem schrecklichen Erlebnis in ihrer Vergangenheit große Probleme mit der Nähe zu Männern.
Als sie eines Abends mit ihren Freundinnen einen Club besucht, belauscht sie zwei Mädels die sich über einen geheimen Exklusiv Club austauschen, in dem alle Fantasien einer Frau erfüllt werden sollen. Nun ist Charlotte Neugier geweckt und sie möchte diesen geheimnisvollen Ort kennen lernen. Sie hofft dort von ihrer Panik vor Männern erlöst zu werden und trifft auf dessen Besitzer Trenton.

Der Schreibstil von Sarah Saxx ist leicht und flüssig. Sie hält sich nicht mit ellenlangen Beschreibungen auf, sondern kommt schnell zum Punkt. Das macht das lesen sehr angenehm.
Sowohl Charlotte als auch Trenton sind sehr interessant dargestellt. Man kann sich wunderbar in beide hineinfühlen.
Nach und nach erfährt man warum Charlotte eine solche Angst vor Männern hat und kann ihr Verhalten gut verstehen.
Trenton ist, für einen bis dato überzeugten Single und Frauenhelden, sehr einfühlsam und verständnisvoll.

Die Geschichte um Charlotte hat mir persönlich richtig gut gefallen. Die Idee eines exklusiven Clubs fand ich genial. Das lässt viel Raum für Fantasie.
Auch ist die Story nicht plump erzähl, sondern wunderbar vielseitig geschrieben.
Insgesamt hat Sarah Saxx meinen Geschmack getroffen und mich sehr begeistert.
Dieser erste Band macht definitiv neugierig auf mehr. Zumal man ja jetzt auch weiß von wem die anderen Teile handeln werden. ?
Von mir eine klare Empfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Ein wunderbarer Australien Roman

Willkommen im Fairvale Ladies Buchclub
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Sybil lebt im australischen Northern Territory auf der Fairvale Station. Sie gründet, um der Eintönigkeit zu entfliehen, einen Buchclub bestehend aus fünf Frauen. Mit von der Partie sind ihre Schwiegertochter ...

Sybil lebt im australischen Northern Territory auf der Fairvale Station. Sie gründet, um der Eintönigkeit zu entfliehen, einen Buchclub bestehend aus fünf Frauen. Mit von der Partie sind ihre Schwiegertochter Kate, ihre beste Freundin Rita, die Viehtreiberin Della von der benachbarten Station und Sallyanne, Mutter von drei Kindern.
Die fünf Frauen überwinden die Entfernung und treffen sich regelmäßig um ihre gelesenen Bücher zu besprechen. So die Theorie. Eigentliches Ziel Sybils ist jedoch die Frauen zu Freundinnen zu machen.
Nach und nach erfahren sie mehr aus dem Leben der Anderen. Jede von ihnen ist froh der Einsamkeit ein Stück zu entkommen und weiß die Unterstützung der Freundinnen zu schätzen.
Gemeinsam meistern sie Schicksalsschläge und die Probleme des Lebens.
Erschwert wird das ganze jedoch durch die Weite Australiens und die noch sehr angestaubte Gesellschaft Ende der 70er Jahre.

Der Schreibstil von Sophie Green ist leicht und zügig. Sie hält sich nicht zu lange mit Nebensächlichkeiten auf. Da die gesamte Story eine Zeitspanne von rund vier Jahren umfasst, ist das sehr angenehm zu lesen.
Die Kapitel sind zumeist schön kurz und beschreiben wechselnd das Geschehen von ein bis zwei der fünf Freundinnen.
Die Charaktere und Unterschiede der Frauen sind toll ausgearbeitet, so dass man sich in die Gefühle einer jeden hineinversetzen und ihr Handeln zumeist nachvollziehen kann.

Mich hat die Geschichte sofort mitgenommen, da ich sehr gerne Romane aus dieser Zeit Australiens lese. Diese unvorstellbare Weite, die Gefahren und das sich komplett wandelnde Klima machen Australien einfach sehr "exotisch". Und genau diese Eindrücke wurden mir sehr gut vermittelt.
Das Buch war wunderbar leicht und erzählte einfach die Geschichte von fünf Frauen.
Da ich nichts mega tiefgründiges erwartet habe, war ich sehr zufrieden und vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Eine tolle Sommerlektüre

Liebe geht durch den Garten
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Liebe geht durch den Garten, Ulrike Hartmann

Mit „Liebe geht durch den Garten“ hat Ulrike Hartmann einen tollen, lockeren Sommerroman geschaffen.
Anna ist alleinerziehende Mutter von zwei süssen Jungen. ...

Liebe geht durch den Garten, Ulrike Hartmann

Mit „Liebe geht durch den Garten“ hat Ulrike Hartmann einen tollen, lockeren Sommerroman geschaffen.
Anna ist alleinerziehende Mutter von zwei süssen Jungen. Die drei bewohnen seit Annas Scheidung eine Dachgeschosswohnung zur Miete.
Da überkommt sie, quasi über Nacht, der Wunsch nach einem eigenen kleinen Garten in dem sie mit ihren Söhnen den Sommer verbringen kann.
Schnell ist der Traumgarten gefunden, stellt sie jedoch vor einige Herausforderungen. Und auch die Bewohner der umliegenden Schrebergärten halten so manche Überraschung bereit.

Ulrike Hartmanns Schreibstil ist unheimlich locker und leicht. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern geht zügig voran und kommt zum Punkt.
Mit viel Witz und so manchen lustigen Szenen beschreibt die Autorin die Begegnungen von Anna und ihren Mitmenschen.
Die Protagonistin ist so sympathisch dargestellt, dass man sie einfach gern haben muss.

„Liebe geht durch den Garten“ hat mir durch seine erfrischende Art richtig gut gefallen. Ich konnte mich gut in die jeweilige Story hineinversetzten und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es macht so richtig Lust auf den Sommer und lässt mich von einem Liegestuhl unterm Apfelbaum mit Blick auf duftende Rosenbüsche träumen.
Jeder der eine abwechslungsreiche Sommerlektüre sucht, wir bei diesem Buch fündig. Eine eindeutige Empfehlung für die kommende Jahreszeit und somit gute 4 von 5 Sternen.