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Veröffentlicht am 15.03.2026

irgendwie lustig

Mörderisches Therapieren: Krimikomödie aus Bayern
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Dorfpolizist Xaver Gottwald denkt, dass jetzt nach der Sache „Jesus“ endlich Ruhe in Fackenreuth einkehrt. Dann erhält er Meldung, dass Kriminalpolizistin Bea Krüger verschwunden ist. Nicht nur damit muss ...

Dorfpolizist Xaver Gottwald denkt, dass jetzt nach der Sache „Jesus“ endlich Ruhe in Fackenreuth einkehrt. Dann erhält er Meldung, dass Kriminalpolizistin Bea Krüger verschwunden ist. Nicht nur damit muss er sich auseinandersetzen. Im örtlichen Gasthof hat sich ein Psychotherapeut eingemietet, der den sogenannten „Philosoph“ in der nahegelegenen Psychiatrie therapieren möchte. Kaum ist er angekommen, steht schon das ganze Dorf im Gasthof und möchte sich von ihm therapieren lassen. Dann verbrennt auch noch ein Seelenklempner aus der Psychiatrie in seinem Wagen und natürlich bleibt es nicht bei diesem einen Toten.

Auch der zweite Teil aus Fackenreuth hat mir gut gefallen. Er war genauso spannend und lustig wie der erste Teil. Xaver möchte ja eigentlich nur ruhig in seinem Büro sitzen und die Zeit abwarten. Da kann er so komplizierte Mordfälle natürlich nicht gebrauchen. Natürlich kommt immer alles auf einmal. Erst verschwindet die Kriminalpolizistin Bea Krüger, dann wird ein Seelenklempner aus der nahegelegenen Psychiatrie verbrannt in seinem Wagen gefunden und dann schlägt die Kirchenglocke auch noch dumpf, denn dort wurde eine Leiche an den Klöppel gebunden. Hängt das alles mit dem sogenannten Philosophen zusammen, welcher in der Psychiatrie ist? Doch zumindest scheint es privat für Xaver besser zu laufen, denn eine geheimnisvolle Frau tritt in sein Leben. Oder hat sie nur Interesse an ihm, weil sie etwas mit der ganzen Angelegenheit zu tun hat? Ich habe Xaver gerne auf seinen Ermittlungen begleitet und war gespannt was ihm noch alles in die Quere kommen wird. Sehr lustig fand ich, als sich Lukis Eltern auf anraten des Psychotherapeuten bis zum äußersten Streiten sollten und dadurch die ganze Nachbarschaft involviert haben. 4 von 5*.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2026

super

Foxfighter - Rivalen des Waldes
2

Im ersten Teil konnte Finn den Schattenwolf besiegen, doch zum Ende wurde Kralle ein Verräter. Jetzt schart er bereits neue Schatten um sich. Er möchte die dunklen Waldgeister befreien. Alleine kann Finn ...

Im ersten Teil konnte Finn den Schattenwolf besiegen, doch zum Ende wurde Kralle ein Verräter. Jetzt schart er bereits neue Schatten um sich. Er möchte die dunklen Waldgeister befreien. Alleine kann Finn es nicht schaffen, doch können die Fuchsfamilien ihre alten Rivalitäten ruhen lassen und sich zu einer Allianz zusammenschließen?

Der zweite und letzte Teil schließt gleich an Teil eins an und war ebenso spannend und gut geschrieben. Schon im ersten Teil habe ich den vorlauten Igel Stachel liebgewonnen und durfte mich auch über seine Kühnen Sprüche in diesem Band freuen. Finn hat im ersten Teil erfahren, dass er ein Silberfuchs ist und seine Familie auf der anderen Seite des Siegels die dunklen Waldgeister bewachen. Natürlich vermisst er sie, doch er kann nicht zu ihnen ohne das Siegel zu zerstören und sollte dies passieren, werden die dunklen Waldgeister entkommen. Kralle wurde am Ende des ersten Teiles zum Verräter und möchte nun die Waldgeister befreien, damit sie über den Wald herrschen können. Doch nur gemeinsam können sie das Unheil abwenden und dazu müssen die Rivalisierenden Fuchsfamilien zusammen kämpfen. Ich war sehr gespannt, wie Akram dies Lösen wird, denn dass dies nicht einfach wird alle davon zu überzeugen war mir von Anfang an klar. Ein super Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und Mut. Absolut empfehlenswert, ebenfalls Teil eins. 5 von 5*.

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  • Fantasie
Veröffentlicht am 09.02.2026

spannend

Secrets of Black Manor (1). Die Gabe der Träumer
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Am Rand einer Kleinstadt steht das geheimnisvolle Haus mit dem Namen Black Manor. Sein Bewohner William Gray ist etwas sonderbar und wird von vielen gemieden. Trotzdem zieht es Luca oft in den Wald, den ...

Am Rand einer Kleinstadt steht das geheimnisvolle Haus mit dem Namen Black Manor. Sein Bewohner William Gray ist etwas sonderbar und wird von vielen gemieden. Trotzdem zieht es Luca oft in den Wald, den Black Manor umgibt, um dort in Ruhe zeichnen zu können. Als Luca an seinem 13. Geburtstag erwacht, findet er ein schwarzes Symbol auf seinem Handgelenk und ein seltsames Tier sitzt in seinem Zimmer. Dann bekommt er auch noch eine Nachricht von William Gray, welcher ihn zu sich einlädt. Luca und William verfügen über eine seltene Gabe. Sie können die Wesen, von denen sie nachts träumen, real werden lassen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war auch für mich als Erwachsener spannend und gut geschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und die paar Bilder haben mein Kopfkino noch so richtig angefeuert. Sehr gespannt war ich, wie Luca die Neuigkeit aufnimmt, dass er ein sogenannter Träumer ist und durch seine Träume, Geschöpfe zum Leben erwachen lassen kann. Natürlich darf er dies niemandem sagen und so ein tolles Geheimnis für sich zu behalten ist natürlich sehr schwer. Am Anfang findet er dies nicht sehr erbaulich, denn als Außenseiter hat er schon genug Probleme. Mit der Zeit hat er aber gelernt damit umzugehen. Öfters wusste ich nie so recht, wem ich jetzt glauben darf und wer Luca nur eine Geschichte erzählt, damit Luca auf seiner Seite steht. Ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird, denn der erste Teil war definitiv sehr spannend. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

gruselig

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Für Alva gibt es seit fast tausend Tagen nur eine Frage: Was ist damals passiert, als Papa starb? Wer hat Papa überfahren und warum stand er mitten auf der Straße? Während Alva sich tagtäglich diese Fragen ...

Für Alva gibt es seit fast tausend Tagen nur eine Frage: Was ist damals passiert, als Papa starb? Wer hat Papa überfahren und warum stand er mitten auf der Straße? Während Alva sich tagtäglich diese Fragen stellt, hat ihre Mutter ein Bootshaus gekauft. In diesem möchte sie ein Café eröffnen, doch irgendetwas stimmt nicht mit dem Bootshaus. Zur gleichen Zeit kommt auch ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter auf dem Campingplatz an. Die Frau spricht nicht und das Mädchen wird oft alleine gesehen. Ebenfalls taucht immer wieder eine schwarze Katze auf, welche, wie es scheint, etwas mitzuteilen hat. Als wäre dies nicht genug, hört Alva nachts immer wieder die Schritte ihres Vaters im Wohnwagen herumschleichen.

Dies ist der zweite Teil von Hovenäset und für Kinder ab 11 Jahren. Doch ich finde auch diesen zweiten Teil für Kinder etwas gruselig. Wie im ersten Teil geschehen auch hier unheimliche Dinge. Alva hört nachts die Schritte ihres Vaters im Wohnwagen herumschleichen, doch dieser ist vor fast tausend Tagen gestorben. Dieser wurde in der Nacht von einem Auto angefahren und der Fahrer des Wagens hatte Fahrerflucht begangen. Dann tauchen fast gleichzeitig eine mysteriöse schwarze Katze auf, welche anscheinend Alva etwas mitteilen möchte. Und dann kommt da noch dieses Mädchen mit ihrer Mutter am Campingplatz an. Es ist schon komisch, dass die Mutter angeblich nicht sprechen kann und das Mädchen andauernd alleine in der Gegend gesichtet wird. Warum sind die beiden hier? Vielleicht hat es ja etwas mit dem Bootshaus zu tun, welches Alvas Mutter kaufte und indem sie ein Café eröffnen möchte. Ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird und ob meine Vermutungen richtig sind. Im Gegensatz zum ersten Teil war hier der Schluss für mich rund und hinterließ keine offenen Fragen. 4 von 5*.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

einfach klasse

Prost, auf die Fischer
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Im Frillensee schwimmt die Leiche des Fischers Harald Lorenz. Tischler und Fink stellen bald fest, dass dieser kein gutes Ansehen unter den anderen Fischern am Chiemsee hatte. Zu Lebzeiten soll er mächtig ...

Im Frillensee schwimmt die Leiche des Fischers Harald Lorenz. Tischler und Fink stellen bald fest, dass dieser kein gutes Ansehen unter den anderen Fischern am Chiemsee hatte. Zu Lebzeiten soll er mächtig für Ärger gesorgt haben. Können Tischler und Fink mit ihrer TUF-Methode den Mord aufklären?

Dies ist schon der 12 Fall für Tischler und Fink aus Brunngries und ich muss sagen, ich wurde überhaupt nicht enttäuscht. Selbst nach so vielen Bänden ist es immer wieder spannend den beiden bei ihren Ermittlungen über die Schulter zu schauen und auch mit zu erleben, wie sich die einzelnen Personen weiterentwickelt haben. Sehr amüsiert habe ich mich, wie die Leiche entdeckt wurde. Das nennt man mal einen gelungenen Betriebsausflug für eine Polizeistation. Aber wer hatte jetzt so einen Groll auf den Fischer Lorenz, dass er ihn gleich umbringen musste? Natürlich wurde dem Leser wieder der eine oder andere sehr Tatverdächtige präsentiert. War es wirklich einer von ihnen oder war es derjenige den man überhaupt nicht auf dem Schirm hat? Ich finde es auch sehr schön, dass wir auch am Dorfleben teilhaben dürfen und nicht immer nur die Aufklärung des Falles im Vordergrund steht. So ist der Leser auch sehr gespannt, wie es mit dem einen oder anderen weitergehen wird. Klare 5 von 5*.

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