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Veröffentlicht am 10.02.2026

Spannender Thriller um eine Frau, die langsam, aber sicher die Kontrolle über ihr Leben verliert

Hinter meiner Tür
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Mit diesem Buch legt die Autorin Rose Hard ihren vierten Psycho-Thriller vor, der in Deutschland erscheint, und konnte mich dabei wieder gut und spannend unterhalten. Waren ihre ersten beiden Thriller ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Rose Hard ihren vierten Psycho-Thriller vor, der in Deutschland erscheint, und konnte mich dabei wieder gut und spannend unterhalten. Waren ihre ersten beiden Thriller noch in Deutschland angesiedelt, spielt die Geschichte diesmal erneut in den USA.

Lisa Monroe hilft als Ordnungscoach nicht nur ihren Klienten, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, sondern legt auch in ihrem Privatleben sehr großen Wert auf Ordnung, da diese ihrem Leben Struktur verleiht und sie beruhigt. Doch dann häufen sich in ihrer Umgebung unerklärliche Vorkommnisse, die ihrer Routine erste Risse zufügt. Bildet sie sich das Ganze nur ein oder versucht jemand von außen, in ihr Leben einzudringen und es zu zerstören ? Und wem kann sie jetzt überhaupt noch trauen ?

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran, legt geschickt einige falsche Fährten und liefert am Ende in einem alptraumhaften Showdown eine schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Geschichte wird komplett aus der Perspektive von Lisa erzählt, die hier auch die Rolle der Ich-Erzählerin übernimmt und uns hautnah an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben lässt. Und auch wenn die Story an der einen oder anderen Stelle vielleicht doch etwas überkonstruiert wirkt, bietet sie doch reichlich Spannung und einige echte Schockmomente.

Wer auf spannende Psycho-Thriller steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Spannender Kriminalroman aus Nürnberg

Böse Barden
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Mit diesem Buch legt die Autorin Billie Rubin die überarbeitete Neuausgabe eines bereits 2018 unter dem Titel „Böse Barden“ erschienenen Kriminalromans vor. Zugleich handelt es sich dabei um den vierten ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Billie Rubin die überarbeitete Neuausgabe eines bereits 2018 unter dem Titel „Böse Barden“ erschienenen Kriminalromans vor. Zugleich handelt es sich dabei um den vierten Band ihrer Reihe rund um die ehemalige Polizistin und jetzige Personenschützerin Charlotte „Charlie“ Braun und Kommissar Andreas Wallner von der Kriminalpolizei Nürnberg.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten drei Bänden lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

In ihrem neuesten Auftrag soll Charlie die derzeit angesagte Rapperin LeyLa bei einigen Konzerten in Nürnberg und Umgebung schützen, da diese in letzter Zeit Ziel von Hassnachrichten und Drohbriefen geworden ist. Dabei hat Charlie von Beginn an das Gefühl, dass sowohl LeyLa wie auch ihr Manager Harry etwas vor ihr verbergen. Als eine Frau aus dem Umfeld der Rapperin tot aufgefunden wird, nehmen Andreas und sein Team die Ermittlungen auf. Und diese werden zum Rennen gegen die Zeit, denn LeyLas Auftritt beim stets gut besuchten Bardentreffen in der Nürnberger Altstadt rückt immer näher.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende einen packenden Showdown mit einer absolut schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Und als der eigentliche Fall erfolgreich abgeschlossen ist, nimmt ein Nebenstrang noch eine schockierende Wendung. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Charlie und ihrem Schützling ist sehr gelungen und macht deutlich, welch unterschiedliche Welten hier aufeinanderprallen.

Wer auf spannende Kriminalromane mit einer fein dosierten Prise Lokalkolorit steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für den nächsten Band, der dann eine Neuveröffentlichung sein wird, bleibt aber weiterhin noch ein wenig Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Packender und atmosphärisch dichter Abenteuerroman über den Tiger des Indischen Ozeans

Robert Surcouf. Der Tiger des Indischen Ozeans
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Mit diesem historischen Roman legt der Autor Mac P. Lorne einen weiteren packenden Abenteuerroman um einen berühmten Seehelden vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern. ...

Mit diesem historischen Roman legt der Autor Mac P. Lorne einen weiteren packenden Abenteuerroman um einen berühmten Seehelden vor und konnte mich dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern. Standen bislang eher Seefahrer aus England im Mittelpunkt seiner Bücher, ist diesmal der französische Korsar Robert Surcouf an der Reihe, der sich den Beinamen „Der Tiger des Indischen Ozeans“ wahrlich verdient hat.

Die Geschichte umfasst die Jahre von 1786 bis 1827 und beschreibt den Weg von Robert Surcouf zwischen seinen Anfängen als Seefahrer und seinem Tod. Dabei wechselt das Geschehen immer wieder zwischen seiner französischen Heimat Saint Malo, in der er geboren wurde und am Ende auch gestorben ist, und dem indischen Ozean, wo er als Kapitän diverser Schiffe zum Schrecken der Engländer wird. In seinem abwechslungsreichen Leben voller Höhen und Tiefen trifft Robert Surcouf auf zahlreiche historische Figuren, wie z. B. Horatio Nelson und natürlich Napoleon Bonaparte, dessen Aufstieg und Fall er hautnah miterlebt.

Mac P. Lorne legt hier wieder eine atmosphärisch dichte und ausgesprochen gut recherchierte Geschichte vor, die er mit einem packenden Schreibstil und einem hohen Erzähltempo vorantreibt. Mit einer ausgefeilten Mischung aus fiktiven und historisch verbürgten Protagonisten, die durchgehend sehr vielschichtig angelegt sind, hält er sich dabei zwar eng an die tatsächlichen Begebenheiten der damaligen Zeit, nutzt die durchaus vorhandenen Zwischenräume aber auch geschickt aus, füllt sie mit zahlreichen Spannungsmomenten und lässt dabei seiner schriftstellerischen Freiheit ziemlich freien Lauf, ohne dabei das Gesamtbild zu verfälschen.

Ein Personenregister, eine Karte des Indischen Ozeans auf dem Innenumschlag und die historischen Anmerkungen incl. einem Glossar am Ende des Buches runden das Ganze überzeugend ab und sind auch äußerst hilfreich, um sich im ab und an doch etwas unübersichtlichen Geschehen und dem doch recht großen Personenaufgebot zurechtzufinden.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte historische Romane mit einer satten Portion Seeabenteuer steht, wird hier erneut bestens bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Spannender Kriminalroman aus der bayrischen Provinz

Tannengrab - Karla Sommerfeld ermittelt
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In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Ines Buck die Hauptkommissarin Karla Sommerfeld in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und ...

In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Ines Buck die Hauptkommissarin Karla Sommerfeld in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Für mich war es dabei die erste Begegnung mit der sympathischen Ermittlerin und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden, obwohl es hier mit dem Fall rund um das spurlose Verschwinden von Karlas Vater einen roten Faden gibt, der sich durch die Reihe zieht. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als die kleine Mathilda Karla Sommerfeld stolz ihren Fund präsentiert, ist diese schockiert, denn sie erkennt sofort, dass der angebliche Wildschweinknochen in Wirklichkeit zu einem Menschen gehört. Und so finden die Ermittler in der Nähe des Kindergartens auch schnell ein Skelett, dass dort schon seit fünf Jahren liegt. Bei ihren Ermittlungen bekommen es Karla und ihre Kollegen mit aufgebrachten Eltern, schweigsamen Dorfbewohnern und einer Familie mit Geheimnissen zu tun.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und garniert sie mit jeder Menge Lokalkolorit aus der bayrischen Provinz. Geschickt legt sie dabei einige falsche Fährten und bietet am Ende eine verblüffende, aber dennoch schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Kommissarin, die wegen der Demenzerkrankung ihrer Mutter in ihren Heimatort zurückgekehrt ist, lockern das Geschehen zudem immer wieder ein wenig auf, die Krimihandlung steht dabei aber jederzeit im Mittelpunkt der Geschichte.

Wer auf spannende Kriminalromane mit sympathischen Ermittlern und reichlich Lokalkolorit steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber noch ein wenig Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Spannender Kriminalroman aus dem hohen Norden, der mit einem gut aufeinander abgestimmten Ermittler-Team aufwartet

FriesLandRaub (Nordseekrimi)
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In ihrem elften Küstenkrimi schickt die Autorin Nele Bruun ihre gut aufeinander abgestimmten Ermittler Carsten Wolf und Fabiu Covaci vom LKA Kiel in ihren vierten Fall, der sie diesmal nach St. Peter Ording ...

In ihrem elften Küstenkrimi schickt die Autorin Nele Bruun ihre gut aufeinander abgestimmten Ermittler Carsten Wolf und Fabiu Covaci vom LKA Kiel in ihren vierten Fall, der sie diesmal nach St. Peter Ording Sylt verschlägt. Diesmal nimmt auch Carstens ehemalige Partnerin Manuela „Manu“ Kramer nach ihrer Rückkehr in den aktiven Dienst eine größere Rolle ein.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten drei Bänden lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Als im Inselmuseum von St. Peter Ording Alarm ausgelöst wird, findet der Wachdienst dort keinen Einbrecher vor, sondern stößt auf die Leiche des schwerreichen Unternehmers und Kunstliebhabers Alexander von Holten. Carsten Wolf und sein Team übernehmen die Ermittlungen, die sich zunächst sehr schwierig gestalten, weil zunächst kein Motiv zu erkennen ist und die Mutter des Opfers auch keine große Hilfe ist und offenbar in erster Linie den Ruf der Familie schützen will. Und Fabiu muss sich zudem seiner Vergangenheit stellen, wegen der er sich zum LKA Kiel hat versetzen lassen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bestückt sie mit einer ganzen Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die größtenteils bereits aus den ersten beiden Bänden bekannt sind. Besonders das gelungene Zusammenspiel der beiden unterschiedlichen Hauptermittler ist auch diesmal wieder sehr gelungen. Zudem erweist sich Manu als große Bereicherung des Teams und bekommt diesmal auch deutlich mehr Zeit und Raum, ihr Potential auszuschöpfen. Und an der schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt, und dem zugehörigen dramatischem Showdown gibt es auch nichts zu meckern, so dass mich die Autorin erstmals komplett überzeugen konnte.

Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit aus dem hohen Norden steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

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