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Veröffentlicht am 27.04.2022

Die Wellington-Saga – Versuchung von Nacho Figueras und Jessica Whitman

Die Wellington-Saga - Versuchung
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In „Versuchung“ prallen zwei Welten aufeinander. Georgia, die mit ihrem Vater auf einer heruntergekommenen Farm wohnt und ihr eigenes Leben hintenanstellt, um ihrem Vater aus seinen Problemen zu helfen. ...

In „Versuchung“ prallen zwei Welten aufeinander. Georgia, die mit ihrem Vater auf einer heruntergekommenen Farm wohnt und ihr eigenes Leben hintenanstellt, um ihrem Vater aus seinen Problemen zu helfen.
Alejandro hingegen scheint das Wort Geldprobleme nicht zu kennen. Im Gegenteil. Der bekannte Polospieler scheint auf den ersten Blick ein überaus glamouröses Leben zu führen. Doch der Verlust seiner Frau hat bei Alejandro tiefe Spuren hinterlassen.
Gut gefallen hat mir die Schilderung des Luxuslebens. Oftmals habe ich das Gefühl, dass Autor*innen maßlos übertreiben, doch hier hielt sich das Ganze in Grenzen.
Im Fokus stand eher der Polosport, der auf eine lebhafte Weise in die Geschichte mit eingebunden wurde. Beim Lesen merkt man die Leidenschaft Nacho Figueras. Am liebsten hätte ich noch mehr zum Thema Polospiel gelesen.
Die Geschichte ist trotz der Thematik um Alejandros Verlust immer noch locker und leicht verdaulich. Insgesamt sind weder die Themen, noch die Geschehnisse sehr komplex.
Ein bisschen Drama gehörte natürlich auch mit dazu und machte die Geschichte authentischer. Ebenso die dramatische Szene kurz vor Ende (keine Spoiler an dieser Stelle). Hier ging mir die Auflösung leider viel zu schnell, was leider einen negativen Schatten über die Geschichte davor warf.
Die Hauptcharaktere wurden zwar mit ihrer eigenen Geschichte ausgeschmückt, eine Verbindung beim Lesen hatte ich jedoch keinen herstellen können. Schlimm fand ich das nicht.
Die Nebencharaktere waren vielseitig und brachten einige Wendungen in die Geschichte. Schade fand ich, dass Georgias bester Freund nur wenig vorkam.
Neben den Pferden und dem Polo spielt die Anziehung zwischen den Hauptcharakteren eine wichtige Rolle.
Der Schreibstil war angenehm und locker und ließ mich gut über die Seiten kommen, sodass es eine kurzweilige Geschichte war.
Mit hat das Buch beim Lesen zwar Spaß gemacht, da ich den Polo-Aspekt interessant fand, letztendlich war es für mich jedoch nur eine angenehme, leichte Lektüre, aber kein Highlight. Die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 01.04.2022

unterhaltsamer Fantasyroman

Die Seiten der Welt
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„Die Seiten der Welt“ ist ein ganz unterhaltsamer Fantasyroman, der mich trotz seiner interessanten, humor- und liebevoll gestalteten Welt nicht ganz packen konnte.
Die ersten 100 Seiten habe ich mir schwergetan ...

„Die Seiten der Welt“ ist ein ganz unterhaltsamer Fantasyroman, der mich trotz seiner interessanten, humor- und liebevoll gestalteten Welt nicht ganz packen konnte.
Die ersten 100 Seiten habe ich mir schwergetan in die Geschichte einzufinden. So langsam gelang es mir, auch wenn ich bis zum Ende nicht wirklich warm mit dem Buch wurde.
Furia ist eine angenehme Protagonistin. Ich fand ihren Charakter authentisch dargestellt, so auch ihre Entwicklung. Die emotionale Bindung zu ihr fehlte mir beim Lesen leider.
Erzählt wurde aus verschiedenen Perspektiven, was dem Leser viel Abwechslung und Action bietet. Diese Abwechslung führte anfangs bei mir dazu, dass es gedauert hat, bis ich in der Geschichte angekommen war. Auch brauchte ich ein wenig, bis ich die Welt verstand, oder zu verstehen glaubte. Im Verlauf des Buches fügt sich alles dann geschickt zusammen.
Besonders gefallen hat mir die Beschreibung der fantastischen Welt. Vor allem mochte ich Furias Seelenbuch und die sprechenden Möbel. Die Ausgestaltung und Beschreibung der Welt konnte mich definitiv begeistern. Ich konnte mir durch den tollen Erzählstil die Welt und das Geschehen bildlich gut vorstellen und fühlte mich beim Lesen, als wäre ich dabei.
Das Ende ging mir irgendwie zu schnell. Alles passiert so rasant hintereinander und wirkte auf mich als zu einfach. Die Welt und das Geschehen sind im Vergleich zur Auflösung am Ende zu komplex. Durch diesen Kontrast tat ich mir sehr schwer mit dem Ende.
Den Epilog hätte man meiner Meinung nach weglassen können. Da habe ich mich leider nur durchgequält. Ich bin allerdings generell kein Fan von Epilogen. ;)
Das Ende deutet schon auf den Folgeband hin. Ich werde es bei Band 1 belassen. Eine angenehme Geschichte, aber irgendwie nicht ganz meins.

Veröffentlicht am 28.03.2022

nicht mein

Vielleicht jetzt
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Die Grundidee von „Vielleicht jetzt“ fand ich interessant. Ich war gespannt, ob Gabriella ihren Vater kennen lernt, wie er ist und wie die beiden zueinander finden.

Das Setting in München und in der Catering-Firma ...

Die Grundidee von „Vielleicht jetzt“ fand ich interessant. Ich war gespannt, ob Gabriella ihren Vater kennen lernt, wie er ist und wie die beiden zueinander finden.

Das Setting in München und in der Catering-Firma gefiel mir sehr gut. Ebenfalls mochte ich, wie die Autorin in die Geschichte eingestiegen ist. Die Begegnung im Flugzeug empfand ich zwar als etwas merkwürdig, im Nachhinein konnte ich Anton jedoch besser verstehen. Nach der Landung wurde ich sehr schnell warm mit der Geschichte.

Die Protagonistin Gabriella, kurz Bri, ist ein sympathischer Charakter, allerdings fehlte mir der Tiefgang. Sie bekam einen Namen, eine Heimatstadt und ein Studium, aber insgesamt war ihrCharakter für mich zu blass. Ich habe nicht das Gefühl, sie zu kennen. Im Nachhinein kann ich mich kaum mehr an sie erinnern.
Genau so geht es mir mit den Nebencharakteren.
Anton war ebenfalls ein netterer Charakter, der meiner Meinung nach besser ausgearbeitet war.

Die Geschichte hatte ein angenehmes Tempo. Gegen Ende hin nahm die Geschwindigkeit jedoch rasant zu. Mir gefiel das Buch echt gut, trotz, dass ich keine Bindung zu den Charakteren hatte. Dies kann jedoch daran liegen, dass ich das Buch gehört habe.
Das folgende Drama war für mich vorhersehbar. Ich habe gehofft, dass die Autorin darauf verzichtet, stattdessen hat sie das ganze Thema so weit gestreckt, dass die Vater-Tochter-Thematik weggefallen ist. Das Drama hätte man durch einfache Konversation lösen können. Wie die beiden Protagonisten, vor allem Anton, hier reagiert haben, fand ich schwach. Auch Antons Vorgeschichte war für mich keine Entschuldigun hierfür.
Wie bereits erwähnt, wurde die Vater-Tochter-Thematik kaum behandelt. Es gab zwar ein Happy End, aber mir alles zu schnell. Auch Bris Vater hätte reifer reagieren können und unnötiges Drama vermieden werden.

Schade fand ich, dass die Geschichte zwischen Bri und ihrem Vater unter dem Charakter Anton gelitten hat. Nicht im wahrsten Sinne des Wortes, stattdessen hat die Autorin Anton und Bri zu weit in den Mittelpunkt gerückt. Hier fände ich es angenehmer, wenn die Liebe zweitranging gewesen wäre.

„Vielleicht Jetzt“ ist der erste Teil der Vielleicht-Trilogie. In den folgenden Bänden lernt man die anderen Mädels der Münchner WG, in der Bri untergekommen ist, kennen. Leider muss ich sagen, dass mich die Nebencharaktere in Band 1 nicht wirklich einnehmen konnten und ich deshalb noch nicht so wirklich in Vorfreude auf Band 2 bin. Da er bereits in meinem Regal steht, werde ich ihm jedoch eine Chance geben.

Leider hat mich Band 1 enttäuscht. Ich habe definitiv mehr erwartet. Ich bin gespannt, wie Band 2 der Autorin ist!

Veröffentlicht am 28.03.2022

Leseempfehlung

Erellgorh - Geheime Mächte
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Die 𝘏𝘢𝘶𝘱𝘵𝘱𝘳𝘰𝘵𝘢𝘴 Pitu, der Dieb, Artharu, ein magiebegabter Tangora und Selena, eine junge Frau, sind alle unterschiedlich, doch vereitn durch eine Mission.

Das 𝘚𝘦𝘵𝘵𝘪𝘯𝘨 bot viele Gefahren, die den Charakteren ...

Die 𝘏𝘢𝘶𝘱𝘵𝘱𝘳𝘰𝘵𝘢𝘴 Pitu, der Dieb, Artharu, ein magiebegabter Tangora und Selena, eine junge Frau, sind alle unterschiedlich, doch vereitn durch eine Mission.

Das 𝘚𝘦𝘵𝘵𝘪𝘯𝘨 bot viele Gefahren, die den Charakteren immer wieder Steine in den Weg gelegt haben.
Das Zusammenspiel aus magischen Wesen und der Magie gefiel mir. Es gab immer wieder etwas zu entdecken.

Die Geschichte der Hauptcharaktere wird parallel erzählt. Abwechselnd wird aus den unterschiedlichen 𝘚𝘪𝘤𝘩𝘵𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦𝘯 geschrieben.
Der 𝘚𝘱𝘢𝘯𝘯𝘶𝘯𝘨𝘴𝘣𝘰𝘨𝘦𝘯 bleibt dadurch immer oben. Teilweise hatte ich jedoch Probleme mich an das letzte Kapitel des Charakters zu erinnern, kam aber schnell wieder rein.

Wie verwoben die Schicksale der drei sind, erfuhr ich erst Stück für Stück, so blieb es immer interessant.

Das 𝘌𝘯𝘥𝘦 der Geschichte fand ich gelungen, jedoch habe ich einen spannenderen Kliffhänger erwartet. Nicht desto trotz werde ich weiterlesen.

Veröffentlicht am 28.03.2022

hat richtig spaß gemacht

Talon - Drachenzeit
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„Drachenzeit“ ist der Auftakt in die „Talon“-Triologie und führte mich in angenehmen Tempo in die interessante Welt ein.

In gewisser Weise war die Handlung vorhersehbar, aber das fand ich nicht schlimm. ...

„Drachenzeit“ ist der Auftakt in die „Talon“-Triologie und führte mich in angenehmen Tempo in die interessante Welt ein.

In gewisser Weise war die Handlung vorhersehbar, aber das fand ich nicht schlimm. Ich hatte dennoch viel Spaß.

Ember, Drachin, war eine tolle Protagonistin. Sie ist mutig und Rebellin. Auch lässt sie sich auf den Menschen Garret ein. Doch Garret ist nicht der, der er zu sein scheint.
Da abwechselnd aus beiden Sichtweisen geschrieben wird, war ich den Charakteren einen Schritt vorraus. Dadurch wurde die Geschichte spannend und realistisch, da ich alle Beweggründe gut nachvollziehen konnte.

Ein Dritter Protagonist, Riley, tritt auf den Plan. Er ist ein Einzelgänger, der sich von Talon abgewandt hat. Zwischen ihm und Embers Drache besteht von Anfang an eine Verbindung.
Riley ist kämpferisch und bringt Spannung in die Geschichte.

Der Schreibstil ist angenehm und ließ mich über die Seiten fliegen.

Das Ende der Geschichte war vorhersehbar, da die ganze Handlung auf diese Endszene hinausläuft.

Insgesamt gefiel mir die Geschichte und ich möchte definitiv weiterlesen.