Platzhalter für Profilbild

eleisou

Lesejury Star
offline

eleisou ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit eleisou über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2021

Mhairi McFarlane's bestes Buch bisher

Du hast mir gerade noch gefehlt
0

Mir gefällt es immer wieder, wie viel Tiefe und Einsicht eigentlich in Mhairi McFarlanes Bücher steckt. Sie mögen zahlreiche witzige Dialoge haben aber die Geschichten und Beziehungen sind niemals oberflächlich. ...

Mir gefällt es immer wieder, wie viel Tiefe und Einsicht eigentlich in Mhairi McFarlanes Bücher steckt. Sie mögen zahlreiche witzige Dialoge haben aber die Geschichten und Beziehungen sind niemals oberflächlich. Besonders in diesem Roman. Das heißt, obwohl sich die Geschichte mit dem plötzlichen Tod eines Hauptcharakters befasst, ist es kein humorvoller Kriminalroman. Die Beschreibungen von Trauer und Verlust sind lebendig und herzzerreißend, aber es gibt gleichzeitig auch sehr viel Humor und Wärme. Die Beziehungen fühlen sich real und überzeugend an und die Charaktere sind durchgehend authentisch dargestellt. Eves Happy End ist im Endeffekt nicht, dass sie den richtigen Kerl bekommt (obwohl es letztendlich doch so kommt), sondern dass sie sich selbst und andere klar sieht und lernt, sich selbst zu schätzen. Sie ist bisher meine Lieblingsheldin von den Büchern Autorin. Das erste Drittel mag vielleicht etwas langsam sein aber für mich war dies nicht unbedingt negativ; es fühlte sich an, als gäbe es mehr emotionale Beschreibungen als sonst und die Charaktere fühlten sich somit vollständiger an.
Ich habe das Lesen sehr genossen und kann es nur weiterempfehlen. Mhairi McFarlane bleibt auf meiner Wunsch- und Kaufliste.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Tolles Buch für Harry-Potter-Fans

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)
0

Keeper of the Lost Cities ist eines der besten Serien-Debüts für Kinder und Jugendliche, die ich seit langem gelesen habe. Es kombiniert Geschichten von faszinierenden alten Sagen wie Atlantis nahtlos ...

Keeper of the Lost Cities ist eines der besten Serien-Debüts für Kinder und Jugendliche, die ich seit langem gelesen habe. Es kombiniert Geschichten von faszinierenden alten Sagen wie Atlantis nahtlos mit der Modernen Zeit. Es ist eine wunderbare Geschichte um Entschlossenheit, Freundschaft und Magie.
Sophie Foster ist ein Kindergenie, die sich ihr ganzes Leben lang versteckt. Dann, plötzlich, wird sie in ein neues Land der Elfen entführt, um herauszufinden, wo sie wirklich hingehört. Da sich die Abschlussprüfungen ihrer Elvin-Schule nähern, wendet sich Sophie an eine neue Freundin, um sie um Hilfe zu bitten, aber sie werden entführt. Sie müssen dann alleine den Weg zurück in die Lost Cities finden, aber nicht ohne Hilfe. Selbst wenn sie zurückkommen, muss sich Sophie aber immer noch mit den Gefahren auseinandersetzen, in einer besonderen Welt etwas Besonderes zu sein. Der Hüter der verlorenen Städte hält den Leser auf Trab, und verspricht viele spannende Lesestunden. Für Fans von Harry und Co. zweifellos lesenswert.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Gutes Werk, nicht vollendet

Harlem Shuffle
0

Colton Whiteheads neuestes Werk ist eine Rückkehr nach Harlem in dem Jahren 1959-1961. Er ruft das Gefühl der Zeit und des Ortes hervor. Jedes seiner Worte dien dazu, die Sehenswürdigkeiten, Gerüche und ...

Colton Whiteheads neuestes Werk ist eine Rückkehr nach Harlem in dem Jahren 1959-1961. Er ruft das Gefühl der Zeit und des Ortes hervor. Jedes seiner Worte dien dazu, die Sehenswürdigkeiten, Gerüche und Geräusche des Ortes hervorzubringen. Seine Beschreibungen haben mich fasziniert. Es war unmöglich, nicht jede Szene vor Augen zu haben, so üppig waren die Beschreibungen.
Ray Carney konnte der Sohn eines Kleindiebes sein, aber er versucht sich als aufrechter Bürger durchzuschlagen. Sein Hauptbrot ist sein Möbelgeschäft. Sein Cousin Freddie hingegen ist auf der Suche nach dem großen Deal und zieht Ray mit hinein. Die Dinge mit Freddie laufen nie wie geplant und bereiten Ray immer Ärger. Doch während das Buch weitergeht, wird Ray immer weiter in die verworrene Welt hineingezogen und es ist faszinierend zu sehen, wie er versucht, seine Veränderung zu rationalisieren.
Whitehead kreiert Charaktere, die sich echt anfühlen. Nicht nur Ray, sondern auch Freddie, Elizabeth, Pepper. Dieses Buch hat viel zu erzählen: über Rache und unterdrückte Wut, Familienbeziehungen aber auch den Drang voranzukommen.
Trotzdem war ich nicht immer durchgehend begeistert. Die Geschichte war ungleich. Der Anfang war etwas langatmig. Der Humor lies ein wenig zu wünschen übrig. Harlem Shuffle ist ein Buch, das jedem Satz, jedem Wort seine Aufmerksamkeit verlangt. Die zweite Hälfte des Buches genoss ich mehr, es gab einfach mehr Entwicklung.
Alles in allem vergebe ich 4 Sterne, aber es hätten leicht 5 sein können.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Enttäuschend

Der Tod und das dunkle Meer
0

Nach "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" wollte ich dieses Buch lieben, war aber vom Ende so enttäuscht.. worum ging es da eigentlich? Ich m;chte hier keinen Spoiler einsetzen aber es schien, als könne ...

Nach "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" wollte ich dieses Buch lieben, war aber vom Ende so enttäuscht.. worum ging es da eigentlich? Ich m;chte hier keinen Spoiler einsetzen aber es schien, als könne der Autor keine clevere Idee entwickeln, also erfand er einfach ein lächerliches Szenario, dem alle Charaktere zustimmten. Samuel Pipps der Hauptprotagonist, wird wirklich erst am Ende relevant und selbst dann verstehe ich immer noch nicht, warum dieses Buch diesen Charakter überhaupt brauchte. Ich hatte wirklich Mühe, die Geschichte zu beenden, und stellte fest, dass sich die Mühe nicht gelohnt hat. Turton ist ein sehr kluger Autor, aber man würde dies bei diesem Buch leider nicht feststellen können.
Ich mag es nicht, Büchern schlechte Kritiken zu geben, weil ich weiß, wie viel Arbeit in die Erstellung einer Geschichte steckt, aber es scheint, als hätte Turton seine Geschichte nach so vielen Seiten einfach satt und sich dann beeilt, sie zu beenden. Eine Mischung von Genres - historische Fiktion, Mysterium und Horror, ohne bei einem von ihnen wirklich erfolgreich zu sein. Schade.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Nicht ihr bestes Werk

Der Sucher
0

Ich habe alle sechs Bücher der Dublin Murder Serie von Tana French mit abnehmendem Enthusiasmus gelesen. Als ich hörte, dass „der Sucher“ einen Ausstieg von der alten Serie in das versumpfte Dorfleben ...

Ich habe alle sechs Bücher der Dublin Murder Serie von Tana French mit abnehmendem Enthusiasmus gelesen. Als ich hörte, dass „der Sucher“ einen Ausstieg von der alten Serie in das versumpfte Dorfleben des irischen Westlandes versprach wollte ich unbedingt sehen, wohin uns die Geschichte führen würde. Doch ich fürchte, sie führte nicht in eine positive Richtung. Die Autorin scheint kein Buch mit weniger als 450 Seiten zu schreiben, und hier erreicht sie das mit einer sehr einfachen ländlichen Geschichte, die auf halber Länge überzeugend gewesen sein könnte. Es gibt einfach nicht genug, um das man sich bei der Suche nach ihrem Helden Sorgen machen muss. Da ist auf der einen Seite ein pensionierter Chicagoer, der so gar nicht glücklich darüber ist, in der Pampa verpflanzt worden zu sein und sich in einer emotionalen Sackgasse befindet und auf der anderen ein 13-jähriges Kind, das ihn überzeugt nach dem älteren Bruder zu suchen. Die Entwicklung der Hauptfiguren - des Ex-Polizisten und des Kindes - ist minimal und vorhersehbar. Ich habe es endlich bis zum Ende geschafft, aber es war ein Versuch, den ich nur den geschworenen Fans von Tana French antun würde.