Profilbild von esposa1969

esposa1969

Lesejury Star
offline

esposa1969 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit esposa1969 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2018

Vom Rebell zum Terroristen

Die Akte Baader
0

Klappentext:

Andreas Baader wächst ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader ...

Klappentext:

Andreas Baader wächst ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader schlittert in die Kriminalität, bewegt sich gern in der halbseidenen Münchener Schickeria, um dann in Berlin einen Politisierungsschub zu erfahren. Mit der Kommune 1 und der Kaufhausbrandstiftung 1968 vollzieht sich sein Weg vom Rebell zum Revolutionär. Mit der Gründung der linksrevolutionären Roten Armee Fraktion (RAF) wird er zum Staatsfeind Nr. 1!



Leseeindruck:

Mit „Die Akte Baader“ von Autor Stefan Schweizer liegt dem Leser ein interessanter biografischer Roman, der das Leben und Sterben des RAF-Mitgründers Andreas Baader erzählt. Das Leben wird chronologisch erzählt, beginnend mit dessen Kindheit, endet mit seinem Selbstmord. Eigentlich eine „Persönlichkeit“ derer es kaum Wert ist, sich an sie zu erinnern, andererseits aber gehört die RAF nunmal zur dunklen Geschichte Deutschlands und ist historisch interessant, wer genau dahinter steckte, was ihn dazu bewogen hat ein Schwerverbrecher zu werden und wie solch ein Leben ausgehen kann.

Das Buch liest sich flüssig und lesenswert, so dass man die rund 300 Seiten zügig lesen kann.
Mir hat dieser beinahe schon historische Roman gut gefallen. Das Cove Rist natürlich treffend gewählt: Andreas Baader in Handschellen.


@ esposa1969

Veröffentlicht am 20.10.2018

Spannend!

Tödliches Sushi
0

Klappentext:

Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend ...

Klappentext:

Brutaler Mord auf der Loreley. Ein japanischer Geschäftsmann wird enthauptet aufgefunden. Wer ist der unheimliche Killer und warum hat er den Kopf als grausige Trophäe mitgenommen? Am Abend war der Tote noch bei Jo Weidinger im Restaurant zu Gast. Der junge Küchenchef ist tief erschüttert und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Uhr tickt, denn schon bald wird der nächste Japaner kaltblütig ermordet. Offenbar verbirgt sich hinter den grausamen Taten ein uraltes Geheimnis, das Jo bis nach Japan führt …



Leseeindruck:

Mit „Tödliches Sushi“ von Christof A. Niedermeier liegt dem Leser nach „Mörderisches Menü“ und nach „Weidmanns Grab“ ein weiterer kulinarischer Krimi vor, in dem der Küchenchef Jo Weidinger ermittelt. Wie der Klappentext bereits verrät, geht es um einen brutalen Mord an einem japanischen Geschäftsmann. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, den Jo muss nicht nur nach Tokio fliegen, sondern das Tatwerkzeug ist auch noch ein Samurai-Schwert.

Ich bin wunderbar in diesen Krimi eingestiegen, der neben der eigentlichen Handlung auch wunderbar Jo´s Privatleben ins rechte Licht rückt. Ein fesselnder und lesenswerter Krimi, der mir viel packende Momente bereitet hat!

@ esposa1969

Veröffentlicht am 17.10.2018

Lyn Harms´ 2. Wacken-Fall

Der Teufel von Wacken
0

Klappentext:

Lyn Harms ermittelt in Wacken – Teil 2.

Ein Überfall auf einen Itzehoer Juwelier endet blutig. Die Spur führt Ermittlerin Lyn Harms zum gerade stattfindenden Heavy-Metal-Festival in Wacken. ...

Klappentext:

Lyn Harms ermittelt in Wacken – Teil 2.

Ein Überfall auf einen Itzehoer Juwelier endet blutig. Die Spur führt Ermittlerin Lyn Harms zum gerade stattfindenden Heavy-Metal-Festival in Wacken. Dort feiern 75.000 Fans eine riesige Party und haben das Dorf fest im Griff. Niemand ahnt, dass die Täter weitere Verbrechen planen. Als sich die Schlinge um die Bande immer enger zuzieht, eskaliert die Situation. Und es bleibt nicht bei einem Toten …


Leseeindruck:

Mit „Der Teufel von Wacken“ von Autorin Heike Denzau liegt dem Leser ein packender Kriminalroman vor und nach „Tod von Wacken“ gleichzeitig auch der 2. Wacken-Fall von Ermittlerin Lyn Harms von der Kripo Itzehoe.

Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, endet ein Raubüberfall auf einen Itzehoer Juwelier blutig. Die Ermittlungen gehen in Richtung zum Wackener-Heavy-Metal-Festival. Es scheint die Täter seien dort untergetaucht. Doch sie planen bereits weitere Verbrechen…

Ich habe schon etliche Kriminalromane der Autorin gelesen und viele weitere Fälle der Kommissarin Lyn Harms, somit war ich sowohl mit dem Schreibstil der Autorin, als auch mit der Ermittlern bestens vertraut. Sämtliche Figuren werden sehr real und gut vorstellbar beschrieben, ebenso wie der Wackener-Lokalkolorit. Dieser Kriminalroman, der sich immer mehr zum Thriller entwickelt, war an Ereignissen, die sich überschlagen, kaum zu überbieten. Der Spannungsbogen zog sich von Anfang bis Ende mit einer straffen Spannung hinweg. Die 21 angenehm fesselnden und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf insgesamt 332 Seiten, die sich Dank der gut leserlichen Schrift augenfreundlich lesen ließen. Ich habe diesen Krimi sehr genossen und mich packend unterhalten gefühlt und vergeben sehr gerne 5 von 5 Sternen!

@ esposa1969

Veröffentlicht am 13.10.2018

Hör auf dein Herz

Zartbitterherzen
0

Klappentext:

Als Rosa das nach frisch gebrühtem Kaffee und Schokoladenkuchen duftende Café Claire betritt, vergisst sie zum ersten Mal seit Langem ihren Liebeskummer. Sie ist verzaubert von diesem Ort, ...

Klappentext:

Als Rosa das nach frisch gebrühtem Kaffee und Schokoladenkuchen duftende Café Claire betritt, vergisst sie zum ersten Mal seit Langem ihren Liebeskummer. Sie ist verzaubert von diesem Ort, an dem nur freundliche Menschen willkommen sind: Da sind ihr bester Freund Tom, der verschrobene Professor Leclerc und der charismatische Schriftsteller Jacob, zu dem sie sofort eine Verbindung spürt. Doch dann reißt eine Begegnung mit ihrem Exmann alte Wunden wieder auf. In ihrer Not bittet Rosa den Professor um Hilfe. Denn er hat eine Methode entwickelt, um Gefühle für immer zu löschen ...

Mit köstlichen Kuchenrezepten zum Nachbacken



Leseeindruck:

Rosa ist die Hauptfigur der Geschichte, deren Leben aus den Fugen gerät, als sie von ihrem Mann verlassen wird.
Aber nicht nur sie hat ein schweres Schicksal, sondern auch ihr bester Freund Tom, der ihr zur Seite steht. Und da ist dann auch noch das Café Claire, ein wunderbarer Ort, mit Emotionen verbunden, ein Ort in dem man sich verlieben kann…

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ebenso wie die Figuren. Als wird sehr real und gut vorstellbar geschrieben, so dass man sich mitten in die Handlung hineinversetzen kann. Die Geschichte selbst ist mehr oder weniger aus dem Leben gegriffen, in jedem Fall aber unterhaltsam. Insgesamt 50 angenehm kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf rund 300 Seiten und ließen sich flüssig und lesenswert lesen. Das Cover ist sehr trefflich gestaltet. Im Anhang finden wir noch köstliche Rezepte zum Nachbacken.


@ esposa1969

Veröffentlicht am 12.10.2018

Netter Roman

Land im Nebel
0

Klappentext:

Im Herbst 1796 liegt Frankreich im Krieg mit den Monarchien Europas. Die Revolutionstruppen sind bis an den Niederrhein vorgerückt, die Bündnisstaaten stellen sich dieser Expansion entgegen. ...

Klappentext:

Im Herbst 1796 liegt Frankreich im Krieg mit den Monarchien Europas. Die Revolutionstruppen sind bis an den Niederrhein vorgerückt, die Bündnisstaaten stellen sich dieser Expansion entgegen. Im Herzogtum Berg kämpft die junge Adelige Johanna derweil um ihre eigene Unabhängigkeit. Sie begehrt gegen eine Heirat auf und mischt sich in die Bewirtschaftung des Familiengutes ein. Als sie bei Kloster Bödingen dem Franzosen und vermeintlichen Mönch Henri begegnet, bringen sie ihre Gefühle zu ihm zwischen alle Fronten …



Leseeindruck:

In diesem historischen Roman „Land im Nebel“ von Autorin Nicole Peters begeben wir uns ins geteilte Rheinland zur Zeit der französischen Besatzung anno 1796. Dort treffen wir auf die Adelsfrau Johanna und dem Revolutionär Henri, die bald eine innige Beziehung verbindet. Wir erfahren viel über die Menschen von damals, den Wirren dieser Zeit und den Gebräuchen. Die Liebesgeschichte der beiden steht im Vordergrund und ist angenehm zu lesen. Eine schöne Geschichte, wenn auch ohne viel Höhen oder Tiefen. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und trotz der rund 470 Seiten kam ich zügig voran. Das hinten angehängte Personenregister hätte ich mir auch gut vorne vorstellen können. Ein wirklich schönes Cover ziert dieses Buch, das perfekt eine typische Szernerie mit einem Land im Nebel darstellt.


@ esposa1969