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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Spannender Romantasy-Auftakt

Empire of Whispers and Shadows
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Empire of Whispers and Shadows erzählt eine intensive, düstere Geschichte, in der Saya und Teno um einen Platz in der Schattenarmee des Gottkaisers kämpfen. Dafür müssen sie sieben lebensgefährliche Prüfungen ...

Empire of Whispers and Shadows erzählt eine intensive, düstere Geschichte, in der Saya und Teno um einen Platz in der Schattenarmee des Gottkaisers kämpfen. Dafür müssen sie sieben lebensgefährliche Prüfungen bestehen und das nur gemeinsam.
Die Geschichte wird durch wechselnde POVs erzählt, Saya, auf der Straße groß geworden, ist mutig, wachsam und misstrauisch. Und Teno, der aus gehobenen Verhältnissen stammt, aber genauso von Verlust gezeichnet ist. Beide leiden noch unter dem Tod ihrer Eltern, was ihren Entscheidungen und Reaktionen spürbare Tiefe verleiht.
Die Dynamik zwischen ihnen ist eindeutig enemies to lovers, anfangs explosiv, mit verletzenden Dialogen und voller Reibung. Der Übergang von Hass zu Anziehung ist zwar vorhersehbar, aber glaubwürdig erzählt und sorgt für eine starke Energie zwischen den beiden. Nur manche Emotionen haben mich nicht ganz erreicht, da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding, Ein japanisches Setting, das mit Katanas, Tantos und Shuriken, blutigen Kämpfen und einer bedrohlichen Atmosphäre lebendig wirkt. Der Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und treibt die Handlung stetig voran, sodass die Geschichte zu keiner Zeit langweilig ist.
Nicht so gut gefallen hat mir das Magiesystem, es ist etwas vage dargestellt. Es wirkt interessant, aber nicht vollständig erklärt, sodass man sich an manchen Stellen mehr Klarheit wünscht.
Trotz kleiner Schwächen ein toller Romantasy-Auftakt.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Warmherzige RomCom

Annie Knows Everything
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Die Produktmanagerin Annie verliert ihre Stelle in einem Tech-Start-up in New York, doch ihre Freundin Carrie organisiert ihr einen neuen Job, für den sie weder Erfahrung noch Selbstvertrauen besitzt. ...

Die Produktmanagerin Annie verliert ihre Stelle in einem Tech-Start-up in New York, doch ihre Freundin Carrie organisiert ihr einen neuen Job, für den sie weder Erfahrung noch Selbstvertrauen besitzt. Während sie versucht, sich mit Charme und Chaos durchzuschlagen, wird ausgerechnet ihr neuer Chef zur größten Herausforderung, beruflich wie emotional.

Annie ist selbstbewusst, liebenswert chaotisch und stolpert mit voller Wucht in einen Job, bei dem ich selbst irgendwann nicht mehr wusste, was sie da eigentlich macht. Die Tech‑Welt war für mich ein einziges Fragezeichen, aber genau das hat ihren Charme ausgemacht.

Der Schreibstil ist super flüssig, die humorvollen Szenen haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Nach einem vielversprechenden Start wurde der Mittelteil etwas langatmig, doch zum Ende hin hat mich die Story richtig gepackt.

Connor wirkte anfangs distanziert, aber sein knuddeliger Charakter mit weichem Kern hat mich für sich eingenommen. Die Nebenfiguren sind abwechslungsreich und bringen Farbe in die Handlung.

Mir hat ein bisschen die emotionale Tiefe gefehlt, da wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ein unterhaltsamer, warmherziger Roman mit Chaos und Charme, perfekt für alle, die RomComs lieben.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Ein perfides Spiel

Das Signal
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Im Zentrum dieser Geschichte steht die Innenarchitektin Viola Decker, die nach einem schweren Unfall ein Bein verliert. Viola kämpft nicht nur mit ihrem körperlichen Handycap, sondern auch mit einem Ehemann, ...

Im Zentrum dieser Geschichte steht die Innenarchitektin Viola Decker, die nach einem schweren Unfall ein Bein verliert. Viola kämpft nicht nur mit ihrem körperlichen Handycap, sondern auch mit einem Ehemann, der sie liebevoll umsorgt, vielleicht zu liebevoll. Schon früh wird spürbar, dass Adam sie in ihrem Lernprozess eher bremst als unterstützt, und dieses merkwürdige Verhalten lässt sofort Alarmglocken schrillen.
Viola selbst ist eine faszinierende Figur, nach außen hin zurückhaltend, verletzlich, fast naiv, doch unter dieser Oberfläche steckt eine Frau, die scharf beobachtet, strategisch denkt und moralisch einen nicht ganz einwandfreien Charakter hat. Aber das macht ihre Figur so spannend. Sie wird unterschätzt, vor allem von Adam. Mit GPS Trackern beginnt sie ein Katz-und-Maus-Spiel und kommt so einigen Wahrheiten auf die Spur, doch auch sie hat ein Geheimnis.
Violas Zuhause wir mehr und mehr zu einem Gefängnis für sie und verstärkt die klaustrophobische Stimmung. Der Plot ist raffiniert konstruiert, voller Wendungen und subtiler Hinweise. Ursula Poznanski hat einen absolut fesselnden Schreibstil und die gut ausgefeilte Story mit einem hohen Spannungsbogen hat mich nicht mehr losgelassen.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Düsterer Romantasy-Auftakt

Nightweaver
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Der Leser wird ohne Vorwarnung in eine dramatische Seeschlacht hineingezogen, in der das Schiff Lightbringer und die Piratenfamilie Oberon um ihr Leben kämpfen. Der Tod von Asters Bruder versetzt sie in ...

Der Leser wird ohne Vorwarnung in eine dramatische Seeschlacht hineingezogen, in der das Schiff Lightbringer und die Piratenfamilie Oberon um ihr Leben kämpfen. Der Tod von Asters Bruder versetzt sie in eine düstere, schmerzhafte und wütende Stimmung.
Die Geschichte wird aus Asters Perspektive erzählt. Nachdem sie und ihre Familie gefangengenommen werden, finden sie sich auf dem Anwesen der Nightweaver wieder, doch trotz der scheinbaren Sicherheit, die ihnen dort geboten wird, bleibt Aster misstrauisch. Selbst Will, der Nightweaver, der ihr das Leben rettet, kann ihr Vertrauen nicht gewinnen. Denn Menschen und Nightweaver sind Feinde.
Blutige und brutale Auseinandersetzungen, Machtspiele und der ständige Konflikt zwischen Menschen und Nightweavern schaffen eine beklemmende, aber faszinierende Atmosphäre. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, Asters Trauer und ihren inneren Kampf sehr emotional darzustellen.
Die Welt von Nightweaver ist reich an Mythen und Fantasy-Wesen. Allerdings kann die Vielzahl an Begriffen und Figuren anfangs überfordern. Trotz des Stammbaums der Familie Oberon bleiben manche Charaktere eher schemenhaft und schwer greifbar.
Die Geschichte bietet zahlreiche Wendungen, die immer wieder überraschen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass vielleicht zu viel in die Handlungen gepackt wurde. Manches hätte mehr Raum verdient.
Die Romance ist Slow Burn und eher Nebensache, der Fokus liegt eher auf den Konflikten zwischen Menschen und Fantasywesen.
Ein Düsteres Fantasy-Abenteuer mit starken Mythen und intensiven Konflikten. Etwas überladen, aber absolut packend.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Das Prügelmädchen

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Tamsyn, als Findelkind in die königliche Familie des Landes Penterra aufgenommen, wächst zwar wie eine Prinzessin auf, doch ihr Weg ist alles andere ...

Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Tamsyn, als Findelkind in die königliche Familie des Landes Penterra aufgenommen, wächst zwar wie eine Prinzessin auf, doch ihr Weg ist alles andere als märchenhaft, immer wenn Ihre Schwestern etwas angestellt haben, muss sie als Prügelmädchen herhalten. Was sie ertragen muss, ging mir richtig unter die Haut.

Und dann ist da noch die Zwangsheirat mit Fell, der Bestie. Zwei starke Charaktere, die sich im Laufe der Handlung beeindruckend weiterentwickeln und deren Dynamik mich absolut gefesselt hat. Zwischen ihnen knistert es heftig, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Gefühl gewünscht hätte.

Die Welt selbst ist düster, voller Intrigen, Geheimnisse und überraschender Twists. Besonders die Hintergrundgeschichte über die angeblich ausgerotteten Drachen und Hexen verleiht der Handlung eine epische Tiefe, die mich komplett in die Seiten gezogen hat.

Auch wenn man früh ahnt, wohin die Reise geht, verliert die Story nie an Spannung. Ich bin komplett abgetaucht und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.

Fesselnd, atmosphärisch, emotional – für Romantasy-Fans sehr zu empfehlen.

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