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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2020

Spannender düsterer Skandinavien-Krimi von einer deutschen Autorin

Dänische Dämmerung
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Inhalt:

Ein deutsches Urlauberpaar wird in einer dänischen Feriensiedlung an der Nordseeküste ermordet aufgefunden. Nur der kleine Sohn hat überlebt.

Sibylle von Poll erfährt aus der Zeitung von dem ...

Inhalt:

Ein deutsches Urlauberpaar wird in einer dänischen Feriensiedlung an der Nordseeküste ermordet aufgefunden. Nur der kleine Sohn hat überlebt.

Sibylle von Poll erfährt aus der Zeitung von dem Mord, doch warum reist sie überstürzt in die Feriensiedlung nach Dänemark? Ihr Ehemann Daniel Konermann riest ihr mit dem gemeinsamen Sohn Oscar nach. Er ist Polizist und bietet den dänischen Kollegen seine Hilfe zu den Mordermittlungen an.

Meinung:

Schon das düstere Cover sagt einiges zu der Story aus, düster und beklemmend. Das Buch wurde zwar dem Genre Krimi zugeordnet, geht aber auch gut und gerne als Thriller durch.

Lynn Andersen versteht es hier mit zwei Erzählsträngen die Spannung aufzubauen und bis zum Schluss zu halten.

Die Handlung ist zunächst undurchschaubar, doch durch die gute Ermittlungsarbeit der Protagonisten bekommt der Leser nach und nach eine Ahnung vom schockierenden Thema dieses Thrillers.

Zum Ende löset sich alles stimmig auf und lies mich mit Gänsehaut zurück.

Fazit:

Ein Krimi/Thriller den man nicht aus der Hand legen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2020

Spannender Leipzig-Krimi

Heißes Pflaster
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Inhalt:

Der Leiter des Leipziger Liegenschaftsamts Guido Ehrlich wird tot an einem Seeufer gefunden. Novic und Seiler übernehmen die Ermittlungen. Laut Obduktion sieht es nach einem natürlichen Tod aus. ...

Inhalt:

Der Leiter des Leipziger Liegenschaftsamts Guido Ehrlich wird tot an einem Seeufer gefunden. Novic und Seiler übernehmen die Ermittlungen. Laut Obduktion sieht es nach einem natürlichen Tod aus. Die beiden hegen jedoch Zweifel, werden jedoch von ihrem Vorgesetzten zurückgepfiffen. Nachdem die von Ehrlich geschützten Abrisshäuser nach seinem Tod unverzüglich an einen Immobilienhai aus der rechten Szene verkauft werden, beginnt es in der linken Hausbesetzer-Szene zu brodeln.

Meinung:

Obwohl ich den 1. Teil von Alex Pohls Krimi-Reihe um die Ermittler Novic und Seiler noch nicht kenne, bin ich sehr gut in diese Stroy hineingekommen. Der Spannungsbogen wird von Anfang an hochgehalten, ein echter Pageturner.

Die Charaktere sind sehr gut und bildlich dargestellt. Auchd ie privaten Hintergründe von Novic und Seiler sind sehr passend eingeflochten.

Mit dem Thema fehlender bezahlbarer Wohnraum hat Alex Pohl ein brisantes Thema aufgegriffen.

Durch die vielen unerwarteten Wendungen, falschen Fährten und das explosive Ende ist dem Autor ein echter Leckerbissen gelungen.

Ein paar offene Fragen machen neugierig auf den nächsten Fall, der hoffentlich bald folgt.

Fazit:

Sehr lesenswert

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2020

Seichter Inselkrimi

Der Tote im Strandkorb
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Inhalt:

Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird von ihrem Vorgesetzten mit einem FAll auf ihrer Heimatinsel Amrum betreut. Der Tote ist der Leiter des örtlichen Kinderheims. Die Polizei vor Ort geht von einem ...

Inhalt:

Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird von ihrem Vorgesetzten mit einem FAll auf ihrer Heimatinsel Amrum betreut. Der Tote ist der Leiter des örtlichen Kinderheims. Die Polizei vor Ort geht von einem natürlichen Tod aus, dies können Lena und ihr Kollge allerdings nicht glauben und sie finden schnell die ersten verdächtigen Spuren.

Meinung:

Der Krimi ließ sich leicht und flüssig lesen, mit einem mäßigen Spannungsbogen. Die Autorin punktet hier mit den Beschreibungen der Insel und deren Bewohnern mit ihren sympathischen Charakteren.

In der Story geht es um Kindesmissbrauch, das Thema jagt dem Leser manchmal Gänsehaut über den Körper.

Die Handlung ist gut konstruiert, lädt zum Miträtseln ein, ist aber doch vorhersehbar.

Fazit:

Ich werde dem 2. Teil der Reihe noch eine Chance geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

Verstöhrender Thriller

Ein Herz und keine Seele
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Inhalt:

Detective Tom Thorne untersucht in London den Tod einer Frau die sich vor einen Zug geworfen hat. Tom kann diesen Fall nicht einfach als Selbstmord abschließen und forscht nach den Gründen, dadurch ...

Inhalt:

Detective Tom Thorne untersucht in London den Tod einer Frau die sich vor einen Zug geworfen hat. Tom kann diesen Fall nicht einfach als Selbstmord abschließen und forscht nach den Gründen, dadurch stößt er auf ein schockierendes Liebespaar.

Meinung:

Das Cover des gebunden Thrillers von Mark Billingham hat mir sehr gute gefallen und die rot gefärbten Schnittkanten sind ein Eye-Catcher.

Besonders hat mir gefallen, wie der Autor die verschiedenen Erzählstränge bis zum Ende stimmig verwoben hat, dadurch wurde der Spannungsbogen hoch gehalten. Die Handlung des Thrillers ist gut durchdacht und durch einen angenehmen Schreibstil fesselnd.

Es geht hierbei um eine erschreckende Liebe die den Leser geschockt zurücklässt.

Mit dem Ermittler und seinem Team bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Dies lag vielleicht daran, dass ich die Vorgänger aus dieser Reihe noch nicht kenne und mir daher das Vorwissen fehlte. Dadurch empfand ich einige Passagen etwas in die Länge gezogen.

Fazit:

Gut konstruierter Thriller, durchaus lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Vier Freunde und der böse Wolff

Die Wälder
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Inhalt:

Ninas bester Freund aus Kindertagen Tim ist unerwartet gestorben und hinterlässt ihr und den anderen aus ihrer Kindheits-Clique jeweils einen Brief. Seine Schwester Gloria verschwand damals in ...

Inhalt:

Ninas bester Freund aus Kindertagen Tim ist unerwartet gestorben und hinterlässt ihr und den anderen aus ihrer Kindheits-Clique jeweils einen Brief. Seine Schwester Gloria verschwand damals in den Wäldern. Kurz vor seinem Tod hat Tim das letzte "Puzzleteil" gefunden, nun sollen seine Freunde Gloria finden.

Meinung:

Anfangs fand ich diesen Thriller sehr interessant, leider konnte er mich im weiteren Verlauf nicht fesseln. Die Story springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten erinnern eher an ein Kinderbuch. Die Gegenwart mit der Fahrt durch den Wald war etwas zu sehr konstruiert.

Die Idee war vielleicht nicht schlecht, die Charaktere konnten mich aber leider irgendwie nicht fesseln.

Positiv fand ich den sehr angenehmen Schreibstil und dass dieser Thriller ohne Blutvergießen auskam.

Das Ende der Story war eher enttäuschend, das hätte die Autorin anders konzipieren müssen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere