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Veröffentlicht am 13.11.2025

Solider Finalband der fesselnden Romantsy-Geschichte

Ember King
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Nach dem vergeblichen Versuch, Yessas Familie in Sicherheit zu bringen, finden sich Yessa und Cassim getrennt voneinander in Gefangenschaft wieder. Obwohl die Lage zunächst aussichtslos erscheint, erhalten ...

Nach dem vergeblichen Versuch, Yessas Familie in Sicherheit zu bringen, finden sich Yessa und Cassim getrennt voneinander in Gefangenschaft wieder. Obwohl die Lage zunächst aussichtslos erscheint, erhalten sie unerwartete Hilfe, denn nur Cassims Macht kann Eldeya von dem grausamen König befreien und den versklavten Drachen eine bessere Zukunft bringen. Allerdings müssen sie verhindern, dass sich König Ylving diese Magie zunutze macht, denn damit könnte er alle Gegner besiegen und seine Schreckensherrschaft für immer sichern.

"Ember King" von Marie Niehoff ist der Finalband einer spannenden Fantasy-Trilogie. Zum Verständnis sehe ich es als unabdingbar an, zunächst die Vorgängerbücher gelesen zu haben, denn die Handlung wird fortlaufend weiter erzählt. Cassim und Yessa waren mit bereits ab dem ersten Teil ans Herz gewachsen, so dass ich emotional immer an ihrer Seite war. In der Grausamkeit, die ihnen in der Gefangenschaft entgegen gebracht wird, zeigen sie sich ungewohnt verletzlich, was ich durchaus nachvollziehbar finde. Die Protagonisten und auch alle Figuren in ihrem Umfeld waren meiner Meinung nach authentisch dargestellt, ich hatte beim Lesen immer Bilder vor Augen.

Den fesselnden Schreibstil mochte ich bereits in den Vorgängerbänden, auch dieses Mal hat mich die Spannung fast ständig durch die Handlung begleitet. Im Mittelteil gab es zwar ein paar winzige Längen, insgesamt hat das dem Lesevergnügen aber kaum Abbruch getan. Das Finale hätte für meine Geschmack gern noch etwas ausführlicher sein dürfen, doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Schlussendlich bin ich rundum zufrieden zurück geblieben, so dass ich für den Abschlussband sowie die gesamte Reihe gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Der Reihenabschluss bietet ein gelungenes Finale der romantischen Fantasy-Geschichte, ich hatte einige fesselnde Lesestunden und empfehle den Roman gern weiter.

Veröffentlicht am 12.11.2025

Fesselnde Fantasy-Geschichte mit faszinierendem Magiesystem

The Second Death of Locke
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Grey ist eine sogenannte "Quelle", das bedeutet, sie besitzt Magie, die sie allerdings nicht selbst nutzen kann, nur ein Magier, der sich mit ihr verbindet, kann die Macht verwenden. Seit vielen Jahren ...

Grey ist eine sogenannte "Quelle", das bedeutet, sie besitzt Magie, die sie allerdings nicht selbst nutzen kann, nur ein Magier, der sich mit ihr verbindet, kann die Macht verwenden. Seit vielen Jahren kämpft sie an der Seite ihres besten Freundes Kier, mit dem sie einen magischen Bund eingegangen ist, in einem nicht enden wollenden Krieg. Doch die magischen Ressourcen lassen nach, seit dem Untergang der Insel Locke, von der alle Magie dieser Welt stammt, wurden keine neuen Quellen mehr geboren. Als ein Mädchen gefunden wird, das anscheinend die Nachfahrin der Herrin von Locke ist, erhalten Grey und Kier den Auftrag, sie sicher zum High Lord Scaelas zu eskortieren, dabei ist ihnen bewusst, dass sämtliche verfeindeten Armeen hinter ihnen her sind, um die Erbin der Macht in die Hände zu bekommen. Während der Reise wird es immer schwieriger für Grey, ihr eigenes Geheimnis zu bewahren, das sie alle in noch größere Gefahr bringen könnte.

"The Second Death of Locke" von V. L. Bovalino ist eine fesselnde Fantasy-Geschichte, die mich schnell in ihren Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen hat. Grey ist eine sympathische Protagonistin, bereits nach wenigen Sätzen war ich tief in ihrer Welt versunken. Das Magiesystem fand ich äußerst faszinierend, die symbiotische Abhängigkeit zwischen Magier und Quelle ist meiner Meinung nach recht einzigartig. Auch Kier mochte ich gern, obwohl er in den ersten Kapiteln ein wenig blass blieb, erst während der Reise hat er sich für mich greifbarer angefühlt. Dennoch wirkte er, wie sämtlich anderen Figuren, auf mich authentisch und lebensecht, es dauerte nicht lang, bis ich von allen ein plastisches Bild vor Augen hatte.

Der Schreibstil hat mich gefesselt, besonders in der zweiten Hälfte hat sich die schon vorhandene Spannung noch einmal gesteigert und ich habe das Buch nicht mehr zur Seite legen können, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Den Hintergrund fand ich umfassend beschrieben, die ganze Zeit über lief die Handlung beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Und obwohl inzwischen ein weiterer Band aus diesem Universum angekündigt wurde, denke ich, dass die Geschichte von Grey und Kier in sich abgeschlossen ist, insgesamt hat mich dieser Roman rundum zufrieden zurück gelassen, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Fazit: Das einzigartige Magiesystem, die liebenswerte Protagonistin und die spannende Erzählweise haben diesen Roman für mich zu einem ganz besonderen Lesevergnügen gemacht, das ich gern weiter empfehle.

Veröffentlicht am 06.11.2025

Gemütliche Atmosphäre und explizite Erotik vereinen sich zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen

Nanny for the Neighbors (Why Choose 3)
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Seit einem Jahr ist Beth bereits arbeitslos, denn in Zeiten der Pandemie hat niemand eine Nanny benötigt. Da kommt ihr der Hilferuf ihrer Nachbarn gerade recht, bei den drei Single-Männern wurde ein Baby ...

Seit einem Jahr ist Beth bereits arbeitslos, denn in Zeiten der Pandemie hat niemand eine Nanny benötigt. Da kommt ihr der Hilferuf ihrer Nachbarn gerade recht, bei den drei Single-Männern wurde ein Baby abgegeben, offensichtlich ist einer von ihnen der Vater - und genau so offensichtlich sind alle drei absolut überfordert mit der Aufgabe, sich um die Kleine zu kümmern. Beth freut sich nicht nur über den neuen Job, die kleine Cami wächst ihr auch schnell ans Herz. Dass zwischen der Nanny und jedem einzelnen ihrer neuen Arbeitgeber die Funken knistern, lässt sich nicht bestreiten, doch nachdem Beth ihre Jugend in wechselnden Pflegefamilien verbracht hat, ist sie nicht bereit, sich emotional auf eine Beziehung einzulassen.

"Nanny for the Neighbors" von Lily Gold ist eine fesselnde Geschichte, die mich sowohl mit ihrer gemütlichen Atmosphäre als auch mit den reichlich explizit beschriebenen Erotikszenen bestens unterhalten hat. Die Grundidee mit einer Frau und drei Männern habe ich bereits in einem anderen Buch der Autorin erlebt, der Untertitel "Why Choose 3" deutet darauf hin, dass sich das Schema in einer ganzen Reihe wiederholt. Dennoch hat jeder Band andere Protagonisten und ist in sich abgeschlossen, so dass die Bücher einzeln gelesen werden können.

Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd bezeichnen, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum weg legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Sowohl Beth als auch die drei Männer fand ich authentisch und lebensecht charakterisiert, ich habe sie sogar noch etwas mehr gemocht, als die Hauptfiguren in "Three Swedish Mountain Men", wobei Cyrus in meiner Zuneigung noch einen Tropfen Herzblut vor seinen beiden Mitbewohnern liegt.

Das große Thema, das mich ganz besonders angesprochen hat, war in diesem Roman ganz eindeutig Familie, nicht nur Baby Cami benötigte eine geborgene Umgebung, auch von den Erwachsenen, die sich um ihr Wohl sorgten, trug jeder seinen individuellen Kummer aus dem familiären Hintergrund mit sich. Und wie nach dem Klappentext zu erwarten war, kam auch die Erotik nicht zu kurz, die heißen Szenen fügten sich meiner Meinung nach perfekt in die Rahmenhandlung ein. Insgesamt kann ich von einem wunderbaren Lesevergnügen sprechen, das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Dass es heiß wird, hatte ich schon vom Klappentext und meiner Erfahrung mit der Autorin erwartet, doch auch alle anderen Aspekte der Geschichte habe ich geliebt. Die Atmosphäre empfand ich als sehr anheimelnd und mochte gar nicht mehr aus Beths Welt auftauchen, für diesen unterhaltsamen Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 03.11.2025

Spannender Abschlussband der fantasievollen Dilogie

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die ...

Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die jüngste Roseblood-Schwester plant, Cascadia zurück zu erobern und erneut eine Herrschaft der Hexen durchzusetzen. Gideon hingegen hat den Auftrag Rune zu ermorden, um genau das zu verhindern. Obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten kämpfen, müssen die Hexe und der Hexenjäger erneut zusammen arbeiten, denn nicht nur ihr eigenes Leben, auch das Schicksal ihrer Heimatinsel steht auf dem Spiel.

"Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)" von Kristen Ciccarelli ist der Abschluss einer fantasievoll geschriebenen Dilogie, der mich genau so fasziniert und begeistert hat, wie der Vorgänger. Zum Verständnis sollte man "Heartless Hunter" unbedingt gelesen haben, denn das Geschehen baut unmittelbar auf den Ereignissen des ersten Bandes auf. Sowohl Rune als auch Gideon waren mir bereits in Teil 1 ans Herz gewachsen und es hat mich gefreut, ihnen hier wieder zu begegnen. Die Protagonisten und auch die Figuren um sie herum fand ich authentisch und lebensecht beschrieben, ich hatte von allen ein gutes Bild vor Augen und war emotional tief in der Geschichte versunken.

Der mitreißende Schreibstil hat mich leicht und locker durch die Handlung geführt. Da die Autorin ihre Hauptfiguren erneut in einem (teilweise von Vorurteilen und Unsicherheiten befeuerten) Katz-und-Maus-Spiel gegeneinander antreten lässt, hielt sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Die Erzählperspektive wechselte zwischen Rune und Gideon, so das ich als Leser in der komfortablen Lage war, die Gefühle von Beiden mit zu erleben und die Entwicklung zwischen ihnen hautnah zu empfinden. Dennoch kam der Wechsel von Gegnern zu Liebenden auch für mich etwas plötzlich, dafür waren einige andere Wendungen recht vorhersehbar. Dem Lesevergnügen hat das in meinen Augen kaum Abbruch getan, so dass ich den fesselnden Dilogieabschluss gern weiter empfehle.

Fazit: Der zweite Band führt nahtlos fort, was der erste begonnen hat, erneut gibt es ein spannendes Wechselspiel zwischen Hexe und Hexenjäger. Insgesamt hat mich dieser Roman wunderbar unterhalten, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Veröffentlicht am 30.10.2025

Herrlich skurriler Monster-Krimi, ich bin von der gesamten Reihe begeistert

Anwälte und andere Monster
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Finanziell hält sich die Kanzlei von Daniel Becker nur knapp über Wasser. an Aufträgen mangelt es es dem Monsteranwalt allerdings nicht. Gleich zu Beginn soll er einen italienischen Liebesgott vor der ...

Finanziell hält sich die Kanzlei von Daniel Becker nur knapp über Wasser. an Aufträgen mangelt es es dem Monsteranwalt allerdings nicht. Gleich zu Beginn soll er einen italienischen Liebesgott vor der Abschiebung bewahren - dummerweise verfügt dieser Mandant über keinerlei Geld und besteht darauf, zum Dank Daniels Liebesleben auf die Sprünge zu helfen. Der hat allerdings genug damit zu tun, den Mordanschlägen zu entgehen, die ein Dämon von seinem Hexenzirkel ausüben lässt, einem im Zoo fest gehaltenen, kiffenden Drachen zur Freiheit zu verhelfen, einen bezahlten Auftrag der Stadtverwaltung auszuführen und sich um seine Tochter zu kümmern. Als er auch noch selbst vor Gericht gestellt wird, ist Daniel äußerst überrascht von dem unerwarteten Beistand eines blutrünstigen Vampirs.

"Anwälte und andere Monster" von Royce Buckingham ist der dritte Teil einer herrlich skurrilen Buchreihe um den Anwalt Daniel Becker, dessen Spezialgebiet Monster aller Art sind. Im ersten Buch hat es etwas gedauert, bis ich mit dem Protagonisten warm geworden bin, doch je weiter er sich von seinen ehrgeizigen Karriereplänen entfernt hat und sich mit seinen neuen, übersinnlichen Mandanten beschäftigte, umso mehr ist er mir ans Herz gewachsen. Daniel selbst und auch sämtliche Figuren (seien es Menschen oder Monster) in seinem Umfeld fand ich authentisch und lebensecht dargestellt, ich hatte von allen ein klares Bild vor Augen.

Den Schreibstil habe ich wieder sehr eingängig empfunden und auch die Spannung hielt sich auf einem angenehmen Niveau, einmal angefangen mochte ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Eine Besonderheit des Autors ist in meinen Augen die unglaubliche Fantasie, mit der er nicht nur eine Vielzahl verschiedener Monster ersinnt, sondern auch immer neue, aberwitzige Situationen schafft, mit denen sich sein Protagonist herum schlagen muss. Dadurch hebt sich die Monsteranwalt-Serie deutlich von anderen Büchern des Genres ab, die Mischung aus Fantasy und Krimi, gewürzt mit einer ordentlichen Portion schrägen Humors; ergibt ein wunderbar andersartiges Leseerlebnis, das ich begeistert weiter empfehle.

Fazit: Dieser herrlich skurrile und gleichzeitig spannende Fantasyroman hat mich gefesselt und begeistert, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus - meiner Meinung nach ist es allerdings hilfreich, die ersten beiden Bände vorab zu kennen, da sich einige Handlungsstränge hier fort setzen.