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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2025

Gemütliche Atmosphäre und explizite Erotik vereinen sich zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen

Nanny for the Neighbors (Why Choose 3)
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Seit einem Jahr ist Beth bereits arbeitslos, denn in Zeiten der Pandemie hat niemand eine Nanny benötigt. Da kommt ihr der Hilferuf ihrer Nachbarn gerade recht, bei den drei Single-Männern wurde ein Baby ...

Seit einem Jahr ist Beth bereits arbeitslos, denn in Zeiten der Pandemie hat niemand eine Nanny benötigt. Da kommt ihr der Hilferuf ihrer Nachbarn gerade recht, bei den drei Single-Männern wurde ein Baby abgegeben, offensichtlich ist einer von ihnen der Vater - und genau so offensichtlich sind alle drei absolut überfordert mit der Aufgabe, sich um die Kleine zu kümmern. Beth freut sich nicht nur über den neuen Job, die kleine Cami wächst ihr auch schnell ans Herz. Dass zwischen der Nanny und jedem einzelnen ihrer neuen Arbeitgeber die Funken knistern, lässt sich nicht bestreiten, doch nachdem Beth ihre Jugend in wechselnden Pflegefamilien verbracht hat, ist sie nicht bereit, sich emotional auf eine Beziehung einzulassen.

"Nanny for the Neighbors" von Lily Gold ist eine fesselnde Geschichte, die mich sowohl mit ihrer gemütlichen Atmosphäre als auch mit den reichlich explizit beschriebenen Erotikszenen bestens unterhalten hat. Die Grundidee mit einer Frau und drei Männern habe ich bereits in einem anderen Buch der Autorin erlebt, der Untertitel "Why Choose 3" deutet darauf hin, dass sich das Schema in einer ganzen Reihe wiederholt. Dennoch hat jeder Band andere Protagonisten und ist in sich abgeschlossen, so dass die Bücher einzeln gelesen werden können.

Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd bezeichnen, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum weg legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Sowohl Beth als auch die drei Männer fand ich authentisch und lebensecht charakterisiert, ich habe sie sogar noch etwas mehr gemocht, als die Hauptfiguren in "Three Swedish Mountain Men", wobei Cyrus in meiner Zuneigung noch einen Tropfen Herzblut vor seinen beiden Mitbewohnern liegt.

Das große Thema, das mich ganz besonders angesprochen hat, war in diesem Roman ganz eindeutig Familie, nicht nur Baby Cami benötigte eine geborgene Umgebung, auch von den Erwachsenen, die sich um ihr Wohl sorgten, trug jeder seinen individuellen Kummer aus dem familiären Hintergrund mit sich. Und wie nach dem Klappentext zu erwarten war, kam auch die Erotik nicht zu kurz, die heißen Szenen fügten sich meiner Meinung nach perfekt in die Rahmenhandlung ein. Insgesamt kann ich von einem wunderbaren Lesevergnügen sprechen, das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Dass es heiß wird, hatte ich schon vom Klappentext und meiner Erfahrung mit der Autorin erwartet, doch auch alle anderen Aspekte der Geschichte habe ich geliebt. Die Atmosphäre empfand ich als sehr anheimelnd und mochte gar nicht mehr aus Beths Welt auftauchen, für diesen unterhaltsamen Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 03.11.2025

Spannender Abschlussband der fantasievollen Dilogie

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die ...

Nur wenige Monate nach der Flucht aus ihrer Heimat soll sich Rune im Auftrag der ehemaligen Hexenkönigin mit Prinz Soren verloben, damit er Cressida seine bewaffnete Flotte zur Verfügung stellt. Denn die jüngste Roseblood-Schwester plant, Cascadia zurück zu erobern und erneut eine Herrschaft der Hexen durchzusetzen. Gideon hingegen hat den Auftrag Rune zu ermorden, um genau das zu verhindern. Obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten kämpfen, müssen die Hexe und der Hexenjäger erneut zusammen arbeiten, denn nicht nur ihr eigenes Leben, auch das Schicksal ihrer Heimatinsel steht auf dem Spiel.

"Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)" von Kristen Ciccarelli ist der Abschluss einer fantasievoll geschriebenen Dilogie, der mich genau so fasziniert und begeistert hat, wie der Vorgänger. Zum Verständnis sollte man "Heartless Hunter" unbedingt gelesen haben, denn das Geschehen baut unmittelbar auf den Ereignissen des ersten Bandes auf. Sowohl Rune als auch Gideon waren mir bereits in Teil 1 ans Herz gewachsen und es hat mich gefreut, ihnen hier wieder zu begegnen. Die Protagonisten und auch die Figuren um sie herum fand ich authentisch und lebensecht beschrieben, ich hatte von allen ein gutes Bild vor Augen und war emotional tief in der Geschichte versunken.

Der mitreißende Schreibstil hat mich leicht und locker durch die Handlung geführt. Da die Autorin ihre Hauptfiguren erneut in einem (teilweise von Vorurteilen und Unsicherheiten befeuerten) Katz-und-Maus-Spiel gegeneinander antreten lässt, hielt sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Die Erzählperspektive wechselte zwischen Rune und Gideon, so das ich als Leser in der komfortablen Lage war, die Gefühle von Beiden mit zu erleben und die Entwicklung zwischen ihnen hautnah zu empfinden. Dennoch kam der Wechsel von Gegnern zu Liebenden auch für mich etwas plötzlich, dafür waren einige andere Wendungen recht vorhersehbar. Dem Lesevergnügen hat das in meinen Augen kaum Abbruch getan, so dass ich den fesselnden Dilogieabschluss gern weiter empfehle.

Fazit: Der zweite Band führt nahtlos fort, was der erste begonnen hat, erneut gibt es ein spannendes Wechselspiel zwischen Hexe und Hexenjäger. Insgesamt hat mich dieser Roman wunderbar unterhalten, so dass ich dafür gern eine Leseempfehlung ausspreche.

Veröffentlicht am 30.10.2025

Herrlich skurriler Monster-Krimi, ich bin von der gesamten Reihe begeistert

Anwälte und andere Monster
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Finanziell hält sich die Kanzlei von Daniel Becker nur knapp über Wasser. an Aufträgen mangelt es es dem Monsteranwalt allerdings nicht. Gleich zu Beginn soll er einen italienischen Liebesgott vor der ...

Finanziell hält sich die Kanzlei von Daniel Becker nur knapp über Wasser. an Aufträgen mangelt es es dem Monsteranwalt allerdings nicht. Gleich zu Beginn soll er einen italienischen Liebesgott vor der Abschiebung bewahren - dummerweise verfügt dieser Mandant über keinerlei Geld und besteht darauf, zum Dank Daniels Liebesleben auf die Sprünge zu helfen. Der hat allerdings genug damit zu tun, den Mordanschlägen zu entgehen, die ein Dämon von seinem Hexenzirkel ausüben lässt, einem im Zoo fest gehaltenen, kiffenden Drachen zur Freiheit zu verhelfen, einen bezahlten Auftrag der Stadtverwaltung auszuführen und sich um seine Tochter zu kümmern. Als er auch noch selbst vor Gericht gestellt wird, ist Daniel äußerst überrascht von dem unerwarteten Beistand eines blutrünstigen Vampirs.

"Anwälte und andere Monster" von Royce Buckingham ist der dritte Teil einer herrlich skurrilen Buchreihe um den Anwalt Daniel Becker, dessen Spezialgebiet Monster aller Art sind. Im ersten Buch hat es etwas gedauert, bis ich mit dem Protagonisten warm geworden bin, doch je weiter er sich von seinen ehrgeizigen Karriereplänen entfernt hat und sich mit seinen neuen, übersinnlichen Mandanten beschäftigte, umso mehr ist er mir ans Herz gewachsen. Daniel selbst und auch sämtliche Figuren (seien es Menschen oder Monster) in seinem Umfeld fand ich authentisch und lebensecht dargestellt, ich hatte von allen ein klares Bild vor Augen.

Den Schreibstil habe ich wieder sehr eingängig empfunden und auch die Spannung hielt sich auf einem angenehmen Niveau, einmal angefangen mochte ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Eine Besonderheit des Autors ist in meinen Augen die unglaubliche Fantasie, mit der er nicht nur eine Vielzahl verschiedener Monster ersinnt, sondern auch immer neue, aberwitzige Situationen schafft, mit denen sich sein Protagonist herum schlagen muss. Dadurch hebt sich die Monsteranwalt-Serie deutlich von anderen Büchern des Genres ab, die Mischung aus Fantasy und Krimi, gewürzt mit einer ordentlichen Portion schrägen Humors; ergibt ein wunderbar andersartiges Leseerlebnis, das ich begeistert weiter empfehle.

Fazit: Dieser herrlich skurrile und gleichzeitig spannende Fantasyroman hat mich gefesselt und begeistert, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus - meiner Meinung nach ist es allerdings hilfreich, die ersten beiden Bände vorab zu kennen, da sich einige Handlungsstränge hier fort setzen.

Veröffentlicht am 30.10.2025

Der krönende Abschluss der fantasievollen Reihe

Die Prinzen des Winters
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Eyras Schwur zwingt sie, sich auf den Krieg vorzubereiten, den Emberis vehement von ihr verlangt, unterdessen reisen ihre Gefährten zur Quelle der Magie. Ihre gemeinsame Hoffnung ist es, die Edelsteine ...

Eyras Schwur zwingt sie, sich auf den Krieg vorzubereiten, den Emberis vehement von ihr verlangt, unterdessen reisen ihre Gefährten zur Quelle der Magie. Ihre gemeinsame Hoffnung ist es, die Edelsteine der Götter zerstören zu können und damit Frieden über Estraora zu bringen. Doch eine neue Weissagung spricht davon, dass dieses Ziel den Tod der drei Winterprinzen erfordert. Versuchen die guten Mächte Eyra und ihre Gefährten zu warnen, oder kam die Prophezeiung von den bösen Göttern, um die magischen Steine und damit ihre Kontrolle über die Völker zu erhalten?

"Die Prinzen des Winters: Eisfeuer" von K.T. Steen ist der finale Band der inzwischen auf fünf Teile angewachsenen Eisfeuer-Saga. Bereits die vier vorangegangenen Bücher haben mich gefesselt und begeistert, dieser Abschluss konnte sogar noch einen Zacken darauf legen, in meinen Augen ist es tatsächlich die Krönung des fantasievoll erdachten Lesevergnügens. Eyra und ihre Freunde waren mit schon länger ans Herz gewachsen und es hat sich wunderbar angefühlt, sie erneut auf ihren Abenteuern zu begleiten. Sowohl die Figuren aus auch den Hintergrund fand ich farbenfroh und ausführlich beschrieben, so dass ich von der ersten Seite an emotional tief in die Geschichte eingetaucht bin. Neben den Protagonisten gibt es immer wieder wundervolle Nebenfiguren in den Büchern, die das märchenhafte Ambiente noch perfektionieren, mein Highlight in dieser Reihe war z.B. die Schneeamsel Theo.

Der mitreißende Schreibstil hat mich regelrecht durch die Handlung getragen und das Ende (das mich wirklich glücklich und rundum zufrieden zurück gelassen hat) kam gefühlt viel zu schnell. Erneut hat mich die Autorin mit den wechselnden Perspektiven einiger Hauptfiguren verwöhnt, dadurch hat sich die Spannung auf einem konsequent hohen Niveau gehalten. Die Welt von Mirilor kannte ich bereits ein wenig aus den Einzelbänden "Die Krone der Feen" und "Die Feen der Nacht" und es freut mich sehr, dass K.T. Steen in ihrem Nachwort weitere Romane aus diesem Universum angekündigt hat. Für den faszinierenden Reihenabschluss spreche ich gern eine Leseempfehlung aus - allerdings erst nachdem man die Vorgänger kennt, denn das Geschehen entwickelt sich über alle fünf Bände fortlaufend.

Fazit: Der Abschlussband der Eisfeuer-Saga stellt für mich tatsächlich den krönenden Abschluss dar, ich war vom ersten bis zum letzten Satz fasziniert und begeistert, so dass ich dieses Buch wie auch die gesamte Reihe mit Freude weiter empfehle.

Veröffentlicht am 27.10.2025

Fesselnder Auftaktband von Leia Stones neuer Fantasy-Trilogie

House of Ash and Shadow - Die goldene Stadt 1
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Schon seit Fallon als Baby gefunden wurde, bereitet ihr jede Berührung immense Schmerzen, eine Umarmung ist für sie undenkbar, dennoch hat ihr Vater ihr von klein auf bedingungslose Liebe und Geborgenheit ...

Schon seit Fallon als Baby gefunden wurde, bereitet ihr jede Berührung immense Schmerzen, eine Umarmung ist für sie undenkbar, dennoch hat ihr Vater ihr von klein auf bedingungslose Liebe und Geborgenheit vermittelt. Als er droht an einer entzündeten Verletzung zu sterben, lässt sich Fallon nicht abhalten, in die goldene Stadt zu reisen, obwohl ihr wie allen magielosen Fae der Eintritt verboten ist. Denn nur hier kann sie einen Heiler finden, als Ariyon Madden sie während der Heilung versehentlich berührt, stellt Fallon verblüfft fest, das es nicht weh tut. Nachdem Ariyon allerdings gehört hat, unter welchen Umständen Fallon gefunden wurde, reitet er ohne eine Erklärung davon. Doch bereits kurze Zeit später kommen Wachen aus der goldenen Stadt und holen Fallon, von nun an soll sie auf eine magische Akademie gehen und lernen, ihre bisher unentdeckten Kräfte zu kontrollieren, die nicht nur ihr selbst, sondern auch allen anderen Fae gefährlich werden könnten.

"House of Ash and Shadow - Die goldene Stadt 1" von Leia Stone ist der Auftaktband einer fesselnden Romantasy-Trilogie, der mich vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen hat. Fallon mir ihrem tragischen Schicksal war mir sofort sympathisch, die Zuneigung zu ihrem wunderbaren Adoptivvater und ihre Bereitschaft, für seine Heilung die Todesstrafe zu riskieren, haben mich für sie eingenommen. Sie selbst und auch sämtliche Figuren in ihrem Umfeld fand ich authentisch und umfassend beschrieben, so dass ich eine klare Vorstellung von ihnen hatte und emotional tief in der Fantasy-Welt versunken war. Ein besonderes Highlight war in meinen Augen der Rabe Yanric, der die Stimmung immer wieder auflockert und mir mehr als einmal ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat.

Von der Autorin habe ich inzwischen schon viele wunderbare Bücher gelesen und auch dieses Mal hat mich ihr eingängiger Schreibstil auf ganzer Linie überzeugt. Nachdem Fallon erfährt, von wem sie abstammt, bleiben immer noch jede Menge Geheimnisse übrig, so dass sich die Spannung wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung gezogen hat. Da noch zwei weitere Bände folgen, war es abzusehen, dass der Roman mit einem Cliffhanger endet, der mich gespannt auf den Erscheinungstermin des zweiten Teils warten lässt. Insgesamt habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und spreche für diese faszinierende Lektüre eine begeisterte Leseempfehlung aus.

Fazit: Wieder einmal ist es Leia Stone gelungen, mich mit einer neuen Fantasy-Reihe zu begeistern, mit diesem Auftaktband hatte ich einige wunderbare Lesestunden, so dass ich das Buch gern weiter empfehle.

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