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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2020

Interessante Geschichte, die an den Bachelor erinnert – positiv!

Selection
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Genau aus dem obigen Grund, wollte ich das Buch unbedingt lesen und war in der perfekten Stimmung dazu. Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht, nicht zuletzt durch den sehr flüssigen und lockeren ...

Genau aus dem obigen Grund, wollte ich das Buch unbedingt lesen und war in der perfekten Stimmung dazu. Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht, nicht zuletzt durch den sehr flüssigen und lockeren Schreibstil. Man war sehr schnell in der Geschichte drin. Die Gefühle der Protagonistin America Singer waren zu jeder Zeit zugänglich und nachvollziehbar. Anfangs war sie zwar nicht begeistert an dem Casting teilzunehmen, man merkt aber zunehmend, dass sie sich im Laufe der Zeit an der Seite des Prinzen Maxon sehr wohl fühlt und sich etwas zwischen den beiden entwickelt. Ich habe mit einer Bachelor-Story gerechnet und wurde dabei nicht enttäuscht. Ich fand allerdings gut, dass es keine „Nacht der Rosen“ gab, sondern der Prinz selbst zu jeder Zeit jemanden nach Hause schicken kann. Neben der Auswahl der zukünftigen Prinzessin, geht es zudem um so viel mehr. Ich fand es toll, wie America dem Prinzen erklärt wie das Leben in den niedrigeren Kasten ist und ebenso wie er daraufhin eingreift und versucht den Betroffenen ein besseres Leben zu bescheren.

Zu den Charakteren: Besonders America fand ich sehr detailliert und authentisch beschrieben. Eine starke Frau, die ihren Prinzipien treu bleibt. Sie ist zudem sehr familiär. Während sie im Schloss ist, merkt man wie gut ihr die Umstände tun (durch das Preisgeld und die höhere Kaste), da sie ihrer Familie so unterstützen kann. Wie offen und ehrlich sie ihre Intension dem Prinzen preisgibt ist wirklich bemerkenswert. Eigentlich will sie ja nur wegen dem Geld dableiben, wäre da nicht dieses Kribbeln. Auch der Prinz Maxon ist wirklich sehr sympathisch und auch empathisch. Ich finde es echt toll, wie hilfsbereit und aufrichtig er mit den Auserwählten umgeht. Ihre Beste Freundin fand ich ebenfalls sehr sympathisch, wohingegen natürlich auch die ein oder andere Zicke dabei ist, die perfekt zur Story passt.

Die ganze Story war echt mal was anderes und sehr interessant. Zwischendurch wurde es auch wirklich spannend. Grade auf Americas Entscheidungen war ich sehr gespannt, da ihr doch einige Steine in den Weg gelegt wurden. Ich habe mir direkt den nächsten Band bestellt, da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Gegen Ende habe ich eigentlich mit einem Cliffhanger gerechnet, der leider nicht eintraf. Dadurch und dass mir zwischendurch ein wenig Tiefe gefehlt hat, ziehe ich einen halben - ganzen Stern bei der Bewertung ab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2020

Ein Jahreshighlight! Spannend – unerwartet – sensationell

Secret Academy
9

Zunächst zum Cover:
Es ist einfach so wunderschön mit der Londoner Skyline im Hintergrund und der Silhouette der Hauptprotagonistin. Zuerst dachte ich bei dem Cover allerdings an eine Ballerina, welches ...

Zunächst zum Cover:
Es ist einfach so wunderschön mit der Londoner Skyline im Hintergrund und der Silhouette der Hauptprotagonistin. Zuerst dachte ich bei dem Cover allerdings an eine Ballerina, welches sich durch das Lesen des Klappentextes aber nicht bestätigen ließ.

Der Schreibstil von Valentina ist echt große Klasse! Ich bin einfach so beeindruckt von der Wortwahl, der Flüssigkeit und der Story, alles passt perfekt zusammen! Sie hat so großartige Charaktere geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber trotzdem super harmonisieren. Sie kann zudem durch ihren Schreibstil unheimlich gut Emotionen rüberbringen und auf die Folter spannen 😉

Wie man vielleicht schon merkt, hat es mir sowohl das Buch als auch die Autorin echt angetan. Doch nun zu den Charakteren. Ich liebe Alexis, sie ist so eine starke Frau, die ihren Prinzipien treu bleibt und alles gibt, um das zu erreichen, was sie sich vornimmt. Ich konnte jedes einzelne beschriebene Gefühl nachvollziehen und fast mitempfinden. Ich mag, wie sie sich für andere einsetzt und wie viel ihr Freundschaft und besonders ihre Familie bedeutet. Insbesondere ihre Beziehung zu ihrer Schwester. Außerdem mochte ich Dean sehr gerne, der immer für Alexis da ist, man merkt richtig das Knistern zwischen den beiden. Da sie beide das Ziel haben der/die Beste zu sein, sind ihre Sticheleien und das Konkurrenzdenken richtig süß. Auch Vivien, Adam und Eva mochte ich gerne. Viviens Fähigkeit würde echt mein Leben erleichtern .

Handlung:
Zunächst lernen wir Alexis und Cassies Vorgeschichte kennen, bevor wir dann einen Zeitsprung von 4 Jahren durchmachen. Innerhalb der 4 Jahre befand sich Alexis in der Ausbildung und ist nun im letzten Jahr. Diesen Zeitsprung fand ich keineswegs störend, im Gegenteil, ich fand schön, dass es eine Art Einführung gab und wir nun trotzdem das Leben in der Academy kennenlernen. Anschließend lernen wir zunächst das Leben an der Academy und Alexis Mitstreiter kennen, welche alle besondere Fähigkeiten haben. Diese fand ich alle echt faszinierend und auch die Gadgets. Danach wurde immer mehr Spannung aufgebaut, die das erste Mal mit der Entführung von Cassie an einen Höhepunkt gelangt. Wenn man dann dachte, dass die Spannung langsam abgebaut wird, hat man sich getäuscht. Es wurde immer spannender und spannender, ich konnte das Buch gar nicht mehr bei Seite legen. Die Spekulationen rund um Cassies Verschwinden haben mir persönlich so viel Spaß gemacht, genauso wie die Aufträge, die Alexis und ihre Mitstreiter erhielten. Auch die Intrigen und Verrat, die in der Academy stattfanden, fand ich echt interessant. Ich bin einfach so geflasht von dem Buch und dem Ende, wie soll ich bitte bis Mai warten??!

Fazit:
Jeder Charakter ist einfach so individuell und einzigartig und die Geschichte so spannend, dass man sie nur in den höchsten Tönen loben kann. Neben den ganzen Intrigen und Verdachten, finden wir auch eine Liebesgeschichte vor, die trotz ihrer Kürze intensiver kaum sein könnte. Ich fand es super, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund stand, aber trotzdem eine entscheidende Rolle spielte. Und das Ende hat mich echt fertig gemacht. Wie ihr vielleicht merkt, ich könnte noch so vieles schreiben, was mich an dem Buch fasziniert hat und habe keinerlei Kritik. Ich werde das Buch definitiv nochmal lesen und auf jeden Fall auch Band 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 16.08.2020

Knifflig, Überraschend und Mysteriös! Ich mag es!

Die Bucht, die im Mondlicht versank
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Das Cover dieses Buches spricht einfach für sich, es ist eins der schönsten Cover, das mir je begegnet ist. Dazu kommt der großartige Schreibstil der Autorin, der das Buch zu etwas Besonderem macht. Obwohl ...

Das Cover dieses Buches spricht einfach für sich, es ist eins der schönsten Cover, das mir je begegnet ist. Dazu kommt der großartige Schreibstil der Autorin, der das Buch zu etwas Besonderem macht. Obwohl es ein „Thriller§ ist, ist es irgendwie ein Wohlfühlbuch, was sich zunächst paradox anhört, aber gar nicht so ist. Das Buch spielt auf einer Sandbank und durch die perfekt gewählte Beschreibung dieses Settings und die vielen kleinen Häuser hat es einfach das gewisse Urlaubsfeeling.
Jacob verwindet an seinem Geburtstag und man weiß nicht was passiert ist. Zusammen mit Sarah (seiner Mutter) begibt man sich auf die Suche nach Antworten. Auf dem Weg dahin treffen wir auf einige Geheimnisse und schockierende Ereignisse. Ich fand es großartig, dass man der Auflösung Schritt für Schritt näherkam und sich dabei so viele eigene Theorien bilden konnte. Es war wirklich vom Anfang bis zum Ende spannend und man wollte jederzeit wissen, wie es weitergeht und was an dem Abend des Verschwindens passiert ist. Ebenfalls fand ich toll, dass das Buch neben Kapiteln aus Sarahs Sicht, auch die Perspektive ihrer besten Freundin Isla zeigte, die beschrieb, wie sie sich kennenlernten und was nach dem Verschwinden von Islas Sohn passierte. Schade war allerdings, dass ich zu den Hauptprotagonisten Sarah und Isla keine Bindung aufbauen konnte und sie größtenteils echt nervig fand. Meine liebsten Charaktere waren dafür Nick (Jacobs Vater) und Jacob selbst. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte wirklich sehr gelungen und mal was Anderes.
Es waren echt wunderschöne Momente dabei, die ich mir sehr gut bildlich vorstellen konnte, aber auch sehr traurige. Das Buch wird auf jeden Fall nicht mein letztes der Autorin gewesen sein, denn dieses ist ihr echt mehr als gelungen, ich kann es nur jedem ans Herz legen, diesem Buch eine Chance zu geben! Macht euch zusammen mit Sarah auf den holprigen Weg auf der Suche nach Jacob die mit sehr viel Intrigen und Geheimnissen verbunden ist. Doch wer der Bewohner der Sandbank sagt die Wahrheit und wer verschweigt etwas?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2020

Erschreckend, Faszinierend, Grandios. Ein Jahreshighlight!

After the Fire
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Ich weiß nicht ob ich die richtigen Worte für dieses Buch finden werde, aber eins kann ich vorwegnehmen:
Wow, wow und nochmals wow! Es ist ein Meisterwerk! Die Idee des Buches wurde einfach grandios umgesetzt. ...

Ich weiß nicht ob ich die richtigen Worte für dieses Buch finden werde, aber eins kann ich vorwegnehmen:
Wow, wow und nochmals wow! Es ist ein Meisterwerk! Die Idee des Buches wurde einfach grandios umgesetzt.

Im Buch geht es um die 17-Jährige Moonbeam, die in einer Sekte großgeworden ist und in deren Legion (Lager) lebt. Dieses Lager wird von dem „Propheten“ Father John angeführt. Dort wird sie Opfer von Machtspielen, Korruption und Manipulation des eigenen Glaubens. Die Geschichte beginnt, als die Legion in Feuer stand und Moonbeam ums Überleben kämpfen muss. Sie hörte Schüsse, sah Menschen sterben und hatte dabei nur eines im Kopf: ihre jüngeren Brüder und Schwestern zu retten. Als sie im Krankenhaus schwerverletzt aufwacht und anschließend in eine psychiatrische Klinik gebracht wird muss Moonbeam sich entscheiden: Höre ich auf die Stimme von Father John oder sind die Personen außerhalb der Legion diejenigen, denen ich trauen sollte?

Gemeinsam durchleben wir Moonbeams Zwiespalt und begeben uns auf eine Reise durch ihren Aufenthalt in der Legion. Dieser wird besonders in den Davor Kapiteln dargestellt, wohingegen alles nach dem Brand in den „Danach“ Kapiteln stattfindet. In der Klinik spricht Moonbeam mit einem Psychologen und FBI Agent über das was ihr in der Legion zugestoßen ist, indem sie versucht sich zu öffnen und ihnen zu vertrauen.
Man merkt sofort, dass es ihr ganz und gar nicht leicht fällt sich direkt zu öffnen, da sie die Stimme des Propheten hört, der ihr befiehlt, mit niemandem zu sprechen. Durch ihre Art der Offenbarung – wie es in der Sekte abgelaufen ist – lernen wir mehr und mehr über die Abläufe, Bestrafungen und Straftaten, die dort stattfanden und können uns zusätzlich durch die Gedanken von Moonbeam sehr gut in sie hineinversetzen. Es ist wirklich erschreckend was dort passiert ist und die Menschen durchmachen mussten, durch eine Person, die die eigene Macht ausnutzte. Ebenso erschreckend ist, dass die Personen nicht gemerkt haben, dass alles eine ganz große Lüge ist und sie für ihren Glauben sogar Bestrafungen hinnehmen, die nicht ansatzweise gerechtfertigt sind. Die Hälfte der Zeit war ich einfach nur entsetzt und fassungslos. Besonders das Ende hat mich emotional sehr mitgenommen und ich habe durch die Anmerkungen des Autors am Ende des Buches überhaupt noch mal richtig realisiert, dass die Geschichte gar nicht so fiktiv ist wie sie vorgibt.

Besonders Moonbeam als Charakter fand ich einfach super! Sie hat eine sehr große Veränderung und Entwicklung hingelegt und ist einfach so stark geblieben, trotz der vielen schlimmen Dinge, die ihr widerfahren sind.

Ich kann nur meinen Hut vor dem Autor für dieses Meisterwerk ziehen! Es war so spannend und erschreckend zu gleich, dass es mich einfach umgehauen hat. Ich bin einfach nur entsetzt und fasziniert zugleich. Es war so interessant und außergewöhnlich, ein klares Jahreshightlight!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Schöne Zwischendurchlektüre mit Potenzial nach oben

Dreams of Yesterday
7

Der Schreibstil der Autorin konnte mich wirklich begeistern. Ich konnte mir jede einzelne Szene genau vorstellen, als wäre ich mit dabei. Das Buch ist durch die humorvollen, aber auch tiefgründigen Dialoge ...

Der Schreibstil der Autorin konnte mich wirklich begeistern. Ich konnte mir jede einzelne Szene genau vorstellen, als wäre ich mit dabei. Das Buch ist durch die humorvollen, aber auch tiefgründigen Dialoge sehr facettenreich. Besonders gut haben mir die philosophischen Passagen gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr leicht und locker, was über den Verlauf des Buches auch so bleibt. Mir gefällt außerdem, dass das Buch in Dublin spielt, wo ich persönlich auch unbedingt mal hin möchte.

Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, Hut ab! Ich finde, dass jeder Charakter seine eigene Persönlichkeit hat, die sich durch Eigenschaften unterscheiden, die nicht 0815 sind. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und kann so sein, wie er ist, ohne dafür verurteilt zu werden, wodurch die Clique, obwohl jeder Einzelne so unterschiedlich ist, perfekt harmoniert. Besonders gefallen hat mir Sam, der mich durch seine offene, forsche, positive und humorvolle Art begeistern konnte. Bei ihm wird Optimismus und der Glauben an das Gute großgeschrieben. Aber auch Yvonne war eine echt tolle Persönlichkeit! Evelyn und Dylan mochte ich durch ihre einzigartigen Vorlieben und wie die beiden miteinander umgegangen sind. Ich mochte seine poetische Seite sehr gerne.

Die Liebesgeschichte zwischen Evelyn und Dylan entwickelt sich zunächst langsam und nimmt dann schnell an Fahrt auf, was mich etwas verwundert hat. Zunächst habe ich das Kribbeln und Knistern zwischen den beiden gespürt, dieses konnte bei mir allerdings bis zum Ende nicht anhalten. Zum Ende hin, hat mich die Geschichte eher kalt gelassen, anstatt mich emotional mitzureißen.

Der Klappentext nimmt leider sehr viel Inhalt vorweg und basiert teilweise auf falschen Informationen, was ich echt sehr schade finde. Dadurch habe ich das Buch über die ganze Zeit auf etwas gewartet und konnte somit nicht 100 Prozent in das Buch abtauchen, was auch meine emotionale Kälte zum Ende des Buches hin erklären könnte. Es werden sowohl traurige Themen wie Trauer, Verlust, Verantwortung und Ungerechtigkeit aufgegriffen, aber auch positive wie Träume, Zusammenhalt, Familie und Freunde. Die Kombination fand ich sehr angenehm und ausgeglichen.

Abschließende Meinung:
Das Buch ist durch einen wunderschönen Schreibstil, tolle Konversationen und außergewöhnliche Charaktere geprägt, bringt einen zum Lachen und regt zum Nachdenken an. Allerdings fehlten am Ende etwas Tiefe und Emotionalität, an manchen Stellen waren Dinge anders dargestellt als auf dem Klappentext beschrieben und einzelne wichtige Themen wurden meines Erachtens entweder zu schnell abgearbeitet (besonders am Ende) oder ein falsches Bild vermittelt.
Daher ist das Buch für mich leider nur eine gute Lektüre (zum Wohlfühlen) für zwischendurch, aber kein Highlight.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl