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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2024

Ein Krimi der anderen Art

Der Nachtläufer
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Der Nachtläufer - Karin Fossum

Ein 18-jähriger Junge, alleingelassen von der Welt. Seine Mutter ist in der Psychiatrie und sein Vater im Gefängnis. Seine einzige Bezugsperson, sein Großvater, gestorben. ...

Der Nachtläufer - Karin Fossum

Ein 18-jähriger Junge, alleingelassen von der Welt. Seine Mutter ist in der Psychiatrie und sein Vater im Gefängnis. Seine einzige Bezugsperson, sein Großvater, gestorben.

Meidel findet nach dem Tod seines Großvaters eine Waffe, er beschließt nachts in Häuser einzusteigen und vor den Betten der Bewohner zu stehen und eine Art von „Russian Roulette“ zu spielen.

Das Buch ist kein richtiger Krimi, es fehlen zum Beispiel die Mordfälle. Man bekommt stattdessen einen Einblick auf das psychopathische Leben von Meidel Jonsson. Teilweise war das Buch wirklich interessant und spannend, aber es gab jedoch auch Kapitel, die sich sehr gezogen haben, wodurch die Spannung wieder verloren ging.

Der Ermittler in diesem Buch, Eddie, verleiht dem ganzen wieder mehr Aufregung. Er war mir von Beginn an sympathisch und ich mochte seine Art.

Großteils ist das Buch gut geschrieben und verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Es ist einfach zu lesen. Es handelt sich um ein gutes Buch für zwischendurch, wenn man eine Pause von richtigen Krimis bzw. Thrillern braucht aber trotzdem das Genre nicht wechseln will.

Trotzdem habe ich mir etwas mehr von dem Buch erwartet - vor allem beim Puncto Spannung. Es war aber trotzdem auch interessant in Meidel hineinzublicken und seine gestörten Gedanken zu erfahren.

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Zu wenig Krimi für meinen Geschmack

Das Schweigen des Wassers
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Arno Groth beginnt seinen neuen Job. Kurz darauf wird die Leiche von Siegen Eck gefunden, angeblich war es Selbstmord. Aber war es das wirklich? Arno und sein Kollege sind auf der Suche nach der Wahrheit. ...


Arno Groth beginnt seinen neuen Job. Kurz darauf wird die Leiche von Siegen Eck gefunden, angeblich war es Selbstmord. Aber war es das wirklich? Arno und sein Kollege sind auf der Suche nach der Wahrheit.

Das Buch spielt in Mecklenburg-Vorpommern kurz na der Wiedervereinigung. Meiner Meinung nach, hätte der Krimi viel Potenzial gehabt, hat mich aber leider enttäuscht. Generell sind die Themen sehr vielfältig. Es geht einerseits um die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland, sowie um Trauer und auch um Kindheitserinnerungen.

Das Buch hat spannend begonnen aber jedoch stark nachgelassen. Es waren viele unnötige und in die Länge gezogenen Ausführungen, bei denen die ganze Spannung verloren ging. Obwohl es zwischendurch immer wieder kurzzeitig spannend wurde, konnten diese kurzen Phasen das Buch nicht retten. Es wird gefühlt ewig hin und her ermittelt und immer auf der selben „Stelle getreten“.

Für mich persönlich, war es wirklich schwer zu lesen, da es sehr zäh und langweilig war. Von einem Kriminalroman der mit Sätzen wie „… der einen einsaugt und nicht mehr loslässt“ hätte ich mir mehr erwartet, vor allem im punkto Spannung. Auch die Charaktere waren mir nicht sehr sympathisch und ich konnte mich auch nicht in sie hineinversetzen.

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und ich würde es nicht nochmal lesen.

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Veröffentlicht am 02.03.2024

Spannender Agententhriller

Last Line of Defense, Band 1 - Der Angriff
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Ich war schon länger ein großer Fan von Andreas Gruber und das bleibt auch so nach diesen Buch. In seinem neuen Buch „Last Line of Defense - Der Angriff“ wird man in ein fesselndes Abenteuer voller Spannung, ...

Ich war schon länger ein großer Fan von Andreas Gruber und das bleibt auch so nach diesen Buch. In seinem neuen Buch „Last Line of Defense - Der Angriff“ wird man in ein fesselndes Abenteuer voller Spannung, Überraschungen und Action entführt.

Jayden, ein angeblich einfacher Postmitarbeiter in der britischen Botschaft in Buenos Aires, ist nach einen Angriff auf diese Botschaft mit der Journalistin Sofia auf der Flucht. Die beiden werden von der Mafia gejagt. Der Grund dafür: Sofia hat heikle Daten bei einem skrupellosen High-Tech-Konzern geklaut.

Das Ziel der beiden ist es nach Großbritannien zu kommen. Auf ihrer Flucht erfährt man mehr von Jaydens Vergangenheit und seinem richtigen Beruf. Er ist ein Agent der britischen Geheimorganisation „Last Line of Defense“.

Der Schreibstil von Andreas Gruber besticht wieder einmal mit lebendige, sowie bildlichen Beschreibungen und regt zu einen schnellen Lesefluss an. Es ist sehr flüssig geschrieben und auch die Spannung wird dabei sehr gut aufgebaut und gehalten. Es war wirklich sehr schwer es aus der Hand zu legen, da es bis zur letzten Seite spannend war.

Es gibt zwischendurch immer wieder Zeitsprünge zurück in Jaydens Vergangenheit und zu der Zeit seiner Ausbildung. Diese Rückblicke haben mir sehr gut gefallen, da Jayden dadurch noch sympathischer und bildlicher in meinem Kopf. Man konnte eine gute Verbindung zu den Charakteren aufbauen.

Insgesamt hat mich das Buch wirklich überzeugt und ich habe das Lesen sehr genossen. Da es das erste Buch einer Reihe ist, freue ich mich schon sehr auf die weiteren Teile. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 21.02.2024

Ein spannender Thriller voller Lügen

Wer zuerst lügt
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Evie ist neu in der Stadt, frisch zusammen mit dem attraktiven, erfolgreichen Ryan. Scheinbar führt sie das perfekte Leben.

Aber ist Evie wirklich wer sie behauptet zu sein?

Evie, eigentlich Lucca ...

Evie ist neu in der Stadt, frisch zusammen mit dem attraktiven, erfolgreichen Ryan. Scheinbar führt sie das perfekte Leben.

Aber ist Evie wirklich wer sie behauptet zu sein?

Evie, eigentlich Lucca führt ein Doppelleben und verdient ihr Geld als Trickbetrügerin. Alles läuft gut, bis Evie auf einer Party eine unheimliche Begegnung hat.

Kommt Evie aus ihren Auftrag mit Ryan heil raus? Hat die Beziehung doch eine Chance? Wird Evie von ihrer Vergangenheit eingeholt?

“Wer zuerst lügt” ist ein sehr gelungenes Buch mit vielen Wendungen. Die Autorin schafft es, die Spannung aufzubauen und zu halten. Ein spannendes Spiel um falsche Identitäten, Lügen und Geheimnisse. Ab und zu wurden Kapitel etwas in die Länge gezogen - ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite aus.

Das Buch ist aus der Sicht von Evie geschrieben und man erhält immer wieder Rückblicke aus ihrer Vergangenheit. Mir persönlich haben diese Rückblicke sehr gut gefallen - aber das ist Geschmacksache. Der Charakter von Evie waren mir auf Anhieb sympathisch und Ashley Elston hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass man sich gut in Evie hineinversetzen kann.

Für einen Thriller, war es für mich jedoch etwas zu wenig gruselig bzw. Nervenaufreibend.

Zum Abschluss kann ich das Buch definitiv empfehlen. Wer jedoch nur auf „blutrünstige“ und gruselige Thriller steht ist hier falsch.

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Veröffentlicht am 30.01.2024

Eine Geschichte über einen Mord. Oder etwa doch nicht?

Die Insel des Zorns
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Auf der griechischen Privatinsel Aura wird der Filmstar Lana Farras ermordet. Zum Zeitpunkt des Mordes war sie mit 2 Freunden, ihren Ehemann, ihren Sohn, der Haushälterin und den Verwalter der Insel dort. ...

Auf der griechischen Privatinsel Aura wird der Filmstar Lana Farras ermordet. Zum Zeitpunkt des Mordes war sie mit 2 Freunden, ihren Ehemann, ihren Sohn, der Haushälterin und den Verwalter der Insel dort.

Wer hat Lana ermordet? Warum musste sie sterben?

Das Buch wird aus der Sicht von Elliot Chase, eines Freundes von Lana erzählt, und ist in 5 Akte aufgeteilt. Im Buch wird im ersten Drittel der Mord vorbereitet und der Autor stellt die vorkommenden Personen genau vor.

Er beschreibt diese so genau, dass man ein genaues Bild vor den Augen hat. Dabei geht er auf ihr komplettes Leben ein. Elliot erwähnt auch immer wieder, dass man gemeinsam an der Bar sitzt und er einem persönlich die Geschichte bei Drinks erzählt - teilweise kam es mir auch wirklich so vor.

Weiterhin läuft man in der Geschichte oft in eine Sackgasse. Da Elliot einige Male erwähnt „Oh.. So war es doch nicht.“ Zusätzlich gibt es einige sehr überraschende Wendungen.

Die Schreibweise bzw. Erzählweise in diesem Buch ist für mich etwas Neues. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Der Autor schafft es auch Spannung aufzubauen bzw. die Neugier anzuregen. Manche Passagen waren für mich aber zu lange, wobei die Spannung etwas verloren ging.

Alles im allem hat mir das Buch zwar gefallen, aber es hat mich nicht komplett überzeugt - da es für Thriller etwas zu wenig Spannung bzw. Grusel für mich hatte.

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