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Veröffentlicht am 13.07.2020

NEUE HASSLIEBE?

Game on - Mein Herz will dich
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Game On

Lieblingszitate:

„Meine Mutter hat mir einmal gesagt, der wichtigste Moment in meinem Leben würde nicht der sein, in dem ich den National Championship oder den Super Bowl gewinne, sondern der, ...

Game On

Lieblingszitate:

„Meine Mutter hat mir einmal gesagt, der wichtigste Moment in meinem Leben würde nicht der sein, in dem ich den National Championship oder den Super Bowl gewinne, sondern der, in dem ich mich verliebe.“

"Du magst mich für einen Vollidioten halten, aber ich bin nicht blind. Ich laufe ernsthaft Gefahr, einen permanent steifen Hals zu bekommen, weil ich mich ständig nach dir umsehe. Und wenn sich daran, wie oft sich unsere Blicke treffen, irgendwas ablesen lässt, dann geht es dir genauso."

Worum geht es?

Anna Jones möchte nur einen guten Collegeabschluss machen und das möglichst schnell und unkompliziert. Beziehungen oder sich zu verlieben stehen dabei nicht auf ihrer Liste. Und dann kommt Drew und das ganze wird doch kompliziert. Denn Drew Baylor, Footballstar, stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf.

Meine Meinung:

Das neue Cover hat mir sofort zugesagt und auch der Klappentext konnte mich für sich gewinnen. Manchmal hat man einfach Lust auf eine schöne Collegegeschichte und genau das habe ich mir von diesem Buch erhofft. Im Nachhinein betrachtet bin ich im Zwiespalt. Das Buch war nicht gut, aber auch nicht schlecht. Wisst ihr was ich meine?

Die Charaktere fand ich am Anfang wirklich toll. Drew mochte ich sehr gerne, denn er war nicht dieser typische beliebte Football-Spieler, wie man sie aus manch anderen Büchern kennt. Er lebt für die Dinge, die er liebt und das ist ganz klar Football. Mit Anna bin ich zuerst nicht ganz warm geworden: Warum ist sie so abgeneigt von Drew? Warum will sie jetzt keine Beziehung? Und vor allem: Warum muss sie vieles so überdramatisieren und sich dabei zickig verhalten? Im Laufe der Geschichte konnte ich die Punkte zwar immer noch nicht ganz verstehen, aber ich denke, dass sie sich selbst da unnötig Steine in den Weg gelegt hat.

Die Beziehung zwischen Anna und Drew habe ich auch nicht verstanden. Irgendwie waren sie plötzlich verliebt, aber irgendwie auch nicht. Das kam alles sehr schnell, so dass es nicht wirklich Sinn gemacht hat.
Die Gespräche, die sie teilweise hatten, wirkten in manchen Situation ziemlich fehl am Platz. Die wilden Funken sind bei mir ausgeblieben und ihre Verbindung habe ich auch nicht gesehen.

Die beste Freundin von Anna war die unsympathischste Person, die ich jemals in einem Buch kennengelernt habe. Also wenn das Freundschaft sein soll, dann weiß ich auch nicht weiter. Doch hier kann nicht allzu viel verraten ohne zu Spoilern. Dagegen fand ich George unfassbar niedlich und eine Stelle fällt mir sofort ein, wo ich wirklich schmunzeln musste.

"Ich bin nur... Er ist... Wir sind..."
"Konjugierst du gerade?", fragt George, seine Mundwinkel zucken.
(S. 94)

Doch kommen wir zu größten Problem an dem Buch: die Spannung. Es ist nichts passiert. Wirklich nichts. Sie haben sich kennengelernt, haben ganz viel Sex, reden ein bis zwei Mal, Anna stößt Drew weg und will ihn dann doch wieder. Am Ende gibt es einen viel zu voreiligen und unlogischen Höhepunkt und darauffolgend abruptes Ende.

Fazit

Mir fällt es wirklich schwer das Buch zu bewerten. Denn trotz all der Kritikpunkte war es nicht schlecht. Vielleicht ein nettes Buch für nebenbei von dem man aber nicht allzu viel erwarten sollte. Den Schreibstil fand ich im Ganzen auch ganz okay. Manche Sätze waren sehr abgehackt und einige Formulieren waren sehr unpassend, aber die Geschichte ließ sich trotzdem gut lesen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch ganz okay ist, aber deutlich mehr Potenzial hat! Ich bin gespannt, wie das im zweiten Band umgesetzt werden wird, denn da geht es um Drews besten Freund Gray.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.06.2020

KANN AUS FREUNDSCHAFT MEHR WERDEN?

More Than This
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Worum geht es?

Grace und Zayn kennen sich schon lange. Sie sind in derselben Clique, aber mehr ist zwischen den beiden nie gewesen. Und dann passiert das schlimmste: Grace merkt, dass sie Gefühle für ...

Worum geht es?

Grace und Zayn kennen sich schon lange. Sie sind in derselben Clique, aber mehr ist zwischen den beiden nie gewesen. Und dann passiert das schlimmste: Grace merkt, dass sie Gefühle für ihren Freund entwickelt, die tiefer gehen als nur Freundschaft. Wäre da bloß nicht das Problem, dass Zayn der absolute Playboy ist und nichts anbrennen lässt. Ob das überhaupt gut gehen kann?

Meinung:

Ich denke, dass jeder zustimmen wird, wenn ich sage, dass die Covergestaltung einfach nur großartig ist! Alle drei Bände harmonieren perfekt miteinander und obwohl mir das Cover von More Than This auch sehr gefallen hat, ist Next To You trotz allem meine #1

Ich habe mich unheimlich auf die Geschichte von Grace gefreut, da ich sie in den beiden vorherigen Teilen einfach lieben gelernt habe. Um so gespannter, war ich auf ihre Geschichte. Besonders gespannt war ich auch auf Zayn. Man hatte ihn ja bisher nur flüchtig kennengelernt und für mich war er immer ein Mysterium.

Letztendlich wurde ich ziemlich enttäuscht. Ich habe die Liebe zwischen Grace und Zayn nie verstanden. Die Gefühle kamen bei mir nicht an und irgendwie habe ich von der vorherigen Freundschaft eher wenig gemerkt? Ich konnte irgendwie keine Verbindung zu den beiden aufbauen. Der Einstieg verlief sehr schleppend. Das lag vor allem an den großen Zeitsprüngen, die mich einfach nur irritiert haben. Dadurch wurde mir der Einstieg in das Geschehen ziemlich erschwert. Da hätte ich mir bessere Raffungen erhofft..

Der Mittelteil verlief auch eher so dahin. Dazu noch viel Kitsch. Nach meinem Geschmack zu VIEL Kitsch. Die Charaktere blieben weiterhin flach und auch das Ende erschien mir unlogisch. Die Szenen wurden nur so aneinander gereiht und die Spannung blieb gänzlich aus. Der einzige Aspekt der die Story etwas auflockerte, war der Einblick in Zayns Elternhaus. Aber genau dieser Punkt blieb blass und wurde komm ausgeweitet.

Ich habe mich wirklich auf den dritten Teil gefreut, da Grace mir seit Band eins einfach am sympathischsten war, aber auch hier konnte mich April Dawson nicht überzeugen. Ihr Schreibstil ist sehr oberflächlich und ich konnte keine emotionale Ebene zu den Charakteren aufbauen. Viel zu viele Lückenfüller, unnötige Kapitel und Szenen die selbsterklärend waren. April Dawsons Schreibstil hat einen sehr Bericht ähnlichen Stil. Für Sachbücher perfekt, aber in Romanen ist dies leider nicht mein Fall.

Mir tut das unendlich leid, da ich April schon lange verfolge, aber irgendwie stehe ich mit ihren Büchern auf Kriegsfuß.

! Vielen Dank an den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner weise beeinflusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2020

Herzensbuch!

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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The Secret BookClub
Worum geht es?

Gavin und Thea sind glücklich miteinander verheiratet. Na ja ein wenig scheint es zu kriseln und in Theas Augen ist diese Beziehung schon längst vorbei. Doch Gavin wird ...

The Secret BookClub
Worum geht es?

Gavin und Thea sind glücklich miteinander verheiratet. Na ja ein wenig scheint es zu kriseln und in Theas Augen ist diese Beziehung schon längst vorbei. Doch Gavin wird die Liebe seines Lebens nicht gehen lassen und würde alles für sie und seine beiden Töchter tun. Als er an seiner Verzweiflung zu zerbrechen droht, erzählt ihm sein bester Freund von einem geheimen Buchclub. Dieser Buchclub wird seine Ehe retten und dafür müsste er nur Romane lesen. Ob das gut gehen kann?

Alleine das Cover ist ein absoluter Hingucker in meinem Bücherregal und ich LIEBE es. Die Farbabstimmungen sind wunderschön und vor allem die Haptic hat es mir angetan.

Der Schreibstil konnte mich von der ersten Sekunde an fesseln. Ich liebe die Er-Sie Perspektive, wenn sie gut gemacht ist und das ist Lyssa Kay Adams hier ganz klar gelungen. Er ist locker, humorvoll und super angenehm zu lesen. Es gab wirklich Stellen an denen ich herzhaft lachen musste. Es war nicht dieses gezwungene lustig sein, welches man oft aus Büchern kennt. Es war authentisch und super bildhaft. Sofort habe ich mich zu den Charakteren hingezogen gefühlt.

Vor allem Gavin habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Ich bin ganz ehrlich - er ist seit dem mein #1 BookBoyfriend und so schnell wird ihn da auch niemand vertreiben. Aus Thea konnte ich anfangs nicht schlau werden, aber um so mehr man sie kennengelernt hat, desto mehr habe ich sie in mein Herz geschlossen.
Liv - Theas Schwester - fand ich zu Beginn sehr nervend und sie ließ mich des öfteren die Augen verdrehen, aber zum Ende konnte ich sie einiger maßen verstehen und ich freue mich auf ihre Geschichte!

Den Buchclub habe ich besonders in mein Herz geschlossen. Ich liebte die Treffen und wünschte mir, dass es noch mehrere gegeben hätte. Einzig allein der Russe war mir nicht sympathisch. Ich fand seinen Charakter sehr überspitzt.

Zwischendurch hat man auch die Kapitel aus dem Buch mitlesen können, welches die Jungs im Buchclub lesen. Die Story erinnerte natürlich sehr an Theas und Gavins Beziehung, aber trotz allem war es eine sehr schöne Abwechslung und lockerte die Story auf.

„Ein fast perfekter Liebesroman“ trifft hier genau zu. Es gab einige Schwächen, aber diese haben mich keinesfalls gestört und ich habe es geliebt! Ganz klare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.05.2020

HIGH FANTASY

Der Schlüssel der Offenbarung
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Der Klappentext verspricht eine magische und poetische Geschichte und genau diese bekommt man hier auch. Das Cover macht neugierig und ist ein Hingucker in jedem Bücherregal.

Doch sei gewarnt, dieses ...

Der Klappentext verspricht eine magische und poetische Geschichte und genau diese bekommt man hier auch. Das Cover macht neugierig und ist ein Hingucker in jedem Bücherregal.

Doch sei gewarnt, dieses Buch ist nicht leicht zu verdauen.
Ich habe die Geschichte grundsätzlich am Tag gelesen, damit ich mich besser konzentrieren kann, denn der Einstieg in die magische Welt fiel mir nicht leicht. Doch nachdem ich mich erst mal reingefunden habe, flogen die Seiten nur so dahin. Man muss sich definitiv auf etwas einlassen, denn Stereotypen wird man hier nicht finden. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zeitlich unterscheiden aber klar miteinander verknüpft sind. Zwischendurch trifft man auf Lieder und Gedichte, die der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Ich liebe diesen Hauch an Poetik und mochte diese Stellen auch am meisten.

Die Welt, die hier geschaffen wurde ist nahezu magisch. All die Personen/Gestalten und Tiere haben mich wirklich überrascht. Das war ganz klar High Fantasy!

Erwähnenswert ist noch, dass es keine weiblichen Charaktere gibt, was ich so noch nie gelesen habe.

Von mir gibt es vier Sterne, da ich anfangs wirklich einige mit dem Buch gehabt habe. Wie gesagt, man muss sich darauf einlassen und wer gelangweilt von den typischen Fantasygeschichten ist, der ist hier genau richtig.

Info: Dies war der 1. Band. Es wird eine Fortsetzung geben, denn die Geschichte ist noch lange nicht vorbei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.05.2020

ICH HABE NUR DUNKELHEIT GESEHEN

Bring Down the Stars
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Worum geht es?

Weston und Conner sind unzertrennlich. Seit der 7. Klasse gehen die beiden durch Dick und Dünn und auch auf dem College halten sie zusammen. Bis eines Tages Autumn auftaucht und die Welt ...

Worum geht es?

Weston und Conner sind unzertrennlich. Seit der 7. Klasse gehen die beiden durch Dick und Dünn und auch auf dem College halten sie zusammen. Bis eines Tages Autumn auftaucht und die Welt der besten Freunde auf den Kopf stellt. Kann ihre Freundschaft das überstehen?

Meine Meinung

Ich habe sehr viel von diesem Buch erwartet. Überall habe ich gesehen, wie Menschen es mit fünf Sternen bewertet haben und es für sie ein Jahreshighlight war.
Jetzt am Ende frage ich mich, habe ich da ein falches Buch gelesen?

Fangen wir beim Cover an. Es ist ein absoluter Hingucker und Blickfang in jedem Bücherregal.
Auch Emma Scotts Schreibstil hat mich keinesfalls enttäuscht, aber die Handlung in vollen Maßen.

Autumn fand ich am Anfang noch okay, aber zunehmend wurde sie immer naiver und unerträglicher. Ich verstehe nicht, wie sie nie etwas merken konnte und wie ein Mensch so krankhaft an Romantik festhalten kann? Meine Augen habe ich durchgängig gerollt und das Buch fast gegen die Wand geworfen.
Ebenso hat mich Conner fast um den Verstand gebracht und das leider nicht im positiven Sinne. Sein Charakter hatte keine Tiefe und war total oberflächlich gestaltet. 24/7 hatte er ein Lächeln auf den Lippen, welches heller schien als die Sonne selbst. Überall war er beliebt und war der typische Sportler, der nicht viel im Kopf hatte.

Seine Freundschaft zu Wes war in jeder Hinsicht absolut toxisch. Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wie dieser alles für Conner tun kann ohne einmal mit der Wimper zu zucken.
Weston - ein eigentlicher intelligenter Junge hat Conners Wohl über sein eigenes gestellt und nicht einmal seine Handlungen in Frage gestellt. Das sind zwei Charakterzüge die in meinen Augen nicht zusammenpassen.

Auf den ersten 250 Seiten ist wirklich nichts passiert. Ich habe das Buch an manchen Stellen nur überflogen, weil ich so gelangweilt war und meine Augen vom ständigen Rollen schon wehtaten.
Dann gab es einen kurzen Aufschwung und ich dachte mir so: JA! Endlich! Es wird doch noch gut.

Leider wurde ich enttäuscht. Das Ende hat mich nicht ein,al ansatzweise berühert, weil ich so genevert von den Charakteren war, dass sie alle hätten sterben können und ich nicht einmal eine Miene verzogen hätte.

Das Ende war für mich auch keinesfalls spannend. Den zweiten Band habe ich schon Zuhause stehen und ich äerge mich wirklich, weil ich eher um mein Geld weine.

Von mir einen dicken Daumen nach unten. Keine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere