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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2019

Ein Ausflug zu den Sternen, der aber viel zu lange dauerte

Unter einem guten Stern
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Inhalt:

Justine ist eine angehende Journalistin, die momentan aber als Laufbursche dient. Eines Tages bekommt sie die Aufgabe sich um die Horoskope in der Zeitschrift zu kümmern. Dabei sieht sie ihre ...

Inhalt:

Justine ist eine angehende Journalistin, die momentan aber als Laufbursche dient. Eines Tages bekommt sie die Aufgabe sich um die Horoskope in der Zeitschrift zu kümmern. Dabei sieht sie ihre Chance, ihre Jugendliebe Nick auf sie aufmerksam zu machen, da dieser stets dies tut, was in seinem Horoskop steht.

Meinung:

Das Cover ist wirklich wunderschön und hat mich sofort zum Kauf verleitet. Es leuchtet sogar im Dunkeln. Da ich mich schon seit dem ich klein bin für die Sterne und ihre Wirkung interessiere, war dieses Buch perfekt für mich.

Leider konnte mich der Ausflug zu den Sternen gar nicht überzeugen. Es war langatmig, anstrengend und viel zu überladen. Die Kapitel in Sternzeichen zu gliedern, ist eine wunderbare Idee. Die Scheitelpunkte dienten als Erklärung, wie sich die Veränderungen des Horoskops auf die Menschen auswirkten. Dies war leider zu weit hergeholt und es traten so viele Nebencharaktere auf, dass ich irgendwann begonnen habe. diese Kapitel zu überspringen.

Die Autorin hat eine Begabung dafür, ihr Umfeld und Geschehnisse zu beschreiben aber manchmal ist weniger mehr. Die über 500 Seiten haben sich gezogen wie Kaugummi und ich musste mich zwingen dieses Buch zu lesen, obwohl ich mich so sehr darauf gefreut habe.

Es war eine wirkliche Enttäuschung und ich habe das Gefühl, dass ich nach all den Seiten und Worten keinen Schimmer habe, wer Justine und Nick eigentlich sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.12.2019

Ein Buch, das fast perfekt war

Was perfekt war
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In der Geschichte dreht es sich um Quinns und Grahams Geschichte. Die beiden haben sich unter ungewöhnlichen Umständen kennengelernt und so zusammen gefunden. Wie jede Ehe hat auch diese ihre Krisen aber ...

In der Geschichte dreht es sich um Quinns und Grahams Geschichte. Die beiden haben sich unter ungewöhnlichen Umständen kennengelernt und so zusammen gefunden. Wie jede Ehe hat auch diese ihre Krisen aber Quinn und Graham müssen ein viel größeren Felsen erklimmen.

Es war mein erstes Buch von Colleen Hoover und da ich schon viel von ihr gehört habe, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Das Buch hat mich leider nicht so mitgenommen, wie ich erwartet hatte, da die Rezensionen ja hauptsächlich positiv ausfielen. Quinns und Grahams Liebesgeschichte wirkte für mich überstürzt. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich an so EINE LIEBE nicht wirklich glaube. Für mich gibt es verschiedene Stadien, die man durchmacht, bevor man wirklich von Liebe sprechen kann und diese waren hier nicht.

Hoovers Schreibstil ist wirklich genial und daran kann ich echt nichts bemängeln. Sie vereint in ihrem Buch Quinns Vergangenheit und Gegenwart und das macht sie so geschickt, dass es auf keinen fall störend oder langweilig erscheint. Es ist der perfekte Kontrast zwischen dem glücklichen Paar von damals und dem verzweifelten Paar von heute.

Mit Quinn hat man von Beginn an Mitleid und man fühlt ihren Schmerz in jeder Zeile. Am Anfang habe ich wirklich mit ihr gelitten und es hat mich fast selbst zerrissen, aber im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer unsympathischer. Sie hat/hatte eine perfekte Ehe und einen Ehemann, der sie über alles liebt. Ich verstehe nicht, warum sie sich ihm nicht anvertraut und sich immer weiter von ihm entfernt. (Gerade weil die Ehe so perfekt war und sie keine Probleme zuvor hatten) Es ist für mich immer noch unbegreiflich, da sie sich ihr Leben nur unnötig schwer macht.

Graham habe ich wirklich in mein Herz geschlossen. Er ist so ein herzensguter Mensch, der alles Gute verdient hat.

Die anderen Charaktere lernt man kaum kennen, da sie meist nur beiläufig auftreten. Was ich persönlich sehr schade finde.

Das Buch war fast perfekt und hat eine überraschende Wendung genommen, aber leider kann ich nur vier Sterne geben, da es mich emotional nicht im Herzen erreicht hat.
Es hat mich zwar berührt aber nicht wirklich abgeholt. Vermutlich lag es auch daran, dass ich Quinn irgendwann einfach nur anstrengend fand und zu hohe Erwartungen an das Buch hatte.

Letztendlich hat das Buch eine wichtiges Thema angesprochen und jede Frau, jeder Mann und jedes Paar die so etwas durchmachen und sich nicht aufgeben und den Glauben an das Leben verlieren, verdienen den höchsten Respekt. Selbst die, die sich verlieren und trauern, sind so unglaublich starke Menschen und ich hoffe, dass irgendjemand ihnen das zeigt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.10.2019

Wundervolles Buch!

Wildblumensommer
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Inhalt :

Zoe steht vor einer schweren Entscheidung. Sie muss dringend operiert werden, aber die OP kann schwere Folgen haben. Aufgrund dessen reist sie nach Cornwall zurück, wo sie und ihre Familie früher ...

Inhalt :

Zoe steht vor einer schweren Entscheidung. Sie muss dringend operiert werden, aber die OP kann schwere Folgen haben. Aufgrund dessen reist sie nach Cornwall zurück, wo sie und ihre Familie früher immer die Sommer verbracht haben. Sie will herausfinden. was vor vielen Jahren mit ihrem Bruder Chris geschehen ist. Dabei hat sie nicht im Leben daran gedacht, dass sie dort auf ihre alte Jugendliebe Jack treffen wird, welcher doch eigentlich in Kanada sein sollte.


Meine Meinung:

Es war mein erstes Werk von Kathryn Taylor aber es wird definitiv nicht mein letztes sein. Ich habe selten ein Buch an einem Tag durchgelesen, aber bei diesem hier konnte ich nicht anders.
Zoes Geschichte hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Kathryn Taylor schreibt wirklich gut, nein, mehr als gut. Sie kann Orte beschreiben, so dass man sich selbst anwesend fühlt. Ich bin so sehr in diese Geschichte eingetaucht, dass ich selbst den starken Wind am Meer oder die salzige Brise auf meiner Haut gespürt habe. Hier muss man jedoch erwähnen,. dass dies auf keinen Fall langatmig wird. Die Autorin findet den perfekten Ausgleich zwischen Beschreibung des Umfelds und Handlung.
Ihre Charaktere habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. In Zoe habe ich mich von der ersten Sekunde an hineinversetzen können. Auch ich hätte so gehandelt und müsste vor einer schwerwiegenden OP mit den alten Geistern der Vergangenheit abschließen. Ihren Mut und Tapferkeit bewundere ich wirklich sehr. Nicht jeder wäre an den Ort zurück gekehrt, wo der eigene Bruder sein Leben gelassen hat. Auch Jack ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Wie er sich zuerst Zoe gegenüber verhalten hat, war zu keinem Zeitpunkt unverständlich.
Beide Charaktere werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, da ich so sehr mit ihnen gefühlt habe. Die beiden zeigen einfach, dass wahre Liebe niemals stirbt und wenn man fest genug daran glaubt, dann kann sie auch wahr werden.

Ich denke, dass auch Chris ein wichtiger Charakter ist und seine Geschichte eine besondere Bedeutung hat. Dazu kann ich leider nicht allzu viel sagen, da ich sonst spoilern würde :)

Das Buch bekommt leider keine vollen fünf Sterne, da mich die Geschichte von Rose und Simon, welche sich parallel in London abgespielt hat, nicht wirklich fesseln konnte. Natürlich ist auch Rose eine wundervolle Person, die man aufgrund ihrer liebevollen Art nur lieb haben konnte, aber irgendwie fehlte mir etwas. Die Liebe zwischen Rose und Simon hat sich meiner Meinung zu schnell entwickelt. Ich konnte sie während des Lesens nicht wirklich spüren und da durch waren sie für mich auch keine spannenden Personen. Mir fehlte das gewisse Etwas.

Fazit:

Eine wunderschöne Liebesgeschichte. Mit dem schönen abgestimmten Cover ist das Buch ein Hingucker in jeden Bücherregal.
Ich kann sie euch nur ans Herz legen, wenn ihr Romane liebt. Mit dem Schreibstil dieser Autorin werdet ihr es definitiv nicht bereuen!