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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Playlist an und abtauchen

Deep Cuts
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Percy und Joe lernen sich zu College Zeiten Anfang der 2000er in einer Bar kennen und matchen auf Anhieb aufgrund ihrer beiden Liebe zu Musik. Zwischen ihnen entwickelt sich über die Liebe zur Musik hinaus ...

Percy und Joe lernen sich zu College Zeiten Anfang der 2000er in einer Bar kennen und matchen auf Anhieb aufgrund ihrer beiden Liebe zu Musik. Zwischen ihnen entwickelt sich über die Liebe zur Musik hinaus eine ganz eigene Dynamik, die aber auch von Neid und Eifersucht geprägt ist. Die Autorin hat die widersprüchlichen Gefühle meiner Meinung nach richtig gut und authentisch dargestellt.
Der Roman lebt von Musik - wer kein Fan von ausschweifenden Song-Analysen ist, sollte hier besser die Finger von lassen. Mir hat das persönlich aber sehr gut gefallen.
Die 2000er Vibes waren auch toll wiedergegeben und haben mich richtig nostalgisch gemacht.
Von mir eine Empfehlung, wenn man sich komplett auf die Geschichte einlassen möchte und auch die Playlist an den vorgegebenen Stellen einschaltet. Ein echt richtig gelungenes Debüt!

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Beste Freundinnen?

Bestie
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Ich habe mich seit der Ankündigung wahnsinnig auf den Debütroman von Joana June gefreut - ich folge ihr schon lange auf Instagram und YouTube und bin von ihrem Content sehr begeistert.
Deshalb wollte ich ...

Ich habe mich seit der Ankündigung wahnsinnig auf den Debütroman von Joana June gefreut - ich folge ihr schon lange auf Instagram und YouTube und bin von ihrem Content sehr begeistert.
Deshalb wollte ich ihren Debütroman auch unbedingt mögen, doch leider hat er mir nur so mittelmäßig gefallen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich etwas anderes erwartet habe und davon ausgegangen bin, dass die Freundschaft zwischen Lilly und Anouk mehr im Vordergrund steht.
Der Schreibstil ist toll, aber hat mich auch nicht ganz bekommen können.
Ich hatte auch das Gefühl, Joana June wollte zu viele Themen mit einbeziehen, darunter hat dann aber die Ausarbeitung der Protagonistinnen gelitten. Die beiden konnte ich bis zum Ende hin nicht richtig greifen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht so gewollt war.
Ich dachte auch die ganze Zeit, es endet mit einem richtig großen Knall, der ist für mich aber irgendwie ausgeblieben.
Bin mir trotzdem sehr sicher, dass viele von Bestie begeistert sein werden und freue mich über alles weitere, was von der Autorin noch kommen wird!

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Enttäuschende Liebesgeschichte

Say You’ll Remember Me
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Sam und Xavier lernen sich zufällig in Xaviers Tierarztpraxis kennen, verbringen dann einen perfekten Tag miteinander und sind sich beide sicher, sie möchten sich auf alle Fälle weiterhin sehen. Dumm nur, ...

Sam und Xavier lernen sich zufällig in Xaviers Tierarztpraxis kennen, verbringen dann einen perfekten Tag miteinander und sind sich beide sicher, sie möchten sich auf alle Fälle weiterhin sehen. Dumm nur, dass Sam am nächsten Tag ans andere Ende der USA zieht, um sich um ihre demenzkranke Mutter zu kümmern.
So beginnt also deren Fernbeziehung mit allen möglichen Hürden. Dadurch, dass sich das ganze Buch über ein Schicksalsschlag nacheinander reiht, habe ich die Liebesgeschichte leider gar nicht richtig fühlen können und die schönen Erlebnisse haben für meinen Geschmack viel zu wenig Raum eingenommen.
Was mich außerdem sehr gestört hat waren die ständigen popkulturellen Bezüge. Allem voran die ständige Erwähnung von Xavier wäre so heiß wie Rhysand aus Das Reich der sieben Höfe (ich liebe die Reihe!), aber das war einfach nur unangenehm und drüber.
Ich konnte auch mit dem Humor der Autorin wenig anfangen, z.B. "Pupi braucht ein Poloch" oder die Senfwitze waren für mich einfach nur unangenehm.

Außerdem: ich habe circa 20% in der deutschen Übersetzung von Urban Hofstetter gelesen, musste dann aber auf die englische Originalausgabe wechseln. Die Übersetzung ist leider überhaupt nicht gelungen, weder Jimenez´ Schreibstil noch ihr Humor kommen ansatzweise gut rüber.

Von mir leider keine Empfehlung und den riesigen Hype verstehe ich nicht wirklich.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Leise und melancholisch

Die Geschichte des Klangs
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In Ben Shattucks "Die Geschichte des Klangs" erwarten den Lesenden zwei Kurzgeschichten, die für mich erstmal etwas willkürlich zusammengestellt klangen. Ich habe nämlich erst mitten im Buch herausgefunden, ...

In Ben Shattucks "Die Geschichte des Klangs" erwarten den Lesenden zwei Kurzgeschichten, die für mich erstmal etwas willkürlich zusammengestellt klangen. Ich habe nämlich erst mitten im Buch herausgefunden, dass die beiden Kurzgeschichten im Original wohl Teil von insgesamt elf Kurzgeschichten sind. Das Büchlein ist wunderschön gestaltet und sieht sehr hochwertig aus, ein wahres Schmuckstück im Regal.
Zum Inhalt: die erste Geschichte wird aus Lionels Perspektive erzählt, der auf seine Jugendzeit mit David zurückblickt und vor allem den Sommer, in dem die beiden zusammen durch die Welt gezogen sind um Volkslieder aufzunehmen. In der zweiten Geschichte findet Annie die Aufnahmen Jahre später wieder, sie finden den Weg zurück zu Lionel.
Alles ist sehr poetisch erzählt, hat mich tief berührt. Kurzgeschichten lassen natürlich immer aus und Platz für Interpretationen und Gedanken, darauf muss man sich einlassen. War etwas ganz besonderes, hat mir gut gefallen!

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Leider nichts für mich

Das Gefühl von Unendlichkeit
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"Das Gefühl von Unendlichkeit" hat mich beim Lesen des Klappentexts sehr angesprochen und ich hatte große Hoffnungen auf Zoes und Jacks Geschichte - es klang für mich nach einer Geschichte genau nach meinem ...

"Das Gefühl von Unendlichkeit" hat mich beim Lesen des Klappentexts sehr angesprochen und ich hatte große Hoffnungen auf Zoes und Jacks Geschichte - es klang für mich nach einer Geschichte genau nach meinem Geschmack.
Leider hat sich das im Laufe des Romans gewendet. Der Anfang hat mich noch richtig gecatcht, auch wenn ich meine Probleme hatte, in die Handlung zu finden. Sprachlich ist es herausragend gut geschrieben, mir blieb alles nur sehr fremd, sowohl Zoe und Jack als auch deren Lebensgeschichte. Es ist doch auch sehr wissenschaftlich, was mir einfach im Moment zu kompliziert war und mich immer wieder aus der Handlung geworfen hat.
Stellenweise war es meiner Ansicht nach auch sehr zäh, sodass ich mich fast schon zum Weiterlesen zwingen musste.
Wer etwas mehr vom Fach ist wird hier sicherlich ein Highlight finden, für mich war es leider nur nichts.

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