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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Balsam für die Seele

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Wer ein Buch sucht zum Wegträumen, es ein bisschen kitschig mag und einen Sonnabendfilm im Ersten zum Lesen, der ist hier genau richtig.

Rosie startet einen Neuanfang in Amsterdam auf dem schwimmenden ...

Wer ein Buch sucht zum Wegträumen, es ein bisschen kitschig mag und einen Sonnabendfilm im Ersten zum Lesen, der ist hier genau richtig.

Rosie startet einen Neuanfang in Amsterdam auf dem schwimmenden Blumenmarkt, mietet sich ein Hausboot und findet ihren mürrischen Nachbarn Max eigentlich ganz heiß.
Zwischen den alltäglichen Katastrophen findet sie neben Freunden auch eine tolle Gemeinschaft und entdeckt mit Max die Stadt. Auch das größte Hindernis wird gemeinsam gemeistert.

Rosie war mir gleich sympathisch. Ihre Art und ihr Mut war sehr erfrischend. Einfach mal in ein anderes Land zu ziehen um einen Blumenladen zu eröffnen war neben mutig auch ein bisschen naiv. Ich glaube aber man braucht für sowas ein bisschen Naivität, sonst wagt man den Schritt nicht.
Mit Max musste ich wirklich warm werden, das war mir ein bisschen zu viel mürrischer Künstler. Seine Kommunikation war echt grausam und hat alles nur unnötig verkompliziert.

Insgesamt kann ich mir das Buch wirklich gut vorstellen als Filmgrundlage für einen Samstagabendfilm. Perfekt zum Abschalten, Wegträumen nach Amsterdam und das noch mit einer Portion Liebe.

3,5⭐️

Veröffentlicht am 07.02.2026

Girls United Vibes, nur reifer

Cheer for Love
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Als Kind der 2000er bin ich ich mit den typischen Teeny/ YA Filmen aufgewachsen. „Cheer for Love“ hat mir ganz stark in seiner Grundidee an „Girls United“ erinnert und ich mochte das, denn das Buch ist ...

Als Kind der 2000er bin ich ich mit den typischen Teeny/ YA Filmen aufgewachsen. „Cheer for Love“ hat mir ganz stark in seiner Grundidee an „Girls United“ erinnert und ich mochte das, denn das Buch ist so viel mehr als man bei dem Thema Cheerleading denkt. Wir bekommen hier zwei Charaktere die gemeinsam wachsen, zusammenfinden und miteinander besser werden und das nicht nur auf beziehungstechnischer Ebene, sondern auch im sportlichen Bereich.

Ella kommt für ihr Auslandsjahr an die Uni in Nashville. Neben ihrem Studium geht es ihr auch ums Cheerleading. Wo wenn nicht in den USA kann man von den Besten lernen? Kurz vor ihrer Abreise macht ihr langjähriger Freund mit ihr Schluss und so wird das Abenteuer USA zu ihrem Neuanfang.
Hudson scheint wie der typische Quarterback: Heiß, selbstbewusst und um keinen Flirt verlegen. Nur steckt hinter der Fassade weit mehr.
Als Ella und Hudson sich zufällig in einer Bar kennenlernen und eine Nacht miteinander verbringen wissen beide noch nicht, dass sie sich ab jetzt öfter sehen. Was macht man also wenn eine Beziehung zwischen Cheerleaderin und Footballer nicht gewünscht ist, beide eigentlich Freunde sein wollen, die Anziehung aber zu stark ist und dann auch noch der Footballer mehr kann als Pässe werfen?

Ich muss sagen mich hat die Story gleich gecatcht. Symptomatische Chataktere, eine Story die mit Tiefe besticht und Einblicke ins Cheerleading die zeigen wie viel Arbeit und Schweiß darin steckt.

Sowohl Ella und Hudson haben beide nach außen eine Maske auf um ihre wahren Gefühle nicht zu zeigen. Mir hat sehr gefallen, dass die Geschichte sich Zeit genommen hat zu wachsen. Beide waren nicht zack nach 2 Tagen hin und weg, sondern dass Vertrauen baut sich über Monate auf. Das fand ich sehr realistisch.
Ella ihre sehr direkte Art hat ganz viel Misskommunikation verhindert und der Beziehung sehr gut getan.
Für mich haben beide sehr gut zusammengepasst, da sie sich einerseits ergänzen, aber auch andererseits aneinander wachsen. Da lässt keiner den anderen mit Ausflüchten durchkommen.

Manchmal fragt man sich in Büchern, ob die Paare zusammen bleiben. Hier bin ich mir sicher, dass sie es schaffen.

Eine klare Empfehlung von mir

4,5⭐️

Veröffentlicht am 05.02.2026

Spiel mit dem Feuer 🔥

Game of Deception
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Na wenn das mal nicht spannend war bis zum Schluss, dann weiß ich auch nicht.

Wir lernen Everly, Asher und Rome schon in Band 1 kennen und ich konnte mir damals schon nicht vorstellen was auch nur ansatzweise ...

Na wenn das mal nicht spannend war bis zum Schluss, dann weiß ich auch nicht.

Wir lernen Everly, Asher und Rome schon in Band 1 kennen und ich konnte mir damals schon nicht vorstellen was auch nur ansatzweise sympathisch an Rome sein soll. Der Eindruck hat mich nicht getäuscht, denn im zweiten Band zeigt Rome seine psychopathische Seite, die durch und durch schlecht ist.
Everly will mehr als Trauer spüren und begibt sich in den Undergroundclub der Brüder Rome und Asher. Rome ist der Teufel in Person und findet in Everly ein unschuldiges Opfer. Asher versucht sie vor Rome zu retten, nur ist er wie alle anderen in seiner Welt nur Romes Marionette für seine illegalen Handlungen und seine Psychospiele. Werden es Asher und Everly schaffen dem zu entkommen? Und wenn ja, zu welchem Preis?

So dunkel und moralisch grau wie es klingt, ist es auch. Everly und Asher bauen unter widrigsten Umständen eine Beziehung zueinander auf, die sehr an „Die Schöne und das Biest“ erinnert.
Auch wenn Asher teils fragwürdig handelt, so mochte ich ihn. Er war teils nur das Opfer seiner Umgebung. Everly zeigt ihm, dass er mehr ist als Rome ihn glauben lässt.
Everly ist teilweise sehr naiv und ich konnte Asher seinen Frust verstehen, als sie nicht auf seine Warnungen gehört hat. Aber ich mochte wie urteilsfrei sie Asher begegnet ist und hinter seine Fassade geblickt hat.
Beide sind verletzte Seelen, die sich in der größten Dunkelheit finden und einander Halt geben.

Der Schreibstil und die Story waren sehr mitreißend und spannend.

Das Buch hat mir menschliche Abgründe gezeigt, die teils echt heftig waren.

Wer moralisch graue Geschichten mag, mit Spannung, auch ein bisschen Spice und 2 Protagonisten die eigentlich nicht zusammenpassen, der ist hier richtig.

4⭐️

Veröffentlicht am 03.02.2026

Tansy & Jack haben es mir zu Beginn schwer gemacht

Botanic Hearts
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Puh, das war mal ein holpriger Start. Die beiden Protagonisten Tansy und Jack waren für mich im ersten Drittel wirklich schwer greifbar und einfach nicht so richtig sympathisch. Versteht mich nicht falsch, ...

Puh, das war mal ein holpriger Start. Die beiden Protagonisten Tansy und Jack waren für mich im ersten Drittel wirklich schwer greifbar und einfach nicht so richtig sympathisch. Versteht mich nicht falsch, ich hab nichts gegen grumpy und heiße Gärtner oder wirklich unabhängige, selbstständige alleinerziehende Mütter die noch eine Bibliothek retten wollen, nur das miteinander war so harsch und null Kompromissbereitschaft von beiden.
Mir hat da einfach das Gefühl zu Beginn gefehlt. Und wäre das so geblieben, dann wäre das Buch echt ein Marathon geworden.

Mit der Zeit versteht man beide Protagonisten besser und im Zusammenspiel mit dem Setting und wirklich tollen Nebencharakteren konnte ich zur Story eine Verbindung aufbauen und fand insgesamt das sehr wichtige Themen gut umgesetzt wurden.

Ich selbst war schon in New Orleans und den umliegenden Gebieten, die schon mal von einem Hurrikan betroffen waren und auch Jahre später sieht man noch Überreste. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen dort zu wohnen mit der Annahme, dass mir die Natur wieder alles nehmen kann.

Insgesamt ist das Buch in Ordnung mit einem Thema, dass ich so noch nicht gelesen habe. Es gab auch die ein oder andere Stelle bei der ich sehr lachen musste. Nur hatte ich mir irgendwie nach der Leseprobe ein bisschen mehr versprochen: weniger Sturheit und eine bessere Kommunikation zu Beginn.

3,5⭐️

Veröffentlicht am 02.02.2026

Gelungener Abschluss

Wild Card
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Lese ich den Klappentext bevor ich das Buch lese? Nein! Und das brauch ich auch nicht, denn auf Elsie Silver ist Verlass.
Schon als das Buch angekündigt wurde war ich auf die Geschichte von Bash und Gwen ...

Lese ich den Klappentext bevor ich das Buch lese? Nein! Und das brauch ich auch nicht, denn auf Elsie Silver ist Verlass.
Schon als das Buch angekündigt wurde war ich auf die Geschichte von Bash und Gwen gespannt. Ich mag den AgeGap Trope immer sehr und wurde hier auch nicht enttäuscht.

Gwen und Bash verbringen aufgrund eines Schneesturms eine Nacht zusammen am Flughafen und es macht einfach ‚click‘.
Nur meldet sich Bash im Anschluss nicht bei Gwen. Sie treffen sich auf der Geburtstagsfeier von Bashs Sohn wieder, da Gwen jetzt mit ihm zusammen ist.
Durch Zufall kommt Gwen als Yogalehrerin nach Rose Hill und beide treffen erneut aufeinander und die Chemie stimmt einfach, nur kann Bash nicht mit der Exfreundin seines Sohns zusammen sein, oder doch ?

Der Schreibstil war wieder einfach klasse und auch die Story hat mir sehr gefallen. Vor allem Clyde hat ein Platz in meinem Herzen.

An der ein oder anderen Stelle hat der 40 jährige Bash sich wie ein Teenager verhalten und war schon sehr unsicher. Das hat mich etwas genervt. Mir war der Konflikt zwischen Gwen, Bash und Tripp schon klar, aber mit einer etwas besseren Kommunikation hätte man sich einigen Herzschmerz ersparen können.
Nichtsdestotrotz mochte ich das Buch sehr gerne und bin ein bisschen traurig, dass wir Rose Hill jetzt verlassen.

Für mich bleibt der 3.Teil der Reihe mein Favorit.

4,5⭐️