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Veröffentlicht am 03.02.2026

Emotionale Familienzusammenführung auf der Flower-Ranch

Morgensonnenglück
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Mit „Morgensonnenglück“ ist ein neuer Wohlfühlroman aus der Feder von Petra Schier im HarperCollins-Verlag erschienen.

Die junge Allgemeinärztin Holly kehrt auf Wunsch des kranken Großvaters zurück in ...

Mit „Morgensonnenglück“ ist ein neuer Wohlfühlroman aus der Feder von Petra Schier im HarperCollins-Verlag erschienen.

Die junge Allgemeinärztin Holly kehrt auf Wunsch des kranken Großvaters zurück in ihre alte Heimat.
Doch nicht nur sie wird zurück an den Familientisch gerufen, sondern auch ihre Zwillingsschwester Ivy sowie deren gemeinsame Mutter Violet, mit der sie seit ihrer Kindheit kaum Kontakt hatten.
Der Plan der Großeltern, das Familiengut an Tochter und Enkelinnen zu überschreiben und daraus etwas ganz Neues zu machen, trifft zunächst auf völlig verschiedene Leben. Können die drei Frauen sich wieder annähern und trotz aller Geheimnisse, die ans Licht dringen, ihre Gegensätze überwinden und gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Gut vor dem Verkauf zu retten?

Schon das Cover des Romans ist wunderschön gestaltet. Es zeigt ein altes Gutshaus inmitten der erwachenden Natur im Frühling. Es hinterlässt direkt ein warmes Gefühl bei mir.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Durch die geschaffenen Bilder kann man sich das kleine Örtchen Lissenborn in der Eifel, das alte Gutshaus, aber auch die Protagonisten sehr gut vorstellen. Die wunderschöne Sprache hat mich tief in die Geschichte eintauchen lassen.

Holly und Ivy sind als Zwillingsschwestern bei ihren Großeltern aufgewachsen. Ihre Mutter hat sie mit 16 Jahren bekommen, ist später nach Amerika ausgewandert und hat sich nicht weiter um ihre Erziehung gekümmert. Die Gedanken und Gefühle der beiden Frauen gegenüber ihrer heimgekehrten Mutter sind greifbar und authentisch. Doch war damals wirklich alles so, wie es den beiden erzählt wurde?

Ich finde es richtig gut, dass nicht nur eine Seite hier beleuchtet wird, sondern mehrere Sichtweisen aufgezeigt werden – die von Holly und Ivy, aber auch von deren Mutter Violet und den Großeltern.

Es kommen Stück für Stück Geheimnisse ans Tageslicht, die den Familienbund ins Wanken bringen, doch das Schöne an den Romanen von Petra Schier ist, dass die Protagonisten versuchen eine Lösung zu finden und es meist in einem Happy End mündet. Dies ist auch in diesem Roman wieder der Fall und ich habe mich die ganze Zeit auf der Flower-Ranch wohl gefühlt, mitgelitten und mich mitgefreut.

Sehr schön empfand ich auch die Liebesgeschichte von Holly und Raik Brunner – der ehemalige Jugendschwarm, der nun der Anwalt der Familie ist. Die langsame Annäherung und das Entstehen von Gefühlen wurden sehr passend in die Geschichte eingebaut.
Die Nebencharaktere wie die taffe, herzliche Angestellte Ruth haben ebenfalls einen großen Anteil daran, dass man sich einfach wohlfühlt beim Lesen.

Der Roman ist somit eine richtige Wohlfühllektüre ohne groß ausschweifendes Drama, aber mit stillen emotionalen Tönen, die einen berühren. Insgesamt die perfekte Mischung aus Liebe, Freundschaft und Familienbund vor uriger Kulisse.

Das Ende lässt mich außerdem auf eine baldige Fortsetzung hoffen!

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!!!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2026

Brisanter Kriminalfall mit leider zähem Spannungsbogen

Waldmann
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„Waldmann – Flucht in den Tod“ ist der neue Kriminalroman von Thomas Ziebula.
Kommissar Johannes Waldmann befindet sich in einem psychischen Ausnahmezustand seit seine Frau Maria vor 7 Jahren auf einem ...

„Waldmann – Flucht in den Tod“ ist der neue Kriminalroman von Thomas Ziebula.
Kommissar Johannes Waldmann befindet sich in einem psychischen Ausnahmezustand seit seine Frau Maria vor 7 Jahren auf einem Basar in Lagos spurlos verschwunden ist. Nach vorübergehendem Aus kehrt er in den Polizeidienst zurück und wird leitender Ermittler in einem Mord- und Entführungsfall.
Die Ermittlungen bringen tiefgehende Verwicklungen im Bereich Menschenhandel, Ausbeutung und Zwangsprostitution ans Licht. Die Hintermänner sind schwerer zu fassen als gedacht und die Jagd auf die Verantwortlichen wird schnell zur tödlichen Gefahr.
Das Cover des Romans lässt eine düstere Geschichte vermuten und fällt mit seiner türkisen Schrift sofort ins Auge.
Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen.
Die Geschichte springt zwischen den handelnden Personen hin und her. Dabei hatte ich öfters das Problem, direkt zu wissen, bei welcher Person ich mich mit dem Gelesenen befinde. Diese Verwirrung wurde im Laufe des Lesens jedoch immer besser.
Waldmann war mir sympathisch in seiner Menschlichkeit. Jedoch habe ich viele spontane und definitiv nicht rechtskonforme Handlungen als zu heftig empfunden, sodass er in meinen Augen kein Vorbild im Polizeidienst darstellt.
Die Journalistin Pia Luninger, die für ihre Titelstory Licht ins Dunkel bringen will, begibt sich in sehr große Gefahr und muss die Konsequenzen tragen.
Insgesamt konnte ich leider zu den handelnden Personen keinen tieferen Bezug herstellen. Ob das an den häufigen Perspektivwechseln oder am Schreibstil lag, kann ich dabei gar nicht genau beantworten.
Die Thematik rund um modernen Sklavenhandel und Zwangsprostitution war sehr gut umgesetzt und hat mich immer wieder entsetzt. Zumal es mit Sicherheit oft der Realität entspricht.
Allerdings gab es für mich in diesem Roman leider große Lücken in der Ermittlungsarbeit und der Spannungsbogen baute sich nur sehr zäh auf. Zwischenzeitlich zog sich das Lesen für mich leider auch in die Länge.
Die Lösung des Falls lag auch schon relativ zeitig auf der Hand und überraschende Wendungen blieben aus.
Was meinen Lesefluss leider auch massiv beeinträchtigt hat, waren gehäufte Rechtschreibfehler. Da sollte das Lektorat definitiv sauberer arbeiten.
Fazit:
Thomas Ziebula widmet sich in diesem Roman sehr schweren und bewegenden Themen – Kriegsflüchtlinge, deren Hoffnungen auf ein besseres Leben und sogar die große Liebe ausgenutzt werden, um sie in Zwangsprostitution und vollkommene Abhängigkeit zu drängen.
Insgesamt empfand ich diesen Roman als angenehm zu lesen. Aufgrund der genannten Punkte war es jedoch eine Lektüre, die mir wohl nicht länger im Gedächtnis bleiben wird. Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2026

Kleopatra - Herrscherin zwischen Liebe und Verrat

Kleopatra
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Kleopatra VII. – Herrscherin über Ägypten, Pharaonin, Ehefrau, Geliebte und Mutter. All das verbindet diese sagenumwobene Königin in sich, doch ich musste bei der Lektüre von „Kleopatra – Roman einer Königin“ ...

Kleopatra VII. – Herrscherin über Ägypten, Pharaonin, Ehefrau, Geliebte und Mutter. All das verbindet diese sagenumwobene Königin in sich, doch ich musste bei der Lektüre von „Kleopatra – Roman einer Königin“ von Saara El-Arifi feststellen, dass ich nicht wirklich viel über diese historische Persönlichkeit weiß.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Kleopatra erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive, sodass man als Leser*in nochmal einen ganz anderen Eindruck des damaligen Lebens und Geschehens, ihrer persönlichen Sicht auf die Ereignisse, ihrer Ängste und Empfindungen erhält.
Sehr gut gefallen haben mir die Zitate der Zeitzeugen/Gelehrten am Anfang eines jeden Teils und die Erläuterungen von Kleopatra selbst. Es verdeutlicht sehr anschaulich, dass die Überlieferungen immer so aussehen, wie sie die Sieger geschrieben haben oder in Kleopatras´ Fall die Männer um sie herum.
Kleopatra erzählt nicht nur aus ihrer Jugend und der Übernahme der Herrschaft, die eigentlich gar nicht für sie bestimmt war. Sie erzählt auch vom Glauben an die Götter und deren Gunst sowie von Liebe und Verrat.
So war dieses Buch eine perfekte Mischung und hat mich gut unterhalten.
Zwischenzeitlich empfand ich die Erzählung etwas langatmig und die Spannung war nicht immer gegeben.
Das Ende hat mich jedoch überrascht und mir im Kontext der damaligen Götterverehrung sehr gut gefallen.
Insgesamt gebe ich diesem Buch 4 von 5 Sternen, da ich die Geschichte von Kleopatra sehr gern gelesen habe und trotz dichterischer Freiheiten historische Überlieferungen perfekt in die Handlung eingebaut sind.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Der Stitcher - Mensch oder Monster?

Where He Can't Find You
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„Where he can´t find you“ ist ein Horror-Thriller aus der Feder von Darcy Coates.

In der Kleinstadt Doubtful geht seit Jahren die Angst um. Menschen werden entführt und tauchen Wochen oder Monate später ...

„Where he can´t find you“ ist ein Horror-Thriller aus der Feder von Darcy Coates.

In der Kleinstadt Doubtful geht seit Jahren die Angst um. Menschen werden entführt und tauchen Wochen oder Monate später wieder auf, aber sie sind nicht mehr so wie zuvor, sondern Körperteile und Hautpartien sind willkürlich auseinandergerissen und mit rotem Faden wieder zusammengefügt worden. Teilweise wurden Körperteile von mehreren Personen aneinandergenäht. Schuld ist der Stitcher, der immer wieder auf die Jagd nach seinen Opfern geht. Doch ist der Täter wirklich ein Mensch oder eher ein Monster? Und warum scheinen die Erwachsenen ihn zu ignorieren und jegliche Fragen zu ihm zu unterbinden?
Die Freundesgruppe Abby, Riya, Connor und Rhys haben klare Regeln – keiner darf allein sein, Fenster und Türen bleiben verriegelt und bei Einbruch der Dämmerung darf man nicht mehr draußen sein. Doch als Hope, die Schwester von Abby, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen entführt wird, macht sich die Clique auf die gefährliche Suche und setzt dabei ihre eigenen Leben aufs Spiel.

Das Cover des Horror-Thrillers ist sehr anschaulich gestaltet – passend zum Genre und der makabren Geschichte.

Unterteilt ist das Buch in 4 Abschnitte, denen jeweils ein Comic vorangeht. Dieser lässt bereits erahnen, was im kommenden Abschnitt passiert und ist in meinen Augen ein gut gewähltes Stilmittel.

Der Schreibstil hat mich direkt gepackt. Man spürt die Trost- und Hoffnungslosigkeit der Menschen in Doubtful. Gleichzeitig die Angst, die allgegenwärtig ist, aber auch die Tatenlosigkeit, dem Ganzen ein Ende zu setzen.

Die Freundesgruppe rund um Abby sind typische Teenager, doch mit ganz anderen Problemen. Sie halten zusammen und stehen füreinander ein. Ich habe sie sehr gern begleitet und mit ihnen mitgefiebert.

Die Spannung war durchgehend greifbar, jedoch fehlte mir der Thrill. Klar waren einige unheimliche/gruselige Momente dabei, aber so richtig konnte es mich nicht packen. Zwischenzeitlich zog es sich auch etwas in die Länge.

Das Ende passt zum Genre.

Fazit:
In meinen Augen handelt es sich hier eher um einen Jugend-Horro-Thriller, den Anfänger in diesem Genre gut lesen können und der ihnen sicher Gänsehaut und Grauen bereitet. Wer jedoch in diesem Genre schon einiges gelesen hat, wird nicht ganz so geschockt sein über das Geschehen.
Mir hat die Geschichte und deren Aufmachung jedoch gut gefallen und daher bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen von mir.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Die Suche nach der Familiengeschichte in Argentinien

Die verlassene Tochter
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Mit „Die verlassene Tochter“ ist Band 6 aus der achtteiligen „Die verlorenen Töchter“-Saga von Soraya Lane erschienen. Alle Bände begleiten jeweils eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte ...

Mit „Die verlassene Tochter“ ist Band 6 aus der achtteiligen „Die verlorenen Töchter“-Saga von Soraya Lane erschienen. Alle Bände begleiten jeweils eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte und können somit unabhängig voneinander gelesen werden.

Wie bereits in den Vorgängerbänden wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen erzählt.
So begleitet man in der Vergangenheit Valentina, die Tochter eines Estancia-Besitzers in Argentinien in den 1930er Jahren.
In der Gegenwart entdeckt Rose ihre Herkunft und reist nach Argentinien, um dieser auf den Grund zu gehen.

Der Schreibstil von Soraya Lane ist flüssig leicht zu lesen und ihre erzeugten Bilder lassen einen die Geschichte intensiv erleben.

In diesem Buch hat mir die Erzählung aus der Vergangenheit wesentlich besser gefallen. Valentina muss nach dem Tod ihres Vaters um ihr Erbe, ihre Selbstbestimmung und ihre Zukunft kämpfen. Ihre Liebe zum Stallburschen Felipe steht unter keinem guten Stern.

Die Erzählung rund um Rose in der Gegenwart blieb hinter der sehr emotionalen Schilderung der Vergangenheit weit zurück. Rose hat ein schweres Jahr hinter sich – sowohl Großmutter als auch Mutter sind kurz hintereinander verstorben. Als sie ein Schreiben von ihrem Anwalt erhält, dass sie eine Estancia in Argentinien geerbt hat, reist sie mit der Hoffnung hin, wieder mehr Klarheit in ihrem Leben zu erlangen. Vor Ort lernt sie Benjamin kennen – den aktuellen Verwalter des Gutes. Schnell zeigt sich, dass er neben Informationen aus der Vergangenheit auch ihr Herz höherschlagen lässt.

Leider sind bei mir in der Geschichte rund um Valentina einige Fragen offen geblieben bzw. nicht glaubhaft erzählt worden.
Bei Rose und Benjamin ging es mir einfach viel zu schnell und problemlos. Das Ende dieses Erzählstrangs war mir dann leider auch zu viel des Guten und driftete stark in Richtung Kitsch ab.

Positiv habe ich Jessica empfunden – die beste Freundin von Rose, die immer an ihrer Seite ist und alles stehen und liegen lässt, um ihrer Freundin in schweren Zeiten beizustehen.

Fazit:
Es ist ein leicht zu lesender Wohlfühlroman, der leider nicht auf ganzer Linie punkten kann. Somit kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben, da das Leseerlebnis durch einige nicht ganz authentische Situationen getrübt wird.

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