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Veröffentlicht am 21.01.2018

Märchenhaft

Siren
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Von "Siren" wurde ich positiv überrascht. Dieser einzelne Roman gefällt mir sogar besser als die ganze "Selection"-Reihe der Autorin.
Die Geschichte beginnt sofort spannend und es werden auch keine Fragen ...

Von "Siren" wurde ich positiv überrascht. Dieser einzelne Roman gefällt mir sogar besser als die ganze "Selection"-Reihe der Autorin.
Die Geschichte beginnt sofort spannend und es werden auch keine Fragen zum Sirenenleben offen gelassen. Gleich der Prolog entführt den Leser in Kahlens Welt und lässt den Leser mit ihr mitfühlen. Der weitere Verlauf der Geschichte entwickelt sich nicht zu schnell, sondern in einem mäßigem Tempo, wodurch Kiera Cass eine entspannte Leseatmosphäre schafft, in die man gerne wieder eintaucht. Die vorkommenden anderen Sirenen kann man sich gut vorstellen und trotz ihrer Fehler auch ins Herz schließen, da jede Figur etwas hat, das man einfach an ihr mögen muss. Auch Kahlens Unterschied zu den anderen Siren wird verständlich dargestellt, so, dass man ihre Traurigkeit gut nachvollziehen kann.
Eine Idee, die mich sehr begeistert hat, war, dass der Ozean personifiziert wurde, wodurch Kahlens Schicksal dramatischer wirkte und man ihre Situation auch besser verstehen konnte. Man wusste oft nicht, ob man den Ozean verabscheuen soll oder doch mögen, weil man auch, vor allem gegen Ende für diesen Mitgefühl empfindet.
An die Liebesgeschichte zu Akinli hatte ich auch keine hohen Erwartungen und dachte im Vorfeld, dass Kiera Cass diese unrealistisch darstellen würde, doch das passierte glücklicherweise nicht. Akinli ist ein so liebenswerter Junge, dass man ihn man sofort mögen muss und mit seinem Charakter ähnelt er den Märchenprinzen unserer Kindheit. Die Geschichte der beiden entwickelt sich über mehrere Monate hinweg, in welchen beide trotz Trennungen sich verbunden fühlen. Die Gefühle beider zueinander kann man komplett nachvollziehen, vor allem Kahlens zu dem Jungen. Ihre Verliebtheit in ihn ist einfach nur bezaubernd. Man fiebert mit beiden mit und wünscht ihnen einfach ein Happy-End.
Und dann das Ende... Dieses hat mich fast zu Tränen gerührt, weil es so perfekt ist, aber auch traurig zugleich.
"Siren" ist ein modernes Märchen, was man beim Lesen nicht vergessen darf, weil die Geschichte auch in dieser Atmosphäre erzählt wird. Genauso wirken auch die Personen, vor allem Akinli aus einem Märchen entsprungen. Jeder, der für so etwas offen ist, wird "Siren" sicherlich gefallen.

Fazit: Ein wunderschönes modernes Märchen, das den Leser berührt und mit einem perfekten und gleichzeitig auch traurigen Schluss endet.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Ein gelungenes Finale

City of Heavenly Fire
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Ich liebe die "Chroniken der Unterwelt" - Reihe und sie ist auf jeden Fall einer der besten Fantasy-Reihen, die ich gelesen habe. An den allerletzten Teil hatte ich sehr hohe Erwartungen und diese wurden ...

Ich liebe die "Chroniken der Unterwelt" - Reihe und sie ist auf jeden Fall einer der besten Fantasy-Reihen, die ich gelesen habe. An den allerletzten Teil hatte ich sehr hohe Erwartungen und diese wurden glücklicherweise erfüllt. Cassandra Clare ist eine der wenigen Autorinnen, die es schafft, dass ihre Bücher von Teil zu Teil besser statt schlechter werden. Aus diesem Grund muss ich ihr an dieser Stelle erst einmal ein großes Lob an sie aussprechen.
Der sechste Teil der Reihe knüpft an das Ende vom fünften Teil an und beginnt sofort spannend. Man wird gleich in die Schattenjägerwelt hineingerissen und es fällt einem schwer mit dem Lesen aufzuhören, weil man immer wissen möchte wie es weiter geht. Das Tolle an der Geschichte ist, dass man selbst keine Ahnung davon hat wie sie enden wird, was das ganze noch spannender macht. Gleichzeitig sorgt Clare für sehr viele Überraschungen. Dieser Roman ist einfach nur gefüllt von unglaublich guten und einzigartigen Ideen.
Obwohl das schon der sechste Teil der Reihe ist, merkt man, dass die Autorin mit noch genauso viel Leidenschaft schreibt wie zu Beginn. Sie nimmt sich viel Zeit für Beschreibungen, große Gefühle und eine gute Darstellung der Charaktere, so, dass man wieder einmal alles bildlich vor sich sieht.
Hier findet man zudem eine perfekte Mischung aus Aktion, Romantik und Fantasy, die perfekt ausgeglichen ist und natürlich sehr viel Drama, das jedoch nicht zu übertrieben, sondern realistisch erscheint.
Das Ende ist einfach nur unbeschreiblich gut, überraschend und mehr als genial. Hier kann ich wieder einmal nur Clare für ihre tollen Ideen und ihre Liebe zu dieser Reihe loben. Das Ende habe ich so überhaupt nicht erwartet, doch es schließt alles perfekt und logisch ab. Nur finde ich das was mit Simon passiert mehr als traurig und das brach mir auch das Herz, weil ich ihn so sehr mochte. Glücklicherweise greift Clare sein Schicksal im Epilog nochmals auf, wodurch er und Clary doch noch einen würdigen Abschluss bekommen. Die Szene mit Isabelle im Epilog rührte mich sogar fast zu Tränen.
Insgesamt gesehen, ist der sechste Teil also ein episches Meisterwerk, das meine Erwartungen übertroffen hat.

Fazit: Ein mehr als gelungenes Finale, das spannend, überraschend und dramatisch ist. Ein Meisterwerk.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Konnte mich leider nicht überzeugen

Auge um Auge
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Ich fand den Klappentext zu "Auge um Auge" sehr interessant und vielversprechend, weswegen ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Es erinnerte mich irgendwie an "Pretty Little Liars" und "Lying Game". ...

Ich fand den Klappentext zu "Auge um Auge" sehr interessant und vielversprechend, weswegen ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Es erinnerte mich irgendwie an "Pretty Little Liars" und "Lying Game". Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Das Buch wird aus drei unterschiedlichen Sichten erzählt, was bei mir am Anfang für ziemlich viel Verwirrung sorgte und es dem Leser schwer macht gut in das Buch reinzukommen. Bei gleich drei unterschiedlichen Sichtweisen und vielen Nebenpersonen fiel es mir leider auch schwer ein richtiges Bild von den Personen zu erhalten. Erst gegen Ende wusste ich wer wer ist und wer wem was angetan hat und mit wem einmal befreundet war. Zu Beginn fühlte ich mich leider etwas verloren beim Lesen, weil es mir so schwer fiel in die Geschichte zu finden.
Es lässt sich nicht leugnen, dass beide Autorinnen eine gute Sprache haben und die Figurenkonstellationen sehr gut durchdacht haben, jedoch wurde gleichzeitig viel Potential verschenkt. Ich hatte im Bezug auf die Rachepläne mehr erwartet, doch wirkliches Drama aufgrund dieser gab es erst am Ende. Dadurch bleibt der Mittelteil des Buches etwas oberflächlich, obwohl es dem Roman an Spannung nicht wirklich fehlt.
Etwas, das mich leider auch enttäuscht, ist, dass das Buch sehr klischeehaft ist und wie ein typischer High-School-Film erscheint bei welchem es die Beliebten und Unbeliebten gibt, die Cheerleader, Bälle und natürlich irgendwelche Partys. Bei einer so bekannten Autorin wie Jenny Han habe ich etwas mehr erwartet, auch wenn "Auge um Auge" mein erstes Buch von ihr ist.
Somit konnte mich "Auge um Auge" leider nicht wirklich überzeugen, weil es anfangs so verwirrend war, oberflächlich bleibt und zu sehr mit Klischees spielt.

Fazit: Ein Buch mit viel Potential, das jedoch nicht ganz ausgeschöpft wurde und oft zu oberflächlich und klischeehaft ist.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Spannend, witzig, aber auch etwas klischeehaft

Begin Again
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Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir das Buch von Anfang an gut gefallen hat und es sich auch schnell liest. Man kann sich von Anfang an gut in Allie hineinversetzen und ich wünschte ihr immer ...

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir das Buch von Anfang an gut gefallen hat und es sich auch schnell liest. Man kann sich von Anfang an gut in Allie hineinversetzen und ich wünschte ihr immer Glück bei allem neuen, das sie erlebt. Zudem ist Allie eine Person, die im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchlebt. Etwas, das sehr gut gelungen ist, ist, das ganze Geheimnis um ihre Vergangenheit. Man weiß als Leser zwar, dass etwas schlimmes passiert sein muss, aber nicht genau was es ist. Dadurch bleibt die Spannung erhalten und ich war beim Weiterlesen immer neugierig, da ich es nicht erwarten konnte endlich zu erfahren was genau passiert ist.
Nun zu Kaden. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir bei der Gestaltung seines Charakters etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Zudem finde ich die charakterliche Beschreibung von ihm nicht wirklich Bad Boy-passend. Bei ihm hatte ich das Gefühl, dass es der Autorin nur darum ging sein umwerfendes Äußeres zu vermitteln und irgendwann zu bestimmten romantischen Szenen zu kommen, aber mehr nicht. Ich wurde aus ihm nicht richtig schlau und konnte noch viel weniger seine Änderung im Bezug auf Allie verstehen. Das Ende fand ich etwas enttäuschend im Bezug auf seinen Charakter, weil er mir da viel zu weich und schnulzig wurde. Das ganze entsprach dann einfach viel zu sehr dem Klischee und Kaden wirkte letztendlich wie eine Puppe auf mich. Einfach der typische Bad Boy, der sich für ein Mädchen verändert. Den Grund dafür konnte ich nicht erschließen und letztendlich wurde es mir am Ende dann auch zu klischeehaft und kitschig. Es bringt nichts einen tollen Typen zu beschreiben, dessen Verhalten und Veränderungen aber unverständlich oder realitätsfern bleiben.
Die beiden Geheimnisse der beiden waren leider auch nicht so groß wie erhofft, sondern, wie die ganze Geschichte an sich sehr klischeehaft und im Bezug auf die Verbindung beider Geheimnisse unrealistisch.
Diese ganzen kleinen Punkte heißen jedoch nicht, dass das Buch schlecht ist, denn wie gesagt, ist es das nicht. Man kann über sie beim Lesen leicht hinwegsehen und hat so ein unterhaltendes Werk vor sich. Es ist unterhaltsam, aber mehr auch nicht und bringt mich nun einmal nicht so wie Colleen Hoover-Romane zum nachdenken oder bleibt wie ihre Werke für lange Zeit in meinem Kopf. Außerdem glaube ich, dass jüngere Leser, die noch nicht so viele Bücher in diesem Genre gelesen haben, sich von "Begin Again" leicht begeistern lassen können.
Etwas, dass mir in diesem Roman jedoch sehr gut gefiel, war der ganze Humor. Es gab viele witzige Stellen und an Gefühl mangelte es auch nicht, auch wenn besonders gefühlvolle Stellen manchmal aufgezwungen wirkten.

Fazit: Ein unterhaltsamer Roman mit viel Witz, der jedoch auch ganz typisch für einen Young Adult-Roman ist ohne besonders rauszustechen.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Etwas vorhersehbar, aber trotzdem unterhaltsam

Mystic City, Band 1: Das gefangene Herz
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Die Idee zu diesem Buch fand ich mehr als gut und das Cover ist auch einfach nur wunderschön, so, dass ich schnell zu diesem Buch griff als ich es in der Bücherei entdeckte und schließlich auch mit hohen ...

Die Idee zu diesem Buch fand ich mehr als gut und das Cover ist auch einfach nur wunderschön, so, dass ich schnell zu diesem Buch griff als ich es in der Bücherei entdeckte und schließlich auch mit hohen Erwartungen begann zu lesen.
Zunächst einmal kann ich sagen, dass der Anfang des Buches sehr gut gelungen ist, da man gleich in die Geschichte findet und es auch spannend beginnt. Die Idee mit Arias Gedächtnisverlust ist gut gelungen und auch etwas neues. Auch der weitere Verlauf der Geschichte ist gut gestaltet, da Aria schrittweise herausfindet, dass nicht alles was ihre Eltern behaupten der Wahrheit entspricht und auch mit ihr und Thomas etwas nicht ganz stimmen kann. Der Autor findet immer wieder gute Ideen, wodurch die Geschichte am laufen gehalten wird und spannend bleibt. Die Charaktere werden auch vorstellbar beschrieben, wobei ich jedoch sagen muss, dass ich Kiki - Arias beste Freundin, nicht so sehr mochte, da ich diese zu oberflächlich fand. Dafür gab es aber andere Charaktere wie Davida, die ich gut ausstehen konnte und Aria war auch aushaltbar, auch wenn diese mehr aus sich raus hätte kommen können.
Ein weiterer Pluspunkt für die Geschichte sind die ganzen Beschreibungen, vor allem zur Stadt. Dem Autor gelingt es die Atmosphäre der Geschichte dem Leser gut zu vermitteln und man merkt auch wie viel Mühe sich der Autor mit dem Ausdenken seiner Geschichte gab.
Somit kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat und es sehr unterhaltsam war.
Leider gibt es jedoch auch kleine Dinge, die mich gestört haben. So habe ich bereits erwähnt, dass man merkt, dass sich der Autor viel Mühe mit dem ganzen Konzept der Story gab. Ich hatte das Gefühl, dass es fast zu viel war, da die Geschichte leider auch sehr vorhersehbar ist, zumindest im Punkt auf die Liebesgeschichte. Man merkt nämlich ziemlich schnell in wen Aria vor ihrem Erinnerungsverlust wirklich verliebt war und gleichzeitig wirkt die zu schnelle Entwicklung von Gefühlen zwischen Aria und Hunter etwas absurd. Das störte mich manchmal, da in solchen Momenten, in denen der Autor Aria als die Unwissende darstellt, die noch immer an Thomas hängt, sie einem etwas nervig erscheinen kann, da alles eigentlich klar ist. Der Autor wollte damit quasi eine geheimnisvolle Spannung erzeugen, die aber aufgesetzt wirkt, da das so vorhersehbar ist.
Auch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr zu den Mystikern und ihrer Geschichte erfahren hätte, da diese Idee toll ist, aber neben Arias Liebesdrama untergeht.
Abschließend kann ich sagen, dass bei "Mystik City" im allgemeinen alles stimmt und das Buch unterhaltsam und spannend ist, aber Kleinigkeiten wie die ganzen vorhersehbaren Punkten etwas aufgesetzt wirken. Somit hätte man mehr an der Idee und Umsetzung arbeiten können, aber im Allgemeinen ist das Buch ganz gut.

Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit guten Ideen, das jedoch auch sehr vorhersehbar ist und dadurch manchmal aufgesetzt wirkt. Trotzdem macht "Mystic City" Lust auf den zweiten Teil, da man gerne wissen möchte wie es mit Aria weitergeht.