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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2023

Super spannend

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Bianca Iosivoni ist ihr erster Thriller sehr gut gelungen! SORRY. Ich habe es nur für dich getan steckt von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung. Es gehört zu den Büchern, die man in einer ...

Bianca Iosivoni ist ihr erster Thriller sehr gut gelungen! SORRY. Ich habe es nur für dich getan steckt von der ersten bis zur letzten Seite voller Spannung. Es gehört zu den Büchern, die man in einer Sitzung beenden könnte, wenn die Zeit dafür da wäre. Besonders interessant beim Lesen fand ich, dass die Geschichte abwechselnd aus Kapiteln in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Dadurch erhält man einen guten Einblick in den Verlauf von Robyns und Julians Beziehung. Da innerhalb dieser nicht alles perfekt verläuft, sind die Kapitel aus der Vergangenheit genauso spannend wie die aus der Gegenwart.
Besonders viel Spaß beim Lesen hat mir das Aufstellen von Theorien gemacht. Ständig fragt man sich, was mit Julian passiert sein könnte und nimmt jeden noch so kleinen Hinweis wahr. Ich habe allerlei Vermutungen aufgestellt und wurde gegen Ende teils überrascht, weil Dinge rausgekommen sind, mit denen ich nicht gerechnet habe. Hier finde ich es besonders gut, dass die Auflösung nicht zu offensichtlich gewesen ist.
Die versprochene Mischung aus Romance- und Thriller-Elementen ist auf jeden Fall auch vorhanden gewesen. Dadurch liefert die Geschichte viel Abwechslung und große Emotionen. Für mich hatte das Buch zum Großteil jedoch mehr New-Adult- als Thriller-Vibes gehabt. So richtige Gänsehaut-Momente gab es nämlich erst gegen Schluss.

Fazit: Von der ersten bis zur letzten Seite super spannend! Ein gelungener erster Thriller, der auch eine interessante Mischung bietet.

Veröffentlicht am 09.03.2023

Ganz große Liebe

The Way We Melt
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Nena Tramountani hat es wieder geschafft! Auch für The way we melt habe ich nichts als positive Worte übrig, da auch dieses Buch auf einer komplett neuen und reifen New-Adult-Schiene fährt und viel Echtheit ...

Nena Tramountani hat es wieder geschafft! Auch für The way we melt habe ich nichts als positive Worte übrig, da auch dieses Buch auf einer komplett neuen und reifen New-Adult-Schiene fährt und viel Echtheit liefert. Darcy und Nic sind zwei Charaktere, deren Seelen viel Schmerz in sich tragen. Diese Leere und Zerbrochenheit beider fängt die Autorin sehr gut ein, sodass man als Leser:in nicht anders kann, als mitzufühlen. Das Thema Mental Health stellt in dem Buch keine Randerscheinung dar, sondern wird mit Tiefe und vielen Facetten behandelt. Besonders gut gelungen ist, dass auch auf die schwierige Vergangenheit von Nics Eltern eingegangen wird und wie sich diese auf die Kinder ausgewirkt hat. Ich glaube, ich habe in noch keinem New-Adult-Roman einen so differenzierten und reifen Umgang mit dem Thema Mental Health gesehen wie hier.

"Es gab nicht nur einen Seelenverwandten für jeden von uns, das hatten mir meine Eltern mehrmals versichert, Aber Seelenverwandtschaft fand man sicherlich auch nicht an jeder Ecke. Was, wenn ich es mein Leben lang bereute, wenn ich jetzt nichts unternahm? Was, wenn die Jahren vergingen, wenn Menschen kamen und gingen, aber niemand jemals an das rankam, was ich mit ihm teilte?"

Besonders schön zu sehen ist, wie offen die Charaktere mit ihren Problemen umgehen. Sie wirken alle einfach echt, weil sie zwar unperfekt, aber dennoch sympathisch sind. Die Autorin beschreibt jede:n mit Empathie. Dieses Buch feiert nicht nur die romantische Liebe, sondern auch starken Bindungen innerhalb von Freundschaften und Familie. Diese habe ich sogar fast noch mehr als die Romantik gespürt. Das hängt auch damit zusammen, dass die Autorin zeigt, dass man nicht durch jemanden gerettet werden kann, sondern auch mit sich selbst unabhängig von anderen Personen ins Reine kommen sollte.

"Du hast mich wirklich ruiniert, Darcy. Du hast mir gezeigt, was es heißt verstanden und gesehen zu werden. Deswegen konnte ich keine bedeutungslosen Beziehungen mehr führen. Und ich habe gelernt, dass es okay ist. Das war meine härteste Lektion der letzten Monate. Lieber einsam als mit den falschen Menschen zusammen."

Die Liebesgeschichte habe ich sehr gefühlt und dass obwohl sie weniger Raum als erwartet eingenommen hat. Dass Darcy und Nic füreinander Gefühle haben, ist von Anfang an zu spüren. Ihr Schmerz und ihre Ängste machen alles jedoch etwas schwierig, weshalb die Annäherung langsam verläuft. Da Tempo passt perfekt zu den Umständen und ich fand es richtig schön zu sehen, wie die beiden sich langsam wieder annähern und anfangen über alles zu reden. Sobald das Eis gebrochen ist, geht es auch richtig los und die beiden sind das Spiegelbild einer gesunden Beziehung. Ungefiltert und offen reden sie über ihr Innenleben, wodurch eine reife Beziehung entstehen kann.
Da die Hauptpersonen aus den ersten beiden Bänden auch viel Raum einnehmen und in Bezug aufs Familienrestaurant Prisma Themen aus dem ersten Teil aufgegriffen werden, liefert The way we melt den perfekten Abschluss für die Reihe. Das Buch schließt den Kreis und das Prisma wird mit allen seinen Mitgliedern immer einen besonderen Platz in meinem Bücherherzen einnehmen.

Fazit: Ganz große Liebe! So viel Tiefgründigkeit und Echtheit findet man nicht oft in New-Adult-Romanen.

Veröffentlicht am 21.02.2023

Liebevoll gestaltet

Berühre mich. Nicht.: Die Graphic Novel
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Berühre mich. Nicht gehört zu meinen liebsten New-Adult-Romanen und hat eine besondere Bedeutung für mich, weil es auch meinen Einstieg in das Genre bedeute. Für die Graphic Novel wird die Geschichte zwar ...

Berühre mich. Nicht gehört zu meinen liebsten New-Adult-Romanen und hat eine besondere Bedeutung für mich, weil es auch meinen Einstieg in das Genre bedeute. Für die Graphic Novel wird die Geschichte zwar verkürzt dargestellt, aber sie besitzt dennoch den gleichen Charme. Die ausgewählten Szenen werden so liebevoll geschildert und illustriert, dass man sofort in Sages Welt eintaucht und mit ihr mitfühlt. Die Bilder zu sehen lässt Emotionen hochkommen und machen die Anziehung zwischen Sage und Luca deutlich, weil sie so ausdrucksstark sind. Sages Schmerz, aber auch ihre verwirrenden Gefühle für Luca werden sehr gut dargestellt. Es wurden meiner Meinung nach auch die richtigen Momente für die Graphic Novel ausgewählt, die die Geschichte gut beschreiben und wichtig für die Handlung sind.
Obwohl ich Berühre mich. Nicht schon als Roman gelesen habe, hat mich die Graphic Novel so sehr gepackt, dass ich immer nur weiterlesen wollte und von Neuem mitgefiebert habe. Die berührende Handlung auf neue Art zu verfolgen, hat mich sehr nostalgisch gemacht und wieder daran erinnert, warum ich Sages und Lucas Geschichte so geliebt habe. Fans der Reihe kann ich die Graphic Novel somit nur ans Herz legen.

Fazit: Liebevoll gestaltet und voller Herzen. Die Graphic Novel wird Sages und Lucas besonderer Liebesgeschichte mehr als gerecht und ist für Fans ein Muss.

Veröffentlicht am 13.02.2023

Eine emotionale Reise

A Way to Love
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In A way to love steht das Thema Selbstfindung im Fokus. Als Leser:in begleitet man Hara dabei, wie sie immer mehr über ihre Wurzeln erfährt und dabei zu sich selbst findet. Ich finde, dass Haras Innenleben ...

In A way to love steht das Thema Selbstfindung im Fokus. Als Leser:in begleitet man Hara dabei, wie sie immer mehr über ihre Wurzeln erfährt und dabei zu sich selbst findet. Ich finde, dass Haras Innenleben sehr gut und emotional dargestellt wird. Ich konnte mich sehr gut in ihr wiederfinden. Stellenweise hat Hara nur etwas egoistisch und unreflektiert auf gewirkt. In Bezug darauf wird aber umso deutlicher, an was für einem schwierigen Punkt in ihrem Leben sie sich gerade befindet. Ihr Gefühl von Verlorenheit wird durch Yujun etwas aufgelöst. Ihn habe ich sehr gemocht, weil er ein gutes Herz besitzt, offen für Haras Vergangenheit ist und Geduld zeigt. Ihre Liebesgeschichte besteht aus vielen süßen Momenten und entwickelt sich trotz des kurzen Zeitraums eher langsam, was mir gut gefallen hat. Allerdings spielt die Liebesgeschichte meiner Meinung nach nur eine Nebenrolle neben Haras Suche nach ihren leiblichen Eltern. Das hat mich nicht gestört, aber man sollte sich dem beim Lesen bewusst sein, um nicht eventuell enttäuscht zu werden.
Die Suche nach Haras leiblichen Eltern wird sehr spannend geschildert - vor allem, weil der Weg alles andere als einfach verläuft. Ich habe beim Lesen selbst Vermutungen aufgestellt, wurde gegen Ende dann aber noch mehr als erwartet überrascht. Im letzten Teil gibt es auch viel Drama, was ich toll gefunden habe, weil ich große Emotionen und spannende Wendungen in Büchern liebe. Auf jeden sind in dem Buch starke K-Drama-Vibes zu spüren.
Die Einblicke in die Kultur Südkoreas habe ich sehr interessant und authentisch gefunden. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin selbst koreanische Wurzeln hat. Auch wenn Seoul als Stadt traumhaft beschrieben wird, zeigt die Autorin negative Aspekte des Lebens in Südkorea und schreckt nicht davor zurück zu zeigen, was für Probleme Ausländer:innen dort erwarten können. Dadurch zeichnet sie ein realistisches Bild von Südkorea.

Fazit: Eine authentische Geschichte, in der viel Herz steckt und einen für ein paar Stunden in das turbulente Seoul entführt.

Veröffentlicht am 12.09.2022

Golden Seoul Days

Golden Seoul Days
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Als ich gesehen habe, dass Golden Seoul Days nicht direkt nach Blue Seoul Nights spielt, sondern einige Jahre später, bin ich sehr gespannt auf die Handlung gewesen, weil ich solche Zeitsprünge immer spannend ...

Als ich gesehen habe, dass Golden Seoul Days nicht direkt nach Blue Seoul Nights spielt, sondern einige Jahre später, bin ich sehr gespannt auf die Handlung gewesen, weil ich solche Zeitsprünge immer spannend finde. Dieser Zeitsprung hat auch etwas mit den Charakteren gemacht, denn Jade und Hyun-Joon sind nicht mehr dieselben wie im ersten Teil, sondern erwachsener geworden. Insbesondere Jades Entwicklung habe ich sehr stark gefunden, weil sie sich langsam gefunden zu haben und im Leben angekommen zu sein scheint. Es scheint so, als ob sie nach vielen Kämpfen endlich ihr Ziel erreicht hat und das habe ich sehr schön gefunden. Vor allem ist in der Fortsetzung Jades Leidenschaft für die Kunst stärker denn je zu spüren. Hyun-Joon hingegen braucht in Golden Seoul Days noch etwas Zeit, um zurück zu sich zu finden.
Golden Seoul Days steckt voll Schmerz und beinhaltet viel Melancholie. Es ist kein Buch, das einen einfach abschalten lässt, sondern macht auf einige ernste Themen aufmerksam, die ich gut umgesetzt gefunden habe. Jade und Hyun-Joon haben viel in ihrem Leben durchstehen müssen, das ihre Verhaltensweisen erklärt. Ich mochte diese Melancholie, weil sie die Geschichte von Jade und Hyun-Joon besonders und realistisch macht. Im Leben verläuft nämlich nicht immer alles perfekt und ebenso kann nicht jeder Mensch gut mit Schicksalsschlägen umgehen.
Die Fortsetzung ist ernster als der erste Teil, weil keine sanfte unschuldige Liebesgeschichte erzählt wird. Stattdessen begegnet man zwei verletzten Charakteren und der Frage, ob sie wieder zueinander finden oder nicht. Besonders zu Beginn musste ich mich an die neue Dynamik von Jade und Hyun-Joon gewöhnen, da sie nicht der süßen aus Teil 1 gleicht, sondern konfliktreicher ist. Vor allem Hyun-Joon wirkt zu Beginn sehr Bad-Boy-mäßig, aber ich mochte dieses Unperfekte an der Geschichte und dass die Autorin ihren Charakteren alle Gefühle erlaubt.
Der Weg zum Happy End verläuft ruhig und im Fokus stehen dabei mehr die ernsteren Themen als die Liebesgeschichte von Jade und Hyun-Joon. Das habe ich nicht schlimm gefunden, weil es dafür Platz für diese anderen wichtigen Themen und Jades und Hyun-Joons persönlichen Heilungsprozesse gibt, die wichtig für deren Zukunft sind. Die Einblicke in die koreanische Kultur habe ich auch in Golden Seoul Days sehr interessant gefunden. Generell habe ich Seoul als Schauplatz wieder geliebt und konnte in der Stadt beim Lesen komplett verloren gehen. Ich finde die K-Drama-Vibes in Golden Seoul Days sogar noch stärker als im ersten Band.
Dennoch muss ich zugeben, dass Golden Seoul Days für mich leider nicht ganz an Blue Seoul Nights herankommt, weil für mich die Romantik etwas zu kurz kam und eine richtige Aussprache gefehlt hat. Das Ende bietet zwar einen wirklich schönen Abschluss, den die Charaktere verdient haben, aber der Weg ist eher anstrengend und ich hatte das Gefühl, dass mir die Romantik zwischen den beiden auf ihrem Weg zur Versöhnung gefehlt hat.
Insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem gut gefallen und vor allem Kara Atkins Schreibstil habe ich geliebt, weil er poetisch ist und perfekt zu den Charakteren passt. Außerdem ist das Wichtigste für mich passiert: Mein Herz wurde nach und nach wieder zusammengesetzt, nachdem es im ersten Teil gebrochen wurde.

Fazit: Eine ernstere und melancholische Fortsetzung, in der zwar nicht die Romantik im Fokus steht, aber dafür wichtige ernste Themen behandelt werden und die Charaktere starke Entwicklungen zeigen.